Erst wenige wechseln zu Bluewin
15 Antworten3'504 AufrufeGestartet von Vampire ·
Die Kabelnetzbetreiber geben sich selbstbewusst und wollenmit demhochauflösenden Fernsehen auftrumpfen
Bluewin-TV gewinnt vor allem Kunden, welche bisher keinen Kabelanschluss hatten. Laut einer Umfrage von Swisscable hat das Kabelfernsehen erst wenige Kunden an den neuen Konkurrenten verloren.
Bluewin-TV bietet seit sieben Monaten Fernsehen über das Telefonnetz an. Die Swisscom-Tochter hat seither nach eigenen Angaben rund 45000 Kunden angeworben. Davon sind nur ein Drittel ehemalige Kabelfernsehkunden. Die andern 30000 hatten bisher nur eine Zimmerantenne oder Satellitenempfang. Diese Zahlen gab Swisscable, der Verband der Kabelnetzbetreiber, gestern bekannt. Das Institut Demoscope hat im laufenden Jahr bereits viermal 1000 Personen befragt. Das Bild habe sich seit Beginn der Umfragen kaum verändert, sagte Swisscable-Präsident Hajo Leutenegger an einer Medienkonferenz in Bern. Was die Zukunft bringe, sei allerdings offen. Wahrscheinlich hätten einige Neuabonnenten von Bluewin-TV das bisherige Kabelabonnement vorläufig behalten.
70 bis 80 Prozent der Haushalte
Als grössten Trumpf führt Swisscable das hochauflösende Fernsehen (HDTV) an. Bis Ende Jahr könnten 70 bis 80 Prozent der Kabelnetzbetreiber HDTV empfangen, sagte Geschäftsführerin Claudia Bolla-Vincenz. HDTV bietet im Format 16 zu 9 rund viermal so viel Bildpunkte wie das heutige digitale Fernsehen. Vor allem aus der Nähe ist das Fernsehbild gestochen scharf. Es ist so detailreich, dass jeder Pickel auf dem Decolletée der Opernsängerin und jedes Härchen in der Nase des Tenors auffallen.
Medianet in der Pionierrolle
Die Satellitenanbieter sowie zehn Schweizer Kabelnetzfirmen bieten schon heute HDTV an. Im Kanton Bern ist Medianet in Schlosswil die Pionierin. Die Cablecom hat den Start per 1. Oktober angekündigt. Vorläufig werden in der Regel die Programme Sat1, Pro7, Anixe, Astra, Eurosport und BBC angeboten. Am 1. Dezember kommt der Schweizer Kanal HD Suisse hinzu. Geplant ist zudem, dass alle Fussballspiele der Euro 08 in HDTV-Qualität gesendet werden. Bluewin-TV bereitet den Einstieg in die hochauflösende Technik ebenfalls vor. Der Zeitpunkt ist aber noch nicht bekannt.
Die Kabelnetzbetreiber wollen nicht nur ihren zeitlichen Vorsprung gegenüber der Swisscom ausnützen. Sie hoffen vielmehr, dass die neue Technik dem Digital-TV generell neuen Schub verleihen wird. Bisher sei die Digitalisierung des Fernsehens in der Schweiz enttäuschend verlaufen, räumte Leutenegger ein. Erst 13 Prozent der Haushalte nutzten das digitale Angebot.
Gutes analoges Fernsehen
Der wichtigste Grund für die Zurückhaltung sei das im Vergleich zum Ausland sehr gute analoge Fernsehen. Die meisten Kunden seien damit zufrieden und spürten kein Bedürfnis nach einem Wechsel. «Wer allerdings das bessere digitale Bild einmal genutzt hat, will nicht mehr zurück», führte er aus. Die Umfrage der Swisscable zeigte ein eindeutiges Resultat: Am wichtigsten für die Kunden sind das Programm sowie die Bild- und Tonqualität.
Dagegen spielen die neuen Techniken des Digitalfernsehens wie der elektronische Programmführer und die Möglichkeit, die Sendungen zeitverzögert zu sehen, eine weit geringere Rolle. Nur wenige Nutzer wollen demnach den eigenen Programmdirektor spielen. Genau diese Möglichkeit wird aber in der Werbung sowohl von Bluewin-TV als auch von der Cablecom als grosser Vorteil beim Digitalfernsehen hervorgehoben.
