Schweizer DSL Nörgler, wetzt die Messer!
49 Antworten15'792 AufrufeGestartet von Philippe1413205979 ·
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...wobei es hier viel bessere Technologien als ADSL gibt: In einem solchen Fall würde ich zwei Actelis-Modems einsetzen mit je nach gewünschter Bandbreite 2 oder sogar 4 Adernpaare.Bezüglich Querschnitte, es wurden verschiedene eingesetzt, je nach Abschnitt und Installationsalter, zudem wurde die Leitung 16x aufgetrennt und überführt... Die Leitungen sind nach Angaben der Swisscomtechniker "morsch" das macht sich zum Teil sogar schon bei unserem ISDN-Zugang bemerkbar... Da wird's kaum was mit einer vernünftigen Übertragung egal welche Mittel man einsetzen würde. Die Leitung ist gemäss Swisscom (je nach dem wer am anderen Ende der Auskunfststelle sitzt!) zwischen 10.5 und 13km lang... Die Swisscom will jedoch in Sangernboden, etwa 5km eine Abgesetzte Einheit mit Glas hinziehen, doch bis zu uns soll das Signal dennoch nicht ausreichend sein (auf Grund der Leitungsqualität). Nun über Kupfer scheint es da wirklich kaum Möglichkeiten zu geben... Wir sind froh überhaubt für unser Telefonabo telefonieren zu dürfen - es ist wie ein Kinoeintritt den man kauft aber nicht benutzt... Alle Berater der Swissom geben sich ja Mühe eine Lösung zu finden, so nach dem Motto eine Kuh macht "muh" und viele Küche machen Mühe. Genau aus diesem Grund forder ich alle Sat-Benutzer auf sich gegen diesen Missstand zu wehren, in der Hoffnung, dass ein mit Moos besetzter Swisscom-Stein ins Rollen gerät... Die Swisscom ärgert sich offensichtlich über unsere Riesen-Transparente "Carsten gib uns DSL" und "hier sufen Sie langsamer für mehr Geld", doch Ruhe geben - warum sollte ich? Es macht sogar Freude den Swisscomfritzen in den Mediamarkts in Gegenwart der Kunden brisante Fragen zu stellen und damit klar zu machen wie die Swisscom das Geld aus den Taschen ihrer Kunden zieht. Vorallem das Foto auf viewtopic.php?f=4&t=30 finden die Kunden dann vorort witzig und meist bleibt dem armen Swisscomtypen dann kaum was anderes übrig als offen einzugestehen, dass man halt noch nicht soweit sei. Jedenfalls hift es auch diesem Forum etwas zusätzliche Besucher zu schaffen. Offensichtlich hat die Chefetage schon ein paar mal eine Mail bezüglich unseres ach so bösen Transparents erhalten - hoffentlich hat die Swisscom nicht deshalb ihr Logo geändert... /emoticons/default_biggrin.png
Wichtig: Bei grosser Distanz bringen übrigens weiss ich wie viele Adernpaare aufgrund von Crosstalks nicht mehr allzuviel.
@login: Du kannst mir Deine Leitungslänge + Adernquerschnitt bekanntgeben, dann kann ich Dir in etwa sagen, welche Bandbreiten mit dieser Lösung möglich ist. Zur Realisierung bräuchtest Du nur noch einen ISP, der seinen POP (Point of Presence) bei Dir stationiert. Alternativ kann aber auch ein VDSL-taugliches Gebäude in Zentralennähe ausgesucht werden, wenn von Dir bis dorthin Kupferadern gezogen werden können bzw. von der Swisscom bereitgestellt werden.
Ich meine wir haben der Swisscom sogar angeboten ein Transparent aufzuhängen mit "Danke Dir Swisscom für DSL", wenn's dann vielleicht mal läuft. Wer weiss was in diesen Köpfen vorgeht... Man bekommt Versprechen um Versprechen, Vertröstung um Vertröstung, doch wirkliche Resultate Fehlanzeige. Man will vielleicht die Antenne im Ottenleuen auf HSDPA umrüsten, doch das kann ja mal dauern - bis in 10Jahren habe ich keine Bedenken, dass es so sein wird... Da müssen Abkärungen und Abwägungen mit anderen Getroffen werden, dies obwohl schon mal eine Baubewilligung eingegeben wurde. Man hat fast den Eindruck, man möchte dort einen Eifelturm hinstellen... Ich jedoch werde bis dahin der Dorn im Swisscomfleisch sein - auch das Transparent ist ja eigentlich Werbung, oder? :roll:
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Ist das dann die vom Bund so hoch gelobte flächendeckende Grundversorgung mit Breitbandinternet (im Normalfall mit 600/100)? Ausserdem wird der Zeitpunkt kommen, wo auch der Bund die Bandbreite in der Grundversorgung hochfahren wird (vielleicht erst in 10 Jahren, wahrscheinlich eher früher) dann immer noch per Sat?Sicher wird sich kaum was ändern vor 2017, dann wird die Fernmeldekonzession erneut ausgeschrieben.
