Neue init7 Operette, UPC kappt peering mit init7
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madaley80 Beiträge
Und genau weil die Künzis dieser Welt diese Erschliessungskosten nicht E2E stemmen wollen, aber über Polemik das regulierte Marktgeflecht versuchen zu ihren Gunsten zu beeinflussen und einseitig zu profitiere ("im Namen ihrer Kunden") wird sich wohl wenig an der Gundsituation ändern.
CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #22
Noch soviel dazu. Wenn init7 ja wollte, hätte es ja diese XGS-PON wie Salt auch anbieten können. Lohnt halt wohl nicht, als ein Rack hinzustellen für 32 Anschlüsse, wo man dann 2 Kunden hat, sich nicht rentiert. Hat glaub ich bloodmagic oben zu spüren bekommen, als er Salt wollte und ein schnödes (übersetztes) "sorry zuwenig Kunden, nein kein Angebot" erhielt. Kommt dann dazu, was Künzler auch beklagt, dass Salt (wie auch Sunrise) wohl ein special Deal mit den EWs hat als "Grosseinkäufer", wo die Miete der Glasfaser nicht nach Listenpreis, sondern nach Deal geht. Als "Kleiner" der er nun mal ist meint Künzler, ein Anrecht zu haben wie ein Grosser behandelt zu werden, wie es schon früher in anderer Angelegenheit zum Ausdruck gebracht hat.
Künzler findet demnach "Grossprovider" "ungerecht", bzw. etwas weitergesponnen, Reichtum bzw. Finanzkraft grundsätzlich "ungerecht". Das ist in etwa seine etwas einfältige Botschaft.
Künzler findet demnach "Grossprovider" "ungerecht", bzw. etwas weitergesponnen, Reichtum bzw. Finanzkraft grundsätzlich "ungerecht". Das ist in etwa seine etwas einfältige Botschaft.
millernet724 Beiträge
Noch soviel dazu. Wenn init7 ja wollte, hätte es ja diese XGS-PON wie Salt auch anbieten können. Lohnt halt wohl nicht, als ein Rack hinzustellen für 32 Anschlüsse, wo man dann 2 Kunden hat, sich nicht rentiert. Hat glaub ich bloodmagic oben zu spüren bekommen, als er Salt wollte und ein schnödes (übersetztes) "sorry zuwenig Kunden, nein kein Angebot" erhielt. Kommt dann dazu, was Künzler auch beklagt, dass Salt (wie auch Sunrise) wohl ein special Deal mit den EWs hat als "Grosseinkäufer", wo die Miete der Glasfaser nicht nach Listenpreis, sondern nach Deal geht. Als "Kleiner" den er nun mal ist meint er, ein Anrecht zu haben wie ein Grosser behandelt zu werden, wie es schon früher in anderer Angelegenheit zum Ausdruck gebracht hat.Da stimme ich überhaupt nicht zu. Ein Splitter ist wesentlich günstiger als jeder aktive SFP-Distribution-Switch und seit Jahren als Standardkomponenten von diversen Anbietern verfügbar, unabhängig ob GPON, XG-PON oder XGS-PON oder Schlag-mich-Tod-PON. Der Splitter ist reine Physik und Optik und splittet einfach das Licht. Die Probleme beginnen bei der Implementierung des Standards und der notwendigen Hardware. Das Problem mit XGS-PON ist, dass man sich auf hochgradig proprietäre Lösungen von wenigen Anbietern verlassen muss. Die Chipsets findest du nicht einfach so. Bei P2P auf Gigabit-Ethernet-Basis nimmst du dein bidirektionales SFP-Modul mit passender Wellenlänge und steckst es in einen passenden Switch und schon läuft die Verbindung. Du kannst aus einem Wald von Hardware diverser Anbieter auswählen, denn SFP und SFP+ sind seit Jahre in der IT Standard. Auch ist es völlig egal, welchen Standard du auf einer P2P-Verbindung einsetzt, denn du störst keine anderen Teilnehmer. Bei XGS-PON benötigst du das passende XGS-PON-SFP+-Modul des jeweiligen Anbieters (Nokia, Huawei), welches mit einer proprietären Firmware bespielt wird welche auch noch auf Seiten des CPE/ Routers noch weitere Chipsets und Firmwarekomponenten benötigt. Auch ist eine gute Abstimmung und Kompatibilität zwischen OLT und CPE erforderlich, andernfalls kommt es zu Störungen und Beeinflussung anderer Teilnehmer. Zudem ist die Abhörsicherheit schlechter, da alle 32-Teilnehmer resp. alle Teilnehmer in einem Einfach- oder Mehrfachgesplittetem Segment resp. OLT-Port die gleichen Daten bekommen und rein durch Verschlüsselung die Datensicherheit gewährleistet wird. So funktioniert aber auch das Mobilnetz oder DOCSIS im Kabelnetz.