Hohe Zufriedenheit
Die hohe Zufriedenheit mit dem bisherigen Angebot ist nach Meinung Leuteneggers auch ein Hauptgrund für den heftigen Protest, der bei jeder Abschaltung von Sendern auftritt.
Der Verbandspräsident liess allerdings durchblicken, dass sich die Kritik der Kunden vor allem gegen die Cablecom richtet. Andere Kabelnetzbetreiber hätten laut der Verbandsumfrage ein sehr gutes Image. Viele hätten bisher noch keine analogen Kanäle abschalten müssen, weil ihr gesamtes Netz technisch auf einem hohen Stand sei.
Swisscable gehe jedoch davon aus, dass die Zahl der analogen Sender künftig überall sinken werde. Voraussichtlich werde es aber weit über das Jahr 2010 hinaus noch ein analoges Angebot geben. Da viele Kabelnetzbetreiber die analogen und die digitalen Sender über dieselbe Set-Top-Box übermittelten, merke der Kunde wenig von der Umlagerung.
Verband ist für Verschlüsselung
Die Verschlüsselung des digitalen Fernsehangebotes drängt sich laut Leutenegger auf. Kabelnetzbetreiber mit unverschlüsselten digitalen Angeboten hätten Probleme, wenn einer ihrer Kunden zusätzlich ein Abo des Teleclub wünsche. Diesem bleibe nichts anderes übrig, als eine zweite Empfangsbox zu installieren.
Immer mehr Sender böten zudem ihre Programme nur noch verschlüsselt an. Ideal wäre, wenn der Fernseher bereits einen digitaler Decoder eingebaut hätte. Voraussetzung dafür sei jedoch ein internationaler Standard. Dieser sei aber noch nicht in Sicht.
Quelle: http://www.espace.ch/artikel_392237.html
Bluewin-TV gewinnt vor allem Kunden, welche bisher keinen Kabelanschluss hatten. Laut einer Umfrage von Swisscable hat das Kabelfernsehen erst wenige Kunden an den neuen Konkurrenten verloren.
Bluewin-TV bietet seit sieben Monaten Fernsehen über das Telefonnetz an. Die Swisscom-Tochter hat seither nach eigenen Angaben rund 45000 Kunden angeworben. Davon sind nur ein Drittel ehemalige Kabelfernsehkunden. Die andern 30000 hatten bisher nur eine Zimmerantenne oder Satellitenempfang. Diese Zahlen gab Swisscable, der Verband der Kabelnetzbetreiber, gestern bekannt. Das Institut Demoscope hat im laufenden Jahr bereits viermal 1000 Personen befragt. Das Bild habe sich seit Beginn der Umfragen kaum verändert, sagte Swisscable-Präsident Hajo Leutenegger an einer Medienkonferenz in Bern. Was die Zukunft bringe, sei allerdings offen. Wahrscheinlich hätten einige Neuabonnenten von Bluewin-TV das bisherige Kabelabonnement vorläufig behalten.
70 bis 80 Prozent der Haushalte
Als grössten Trumpf führt Swisscable das hochauflösende Fernsehen (HDTV) an. Bis Ende Jahr könnten 70 bis 80 Prozent der Kabelnetzbetreiber HDTV empfangen, sagte Geschäftsführerin Claudia Bolla-Vincenz. HDTV bietet im Format 16 zu 9 rund viermal so viel Bildpunkte wie das heutige digitale Fernsehen. Vor allem aus der Nähe ist das Fernsehbild gestochen scharf. Es ist so detailreich, dass jeder Pickel auf dem Decolletée der Opernsängerin und jedes Härchen in der Nase des Tenors auffallen.
