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Schweizer auf dem Digitalisierungstripp

12 Antworten1'968 AufrufeGestartet von Noel ·

NoelThemenstart3'777 Beiträge
bearbeitet #1
Der Alltag eines durchschnittlichen Schweizers ist zu einem Drittel von digitalen Medien und Technologien bestimmt. Analoge Geräte sind passé, die neuen Statussymbole sind digitale Unterhaltungselektronikgeräte.

Herr und Frau Schweizer sind voll und ganz in der Digitalisierungswelle. Zu diesem Ergebnis kommt die Befragung von Microsoft Consumer Online und Publicis...

weiter geht es hier...

Quelle: pc-tipp.ch

mfg

smid12'144 Beiträge
#2
Nur beim TV sind sie technologiefeindlich...

zoki_rs822 Beiträge
#3
alles schön und gut aber digital tv mag herr und frau schweizer aber gar nicht wie mir scheint, lcd oh ja bitte aber analog /emoticons/default_biggrin.png

Noel3'777 Beiträge
#4
alles schön und gut aber digital tv mag herr und frau schweizer aber gar nicht wie mir scheint, lcd oh ja bitte aber analog /emoticons/default_biggrin.png
Vielleicht liegt es ja auch daran dass den Schweizern einfach die Rahmenbedingungen für digi-TV noch nicht passt /emoticons/default_wink.png!

zoki_rs822 Beiträge
#5
ja , vielleicht gibts ja mal alles umsonst /emoticons/default_biggrin.png😉 dann gibts einen ansturm

theman41 Beiträge
#6
Nur beim TV sind sie technologiefeindlich...
also beim Radio eigentlich auch, wenn nicht sogar noch mehr. DAB digital radio dürfte den meisten schweizern trotz drs musikwelle noch viel weniger ein begriff sein als dtv...

Noel3'777 Beiträge
#7
also beim Radio eigentlich auch, wenn nicht sogar noch mehr. DAB digital radio dürfte den meisten schweizern trotz drs musikwelle noch viel weniger ein begriff sein als dtv...
DAB hat sich sowieso so gut wie nie richtig durchgesetzt, das ist kein reines Schweizer Problem.

ja , vielleicht gibts ja mal alles umsonst dann gibts einen ansturm
vielleicht wird man ja mal nicht mehr so bevormundet und technisch ausgebremst bei digi-TV, dann wird es den Ansturm geben /emoticons/default_wink.png!

mfg

smid12'144 Beiträge
#8
Beim Radio ist es in meinen Augen ein wenig anders.

Zum einen stört UKW das digitale Radio nicht. Beim TV laufen analog und digital auf den gleichen Frequenzen.

Das Problem sind hier auch die Kosten. Eine CC Box kostet 150 Franken, ein DAB Gerät kostet fast mehr.

Zumal man Radio anders (auch an anderen Orten) als TV konsumiert.

Weiter ist, zumindest in der Schweiz, der Mehrwert eher bescheiden. Klar, Swiss Pop ist toll und Musigwälle hat eine Zuhörerschaft. Trotzdem: Nichts im Vergleich zu UK wo man ein breites DAB Angebot hat. Das Radio Angebot via CC digital hingegen ist wieder genial.

Zusätzlich gibt es für mobile Musik auch Alternativen. Zuerst war es der iPod, jetzt ist es auch Webradio. Ich verbrauche nicht benötigten Datenverkehr oft mit di.fm 🙂

Lustig finde ich aber, dass man DAB fast nirgends im Auto findet. Selbst bei Wagen im höheren Preissegment ist kein DAB Radio eingebaut. Kosten würde dies wohl fast nichts, aber gerade im Auto hätte DAB einen Mehrwert.

Zum Zwang beim TV: Ich glaube weiterhin, dass es nicht an der Zwangsbox liegt. Es liegt schlicht an der Einstellung der Konsumenten zu neuen Technologien. Dies kann aber durch die Medien (und so auch durch Zwangsboxen) geprägt worden sein.