Künzler findet demnach "Grossprovider" "ungerecht", bzw. etwas weitergesponnen, Reichtum bzw. Finanzkraft grundsätzlich "ungerecht". Das ist in etwa seine einfältige Botschaft.
Bei XGS-PON ist auf mehreren Ebenen eine Entbündelung möglich:
- Koorperationspartner des Swisscom hat seine eigene Faser von der Zentrale in jedes Manhole. Dort installiert er seinen eigenen Splitter und hängt die Faser des jeweiligen Kunden an.
- TWDM-PON: Jeder Koorperationspartner erhält seine eigene Wellenlänge auf der gleichen Faser. Der Partner muss nicht in jedem Manhole oder bei FTTB im Keller der Mehrfamilienhäuser seine eigenen Splitter installieren. Es kann der gleiche Splitter von Swisscom verwendet werden. TWDM-PON ist noch etwas Zukunftsmusik, aber von HUAWEI so als nächster Entwicklungschritt vorgesehen resp. die XGS-Flex-PON Karten sind dafür vorgesehen. Durch verschiedene Wellenlängen kannst du auch verschiedene PON-Standards parallel Betreiben (XG-PON, G-PON etc.)
- OLT-Slicing: Der Koorperationspartner erhält ein virtuelles OLT und damit sein eigenes Netzsegment zum Endkunden. Die Wellenlänge und der Splitter bleiben dabei die gleiche wie jene der Swisscom Kunden resp. natürlich könnte so eine Lösung auch über TWDM-PON mit einer anderen Wellenlänge kombiniert werden.
- Normale Entbündelung über BBCS wie heute bei FTTC, FTTS und FTTB Standard.

doom2'266 Beiträge
Ich sehe nicht, was für diese Manhole, ich nenn sie Theorie, spricht, die du und millernet oben skizzieren; In Zusammenhang des p2mp FTTH. Das Salt seit März 2018 betreibt und neu nun Swisscom auch anbietet. Voraussetzung (für Drittanbieter wie Salt und init7) dazu ist, dass man eine Layer1 Faser mieten kann und dann wie auch du beschreibst in der "Zentrale" AKA POP das eigene Rack aufstellt. Mehr ist meines Wissen ja nicht dahinter.Du verwechselst da die bestehenden 30% FTTH (welche im P2P Verfahren gebaut sind) und den Ausbauschritt 2 von Swisscom den sie an der Jahresbilanzkonferenz angekündigt haben, das sind dann die Prozente 31 bis 50 bzw. 60. Im verlinkten Artikel kannst du lesen dass der FTTS Bau als Vorleistung für den kommenden FTTH Endausbau genommen wird. Swisscom zieht aber nur genügend Fasern von der Zentrale ins Manhole für den PON Ansatz, nicht für einen Ausbau zu echtem P2P FTTH (Variante 3 in der Grafik im verlinkten Artikel - da steht auch nix von Partnern für diesen Ausbau).
Der Telco Fachmann bin ich nicht, der für Bau aber schon. Die eigentlichen Kosten der Glasfasererschliessung sind die Gräben/Zuleitungen und der Begleitbrimborium. Ob man dann 2 oder 1000 Fasern zieht hat finanziell IMO kaum/wenig Gewicht, es spricht IMO wenig dafür dass man sich auf diese kleinteilige Verteilung per Splitter in/über Manholes einlassen wird, die dann auch in Sachen Unterhalt aufwändiger ist.Das ist genau das was Küenzler auch sagt zu seinem Kommentar zu der von dir kürzlich wieder verlinkte Grafik von Swisscom die zeigen soll wie die XPS-PON Technologie auch Wettbewerb ermöglicht. Aber, Swisscom zieht eben nur 2 Fasern, was nur P2MP FTTH ermöglicht mit Splitter im Manhole. Die Fasern hätten ja bereits gezogen werden müssen wo sie die Manholes mit mCANs ausrüsten (als Fachmann vom Bau kennst du die Kosten nachträglich nochmals Fasern zu ziehen besser als ich) sonst hast du nochmals Baukosten für die Strecke vom Manhole zur Zentrale.