Gemäss BAKOM wären es sogar nur mw 300/100 (nicht 600/100). Doch auch per Sat-Lösung erreicht man nachweislich oft die Geschwindigkeit nicht (zumindest bei meinem Nachbarn). Frage mich wie es gelöst werden soll wenn 70'000 potentielle Anschlüsse den Satzugang nutzen möchten, eine einfache Rechnung oder? 70'000x600 davon etwa ein Fünftel mit gleichzeitigem Zugriff würde dies nicht etwa einen Wert von 8'400'000 kb/s geben? Zugegeben rein eine rechnerische Spielerei, doch angenommen es würden 35000 Satelliten-User mit 600/100 auf den gleichen Satelliten zugreifen und in Turin über den Hub laufen, welche Leistung müsste der Satellit haben und welche Leistung müsste der Backone in Turin aufweisen um die effektive Leistung erbringen zu können? Hat das mal jeman gerechnet, man bemerke, es würde ausschliesslich die Schweiz betreffen und ausschliesslich Kunden der Swisscom... Auch CATV und andere Provider gehen Europaweit über den gleichen Satelliten, meist mit höherer Bandbreite...
Um Faktor wieviel ist also der Satellit und der Hub in Turin überbuch, nun rechnet mal...
Guest
Sicher wird sich kaum was ändern vor 2017, dann wird die Fernmeldekonzession erneut ausgeschrieben.
Die Anschlüsse, die bereits heute durch die Grundversorgung garantiert sind, werden durch einen neuen Anschlusstyp für den Internetzugang mit einer Mindestübertragungsrate von 600/100 kbit/s ergänzt. Eine Preisobergrenze von 69 Franken (exkl. MWSt) wurde für diesen Dienst festgelegt, zu dem nicht nur die Breitband-Zugangsverbindung, sondern auch ein Sprachkanal, eine Telefonnummer und ein Eintrag im öffentlichen Telefonverzeichnis gehören. Ob die Preisobergrenze angemessen ist, wird 2010 überprüft werden. Auf diese Weise sollen die rasche Entwicklung des Breitbandmarktes und die Möglichkeit eines Preisrückgangs berücksichtigt werden.Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren, denn wenn man der raschen Entwicklung des Breitbandmarktes Rechnung tragen will, muss das Bakom, meiner Ansicht nach, unter Umständen auch die Bandbreite erhöhen und ggf. Technologien vorschreiben oder ausschliessen (auch Aufgrund neuer Erkenntnisse).
smackdown46 Beiträge
@ login:
Ich rechne auch nicht wirklich damit, dass sich etwas ändern wird vor 2017, aber zumindest ist es auch schon in der Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) vorgesehen, dass die Situation 2010 nochmal überprüft wird, primär der Preis, möglicherweise ja aber auch die Kapazität, siehe hier: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=7308 . Ich weiss, das bedeutet nicht, dass sich dann etwas ändert, aber es lässt sich zumindest nicht kategorisch ausschliessen.
Ja, Panter hat wohl ein bisschen schneller und am gleichen Ort nachgeforscht wie ich, bei meiner Quelle (Link oben), steht dasselbe. Nur bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass das Bakom das auch so sieht, und etwas machen wird. Wenn überhaupt, dann nur wenn die Swisscom da auch mitmachen will...
Ach ja, dass absolute Geschwindigkeitsminimum liegt sogar nur bei 150/50 für die Grundversorgung...
Bzgl. der heutigen Möglichkeiten was die Anzahl Kunden angeht, ja da wird wohl ordentlich überbucht, vielmals wird wohl aber auch vorsorglich gedrosselt :roll: Allerdings wird ein gewisser Anteil der 70000 auch die Möglichkeit für Internet übers Handy-Netz nutzen können, nicht zu vergessen der Anteil, der kein (schnelleres) Internet will (oder die, die nichts mehr von dieser Sat-Lösung wissen wollen /emoticons/default_smile.png )
Und vielleicht ist es ja bis Ende 2010 eine echte Alternative, siehe hier: http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&news.id=12981 . Wenn man wirklich diese Planung einhalten kann, steig ich vielleicht auch noch auf Sat um, wenn man erst diesen "KA-SAT" im All hat. Beim diesem Link steht nämlich: "Er [der "KA-SAT"] soll Enduser in ganz Europa und rund ums Mittelmeer erreichen und insgesamt bis zu rund einer Million Usern Internetanschlüsse mit Tempi im Bereich von heutigen ADSL-Anschlüssen bieten können."
Ich rechne auch nicht wirklich damit, dass sich etwas ändern wird vor 2017, aber zumindest ist es auch schon in der Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) vorgesehen, dass die Situation 2010 nochmal überprüft wird, primär der Preis, möglicherweise ja aber auch die Kapazität, siehe hier: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=7308 . Ich weiss, das bedeutet nicht, dass sich dann etwas ändert, aber es lässt sich zumindest nicht kategorisch ausschliessen.