PeterA1'032 Beiträge
bearbeitet #9
Das Problem sind hier auch die Kosten. Eine CC Box kostet 150 Franken, ein DAB Gerät kostet fast mehr.
Ich habe für mein DAB+ Radio bei MIGROS-melectronics CHF 69 bezahlt.

Das Radio Angebot via CC digital hingegen ist wieder genial.
Klar ist das DAB-Programm-Angebot kleiner, aber DAB-Radio funktioniert funktioniet auch im Schlafzimmer, Bad, Küche unabhängig vom Kabelanschluss und lässt sich auch ohne TV bedienen.

astef123120 Beiträge
#10
Zum Zwang beim TV: Ich glaube weiterhin, dass es nicht an der Zwangsbox liegt. Es liegt schlicht an der Einstellung der Konsumenten zu neuen Technologien. Dies kann aber durch die Medien (und so auch durch Zwangsboxen) geprägt worden sein.
Und ich habe das Gefühl, es liegt doch an der Zwangsbox. Ich habe mehrere Bekannte, welche kein digital-tv wollen, weil sie die Box nicht im Laden kaufen können, sondern mit der verhassten Cablecom Kontakt aufnehmen müssen. Spontankäufe sind unmöglich. Man muss Verträge unterzeichnen etc.

Viele haben auch schlicht und einfach Angst, dass sie eine Box mit tausenden Kabeln nach Hause kriegen, welche sie selbst anschliessen müssen und ein administratives Puff lostreten (mehrere Telefongespräche mit Hotlines). Eine Angst, die meines Erachtens bezüglich zweiterem nicht ganz unbegründet ist.

Bei der Swisscom haben sie besseres Vertrauen. Swisscom hat aber ein ganz schlechtes Image bezüglich Bildqualität, zudem muss man da das Internet, welches nun endlich eingerichtet ist und funktioniert wieder antasten. Man kriegt wieder Werbung und ist in einem Vertrag mit Kündigungsfristen.

Wenn sie einen Fernseher mit DVB-C kaufen könnten, diesen vom Fachmann ihres Vertrauens einrichten lassen können und keine dauerhafte Beziehung zu Cablecom eingehen müssten, so wäre es für sie kein Problem zu digital-tv zu wechseln.

It's all about image. Die CC wird noch Jahre daran zu beissen haben.

hume131'328 Beiträge
#11
Ich sehe das ziemlich genauso, wie astef123. Könnten die User einfach einen modernen Fernseher kaufen und an die bisherige Dose anschliessen und unbeschwert digitales TV geniessen, hätte sich das schon lange, völlig automatisch durchgesetzt. Aber nein, man will ja auch bereits für das Grundangebot mehr Geld und da sträuben sich die User zu Recht dagegen. Es spricht nichts dagegen, für Mehrwert, wie VOD und Spartensender mehr Geld zu verlangen, aber sicher nicht für das, was man schon lange kennt.

Icetiger877 Beiträge
#12
Ich zitiere mal aus dem Bericht, welcher im PC-Tipp steht: Bei der Wertschätzung von Statussymbolen bevorzugt knapp jeder fünfte Schweizer digitale Unterhaltungselektronik anstatt analoge Gegenstände.

Ist es Zufall, dass es jeder fünfte Schweizer, also 20 Prozent sind. Der akutelle Digitalisierungsgrad beim Kabelfernsehen liegt auch bei etwa 20 Prozent..../emoticons/default_rolleyes.gif

PeterA1'032 Beiträge
#13
Dieser Bericht ist etwas komisch:

Der höchste Digitalisierungsgrad liegt im Bereich der Kommunikation vor. Hier setzen 50 Prozent der Eidgenossen auf digitale Hilfsmittel.
Haben wirklich nur 50 % der Haushalte ein Handy ? Ein DECT-Telefon an analogem Fixnet-Anschluss könnte man auch noch als digitales Hilftsmittel rechnen.

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