Swisscom gibt beim Bau von Glasfasernetzen Vollgas
21 Antworten2'964 AufrufeGestartet von Noel ·
Zürich - Beim Bau von Glasfasernetzen gibt die Swisscom nun Vollgas: Bis Ende nächsten Jahres will der grösste Telekomkonzern der Schweiz 100'000 Haushalte angeschlossen haben. Damit fährt die Swisscom den lokalen Elektrizitätswerken an den Karren.....weiter gehts hier
Quelle: news.ch
Quelle: news.ch
robi6'764 Beiträge
bearbeitet #2
100kilo auf 3.2 * 10hoch6....
Das macht ganze 3% aller Anschlüsse in 14 Monaten. Für 100% würde man 448 Monate brauchen wenn man in diesem Tempo weitermacht, das sind ja nur 37 Jahre /emoticons/default_tongue.png
... dem sage ich nicht Vollgas geben ;-)
Robi
Das macht ganze 3% aller Anschlüsse in 14 Monaten. Für 100% würde man 448 Monate brauchen wenn man in diesem Tempo weitermacht, das sind ja nur 37 Jahre /emoticons/default_tongue.png
... dem sage ich nicht Vollgas geben ;-)
Robi
Noel3'777 Beiträge
wenigstens gibt mal jemand etwas Gas /emoticons/default_wink.png ! Lustig ist das gerade da wo die Konkurrenz sprich EW's Glasfasernetze ankündigen will Swisscom gleich auch ausbauen. An manchen Orten wird es ein Glasüberschuss geben und kleine Städte und Dörfer gehen wiedermal leer aus.
mfg
mfg
sparky336 Beiträge
ein paar leute die im auftrag des ewz unterwegs waren, haben vor meinem haus letzthin was an einem schacht gemacht, irgendwas mit kabeln und so. hoffe mal es ist wegen glasfaser. komisch war nur das das alles privatautos waren und nur einer einen ewzpulli anhatte.
CHfish3'690 Beiträge
ich hoffe das in Luzern was passiert /emoticons/default_smile.png
absolutjoy496 Beiträge
In gewissen Gebieten macht man halb halb mit den EW's. Ein Teil macht das EW, der andere Teil Swisscom und gibt sich dann gegeseitig Zugang. Das macht noch Sinn.
absolutjoy496 Beiträge
Das macht ganze 3% aller Anschlüsse in 14 Monaten. Für 100% würde man 448 Monate brauchen wenn man in diesem Tempo weitermacht, das sind ja nur 37 Jahre /emoticons/default_tongue.pngEin kleiner Fehler in deiner Berechnung. Die Kurve ist nicht linear 🙂 Für die letzten 10-20 % brauchts wohl alleine 100 Jahre. Jede Alp wird wohl nie erschlossen.
robi6'764 Beiträge
In gewissen Gebieten macht man halb halb mit den EW's. Ein Teil macht das EW, der andere Teil Swisscom und gibt sich dann gegeseitig Zugang. Das macht noch Sinn.Das ist der Plan von Swisscom, aber die EW's machen AFAIk nicht mit.
Ein kleiner Fehler in deiner Berechnung. Die Kurve ist nicht linear 🙂 Für die letzten 10-20 % brauchts wohl alleine 100 Jahre. Jede Alp wird wohl nie erschlossen.Yep! Darum habe ich auch geschrieben "wenn man in diesem Tempo weitermacht" /emoticons/default_wink.png... Schon die Agglos werden wohl noch einige Jahre warten müssen.
Robi
absolutjoy496 Beiträge
Das ist der Plan von Swisscom, aber die EW's machen AFAIk nicht mit.Nur eines lässt nicht mit sich reden. Welches wohl? Eines macht anscheinend schon mit, wenn ich den Kollegen richtig verstanden habe.
ralfbeyeler359 Beiträge
100kilo auf 3.2 * 10hoch6....Ich habe das Ganze anders verstanden, insbesondere auch den heutigen AP-Artikel (u.a. auf Swisscom investiert 8 Milliarden in Glasfasernetz - Schweiz - Tagesanzeiger).
Das macht ganze 3% aller Anschlüsse in 14 Monaten. Für 100% würde man 448 Monate brauchen wenn man in diesem Tempo weitermacht, das sind ja nur 37 Jahre /emoticons/default_tongue.png
... dem sage ich nicht Vollgas geben ;-)
Wenn pro Haushalt 5'000 Franken ausgegeben werden muss, macht dies bei 8 Milliarden Franken 1.6 Millionen, bei 2'000 Franken pro Haushalt sind es 4 Millionen Haushalte. (Die Bandbreite zwischen 2'000 und 5'000 Franken pro Haushalt wird im Artikel genannt).