Das XGS-PON das Swisscom eigentlich schon letzten Monat lancieren wollte, basiert auf demselben Ansatz wie Salt es macht - die Hardware steht in der Zentrale. Diese Topologie wird sich nicht ändern, und die 30% der Haushalte die heute P2P FTTH bekommt, wird das auch in Zukunft bekommen können wenn jemand die Faser beleuchtet. Swisscom hat bereits gesagt dass sie die Anschlüsse nicht proaktiv umstellen, also bleibst du vorläufig mal auf P2P FTTH sofern du nix anderes willst.
Aber die noch nicht gebauten 20-30% zusätzlichen FTTH, da kommt P2MP FTTH mit Splitter im Manhole. Das ist Variante 3 auf der Swisscom Grafik. Variante 4 - P2P FTTH, gibts nur mit Partner. Diese müssen sich zuerst mal finden, die grossen FTTH Ausbauprojekte sind meist schon durch. Die Sunrise Interviews zum Thema deuten für mich darauf hin dass Sunrise eine Partnerschaft mit jemand anderem als Swisscom anstrebt- konkrete Informationen gibt es aber nirgends. Trotz Aussagen des CEOs muss Sunrise zuerst noch beweisen dass sie wirklich gewillt sind mehr zu machen als eigene Hardware in die Swisscom Zentralen / EW POPs zu stellen. Bis dahin verbleibt die Gewissheit, dass Swisscom klar signalisiert dass sie bis 2025 von FTTS auf P2MP FTTH gehen werden und es so neben den 30% P2P FTTH noch weitere 20-30% P2MP FTTH geben soll.
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MichelZ672 Beiträge
Die Trennung Infrastruktur / Anbieter wie in Baden finde ich eigentlich schon noch recht gelungen. Allerdings sehe ich es als "Aufgabe" des staates diese Infrastruktur für alle aufzubauen und dann zu vermieten. Ein Infrastrukturstaatsbetrieb, welcher nicht im Wettbewerb mit den eigentlichen anbietern steht, und für alle Marktteilnehmer die gleichen Grundvoraussetzungen schafft. Aber dieser Zug ist wohl schon länger abgefahren 🙁
Aber das alles hat ja eigentlich überhaupt nichtsmehr mit dem Thema zu tun... also zurück dazu! 🙂
Aber das alles hat ja eigentlich überhaupt nichtsmehr mit dem Thema zu tun... also zurück dazu! 🙂
CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #26
Aber die noch nicht gebauten 20-30% zusätzlichen FTTH, da kommt P2MP FTTH mit Splitter im Manhole. Das ist Variante 3 auf der Swisscom Grafik. Variante 4 - P2P FTTH, gibts nur mit Partner. Diese müssen sich zuerst mal finden, die grossen FTTH Ausbauprojekte sind meist schon durch. Die Sunrise Interviews zum Thema deuten für mich darauf hin dass Sunrise eine Partnerschaft mit jemand anderem als Swisscom anstrebt- konkrete Informationen gibt es aber nirgends. Trotz Aussagen des CEOs muss Sunrise zuerst noch beweisen dass sie wirklich gewillt sind mehr zu machen als eigene Hardware in die Swisscom Zentralen / EW POPs zu stellen. Bis dahin verbleibt die Gewissheit, dass Swisscom klar signalisiert dass sie bis 2025 von FTTS auf P2MP FTTH gehen werden und es so neben den 30% P2P FTTH noch weitere 20-30% P2MP FTTH geben soll.Den Artikel hab ich gelesen, und die Grafik natürlich auch gesehen.
https://www.digi-tv.ch/topic/12643-fiber-ausbau-in-der-schweiz/?do=findComment&comment=210847
Nur weil bei Option 3 der besagten Grafik ein Manhole/Schacht eingekritzelt ist, halte ich das noch für kein zwingender Beleg, dass nun in jenen Fällen dort folgerichtig in diesen Manholes Splitter für p2mp FTTH verbaut werden würden. Eine andere Interpretation ist auch möglich, dass wie im Interview angetönt das bisherige gebaute FTTS neu einfach als vorhandene Vorleistung zur vollständigen Erschliessung mit Glasfaser verwendet wird, im Zuge der neuen Strategie, in den besagten Fällen mit >12 Wohneinheiten. Möglicherweise bewusst in Eigenregie ohne Kooperation, da man sozusagen schon nahe genug am Konsument ist.