Ja, Panter hat wohl ein bisschen schneller und am gleichen Ort nachgeforscht wie ich, bei meiner Quelle (Link oben), steht dasselbe. Nur bin ich nicht unbedingt der Meinung, dass das Bakom das auch so sieht, und etwas machen wird. Wenn überhaupt, dann nur wenn die Swisscom da auch mitmachen will...
Ach ja, dass absolute Geschwindigkeitsminimum liegt sogar nur bei 150/50 für die Grundversorgung...
Bzgl. der heutigen Möglichkeiten was die Anzahl Kunden angeht, ja da wird wohl ordentlich überbucht, vielmals wird wohl aber auch vorsorglich gedrosselt :roll: Allerdings wird ein gewisser Anteil der 70000 auch die Möglichkeit für Internet übers Handy-Netz nutzen können, nicht zu vergessen der Anteil, der kein (schnelleres) Internet will (oder die, die nichts mehr von dieser Sat-Lösung wissen wollen /emoticons/default_smile.png )
Und vielleicht ist es ja bis Ende 2010 eine echte Alternative, siehe hier: http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&news.id=12981 . Wenn man wirklich diese Planung einhalten kann, steig ich vielleicht auch noch auf Sat um, wenn man erst diesen "KA-SAT" im All hat. Beim diesem Link steht nämlich: "Er [der "KA-SAT"] soll Enduser in ganz Europa und rund ums Mittelmeer erreichen und insgesamt bis zu rund einer Million Usern Internetanschlüsse mit Tempi im Bereich von heutigen ADSL-Anschlüssen bieten können."
Guest
Weiss jemand wo das Dokument "Technische und administrative Vorschriften betreffend die Eigenschaften von
Schnittstellen der Grundversorgung" 4. Ausgabe zu finden ist, dieses wird im Dokument zur Grundversorgungskonzession erwähnt.
Die 70'000 Haushalte (sicher mehr als 100'000 Personen) ohne vernünftiges Breitband-Internet könnten ja auch eine Initiative lancieren die eine Kabelgebundene stabile Internet Verbindung mit 10000/2000 kbits zu 20.- CHF/Monat garantieren würde /emoticons/default_biggrin.png
Schnittstellen der Grundversorgung" 4. Ausgabe zu finden ist, dieses wird im Dokument zur Grundversorgungskonzession erwähnt.
Die 70'000 Haushalte (sicher mehr als 100'000 Personen) ohne vernünftiges Breitband-Internet könnten ja auch eine Initiative lancieren die eine Kabelgebundene stabile Internet Verbindung mit 10000/2000 kbits zu 20.- CHF/Monat garantieren würde /emoticons/default_biggrin.png
smackdown46 Beiträge
Naja, laut http://www.admin.ch/ch/d/sr/784_101_113/app1.html kann es bezogen werden beim Bundesamt für Kommunikation, Zukunftstrasse 44, Postfach, 2501 Biel. Du fragtest ja aber eher nach einem Link, da kann ich dir auch nicht weiterhelfen, allenfalls beim Link oben noch an den Admin wenden, vielleicht kann der dir weiterhelfen, aber wahrscheinlich gibts die wirklich nur auf schriftliche Anfrage. Ausgabe 3 ist ja auch über Google einfach zu finden, aber Ausgabe 4 wird nicht öffentlich zugänglich gemacht. /emoticons/default_sad.png
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Und vielleicht ist es ja bis Ende 2010 eine echte Alternative, siehe hier: http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&news.id=12981 . Wenn man wirklich diese Planung einhalten kann, steig ich vielleicht auch noch auf Sat um, wenn man erst diesen "KA-SAT" im All hat. Beim diesem Link steht nämlich: "Er [der "KA-SAT"] soll Enduser in ganz Europa und rund ums Mittelmeer erreichen und insgesamt bis zu rund einer Million Usern Internetanschlüsse mit Tempi im Bereich von heutigen ADSL-Anschlüssen bieten können."/emoticons/default_laugh.png "KA-SAT" Alternative???? Da werden wieder schone Versprechungen gemacht... Nein, definitiv nicht egal was da versprochen wird, schneller als Licht wird's kaum gehen... Ein Satellit ist 36'000km von der Erde in einer geostationären Umlaufbahn, das Signal wird mit Lichtgeschwindigkeit verschickt. Mit anderen Worten, das Signal reist mindestens 72'000km und das gibt automatisch die Latenz von etwa 500-700ms...