Könnte es nicht sein, dass sich die 100'000 Haushalte nicht auf theoretisch mögliche Haushalte, sondern um wirklich angeschlossene Haushalte handeln. Dann kann man wirklich von Gas geben sprechen.
Allerdings: Ich vermisse in der Diskussion um die Glasfaser-Netze ganz wichtige Punkte, nämlich von welchen Kosten für den Kunden die Anbieter ausgehen, an welche Wholesale-Angebote gedacht wird, etc.
Grüsse
Ralf Beyeler
Telecom-Notizen von Ralf Beyeler
ralfbeyeler359 Beiträge
In gewissen Gebieten macht man halb halb mit den EW's. Ein Teil macht das EW, der andere Teil Swisscom und gibt sich dann gegeseitig Zugang. Das macht noch Sinn.Mal sehen, ob das wirklich so kommen will.
Meines Erachtens macht dies so relativ wenig Sinn. Denn der Teil, die durch das EW erschlossen wird, kann von Wettbewerb profitieren während der Teil, der durch Swisscom erschlossene Teil wird nur das wohl überteuerte Swisscom-Zwangsangebot nutzen können. (Swisscom will vier Kabel verlegen und drei Kabel an Mitbewerber verkaufen. Und nahezu an jeder Strasse müsste der Käufer dann eigene Infrastruktur aufstellen. Dass kann organisatorisch kein Telecom-Anbieter, ausser Swisscom.).
Mit Gruss
Ralf Beyeler
Telecom-Notizen von Ralf Beyeler
ralfbeyeler359 Beiträge
Das ist der Plan von Swisscom, aber die EW's machen AFAIk nicht mit.Das Swisscom-Modell wird nur dazu führen, dass *niemand* von Swisscom zu diesen Konditonen Kabel abkaufen wird. Die EWs dürften nicht mitmachen, da die EW sowieso selbst keine Dienstleistungen anbieten wollen, sondern nur das Netz betreiben und die Dienstleistungen würden dann von unabhänigen Internet-Anbietern angeboten werden.
Yep! Darum habe ich auch geschrieben "wenn man in diesem Tempo weitermacht" /emoticons/default_wink.png... Schon die Agglos werden wohl noch einige Jahre warten müssen.
Grüsse
Ralf Beyeler
Telecom-Notizen von Ralf Beyeler
robi6'764 Beiträge
Das Swisscom-Modell wird nur dazu führen, dass *niemand* von Swisscom zu diesen Konditonen Kabel abkaufen wird.Fein, dann haben die Kunden 4x90Giga im Haus, da gehen viiiiieeeeeele HD-Kanäle drüber, sogar in Full-HD 🙂
Aber es ist eher davon auszugehen, dass dieses Modell nochmals überdacht wird.
Robi
akai159 Beiträge
Die Konkurrenz hat nun die einmalige Moeglichkeit von Grund auf neu anzufangen! Wenn sie es vermasseln, gehen sie halt unter wie sunset und ihr Gejammer.
und kleine Städte und Dörfer gehen wiedermal leer aus.Wegen der Erschliessung der Alp, kannst du dich bei Dr. Gigaherz bedanken.
robi6'764 Beiträge
bearbeitet #15
Heute 22.20 SF1
Quellen: «ECO»-News, ECO, SF 1
http://www.sso.bluewin.ch/de/index.php/433/?action=DetailView&BroadcastID=7264970
Swisscom plant bis Ende 2009 rund 100 000 Glasfaseranschlüsse
Der grösste Telekomkonzern der Schweiz hat mit einem Jahrhundertprojekt begonnen: dem Bau eines Glasfasernetzes bis zu den Haushaltungen. Der Startschuss fiel in diesen Tagen in den Städten Zürich und Genf. Gegenüber «ECO» erläutert ein Unternehmenssprecher der Swisscom Details zu den Ausbauplänen.
Neben Zürich und Genf plant die Swisscom in einer ersten Phase die Erschliessung der Städte Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne und Freiburg, wie ein Swisscom-Sprecher gegenüber «ECO» erklärt. Bis Ende 2009 rechnet der frühere Monopolist mit 100 000 Haushaltungen, die an das Glasfasernetz angeschlossenen sind. Über die Kosten will die Swisscom keine genauen Angaben machen, sie betragen mehrere Milliarden Franken. Damit kontert die Swisscom die Pläne vieler Stadtwerke, die schon früher den Bau von Glasfasernetzen angekündigt und teilweise mit den Arbeiten begonnen haben. Darunter befindet sich das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich. Dieses will innerhalb von sechs Jahren zwischen 40'000 und 50'000 Haushalte in Zürich mit Glasfasern ausstatten, wie EWZTelekomchef Peter Messmann erklärt. Für diesen Glasfasernetzbau hat das Zürcher Stimmvolk in einer Abstimmung 200 Millionen Franken genehmigt.
