IMS-Studie: HDTV mit starkem Wachstum bis 2011
5 Antworten1'637 AufrufeGestartet von schnuerbel ·
Nicht mehr ganz taufrische News von diesem Sommer - aber trotzdem erwähnenswert:
Prognosen zufolge wird die dominierende High Definition TV Plattform in Europa in den nächsten vier Jahren weiterhin die Verbreitung per Satellit sein - während in den USA Pay-HDTV vorwiegend über Kabel vertrieben wird. Dies ist die Schlussfolgerung eines von IMS Research kürzlich veröffentlichten Berichtes "The Future of High-Definition TV—2007 Edition".
IMS sagt voraus, dass sich der weltweite Markt für HDTV in den nächsten vier Jahren auf fast 148 Mio. Haushalte erhöhen wird. Von diesen werden ungefähr 41% die HDTV-Programme per Satellit empfangen.
"In Westeuropa hat in den letzten Jahren insbesondere der langsame Fortschritt zur Verbreitung des digitalen Kabels dazu beigetragen, für Pay-HDTV Inhalte die Satellitenübertragung als gängigen Übertragungsweg anzubieten", schreibt IMS. "Die jüngsten Konsolidierungen der KabelTV-Märkte in mehreren Ländern verhelfen jedoch langfristig zu einem Wachstum von HDTV in den europäischen Kabelnetzen."
"Dies steht im direkten Gegensatz zum kabelorientierten US-amerikanischen Markt, in welchem die Fortschritte des digitalen Kabels, erhebliche Förderung des "Triple-Plays" und fortschrittlichen Dienstleistungen bis 2011 die Dominanz im HDTV US-Markt sichert."
Paul Erickson, Analyst bei IMS Research, fügte hinzu: "Europa wird voraussichtlich die Region Asien / Pazifik von Ende 2011 übertreffen und zum zweitgrössten HDTV Markt nach den USA aufsteigen."
....
Quelle
DTG News: Hi-def is set for strong growth to 2011—IMS
Bezugsquelle der Studie (Achtung Preis...)
The Future of High-Definition TV - 2007 Edition
Prognosen zufolge wird die dominierende High Definition TV Plattform in Europa in den nächsten vier Jahren weiterhin die Verbreitung per Satellit sein - während in den USA Pay-HDTV vorwiegend über Kabel vertrieben wird. Dies ist die Schlussfolgerung eines von IMS Research kürzlich veröffentlichten Berichtes "The Future of High-Definition TV—2007 Edition".
IMS sagt voraus, dass sich der weltweite Markt für HDTV in den nächsten vier Jahren auf fast 148 Mio. Haushalte erhöhen wird. Von diesen werden ungefähr 41% die HDTV-Programme per Satellit empfangen.
"In Westeuropa hat in den letzten Jahren insbesondere der langsame Fortschritt zur Verbreitung des digitalen Kabels dazu beigetragen, für Pay-HDTV Inhalte die Satellitenübertragung als gängigen Übertragungsweg anzubieten", schreibt IMS. "Die jüngsten Konsolidierungen der KabelTV-Märkte in mehreren Ländern verhelfen jedoch langfristig zu einem Wachstum von HDTV in den europäischen Kabelnetzen."
"Dies steht im direkten Gegensatz zum kabelorientierten US-amerikanischen Markt, in welchem die Fortschritte des digitalen Kabels, erhebliche Förderung des "Triple-Plays" und fortschrittlichen Dienstleistungen bis 2011 die Dominanz im HDTV US-Markt sichert."
Paul Erickson, Analyst bei IMS Research, fügte hinzu: "Europa wird voraussichtlich die Region Asien / Pazifik von Ende 2011 übertreffen und zum zweitgrössten HDTV Markt nach den USA aufsteigen."
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Quelle
DTG News: Hi-def is set for strong growth to 2011—IMS
Bezugsquelle der Studie (Achtung Preis...)
The Future of High-Definition TV - 2007 Edition
discokrueger1'581 Beiträge
Da muss man ein bisschen differenzieren.
Wir müssen uns bewusst sein, dass die Schweiz gegenüber Europa ein (rein technisch) sehr gut ausgebautes Kabelnetz und eine sehr hohe Kundendichte hat. Das ist in vielen anderen Ländern nicht so.
Und wenn sich die Cablecom nicht weiterhin so dumm anstellt, wird das wohl auch so bleiben.
Wir müssen uns bewusst sein, dass die Schweiz gegenüber Europa ein (rein technisch) sehr gut ausgebautes Kabelnetz und eine sehr hohe Kundendichte hat. Das ist in vielen anderen Ländern nicht so.
Und wenn sich die Cablecom nicht weiterhin so dumm anstellt, wird das wohl auch so bleiben.
smid12'144 Beiträge
Wir haben auch einmalig viele "analoge Nostalgiker"
discokrueger1'581 Beiträge
Was vor allem mit der nicht vorhandenen Kommunikationsstrategie der CC zusammenhängt.
smid12'144 Beiträge
Was vor allem mit der nicht vorhandenen Kommunikationsstrategie der CC zusammenhängt.Ich denke CC hat die Hausaufgaben zu einem grossen Teil gemacht.
Die Gründe in meinen Augen
Die Schweizer sind konservativ in Sachen Technologie
Das Free-TV ist viel zu attrkativ
Kleine Kabelanbieter mit einer grossen Klappe (Analog bis 2099)
Keine Anreize der SRG (HD suisse ist aber ein erster Schritt)
schnuerbel1'837 Beiträge
Da muss man ein bisschen differenzieren.Sicher - im Prinzip kann ja jede Studie aussagen was sie will. Und beim Übersetzen sprang mir der Fakt der Schweizer Kabeldichte (ich glaube über 80% der Haushalte?) ebenfalls als problematische Generalisierung ins Auge.
Aber wer heute den Spiegel Online liest (resp. unter 30 Jahre alt ist - oder wie ich Megaschrulle hier bei Digi-TV abhängt und deshalb glaubt zu wissen was so abgeht), die erkennt den zweiten Mega-Trend: IPTV. Und die Tatsache, dass sich Serien-Freaks nur die Rosinen aus dem Fernseh-Angebot picken. (Quelle)
Derzeit hat Swisscom mit BluewinTV m.E. für IPTV technologisch die bessere Startposition als die Kabelbetreiber. Konkret: Cablecom denkt und lenkt im "Fernsehkanal"-Modus. Bei BluewinTV operiert man anders: Dort wird in IP-Paketen (resp. Dateinamen auf deren Streaming-Server) gedacht. Ich kann also mir nicht wirklich vorstellen, dass Cablecom auf On-Demand Download von HDTV-Rosinen aus dem Fernsehkuchen vorbereitet ist. Dies ist aber der Trend. Und dass derartige Downloads in der Schweiz in den kommenden Jahren legalisiert werden, ist so sicher wie der legale Musikdownload bei iTunes.
Es wird also spannend werden, ob die Kabeldichte in der Schweiz weiterhin auf so hohem Niveau verharrt. Oder ob - durch HDTV, resp. IPTV und On-Demand-Angebote die Kunden zu Breitband, resp. Satellit wechseln.
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