Ist sowieso wurscht, denn es tut nix zur Sache, ob nun Swisscom Splitter in den Manholes verbaut oder weiter hinten in den Zentralen, da eine Pflicht zur Entbündelung bzw. Zwang zur Zugänglichmachung für Dritte IMO sowieso nicht existiert.
Hab jedenfalls meine Zweifel dass das Verbauen von Splittern in Manholes irgendwie günstiger oder vernünftiger sein könnte als die Faserbündel bis in die Zentralen/POP weiter zu führen, dort wo dann auch verbaute Splittereinheiten soweit wie möglich "belegt" werden können.
MichelZ672 Beiträge
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BloodMagic1'089 Beiträge
bearbeitet #28
Unglaublicher Kindergarten. Die Art wie hier wieder kommuniziert wird ist eines "professionellen ISP" unwürdig. Ich bin ganz und gar kein Freund von UPC - es ist nur auffällig, dass sich kein Provider über das Peering mit UPC beschwert (haben ja auch praktisch alle eines) und nur Init 7 regelmässig gegen die grossen UPC, Salt, Swisscom usw. hetzt.
Naja, Bio Internet will ich ja sowieso nicht... aber passt denke ich ganz gut zu Herr Künzler
Schade ich war mal grosser Unterstützer von Init 7 - hatte selber mal Internet da als ich in ihrem Gebiet wohnte und sie die einzigen waren die Fiber Internet angeboten haben, aber mittlerweile fällt die Firma nur noch durch Stänkereien auf, schade, schade
Naja, Bio Internet will ich ja sowieso nicht... aber passt denke ich ganz gut zu Herr Künzler
Schade ich war mal grosser Unterstützer von Init 7 - hatte selber mal Internet da als ich in ihrem Gebiet wohnte und sie die einzigen waren die Fiber Internet angeboten haben, aber mittlerweile fällt die Firma nur noch durch Stänkereien auf, schade, schade
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CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #29
Geht mir auch so. Ein paar begrenzte Sympathien für init7 bleiben bei mir zwar noch übrig. Allerdings hat sich Künzler IMO zu einer permanenten Selbstinszenierung reduziert, mit Polemiken die zunehmend künstlich wirken und wohl nur der Selbstpromotion dienen. Sein tatsächliches Provider-Angebot ist heute bloss noch eines unter vielen gleichartigen.
Interessant finde ich die Twitter Blase, die IMO nun wirklich nur bedingt interessiert, Künzler aber, voll darin eingetaucht, schwafelt von Shitstorm, fragt sich nur ob "die Welt" davon überhaupt was mitbekommt. Seine erste 3seitige "Stellungnahme" war IMO darauf ausgelegt bzw. so vorgekaut, dass sie dann hoffentlich von den Medien aufgenommen würde. Nur gerade mal Watson ist aufgesprungen in braver Wiedergabe des Vorgekauten und die paar üblichen wenig gelesenen Digitalmagazine. Festzuhalten ist dass parallell, angeblich rein zufällig, eine init7 Werbekampagne "Peering" in den Zeitungen gelaufen ist.
Den Verdacht der Selfpromotion koste es was es wolle werde ich nicht mehr los. Ist son komisches Vehikel geworden, geifern gegen die Grossprovider hauptsächlich auf Twitter zwecks Selbstempfehlung, das Aufnehmen einer jeden tatsächlichen oder vermeintlichen Schei$$e, die ein Konkurrent gebaut hat, und sich gleich daran zu hängen, ums sich selbst zu empfehlen, und in etlichen Tweets mehr oder weniger Werbung machen.
Bin nur erstaunt, dass die zahlreichen blind-treuen vorbehaltslosen Fans, die er ja hat, ihm das so unhinterfragt abkaufen.