Medianet in der Pionierrolle
Die Satellitenanbieter sowie zehn Schweizer Kabelnetzfirmen bieten schon heute HDTV an. Im Kanton Bern ist Medianet in Schlosswil die Pionierin. Die Cablecom hat den Start per 1. Oktober angekündigt. Vorläufig werden in der Regel die Programme Sat1, Pro7, Anixe, Astra, Eurosport und BBC angeboten. Am 1. Dezember kommt der Schweizer Kanal HD Suisse hinzu. Geplant ist zudem, dass alle Fussballspiele der Euro 08 in HDTV-Qualität gesendet werden. Bluewin-TV bereitet den Einstieg in die hochauflösende Technik ebenfalls vor. Der Zeitpunkt ist aber noch nicht bekannt.
Die Kabelnetzbetreiber wollen nicht nur ihren zeitlichen Vorsprung gegenüber der Swisscom ausnützen. Sie hoffen vielmehr, dass die neue Technik dem Digital-TV generell neuen Schub verleihen wird. Bisher sei die Digitalisierung des Fernsehens in der Schweiz enttäuschend verlaufen, räumte Leutenegger ein. Erst 13 Prozent der Haushalte nutzten das digitale Angebot.
Gutes analoges Fernsehen
Der wichtigste Grund für die Zurückhaltung sei das im Vergleich zum Ausland sehr gute analoge Fernsehen. Die meisten Kunden seien damit zufrieden und spürten kein Bedürfnis nach einem Wechsel. «Wer allerdings das bessere digitale Bild einmal genutzt hat, will nicht mehr zurück», führte er aus. Die Umfrage der Swisscable zeigte ein eindeutiges Resultat: Am wichtigsten für die Kunden sind das Programm sowie die Bild- und Tonqualität.
Dagegen spielen die neuen Techniken des Digitalfernsehens wie der elektronische Programmführer und die Möglichkeit, die Sendungen zeitverzögert zu sehen, eine weit geringere Rolle. Nur wenige Nutzer wollen demnach den eigenen Programmdirektor spielen. Genau diese Möglichkeit wird aber in der Werbung sowohl von Bluewin-TV als auch von der Cablecom als grosser Vorteil beim Digitalfernsehen hervorgehoben.
Hohe Zufriedenheit
Die hohe Zufriedenheit mit dem bisherigen Angebot ist nach Meinung Leuteneggers auch ein Hauptgrund für den heftigen Protest, der bei jeder Abschaltung von Sendern auftritt.
Der Verbandspräsident liess allerdings durchblicken, dass sich die Kritik der Kunden vor allem gegen die Cablecom richtet. Andere Kabelnetzbetreiber hätten laut der Verbandsumfrage ein sehr gutes Image. Viele hätten bisher noch keine analogen Kanäle abschalten müssen, weil ihr gesamtes Netz technisch auf einem hohen Stand sei.
Swisscable gehe jedoch davon aus, dass die Zahl der analogen Sender künftig überall sinken werde. Voraussichtlich werde es aber weit über das Jahr 2010 hinaus noch ein analoges Angebot geben. Da viele Kabelnetzbetreiber die analogen und die digitalen Sender über dieselbe Set-Top-Box übermittelten, merke der Kunde wenig von der Umlagerung.
Verband ist für Verschlüsselung
Die Verschlüsselung des digitalen Fernsehangebotes drängt sich laut Leutenegger auf. Kabelnetzbetreiber mit unverschlüsselten digitalen Angeboten hätten Probleme, wenn einer ihrer Kunden zusätzlich ein Abo des Teleclub wünsche. Diesem bleibe nichts anderes übrig, als eine zweite Empfangsbox zu installieren.
Immer mehr Sender böten zudem ihre Programme nur noch verschlüsselt an. Ideal wäre, wenn der Fernseher bereits einen digitaler Decoder eingebaut hätte. Voraussetzung dafür sei jedoch ein internationaler Standard. Dieser sei aber noch nicht in Sicht.
Quelle: http://www.espace.ch/artikel_392237.html
smid12'144 Beiträge
Es war ein fataler Fehler so viele analoge Kanäle ins Netz zu knallen.
Alexander236 Beiträge
Ob 45000 für Bluewin nun viel oder wenig sind sei dahingestellt.
Wenn ich aber im "Cabelcom-Teil lese", was sich manche Leute antun, kann ich nur den Kopf schütteln.
CC-Media-Reciever, TC-Box, HD-Rekorder, TV.
Wie können die da Sendungen programmiert aufnehmen, zappen und mit 4 Fernbedienungen den Ueberblick behalten?
