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Höhere Geschwindigkeit in der Grundversorgung

16 Antworten5'048 AufrufeGestartet von lonestar ·

lonestarThemenstart176 Beiträge
lonestar176 Beiträge
#2
der Artikel vom Blick ist eigentlich noch relativ gut geschrieben. Die Kommentare auf beiden News-Portalen sind aber das letzte, es gibt momente wo ich mich wirklich frage ob die Leute einen Text lesen und verstehen können oder einfach mal aus Prinzip Zetter und Mordio schreien und alles schlecht machen!

AndreS658 Beiträge
bearbeitet #3
...

doom2'266 Beiträge
#4
Ist doch bei technischen Themen immer so - die grosse Mehrheit der Leser versteht nur Bahnhof, aber das hindert sie nicht daran irgend einen Kommentar dazu abzugeben.

Waudiz570 Beiträge
#5
Als ich im Laufe des Tages irgendwo die Schlagzeile gelesen habe, in der von einer "Verdoppelung" die Rede war, freute ich mich schon auf 2 gbit/s...

magicfriend3'697 Beiträge
#6
Irgend einmal bringe ich ein Buch heraus: "Nonstop nonsens - social media und die Schattenseiten". Alleine mit den sinnfreisten Blick-Online Kommentaren könntest du mehrere Zwerchfellbrüche wegen Dauerlachen provozieren. Viele Leute - notabene mit Name und Ortschaft identifizierbar - hinterlassen der Nachwelt einen solchen digitalen Stuss, da wird dir schlecht. Manchmal frage ich mich wirklich, ob das früher schon so war oder ob wir das nun erst mit Social Media registrieren. Wutbürger wohin das Auge liest.

Etwas emotionsloser zum Thema: Ja, die 2 Mbits sind von mir aus gesehen sicherlich gerechtfertigt. Jedoch beseitigt das ein grundlegendes Problem nicht. Das Stadt-Land-Gefälle wird immer grösser. Wo andere um 2 Mbits betteln, wollen andere Geschwindigkeiten jenseits der Schallmauer.

Snowman410'415 Beiträge
#7
"Das Stadt-Land-Gefälle wird immer grösser."

Das kann man nicht so allgemein sagen. Hier im Kt.St.Gallen wird im Gebiet der SAK Glasfaser stark vorangetrieben und da kommen Ortschaften wie Wildhaus jetzt schon im Internet High Speed.

smid12'144 Beiträge
#8
In DE haben einige Zeitungen die Kommentare wieder abgeschafft.

Zum einen ist viel Stuss dabei, zum anderen wird viel manipuliert. Oft bekommt auch ein Kommentar mit Niveau "Die Billag hat nichts mit analog TV zu tun" negative Bewertungen.

In der Schweiz haben wir wohl Glück, dass es immer die "PTT" und "Redifussion" gab. Gerade das Kabel kann auch auf dem Land 100 Mbit und mehr bringen. So ist bei meinen Grosseltern kein DSL möglich. Sie liessen sich aber ans Kabelnetz hägen und dort gibts massiv mehr Speed.

In DE besass die Telekom das Kabel recht lange und vernachlässigte den Ausbau.

robi6'764 Beiträge
#9
"Das Stadt-Land-Gefälle wird immer grösser."

Das kann man nicht so allgemein sagen. Hier im Kt.St.Gallen wird im Gebiet der SAK Glasfaser stark vorangetrieben und da kommen Ortschaften wie Wildhaus jetzt schon im Internet High Speed.
Bei den Grundversorgungs-Geschwindigkeiten geht es nicht um Dörfer sondern um Alphütten, Ausflugsrestaurants und abgelegene Höfe. Ich behaupte mal, dass überall da wo es mehr als 10 Häuser auf einem Fleck hat, sich das Thema "Grundversorgung" gar nicht stellt. Das Grundversorgungsgefälle ist also nicht Stadt-Land, sondern Zentrum-Peripherie.

magicfriend3'697 Beiträge
#10
Ja mit Land meine ich Randregionen. Wo man einige Autominuten von einer grösseren Ortschaft entfernt ist. Und da gibt es normalerweise keinen Kabelanbieter und auch die Kupferlösungen sind da meist keine idealen Installationen.

robi6'764 Beiträge
#11
Ja mit Land meine ich Randregionen. Wo man einige Autominuten von einer grösseren Ortschaft entfernt ist. Und da gibt es normalerweise keinen Kabelanbieter und auch die Kupferlösungen sind da meist keine idealen Installationen.
Auch Randregionen sind mit mehr als der Grundversorgung angeschlossen - klar oft nicht mit der Bandbreite der grösseren Orte, aber deutlich über der Grundversorgungsgeschwindigkeit. Die Grundversorgung greift wirklich nur bei einigen wenigen Wohneinheiten (0.x Prozent) in der Schweiz.