s Wikipedia: Internetzugang über Satellit; http://de.wikipedia.org/wiki/Internetzugang_%C3%BCber_Satellit
Ja wir haben, bis dann auch noch die Swisscom dazwischengefunkt hat, eine versprochene Satleistung 1024/256 (manchmal, ab und an, wenn's ging) gemietet, ab Anfangs diesen Jahres wurden jedoch die Geschwindigkeiten noch langsamer, die Ausfälle massiver und nicht zumutbar.... die Verbindigkeit mit 1024/256 ist nur bei grossen Dateien schnell, sonst geht's gleich schnell wie die kleine Lösung. Einziger Unterschied, die 1024/256er Lösung kostet im Monat alleine für das Abo über Fr 500.-- (s CATV,Basel)... Der Support dort ist etwa der Gleiche wie jener der Swisscom, nur die Halteschleife ist kürzer, trotzdem wirst Du oft angemacht: sind Sie sicher, dass Sie kein Problem mit Ihrem System haben, denn wir verzeichnen keine Störung, 15Minuten danach läuft's dann plötzlich wieder - wie von Geisterhand, oft dann auch "volle Pulle" für ein paar Stunden.
Wenn der "KA-SAT" eine Alternative ist, will ich das zuerst sehen...
Nun wenn das Bakom sich weiterhin auf dem Federkissen der Swisscom ausruht, dann wird sich auch 2010 nichts ändern. Wie erwäht, wäre eben WI-Max eine gute und sicher günstigere Alternative als ein 5.7Tonnen schweren Satelliten und die dazu nötige Infrastruktur.
PS: Ausfallsicher sind die Dinger auch nicht, im 2005 hatten wir über 14Tage kaum Zugang, angeblich soll der Sat von einem Mikrometeor getroffen worden sein. Bezahlen durften wir bei der Basler Firma trotzdem, es sei eben höhere Gewalt, sind ja dann nur gerade 250 Eier die man in den Sand setzt... Es sei angemerkt: ob Swisscom oder ein anderer Provider, meist haben diese kaum was zu melden, schliesslich gehört der Sat nicht denen, die kaufen lediglich Bandbreiten. Jedenfalls kann sich die Swisscom auch jetzt schon auf nächsten Winter freuen und ein paar Spiegelheizungen beschaffen, die ballern dann mit 450Watt pro Stunde auf den Spiegel, die Kraftwerke wirds auch freuen. Denn mit ein wenig Schnee gibt's auch kein Internet mehr, also Leute lasst die Spiegel an einem zugänglichen Ort montieren damit Ihr diese schon schaufeln könnt, aber nicht kratzen, sonst geht der Lack ab und das geht auf Kosten Eures Portemonnaies und auf Kosten Eures Satsignals welches schlechter und somit schwächer wird :mrgreen: ... Nein, das mit Sat, heizen und sich ärgern haben wir hinter uns und werden uns nachwievor auf die Swisscom oder den verantwortlichen für die Grundversorgung stürzen. Ich meine hätte Cablecom den Auftrag würden wir uns auf die einschiessen, doch die haben ja den Grundversorgungsauftrag nicht...
smackdown46 Beiträge
Was ich meinte bzgl. Alternative war vor allem die Download-Geschwinidigkeit und das möglicherweise weniger drastische drosseln ebenselber, dass sich die Latenzzeiten gleich bleiben ist mir mittlerweile auch klar, sorry dass ich da nicht nochmal extra darauf hingewiesen habe. Und natürlich ist das ganze noch Zukunftsmusik, wir werden sehen wie es raus kommt, zumindest könnte es innerhalb der Sat-Technologie zu etwas Entspannung kommen und die Kunden etwas mehr Bandbreite zur Verfügung gestellt werden.
Momentan ist die Sat-Lösung für mich als Power-User (Ich würde mir doch zu gerne 2-3 Audio-Podcasts regelmässig herunterladen, die Windows-Updates herunterladen und vielleicht auch ab und an mal eine verpasste Sendung im Netz oder sonst irgendwas bei YouTube ansehen, ah ja, normal surfen und Mails, manchmal auch mit Anhängen, empfangen und versenden, vielleicht auch noch Internetradio, oder Music einkaufen -> für Swisscom ganz klar ein Sat-Power-User, aber eigentlich fast noch mit dem Analogmodem zu schaffen...) und Anwender in einer noch gut beschneiten Region nicht wirklich das gelbe vom Ei von möglichen Problemen bei der Installation ganz zu schweigen. Deshalb werde ich wohl auf die ISDN-Flatrate der Swisscom setzen, die sie nun anscheinend auch im Rahmen der Grundversorgung anbietet. Dort sollten eigentlich all diese Bedürfnisse einigermassen zu erfüllen sein, zu einem vernünftigen Preis, zumindest bis sich wieder etwas neues ergibt. :wink:
Momentan ist die Sat-Lösung für mich als Power-User (Ich würde mir doch zu gerne 2-3 Audio-Podcasts regelmässig herunterladen, die Windows-Updates herunterladen und vielleicht auch ab und an mal eine verpasste Sendung im Netz oder sonst irgendwas bei YouTube ansehen, ah ja, normal surfen und Mails, manchmal auch mit Anhängen, empfangen und versenden, vielleicht auch noch Internetradio, oder Music einkaufen -> für Swisscom ganz klar ein Sat-Power-User, aber eigentlich fast noch mit dem Analogmodem zu schaffen...) und Anwender in einer noch gut beschneiten Region nicht wirklich das gelbe vom Ei von möglichen Problemen bei der Installation ganz zu schweigen. Deshalb werde ich wohl auf die ISDN-Flatrate der Swisscom setzen, die sie nun anscheinend auch im Rahmen der Grundversorgung anbietet. Dort sollten eigentlich all diese Bedürfnisse einigermassen zu erfüllen sein, zu einem vernünftigen Preis, zumindest bis sich wieder etwas neues ergibt. :wink:
login103 Beiträge
Mit Versprechen meinte ich eigentlich die Sat-Anbieter, kein Hinweis auf solche Einschränkungen...