Auch die Cablecom, die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz, erhöht derzeit die Geschwindigkeit ihres Netzes und legt ebenfalls kilometerweise neue Glasfaserkabel. Damit bauen verschiedene Anbieter gleichzeitig mehrere Netze. Zwar sprechen alle Beteiligten von einer Zusammenarbeit, damit nicht unnötige Kapazitäten aufgebaut und zu viele Strassen aufgerissen werden. Aber richtige Partnerschaften gibt es bislang keine.
Quellen: «ECO»-News, ECO, SF 1
http://www.sso.bluewin.ch/de/index.php/433/?action=DetailView&BroadcastID=7264970
Swisscom plant bis Ende 2009 rund 100 000 Glasfaseranschlüsse
Der grösste Telekomkonzern der Schweiz hat mit einem Jahrhundertprojekt begonnen: dem Bau eines Glasfasernetzes bis zu den Haushaltungen. Der Startschuss fiel in diesen Tagen in den Städten Zürich und Genf. Gegenüber «ECO» erläutert ein Unternehmenssprecher der Swisscom Details zu den Ausbauplänen.
Neben Zürich und Genf plant die Swisscom in einer ersten Phase die Erschliessung der Städte Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne und Freiburg, wie ein Swisscom-Sprecher gegenüber «ECO» erklärt. Bis Ende 2009 rechnet der frühere Monopolist mit 100 000 Haushaltungen, die an das Glasfasernetz angeschlossenen sind. Über die Kosten will die Swisscom keine genauen Angaben machen, sie betragen mehrere Milliarden Franken. Damit kontert die Swisscom die Pläne vieler Stadtwerke, die schon früher den Bau von Glasfasernetzen angekündigt und teilweise mit den Arbeiten begonnen haben. Darunter befindet sich das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich. Dieses will innerhalb von sechs Jahren zwischen 40'000 und 50'000 Haushalte in Zürich mit Glasfasern ausstatten, wie EWZTelekomchef Peter Messmann erklärt. Für diesen Glasfasernetzbau hat das Zürcher Stimmvolk in einer Abstimmung 200 Millionen Franken genehmigt.
Auch die Cablecom, die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz, erhöht derzeit die Geschwindigkeit ihres Netzes und legt ebenfalls kilometerweise neue Glasfaserkabel. Damit bauen verschiedene Anbieter gleichzeitig mehrere Netze. Zwar sprechen alle Beteiligten von einer Zusammenarbeit, damit nicht unnötige Kapazitäten aufgebaut und zu viele Strassen aufgerissen werden. Aber richtige Partnerschaften gibt es bislang keine.
CHfish3'690 Beiträge
hmm die Zentralschweiz ging wohl wieder mal vergessen?
Noel3'777 Beiträge
Openaxs: Verstärkung bei Glasfaserbau
Der Verband der Schweizer Elektrizitätsunternehmungen Openaxs erhält Verstärkung von Ewb ( Energie Wasser Bern), Ebm (Energie Bewegt – Baselland) und Esb (Energie Service Biel). Damit rückt der schweizweite Ausbau des Glasfasernetzes abermals in greifbare Nähe.....
weiter gehts hier...
mfg
Der Verband der Schweizer Elektrizitätsunternehmungen Openaxs erhält Verstärkung von Ewb ( Energie Wasser Bern), Ebm (Energie Bewegt – Baselland) und Esb (Energie Service Biel). Damit rückt der schweizweite Ausbau des Glasfasernetzes abermals in greifbare Nähe.....
weiter gehts hier...
mfg
ralfbeyeler359 Beiträge
Die Konkurrenz hat nun die einmalige Moeglichkeit von Grund auf neu anzufangen! Wenn sie es vermasseln, gehen sie halt unter wie sunset und ihr Gejammer.Die Alternativ-Anbieter haben nicht wirklich die gleichen Chancen, da Swisscom wesentlich mehr Kunden erreichen kann und zusätzlich auch die entsprechenden finanziellen Polster hat.
Grüsse
Ralf Beyeler
Telecom-Notizen von Ralf Beyeler
Snowman410'415 Beiträge
Die Alternativ-Anbieter haben nicht wirklich die gleichen Chancen, da Swisscom wesentlich mehr Kunden erreichen kann und zusätzlich auch die entsprechenden finanziellen Polster hat.und durch Kunden die davon nicht profitieren können mitfinanziert wird.
Grüsse
Ralf Beyeler
Telecom-Notizen von Ralf Beyeler
absolutjoy496 Beiträge
Na super, i dä Vorschau (vor ner Stund) hends no vom Glas brocht und jetzt isch es doch verschobe uf nöchst Wuche. Das muess jo echt Live si...grrr😱
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