Vermischt nicht die Diskussion der Grundversorgung mit der Diskussion über die verfügbaren Bandbreiten an unterschiedlichen Orten. Notabene sind die meisten nicht VDSL fähigen Wohneinheite pro PLZ nach wie vor in Zürich-Stadt zu finden...

Wrzlbrnft2'742 Beiträge
bearbeitet #12
Ich denke mal, der Wohnort meiner Mutter (in den Glarner Alpen) ist so eine Randregion. DSL kommt hier noch lange keines hin, die nächste Natelverbindung gibt's erst hinter dem nächsten Berg und Internet gibt es nur über Satellit - notabene über einen italienischen Betreiber, mitsamt italienischer Werbung und nicht-Nutzbarkeit von CH-exklusiven Diensten wie Zattoo & Co. .

So schnell wird sich da wohl auch nichts ändern.

cybi2'842 Beiträge
bearbeitet #13
Wieso Italienisch? Auch Swisscom bietet Sat Lösungen an und sonst gibt für Schweizer Dienste immer noch die VPN Lösung.

magicfriend3'697 Beiträge
#14
Auch Randregionen sind mit mehr als der Grundversorgung angeschlossen - klar oft nicht mit der Bandbreite der grösseren Orte, aber deutlich über der Grundversorgungsgeschwindigkeit. Die Grundversorgung greift wirklich nur bei einigen wenigen Wohneinheiten (0.x Prozent) in der Schweiz.

Vermischt nicht die Diskussion der Grundversorgung mit der Diskussion über die verfügbaren Bandbreiten an unterschiedlichen Orten. Notabene sind die meisten nicht VDSL fähigen Wohneinheite pro PLZ nach wie vor in Zürich-Stadt zu finden...
Da siehst du mal wie kompliziert das ist! Denn der Otto-Normalverbraucher wird genau diese Grundversorgung mit höherem Speed vermischen. Und genau das meine ich mit Stadt-Land-Gefälle. Ob nun der Karli Meier im Weiler "Tobeltal" mit 1 oder 2 Mbits surft, das ist nicht der Stein des Anstosses. Klar, das ist Grundversorgung und Swisscom hat da für solche Einzelfälle auch Alternativen. Doch die Diskussion geht in eine andere Richtung, wie in Deutschland. Welche Bandbreite ist einem Haushalt in der Schweiz zu garantieren, damit er keinen gesellschaftlichen oder gar wirtschaftlichen Nachteil erleidet?

Waudiz570 Beiträge
#15
Kann man sich (gesellschaftlich) einigen, ob bzw. dass man alle Dienste auf IP will? Dann bekommen wir in Sachen Bandbreite eine ganz andere Ausgangslage / Diskussion, weil dann zumindest überall genügend Bandbreite für 1 HDTV-Stream da sein müsste.

Es wird jedoch genügend Kräfte geben, die daran gar kein Interesse haben - ich denke etwa an die Kabel-TV-Gesellschaften.

Und was die Kommentare angeht: Ich kenne jemanden, der sich v.a. im "20 Minuten" einen Spass daraus macht, unter praktisch täglich wechselndem Pseudonym die Leute zu provozieren. Dabei schreibt er gar nicht (zwingend) seine eigene Meinung, sondern das, wovon er denkt, dass es der Diskussion ordentlich Zunder verleihen wird. Danach verschickt er die Screenshots solcher Diskussionen im Freundeskreis herum. Die betreffende Person arbeitet übrigens bei einer Bank, ist dort aber schwer unterbeschäftigt und eben mit solchem Zeugs busy oder am Flugtickets suchen/buchen für seine vielen Reisen.

doom2'266 Beiträge
#16
Welche Bandbreite ist einem Haushalt in der Schweiz zu garantieren, damit er keinen gesellschaftlichen oder gar wirtschaftlichen Nachteil erleidet?
Also wenn du im Tobeltal mit 5 Einwohnern wohnst, und schon mal kräftig von den Städtern geschmiert wirst (Finanzausgleich gibts auch innerhalb Kantonen... ), dann kannst du wohl nicht auch noch Gigabit verlangen /emoticons/default_wink.png
magicfriend3'697 Beiträge
#17
Also wenn du im Tobeltal mit 5 Einwohnern wohnst, und schon mal kräftig von den Städtern geschmiert wirst (Finanzausgleich gibts auch innerhalb Kantonen... ), dann kannst du wohl nicht auch noch Gigabit verlangen /emoticons/default_wink.png
Genau darum musst du auch subventionieren.

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