Nun gibt's bei Dir UMTS?
Nun gibt's bei Dir UMTS?
smackdown46 Beiträge
Wenn du mich fragst, nein, bei mir selbst gibt es nichts, zwar rundherum DSL (auch VDSL kommt inzwischen recht nahe), das UMTS-Netz kommt schon nahe heran, aber es reicht natürlich auch nicht bis hierher, Ausbau ist natürlich auch keiner geplant, die meisten UMTS-Sender gehen ja auch dem VDSL-Netz entlang (Ausnahme: touristisch interessante Regionen), der UMTS-Netz-Ausbau muss ja schliesslich auch wirtschaftlich sinnvoll bleiben... :roll:
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die meisten UMTS-Sender gehen ja auch dem VDSL-Netz entlang (Ausnahme: touristisch interessante Regionen), der UMTS-Netz-Ausbau muss ja schliesslich auch wirtschaftlich sinnvoll bleiben... :roll:das mit der touristisch interessanten Region würde ich mal bestreiten, immerhin leben wir hier oben im Gantrisch-Gurnigelgebiet vom Tourismus und haben KEIN DSL und bis dato KEIN UMTS... Wenn was geändert wird, wird dies nur auf Grund von einem stetigen Tropfen sein der den Swisscom-Granit höhlt... Auch wir in einer touristisch erschlossenen Randregion können von KEINEM Breitbandzugang profitieren.
Besonders Bemerkenswert finde ich: http://www.handelszeitung.ch/artikel/Un ... 90433.html
2.068 Milliarden Reingewinn im 2007!!!! Und mit einem solchen Gewinn lässt man trotzdem die Infrastrukturen veralten? Man ist nicht willens, etwas vernünftiges für seine Kunden zu Unternehmen...
smackdown46 Beiträge
das mit der touristisch interessanten Region würde ich mal bestreiten, immerhin leben wir hier oben im Gantrisch-Gurnigelgebiet vom Tourismus und haben KEIN DSL und bis dato KEIN UMTS... Wenn was geändert wird, wird dies nur auf Grund von einem stetigen Tropfen sein der den Swisscom-Granit höhlt... Auch wir in einer touristisch erschlossenen Randregion können von KEINEM Breitbandzugang profitieren. ...Ja, ich wollte auch nicht sagen, dass jedes touristisch interessante Gebiet UMTS erhält (DSL noch weniger), sondern dass UMTS meist an dicht besiedelten Orten erhältlich ist und eben an einigen Touristen-Gebieten eher noch in Erwägung gezogen wird (wegen den Städtern die auch in den Ferien schnell Mails checken wollen etc.). Dass es dann noch frustrierender ist, wenn man nicht zu den Auserwählten gehört, kann ich gut nachvollziehen. Wie sieht es denn bei dir in der Region aus, gibt es in der Nähe schon UMTS oder ist das ganze Gebiet noch UMTS-los? Weil einige Versorgungslöcher wird die Swisscom bei UMTS sicher noch abdecken (Ich weiss, ist auch kein grosser Trost, und in welchem zeitlichen Fenster das ganze abläuft noch mal eine ganz andere Frage /emoticons/default_sad.png )
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Natürlich ist es so richtig:
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Swisscom_2007-Reingewinn-2_068-Mio-CHF-Dividende-total-20-00-CHF-je-Aktie__290433.html
Tja, aus meiner Sicht ist die Swisscom ein Verbund von reinen Rosinenpickern. Klar hat der Bund natürlich nichts dagegen wenn die Swisscom solche Dividendenausschüttungen in die Bundeskasse fliessen lässt. Warum wohl passt die Swisscom zum Bakom wie der Topf zum Deckel? Leider vergessen die Herren in den öffentlichen Ämtern, dass sie eingentlich auch die Interessen von Randregionen und weniger stark frequentierten Regionen zu schützen haben. Irgendwie werden ich das Gefühl nicht los, dass das Bakom, wie ein Hund an der Leine, praktisch indirekt von der Swisscom geführt wird - wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck - immerhin wird dort klar die Meinung vertreten, dass die Grundversorgung mehr als Genügend ist, dass man die Swisscom schützen müsse, damit man nicht auch noch: "auf Eiger Mönch und Jungfrau ein Glasfaserkabel ziehen müsse"... Ich frage mich natürlich an dieser Stelle was unsere Minister und Beamten ausser Spesen, gigantische Löhne zu beziehen sonst noch anstellen? Ich finde, dass man langsam aber sicher wieder über ein Umdenken zumindest nachdenken sollte... Klar kann man Randregionen auch wissentlich und vorsätzlich entsiedeln, damit man dort keine Infrastruktur mehr unterhalten muss, doch ob dies in Zukunft tragbar sein wird?
