Schweizer Privatsender 3+ steht zum Verkauf
3 Antworten1'344 AufrufeGestartet von Vampire ·
Der erste Schweizer Privatsender 3+ steht weniger als ein Jahr nach seiner Gründung zum Verkauf. „Wenn der Preis stimmt, trennen wir uns von unseren Anteilen“, sagte Gesellschafter und Programmchef Torsten Prenter dem Handelsblatt am Rande der Film- und Fernsehmesse L.A. Screenings.
Wir haben aber keine Eile“, fügte Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer Dominik Kaiser hinzu. Branchenkreisen zufolge hat es bereits Gespräche mit Investmentbanken über einen Verkauf gegeben. Der Verkaufszeitpunkt scheint günstig. Der Sender hat seit dem Sendestart am 31. August 2006 eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung genommen. „Bei uns läuft es besser als geplant“, sagt Fernsehunternehmer Kaiser. Im vergangenen Monat erreichte 3+ in der für die Werbeindustrie relevanten Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen in der Schweiz nach Unternehmensangaben einen Marktanteil von 3,2 Prozent. Das entspricht annähernd der Reichweite von Sat 1 in der Schweiz. Gestartet war 3 + mit einem Marktanteil von 2,1 Prozent.
Zu Umsatz und Gewinn macht der Sender mit nur 30 Mitarbeitern im Zürcher Vorort Schlieren keine Angaben. Prenter sagte lediglich: „Wir schreiben keine großen Verluste.“ In Branchenkreisen wird berichtet, dass der Sender in diesem Jahr schwarze Zahlen schreibt. In der Regel brauchen werbefinanzierte Privatsender drei bis fünf Jahre, um aus der Verlustzone zu kommen. Die Erlöse liegen nach Angaben von Prenter im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Er hält zehn Prozent der Anteile. Der Medienunternehmer und Musikverleger Kaiser besitzt 89 Prozent.
Quelle: Handelsblatt GmbH
Wir haben aber keine Eile“, fügte Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer Dominik Kaiser hinzu. Branchenkreisen zufolge hat es bereits Gespräche mit Investmentbanken über einen Verkauf gegeben. Der Verkaufszeitpunkt scheint günstig. Der Sender hat seit dem Sendestart am 31. August 2006 eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung genommen. „Bei uns läuft es besser als geplant“, sagt Fernsehunternehmer Kaiser. Im vergangenen Monat erreichte 3+ in der für die Werbeindustrie relevanten Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen in der Schweiz nach Unternehmensangaben einen Marktanteil von 3,2 Prozent. Das entspricht annähernd der Reichweite von Sat 1 in der Schweiz. Gestartet war 3 + mit einem Marktanteil von 2,1 Prozent.
Zu Umsatz und Gewinn macht der Sender mit nur 30 Mitarbeitern im Zürcher Vorort Schlieren keine Angaben. Prenter sagte lediglich: „Wir schreiben keine großen Verluste.“ In Branchenkreisen wird berichtet, dass der Sender in diesem Jahr schwarze Zahlen schreibt. In der Regel brauchen werbefinanzierte Privatsender drei bis fünf Jahre, um aus der Verlustzone zu kommen. Die Erlöse liegen nach Angaben von Prenter im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Er hält zehn Prozent der Anteile. Der Medienunternehmer und Musikverleger Kaiser besitzt 89 Prozent.
Quelle: Handelsblatt GmbH
Cooldown510 Beiträge
Schätze mal damit will man die langfristige Finanzierung sicherstellen - scheint mir genau der richtige Zeitpunkt (kurz vorm erstmaligen Breakeven Point) zu sein, um so nen Deal ein zu fädeln.
Bliebt nur zu hoffen ein neuer Investor setzt auf spannende Inhalte und nicht auf Call In Förderung... das ist mir so ein Dorn im Auge, aber vor 17 Uhr schaut man so nen Sender wie 3+ ja auch nicht (ich zumindest nicht /emoticons/default_wink.png )
Bliebt nur zu hoffen ein neuer Investor setzt auf spannende Inhalte und nicht auf Call In Förderung... das ist mir so ein Dorn im Auge, aber vor 17 Uhr schaut man so nen Sender wie 3+ ja auch nicht (ich zumindest nicht /emoticons/default_wink.png )
guy2000_ch266 Beiträge
Hmm... ich glaube 3+ wird finanziell eng werden, muss wohl verkauft werden??
Wenn ein richtige käufer gefunden, ist "halb gerettet".
3+ fehlt natürlich nach "Service Public" und "Zugang zur verständigung".
Wenn ein richtige käufer gefunden, ist "halb gerettet".
3+ fehlt natürlich nach "Service Public" und "Zugang zur verständigung".
Snowman410'415 Beiträge
Investoren haben grundsätzlich kein Interesse an besseren Programmen, sondern nur wieviel Geld sie noch erwirtschaften können.
Seite 1 von 1 · 4 Beiträge in diesem Thema