Interessant finde ich die Twitter Blase, die IMO nun wirklich nur bedingt interessiert, Künzler aber, voll darin eingetaucht, schwafelt von Shitstorm, fragt sich nur ob "die Welt" davon überhaupt was mitbekommt. Seine erste 3seitige "Stellungnahme" war IMO darauf ausgelegt bzw. so vorgekaut, dass sie dann hoffentlich von den Medien aufgenommen würde. Nur gerade mal Watson ist aufgesprungen in braver Wiedergabe des Vorgekauten und die paar üblichen wenig gelesenen Digitalmagazine. Festzuhalten ist dass parallell, angeblich rein zufällig, eine init7 Werbekampagne "Peering" in den Zeitungen gelaufen ist.
Den Verdacht der Selfpromotion koste es was es wolle werde ich nicht mehr los. Ist son komisches Vehikel geworden, geifern gegen die Grossprovider hauptsächlich auf Twitter zwecks Selbstempfehlung, das Aufnehmen einer jeden tatsächlichen oder vermeintlichen Schei$$e, die ein Konkurrent gebaut hat, und sich gleich daran zu hängen, ums sich selbst zu empfehlen, und in etlichen Tweets mehr oder weniger Werbung machen.
Bin nur erstaunt, dass die zahlreichen blind-treuen vorbehaltslosen Fans, die er ja hat, ihm das so unhinterfragt abkaufen.
EMkaEL212 Beiträge
Nur gerade mal Watson ist aufgesprungen in braver Wiedergabe des Vorgekautenganz und gar nicht! watson hat die fakten zusammengetragen und die geschehnisse und hintergründe für jeden gut verständlich und neutral zusammengefasst.
jeder der sich nur über die tweets beider parteien echauffiert, sollte den artikel lesen, um die zusammenhänge zu verstehen.
3× hilfreich
doom2'266 Beiträge
es ist nur auffällig, dass sich kein Provider über das Peering mit UPC beschwert (haben ja auch praktisch alle eines) und nur Init 7 regelmässig gegen die grossen UPC, Salt, Swisscom usw. hetzt.Das ist ja genau das Thema - alle Kleinen ausser init7 schlucken die Giftpille paid peering ohne zu meckern (oder wenigstens nicht ohne in der Öffentlichkeit zu meckern). Und haben dann kein Geld mehr um sich irgendwie merklich vom Durchschnitt abzuheben. Man muss den Stil von Küenzler nicht mögen, da ist definitiv keine PR Abteilung dahinter - aber ist das schlecht? Wo sonst kriegt man einen Einblick hinter die Kulissen? Paralle konnte ich bisher nur init7 und Sunrise testen, und da war dann doch ein merklicher gefühlter Unterschied auf der Gigabit Leitung. Insofern ist das ganze Peering getrommle nicht einfach Bullshit sondern da ist durchaus was dahinter.
4× hilfreich
MichelZ672 Beiträge
Das ist ja genau das Thema - alle Kleinen ausser init7 schlucken die Giftpille paid peering ohne zu meckern (oder wenigstens nicht ohne in der Öffentlichkeit zu meckern). Und haben dann kein Geld mehr um sich irgendwie merklich vom Durchschnitt abzuheben. Man muss den Stil von Küenzler nicht mögen, da ist definitiv keine PR Abteilung dahinter - aber ist das schlecht? Wo sonst kriegt man einen Einblick hinter die Kulissen? Paralle konnte ich bisher nur init7 und Sunrise testen, und da war dann doch ein merklicher gefühlter Unterschied auf der Gigabit Leitung. Insofern ist das ganze Peering getrommle nicht einfach Bullshit sondern da ist durchaus was dahinter.Ich glaube nicht dass viele kleine viele paid peerings haben. Die meisten nitzen wahrscheinlich einfach Transit kapazitäten.
Auch wenn Peering für das Netz natürlich eine gute Sache ist, so ist Transit nicht automatisch „Böse“.
Ob der UPC/Init7 Traffic jetzt UPC ZRH -> INIT7 ZRH oder UPC ZRH -> Telia ZRH -> Init7 ZRH läuft macht für die Latency jetzt keinen gigantischen Unterschied. Wenn die Provider jedoch absichtlich konfigurieren das der Scheiss über die USA läuft, dann ist damit niemandem geholfen.
Ich bin gespannt ob Künzler die Latency stats nochmaks veröffentlicht wenn der Verkehr über Transit in ZRH läuft.