Schauen wir uns doch mal den Riesengewinn von Fr. 2,068 Mrd. an, ist das sinnvoll in Anbetracht der vielerorts überalterten Infrastruktur? Immerhin existieren noch immer 70'000 Anschlüsse, die potentiell KEIN DSL haben können. Würde man eine Milliarde auf die 70'000 Anschlüsse verteilen, dürfte JEDER der Anschlüsse mindestens Fr. 15'000.-- kosten, klar gibt's teurere und solche wo es sich alleine durch ein Umplatzieren der Zentrale lösen würde, resp ein Ersatz einer alten Leitung... Würde diese Milliarde für die 70'000 Anschlüsse "geopfert" könnte die Swisscom noch immer über eine Milliarde Gewinn ausschütten... Es gibt also keinen guten Grund warum wir hier in den Randregionen auf eine zeitgemässe Infrastruktur verzichten sollen.
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-Swisscom_2007-Reingewinn-2_068-Mio-CHF-Dividende-total-20-00-CHF-je-Aktie__290433.html
Tja, aus meiner Sicht ist die Swisscom ein Verbund von reinen Rosinenpickern. Klar hat der Bund natürlich nichts dagegen wenn die Swisscom solche Dividendenausschüttungen in die Bundeskasse fliessen lässt. Warum wohl passt die Swisscom zum Bakom wie der Topf zum Deckel? Leider vergessen die Herren in den öffentlichen Ämtern, dass sie eingentlich auch die Interessen von Randregionen und weniger stark frequentierten Regionen zu schützen haben. Irgendwie werden ich das Gefühl nicht los, dass das Bakom, wie ein Hund an der Leine, praktisch indirekt von der Swisscom geführt wird - wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck - immerhin wird dort klar die Meinung vertreten, dass die Grundversorgung mehr als Genügend ist, dass man die Swisscom schützen müsse, damit man nicht auch noch: "auf Eiger Mönch und Jungfrau ein Glasfaserkabel ziehen müsse"... Ich frage mich natürlich an dieser Stelle was unsere Minister und Beamten ausser Spesen, gigantische Löhne zu beziehen sonst noch anstellen? Ich finde, dass man langsam aber sicher wieder über ein Umdenken zumindest nachdenken sollte... Klar kann man Randregionen auch wissentlich und vorsätzlich entsiedeln, damit man dort keine Infrastruktur mehr unterhalten muss, doch ob dies in Zukunft tragbar sein wird?
Schauen wir uns doch mal den Riesengewinn von Fr. 2,068 Mrd. an, ist das sinnvoll in Anbetracht der vielerorts überalterten Infrastruktur? Immerhin existieren noch immer 70'000 Anschlüsse, die potentiell KEIN DSL haben können. Würde man eine Milliarde auf die 70'000 Anschlüsse verteilen, dürfte JEDER der Anschlüsse mindestens Fr. 15'000.-- kosten, klar gibt's teurere und solche wo es sich alleine durch ein Umplatzieren der Zentrale lösen würde, resp ein Ersatz einer alten Leitung... Würde diese Milliarde für die 70'000 Anschlüsse "geopfert" könnte die Swisscom noch immer über eine Milliarde Gewinn ausschütten... Es gibt also keinen guten Grund warum wir hier in den Randregionen auf eine zeitgemässe Infrastruktur verzichten sollen.
pableu40 Beiträge
ich schaue da gerne ins ausland, dort werden auch entlegene gebiete nicht abgedeckt. bei uns besteht die möglichkeit das man 600/100 bekommen kann/könnte.Sehe ich ähnlich. In Deutschland haben die vor allem im Osten auf dem Land über weite Strecken überhaupt kein Breitbandinternet wegen dem unbrauchbaren FTTH (jawohl), aber dafür schon seit längerem 20mbps oder so in den Städten /emoticons/default_wink.png
Guest
Sehe ich ähnlich. In Deutschland haben die vor allem im Osten auf dem Land über weite Strecken überhaupt kein Breitbandinternet wegen dem unbrauchbaren FTTH (jawohl), aber dafür schon seit längerem 20mbps oder so in den Städten /emoticons/default_wink.pngDas ist doch noch lange keine Rechtfertigung für den miesen Service Public? in der Schweiz.