Das muss doch alles in eine Box mit einem durchgängigen Konzept. Als einzig brauchbare Lösung gibts somit nur den CC-Recorder oder Bluewin...
Oder bin ich der Einzige, der sich von einer unzumutbaren TV-Bedienung verabschiedet hat?
Mein Kabelnetzbetreiber stellt keinen Rekorder in Aussicht und somit dünken mich 45000 schon eher mickrig...
Wenn ich aber im "Cabelcom-Teil lese", was sich manche Leute antun, kann ich nur den Kopf schütteln.
CC-Media-Reciever, TC-Box, HD-Rekorder, TV.
Wie können die da Sendungen programmiert aufnehmen, zappen und mit 4 Fernbedienungen den Ueberblick behalten?
Das muss doch alles in eine Box mit einem durchgängigen Konzept. Als einzig brauchbare Lösung gibts somit nur den CC-Recorder oder Bluewin...
Oder bin ich der Einzige, der sich von einer unzumutbaren TV-Bedienung verabschiedet hat?
Mein Kabelnetzbetreiber stellt keinen Rekorder in Aussicht und somit dünken mich 45000 schon eher mickrig...
texarkana1'539 Beiträge
Ob 45000 für Bluewin nun viel oder wenig sind sei dahingestellt.Wenn ich aber im "Cabelcom-Teil lese", was sich manche Leute antun, kann ich nur den Kopf schütteln.... das können nur " Freaks " so wie ich....
CC-Media-Reciever, TC-Box, HD-Rekorder, TV.
Wie können die da Sendungen programmiert aufnehmen, zappen und mit 4 Fernbedienungen den Ueberblick behalten?
Das muss doch alles in eine Box mit einem durchgängigen Konzept. Als einzig brauchbare Lösung gibts somit nur den CC-Recorder oder Bluewin...
Oder bin ich der Einzige, der sich von einer unzumutbaren TV-Bedienung verabschiedet hat?
Mein Kabelnetzbetreiber stellt keinen Rekorder in Aussicht und somit dünken mich 45000 schon eher mickrig...
ich habe z.Zt. 7 Fernbedienungen...!!
1x Nokia Box CC
1x BWTV
1x LCDTV
1x KISS DP-600 / KISS 1600
1x Toshiba HD E1
1x Panasonic DTS Anlage
1x KISS 1100
charlie
Snowman410'415 Beiträge
Nur 7, ich bringe es auf 11 /emoticons/default_biggrin.png
anykey5'528 Beiträge
Ich benutze zwei CC-Receiver (ADB) mit einem Mediacenter, kommt auf eine Fernbedienung /emoticons/default_wink.png
smid12'144 Beiträge
Nur 7, ich bringe es auf 11 /emoticons/default_biggrin.pngListe mal auf /emoticons/default_wink.png
Snowman410'415 Beiträge
-Sharp LCD
-PS3
-Xbox360
-Cablecom
-Teleclub
-Crystalio II
-Receiver Denon 3806
-DVD Player Denon 3930
-DVD Rekorder Toshiba RD-XS64SG
-HD Player Toshiba HD-XE1
-PS2
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-HD Player Toshiba HD-XE1
-PS2
Alexander236 Beiträge
Hallo zusammen
Eigentlich meine ich mit der unzumutbaren Bedienung, das Handling beim zappen durch die Kanäle. Wenn gerade was aufgenommen wird, kann man bei einem Reciever nix anderes mehr ansehen. Wenn man durch TC zappen will, muss man vorher auf die TC-Box schalten. Und wenn was aufgenommen wird, ist der EPG dieses Gerätes nicht mehr verfügbar...
Wie genau eine Sendung programmiert werden muss, weiss ich nicht, nehme aber folgendes an: HD-Rekorder programmieren und Reciever nochmals separat programmieren. Wenn die Aufnahme läuft, kann man mit beiden Geräten nicht mehr zappen... Man braucht dann 2 Reciever...
Somit braucht es für bequemes Fernsehen und Aufnehmen zwingend einen Twin-Reciever mit integrierter HD. Ob das nun Sat, Kabel oder IPTV ist.