Das eigentliche Problem mit den anderen Providern, und warum Künzler sein Peering immer wieder hervorhebt, ist das diese Peerings/Transit Leitungen haben welche ab und an mal an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, vor allem zur Stosszeit. Das erklärt dann dinge wie Netflixgate bei Swisscom. Oder natürlich der Transit Provider hat überlastete Peerings, und das kann man dann natürlich schlecht steuern ohne ein gutes eigenes Netz mit Peerings.
Hier ist übrigens die „Chicken“ taktik von der Künzler mal gefaselt hat:
http://drpeering.net/white-papers/Art-Of-Peering-The-Peering-Playbook.html#8
Ich hatte das Playbook vor Jahren mal gelesen, ist sehr interessant und kann ich nur empfehlen wenn man mehr über die Vorgänge wissen will.
3× hilfreich
doom2'266 Beiträge
Ob der UPC/Init7 Traffic jetzt UPC ZRH -> INIT7 ZRH oder UPC ZRH -> Telia ZRH -> Init7 ZRH läuft macht für die Latency jetzt keinen gigantischen Unterschied.Nein da hast du wohl recht. Aber finanziell? Telia wird das ja nicht gratis machen - mit der Peering Policy (3:1 sonst kostets) von UPC werden die der UPC vermutlich schon mal Geld in den Allerwertesten schieben müssen..
CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #34
Das ist ja genau das Thema - alle Kleinen ausser init7 schlucken die Giftpille paid peering ohne zu meckern (oder wenigstens nicht ohne in der Öffentlichkeit zu meckern). Und haben dann kein Geld mehr um sich irgendwie merklich vom Durchschnitt abzuheben.Tatsächlich scheint es aber genau nicht das Thema zu sein. Im ersten Paper von init7 im ersten Post ist ausdrücklich gesagt "Der verlangte Betrag ist übrigens marginal", und heute schreibt Künzler auf Twitter nochmals "es geht nicht ums Geld" in gleichem Zusammenhang, wenn ichs richtig verstanden habe.
Also ist das wohl weniger der Punkt, dass die "armen Kleinen" in Ausblutung getrieben werden und demzufolge keine ansprechendere Angebote machen können. Ja um was gehts denn? Vielleicht Publikumswirksamkeit? 🙄 Um die "gerechte Mission"? Die gewählte Sprachregelung der beiden Künzler Papers dazu, mit "Gift", "Pistole auf der Brust", "UPC auf den Pfad der Tugend" zurückführen und mehr sind jedenfalls IMO ein paar Hinweise zur Aufplusterung und überbordendem Sendungsbewusstsein.
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MichelZ672 Beiträge
Nein da hast du wohl recht. Aber finanziell? Telia wird das ja nicht gratis machen - mit der Peering Policy (3:1 sonst kostets) von UPC werden die der UPC vermutlich schon mal Geld in den Allerwertesten schieben müssen..Gratis nicht, aber Transit basiert vermutlich auf der 95% Regel und wird nach Megabit/Gigabit abgerechnet. Ob da jetzt 1 Gbps mehr hinzukommt oder nicht dürfte overall nicht wirklich eine grosse Rolle spielen. Selbst wenn das ganze Gigabit zusätzlich bezahlt werden müsste, der Preis für Transit z.b. bei Hurricane Electric ist 0.09$ per mbit auf der website ausgeschrieben (http://he.net) - das sind 90 Franken pro Monat.
Und du verstehst das falsch. Das Peering von Telia/UPC (respektive Liberty Global) ist wahrscheinlich ein Peering "unter gleichen", und somit gratis.
https://en.wikipedia.org/wiki/Tier_1_network
Tier 1 network is an Internet Protocol (IP) network that can reach every other network on the Internet solely via settlement-free interconnection (also known as settlement-free peering).[1][2] Tier 1 networks can exchange traffic with other Tier 1 networks without having to pay any fees for the exchange of traffic in either direction,[3] while some Tier 2 networks and all Tier 3 networks must pay to transmit traffic on other networks.[3]
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CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #36
https://www.pctipp.ch/news/telekommunikation/streit-init7-upc-internet-verbindung-besser-2530186.html
Ironie/Häme on/
In grossartigem IT-Engineering hat init7 heldenhaft die Lage normalisiert. Nämlich, indem man die selbst zuvor künstlich geschaffene Umroutung über die USA wieder aufgehoben hat, und das Routing aufgeschalten hat, das von Anfang an möglich gewesen wäre bzw. sowieso im Rahmen des (nicht zahlungspflichtigen) UPC Angebots vorliegt. Wobei die erhöhte Latenz ohnehin nicht mit dem Untergang des Internet-Abendlandes gleichzusetzen ist.
und off/
Rausgekommen ist, wenn ich es richtig interpretiere, was MichelZ 4 Posts weiter oben prognostiziert hat.