Deutschland ist ja auch ein klein wenig grösser als die Schweiz. Bei uns gibt es eigentlich gar keine entlegenen Gebiete.
Wenn ihr schon ins Ausland schaut, dann wenigstens nach Schweden.
Guest
Schauen wir uns doch mal den Riesengewinn von Fr. 2,068 Mrd. an, ist das sinnvoll in Anbetracht der vielerorts überalterten Infrastruktur? Immerhin existieren noch immer 70'000 Anschlüsse, die potentiell KEIN DSL haben können. Würde man eine Milliarde auf die 70'000 Anschlüsse verteilen, dürfte JEDER der Anschlüsse mindestens Fr. 15'000.-- kosten, klar gibt's teurere und solche wo es sich alleine durch ein Umplatzieren der Zentrale lösen würde, resp ein Ersatz einer alten Leitung... Würde diese Milliarde für die 70'000 Anschlüsse "geopfert" könnte die Swisscom noch immer über eine Milliarde Gewinn ausschütten... Es gibt also keinen guten Grund warum wir hier in den Randregionen auf eine zeitgemässe Infrastruktur verzichten sollen.Um die Zahlen mal etwas zu konkretisieren hier mal die Swisscom-Berechnung für unsere Gemeinde:
Geschätzte VDSL-Ausbaukosten: 106'500.- CHF
Anteil Gemeinde: 66'500.- CHF
Anteil Swisscom: 39'600.- CHF
Die Swisscom würde ein Ausbau mit 300.- pro Haushalt unterstützen, ergibt also 132 Haushalte.
Die Ausbaukosten geteilt durch die Anzahl Haushalte ergibt aufgerundet 810.- CHF Ausbaukosten pro Haushalt.
Rechnen wir nun mal etwas grosszügiger mit 1'500.- CHF pro Haushaltserschliessung und 100'000 Haushalten, ergibt dies ein Summe von gerade mal 150 Mio. Franken für den Ausbau der noch nicht oder nur schlecht tauglichen xDSL Haushalte.
Der Gewinn wäre dadurch lediglich von 2.068 Mrd. auf 1.918 Mrd. oder um ca. 7.3% "geschrumpft". Dafür hätte die Swisscom ihr Image, auch International, aufpoliert.
smackdown46 Beiträge
@ Panter:
Interessante Aufstellung, danke dafür, sehr informativ. Es ist schon interessant, wie wenig einige Kunden wert sind, v.a. könnte man bei diesen Haushalten mit der Zeit auch wieder einiges an Gebühren rein holen und zumindest Teile dieser Investition auch wieder hereinholen...
Das Problem ist doch eigentlich, dass die Swisscom auch an der Börse ist und da muss halt jede Entscheidung zumindest auf einen möglichen Gewinn ausgerichtet sein... Nicht dass ich das gut fände, aber es ist halt die Realität. :? Mögliche Lösung wäre ja die Schacht AG, die unter anderem ja der Sunrise CEO propagiert, aber soweit wird es ja wohl eh nie kommen...
Und was das Image der Swisscom angeht... zumindest in der Schweiz glauben doch (fast) 98% der Schweizer nur zu gerne, dass wir schon einen flächendeckenden ADSL-Ausbau haben, die restlichen 2% sind doch da (leider) ohne weiteres vernachlässigbar...
Meist sieht man dann eben auch nur, 98%, wow, ist das viel. Dass man relativ einfach auf einen noch höheren Wert kommen könnte, sagen wir 99,8% so wie beim GSM-Netz, interessiert doch leider so gut wie niemanden...
Interessante Aufstellung, danke dafür, sehr informativ. Es ist schon interessant, wie wenig einige Kunden wert sind, v.a. könnte man bei diesen Haushalten mit der Zeit auch wieder einiges an Gebühren rein holen und zumindest Teile dieser Investition auch wieder hereinholen...
Das Problem ist doch eigentlich, dass die Swisscom auch an der Börse ist und da muss halt jede Entscheidung zumindest auf einen möglichen Gewinn ausgerichtet sein... Nicht dass ich das gut fände, aber es ist halt die Realität. :? Mögliche Lösung wäre ja die Schacht AG, die unter anderem ja der Sunrise CEO propagiert, aber soweit wird es ja wohl eh nie kommen...
Und was das Image der Swisscom angeht... zumindest in der Schweiz glauben doch (fast) 98% der Schweizer nur zu gerne, dass wir schon einen flächendeckenden ADSL-Ausbau haben, die restlichen 2% sind doch da (leider) ohne weiteres vernachlässigbar...