Meine Traumvorstellung meines Homecinemas wäre ein Mediacenter-PC, anständige Aktivboxen (nur Power, keine Einstellungen ausser erstmaliges Setup) und ein TV (ohne Tuner und Boxen). ALLE Einstellungen müssten dann an einem Gerät erledigt werden, mit einem Konzept. (Nicht weil ich es anders nicht kann, sondern weil ich es aus Bequemlichkeit so will)
Wahrscheinlich liegt der Grund, dass viele mit den vielen Teilen leben darin:
Praktisch jeder den ich kenne (und überhaupt einen TV hat) hat einen Recorder. Aber ebenso praktisch keiner nimmt mehr als eine Sendung pro Woche auf. (Bei mir sind's manchmal 6-8 pro Tag)
Praktisch jeder nervt sich wegen der Werbung, bzw. dass die Sendung nicht läuft, wann er will, oder dass "Abends" nichts gescheites im TV läuft...
Jeder erkennt den Vorteil, alles aufzunehmen, aber obwohl ich immer wieder betone, dass dies recht einfach ist, bleibt jeder bei dem, was er hat und nervt sich weiter...
Das Handling mit DVD-Player, Spielkonsole, HIFI-Anlage usw. bleibt leider noch ein Weilchen, vor allem wenn die Qualitätsansprüche über dem Durchschnitt liegen. Das Handling aber beim Fernsehen und Aufnehmen lässt sich heute bereits mit eben diesen Twin-Recievern mit HD wesentlich vereinfachen.
Und wenn Bluewin-TV die Kinderkrankheiten endlich mal draussen hat und die Bildqualität etwas verbessert und DD5.1, und Netzwerkstreamingplayer ist und Photos und MP3's abspielt, dann gibt das schon ein interessantes Gerät.
Daher wundere ich mich, dass erst 45000 bei Bluewin sind, bzw. so wenige den CC-Recorder wählen und sich mit den Recievern begnügen.
Auch ich hatte mal 7 Geräte. Eine Harmony erledigt dies recht komfortabel, aber es ist halt nicht aus einem Guss und wenn die Kinder immer wieder an den Ein- und Ausschaltknöpfen rumspielen kommt auch Sie etwas aus dem Tritt. /emoticons/default_smile.png
@anykey
Wie hast Du denn die 2 Reciever am Mediacenter angeschlossen?
Kannst Du mit dem EPG des Mediacenters Sendungen per Internet programmieren und dieses steuert dann die 2 Reciever selbstständig mit einer Infrarotverbindung?
(Käme, wenn es so wäre, "meinem idealen Mediacenter" recht nahe...)
Eigentlich meine ich mit der unzumutbaren Bedienung, das Handling beim zappen durch die Kanäle. Wenn gerade was aufgenommen wird, kann man bei einem Reciever nix anderes mehr ansehen. Wenn man durch TC zappen will, muss man vorher auf die TC-Box schalten. Und wenn was aufgenommen wird, ist der EPG dieses Gerätes nicht mehr verfügbar...
Wie genau eine Sendung programmiert werden muss, weiss ich nicht, nehme aber folgendes an: HD-Rekorder programmieren und Reciever nochmals separat programmieren. Wenn die Aufnahme läuft, kann man mit beiden Geräten nicht mehr zappen... Man braucht dann 2 Reciever...
Somit braucht es für bequemes Fernsehen und Aufnehmen zwingend einen Twin-Reciever mit integrierter HD. Ob das nun Sat, Kabel oder IPTV ist.
Meine Traumvorstellung meines Homecinemas wäre ein Mediacenter-PC, anständige Aktivboxen (nur Power, keine Einstellungen ausser erstmaliges Setup) und ein TV (ohne Tuner und Boxen). ALLE Einstellungen müssten dann an einem Gerät erledigt werden, mit einem Konzept. (Nicht weil ich es anders nicht kann, sondern weil ich es aus Bequemlichkeit so will)
Wahrscheinlich liegt der Grund, dass viele mit den vielen Teilen leben darin:
Praktisch jeder den ich kenne (und überhaupt einen TV hat) hat einen Recorder. Aber ebenso praktisch keiner nimmt mehr als eine Sendung pro Woche auf. (Bei mir sind's manchmal 6-8 pro Tag)
Praktisch jeder nervt sich wegen der Werbung, bzw. dass die Sendung nicht läuft, wann er will, oder dass "Abends" nichts gescheites im TV läuft...