Ich hoffe, die 5min "Ruhm" auf Twitter waren es wert, wobei man dort nun immerhin 10 Tage lang davon "zehren" konnte. UPC hat sich dabei nicht bewegt, wenn ich es richtig verstanden habe. Was wohl Businesskunden von init7 von solchen Faxen halten?
Die anfänglich gewählte Formulierung "Operette" im Titel, würde ich nun aber angesichts der neuen Erkentnisse definitiv auf "Posse" erhöhen.
Ironie/Häme on/
In grossartigem IT-Engineering hat init7 heldenhaft die Lage normalisiert. Nämlich, indem man die selbst zuvor künstlich geschaffene Umroutung über die USA wieder aufgehoben hat, und das Routing aufgeschalten hat, das von Anfang an möglich gewesen wäre bzw. sowieso im Rahmen des (nicht zahlungspflichtigen) UPC Angebots vorliegt. Wobei die erhöhte Latenz ohnehin nicht mit dem Untergang des Internet-Abendlandes gleichzusetzen ist.
und off/
Rausgekommen ist, wenn ich es richtig interpretiere, was MichelZ 4 Posts weiter oben prognostiziert hat.
Ich hoffe, die 5min "Ruhm" auf Twitter waren es wert, wobei man dort nun immerhin 10 Tage lang davon "zehren" konnte. UPC hat sich dabei nicht bewegt, wenn ich es richtig verstanden habe. Was wohl Businesskunden von init7 von solchen Faxen halten?
Die anfänglich gewählte Formulierung "Operette" im Titel, würde ich nun aber angesichts der neuen Erkentnisse definitiv auf "Posse" erhöhen.
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MichelZ672 Beiträge
Das ganze geht bei mir momentan über Frankfurt. Könnte natürlich besser sein, aber ein Weltuntergang ist das allemal nicht:
4 1 ms 1 ms <1 ms r1zrh8.core.init7.net [77.109.129.24]
5 1 ms 1 ms 2 ms r1olt1.core.init7.net [77.109.140.52]
6 13 ms 2 ms 2 ms r1zrh2.core.init7.net [77.109.128.178]
7 3 ms 2 ms 2 ms r2zrh2.core.init7.net [77.109.128.242]
8 7 ms 8 ms 8 ms r1fra3.core.init7.net [82.197.164.92]
9 8 ms 8 ms 7 ms ffm-b2-link.telia.net [62.115.54.57]
10 8 ms 8 ms 8 ms ffm-bb1-link.telia.net [62.115.142.204]
11 8 ms 8 ms 8 ms ffm-b1-link.telia.net [62.115.120.207]
12 12 ms 15 ms 8 ms upc-ic-307855-ffm-b1.c.telia.net [62.115.48.102]
13 21 ms 21 ms 22 ms de-fra01b-rc1-ae-5-0.aorta.net [84.116.133.114]
14 22 ms 22 ms 22 ms de-fra02a-rc1-ae-22-0.aorta.net [84.116.135.61]
15 * * * Request timed out.