Meist sieht man dann eben auch nur, 98%, wow, ist das viel. Dass man relativ einfach auf einen noch höheren Wert kommen könnte, sagen wir 99,8% so wie beim GSM-Netz, interessiert doch leider so gut wie niemanden...
login103 Beiträge
Nun immerhin optimier die Swisscom ja Ihre Gewinne relativ heftig mit dem Kauf einer Fastweb Italia, welche ja auch schlappe 3Milliarden kostet und bis dato ausschliesslich Verluste in 3 stelliger Millionenhöhe generierte...
98% der Bevölkerung sind noch lange keine 100% der Fläche...
98% der Bevölkerung sind noch lange keine 100% der Fläche...
Guest
Nun immerhin optimier die Swisscom ja Ihre Gewinne relativ heftig mit dem Kauf einer Fastweb Italia, welche ja auch schlappe 3Milliarden kostet und bis dato ausschliesslich Verluste in 3 stelliger Millionenhöhe generierte...
98% der Bevölkerung sind noch lange keine 100% der Fläche...
Fastweb drückt auf GewinnSchon nur der Verlust von Fastweb hätte den Infrastruktur-Ausbau finanziert, und Swisscom hätte zudem 3 Mia. gespart.
Unter dem Strich hat Fastweb allerdings auf den Reingewinn der Swisscom gedrückt. Im vergangenen Jahr weitete Fastweb den Verlust von 123,6 Mio. auf 124,7 Mio. Euro aus. Fastweb hat seit der Gründung im Jahr 1999 noch nie einen Reingewinn erzielt. Vor Steuern habe der Breitbandanbieter 2007 erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Im laufenden Jahr rechnet Fastweb auch unter dem Strich mit einem Gewinn.
login103 Beiträge
Irgend wie erinnert mich die Situation an die Swissair welche die marrode Sabena gekauft hat und so selber in Bedrängnis geraten ist... Allerdings gehört ja die Swisscom zu über 50% dem Steuerzahler...
Nun ja, vielleicht genau darum macht die Swisscom nur 50% Service-Public, nur dort investieren wo schon andere gute Infrastrukturen bestehen, somit Konkurrenz und Preisdruck schaffen...
Wer von uns in den Randregionen würde nicht gerne das Doppelte oder Dreifache für einen funktionierenden, schnellen, zeitgemässen Breitbandanschluss bezahlen? Fazit: man bräuchte somit ja nur die Hälfte oder einen Drittel der Kunden oder man hätte bei den 70'000 Anschlüssen ein dreifaches Ergebnis - somit könnte man auch ein dreifaches an Ausbaumassnahmen einleiten...
Ich bin mir sehr sicher, dass FTTH in Zürich, welches bereits bis in die Wohnung angeboten, wird künftig dahin gehen wird, dass nicht einer, sondern 3 oder 4 Anbieter Parallel-Netze ins Haus ziehen werden, dann hat man zwar einen praktisch ultraschnellen Zugang über 3 Fasern, der aber auf Grund der Backones nicht nutzbar sein wird - ist doch Unsinnig, oder?
Von den Gemeinden der Randregionen werden pro Einwohner jährlich Fr. X für die Kulturförderungen in den Städten eingefordert, aber den umgekehrten Weg, was tut der Bund (Bakom), Kantone (Beco) für diese Regionen? Man generiert Einschränkungen und Behinderungen in absurder Form, statt eine Swisscom dahingehend zu ermutigen die Gebiete anständig zu erschliessen...
Nun ja, vielleicht genau darum macht die Swisscom nur 50% Service-Public, nur dort investieren wo schon andere gute Infrastrukturen bestehen, somit Konkurrenz und Preisdruck schaffen...
Wer von uns in den Randregionen würde nicht gerne das Doppelte oder Dreifache für einen funktionierenden, schnellen, zeitgemässen Breitbandanschluss bezahlen? Fazit: man bräuchte somit ja nur die Hälfte oder einen Drittel der Kunden oder man hätte bei den 70'000 Anschlüssen ein dreifaches Ergebnis - somit könnte man auch ein dreifaches an Ausbaumassnahmen einleiten...
Ich bin mir sehr sicher, dass FTTH in Zürich, welches bereits bis in die Wohnung angeboten, wird künftig dahin gehen wird, dass nicht einer, sondern 3 oder 4 Anbieter Parallel-Netze ins Haus ziehen werden, dann hat man zwar einen praktisch ultraschnellen Zugang über 3 Fasern, der aber auf Grund der Backones nicht nutzbar sein wird - ist doch Unsinnig, oder?
Von den Gemeinden der Randregionen werden pro Einwohner jährlich Fr. X für die Kulturförderungen in den Städten eingefordert, aber den umgekehrten Weg, was tut der Bund (Bakom), Kantone (Beco) für diese Regionen? Man generiert Einschränkungen und Behinderungen in absurder Form, statt eine Swisscom dahingehend zu ermutigen die Gebiete anständig zu erschliessen...
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