16 21 ms 21 ms 21 ms nl-ams02a-ra5-be-100-2483.aorta.net [84.116.244.105]
17 21 ms 21 ms 21 ms 213.46.237.34
18 22 ms 22 ms 22 ms sales.upc-cablecom.ch [213.46.237.24]
4 1 ms 1 ms <1 ms r1zrh8.core.init7.net [77.109.129.24]
5 1 ms 1 ms 2 ms r1olt1.core.init7.net [77.109.140.52]
6 13 ms 2 ms 2 ms r1zrh2.core.init7.net [77.109.128.178]
7 3 ms 2 ms 2 ms r2zrh2.core.init7.net [77.109.128.242]
8 7 ms 8 ms 8 ms r1fra3.core.init7.net [82.197.164.92]
9 8 ms 8 ms 7 ms ffm-b2-link.telia.net [62.115.54.57]
10 8 ms 8 ms 8 ms ffm-bb1-link.telia.net [62.115.142.204]
11 8 ms 8 ms 8 ms ffm-b1-link.telia.net [62.115.120.207]
12 12 ms 15 ms 8 ms upc-ic-307855-ffm-b1.c.telia.net [62.115.48.102]
13 21 ms 21 ms 22 ms de-fra01b-rc1-ae-5-0.aorta.net [84.116.133.114]
14 22 ms 22 ms 22 ms de-fra02a-rc1-ae-22-0.aorta.net [84.116.135.61]
15 * * * Request timed out.
16 21 ms 21 ms 21 ms nl-ams02a-ra5-be-100-2483.aorta.net [84.116.244.105]
17 21 ms 21 ms 21 ms 213.46.237.34
18 22 ms 22 ms 22 ms sales.upc-cablecom.ch [213.46.237.24]
CHnuschti753 Beiträge
bearbeitet #38
https://twitter.com/init7/status/1250046672933175301
Und sehe ich das richtig? Mit dem neuen 0815-Routing ist deine Latenz von 22ms gleich gut wenn nicht noch etwas besser als vorher mit dem gelobten -aber schändlich von der UPC gekappten- Peering von init7?
https://twitter.com/kuenzler/status/1252914925850234880
Und sehe ich das richtig? Mit dem neuen 0815-Routing ist deine Latenz von 22ms gleich gut wenn nicht noch etwas besser als vorher mit dem gelobten -aber schändlich von der UPC gekappten- Peering von init7?
https://twitter.com/kuenzler/status/1252914925850234880
MichelZ672 Beiträge
bearbeitet #39
https://twitter.com/init7/status/1250046672933175301Sieht für mich als "laien" in etwa so aus, ja.
Und sehe ich das richtig? Mit dem neuen 0815-Routing ist deine Latenz von 22ms gleich gut wenn nicht noch etwas besser als vorher mit dem gelobten -aber schändlich von der UPC gekappten- Peering von init7?
https://twitter.com/kuenzler/status/1252914925850234880
Wobei ich die ~30-35ms auf den Screenshots eigentlich bereits extrem viel finde für etwas das innerhalb der Schweiz stattfinden soll (PNI) 🙂 Aber ich weiss natürlich nicht genau was sie da pingen. Wenn man Telia in Frankfurt schon mit 8ms erreichen kann, dann weiss ich nicht warum ein Peering in ZRH oder GE da mehr latenz haben soll. Aber ich bin kein Network engineer 🙂
ich kriege nach Otelfingen ~15ms über Frankfurt.
Tracing route to 31-10-128-10.cgn.dynamic.upc.ch [31.10.128.10]
over a maximum of 30 hops:
4 12 ms 1 ms <1 ms r1zrh8.core.init7.net [77.109.129.24]
5 1 ms 1 ms 1 ms r2zrh5.core.init7.net [77.109.181.7]
6 2 ms 1 ms 1 ms 5-180-135-2.init7.net [5.180.135.2]
7 3 ms 1 ms 1 ms r2zrh2.core.init7.net [82.197.168.34]
8 7 ms 7 ms 7 ms r1fra3.core.init7.net [82.197.164.92]
9 8 ms 8 ms 8 ms ffm-b2-link.telia.net [62.115.54.57]
10 16 ms 13 ms 13 ms ffm-bb2-link.telia.net [62.115.142.194]
11 13 ms 13 ms 13 ms zch-b2-link.telia.net [62.115.142.105]
12 14 ms 13 ms 13 ms ch-zrh01b-ra1-ae-26-0.aorta.net [213.46.171.221]
13 37 ms 25 ms 28 ms ch-otf01b-rc1-ae-9-0.aorta.net [84.116.134.21]
14 13 ms 13 ms 13 ms ch-otf01b-rt1-lag-1.aorta.net [84.116.202.26]
15 * * * Request timed out.
BloodMagic1'089 Beiträge
Eher ein Skandal, dass Init 7 so lange dafür gebraucht hat. Würde unser Business Tier 1 ISP so lange dafür brauchen, hätten wir ihn verklagt.
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