Jeder erkennt den Vorteil, alles aufzunehmen, aber obwohl ich immer wieder betone, dass dies recht einfach ist, bleibt jeder bei dem, was er hat und nervt sich weiter...
Das Handling mit DVD-Player, Spielkonsole, HIFI-Anlage usw. bleibt leider noch ein Weilchen, vor allem wenn die Qualitätsansprüche über dem Durchschnitt liegen. Das Handling aber beim Fernsehen und Aufnehmen lässt sich heute bereits mit eben diesen Twin-Recievern mit HD wesentlich vereinfachen.
Und wenn Bluewin-TV die Kinderkrankheiten endlich mal draussen hat und die Bildqualität etwas verbessert und DD5.1, und Netzwerkstreamingplayer ist und Photos und MP3's abspielt, dann gibt das schon ein interessantes Gerät.
Daher wundere ich mich, dass erst 45000 bei Bluewin sind, bzw. so wenige den CC-Recorder wählen und sich mit den Recievern begnügen.
Auch ich hatte mal 7 Geräte. Eine Harmony erledigt dies recht komfortabel, aber es ist halt nicht aus einem Guss und wenn die Kinder immer wieder an den Ein- und Ausschaltknöpfen rumspielen kommt auch Sie etwas aus dem Tritt. /emoticons/default_smile.png
@anykey
Wie hast Du denn die 2 Reciever am Mediacenter angeschlossen?
Kannst Du mit dem EPG des Mediacenters Sendungen per Internet programmieren und dieses steuert dann die 2 Reciever selbstständig mit einer Infrarotverbindung?
(Käme, wenn es so wäre, "meinem idealen Mediacenter" recht nahe...)
anykey5'528 Beiträge
@alexander
Die beiden Receiver sind über die S-Video/RCA Eingänge an einer Hauppauge WinTV PVR-500 angeschlossen. Als Kabel verwende ich welche von Profigold, welche von Scart an S-Video/2xRCA angeschlossen werden können. Dabei ist zu beachten, dass man die PVR mit einem zusätzlichen Eingangsblech aufrüstet, zu kaufen beispielsweise bei digitec.
Den EPG kriege ich über einen selbstgeschriebenen Grabber, welcher die teleboy.ch Seite abgrast und die Daten im XMLTV[1] Format ausgibt. Die Daten für die englischen Kanäle kriege ich von [2]. Zusätzlich habe ich noch einen Grabber für eine französische Seite. Die letzten beiden sind im XMLTV Package enthalten.
Das ganze lässt sich dann sehr komfortabel entweder über ein Webinterface oder direkt im Mediacenter programmieren. Die Receiver werden dann über zwei IR-Blaster gesteuert, welche ich an den beiden RS232 Ports meines Servers angeschlossen habe. Dazu gibt es noch zu sagen, dass meine Mediacenterlösung nach dem Client/Server Prinzip funktioniert, wobei es n Backends (dort sind die TV-Karten und die Aufnahmen) und m Frontends (dort werden die Aufnahmen geschaut) werden geben kann, ist also beliebig skalierbar.
Als Hardware verwende ich im Backend einen AMD Athlon64 4200+ EE mit 1 GByte RAM und einer onboard Grafiklösung sowie 9 Harddisks mit insgesamt 2 TB Bruttokapazität, durch das RAID5 verringert sich dies auf ca. 1.6 TB.
Im Frontend kommt ein AMD Athlon64 3200+ mit 1 GByte RAM und einer GeForce 6200 zum Einsatz, das System bootet sich aus kühlungstechnischen sowie aus akkustischen Gründen von einer CF-Karte.
Beide System laufen unter Linux, möglich ist es auch das Frontend unter OS X zu betreiben. Was auch noch gesagt werden muss, ist die volle Unterstützung von Serienprogrammierungen etc, es können auch globale Defaults für Vor und Nachlaufzeiten gesetzt werden, sowie mit der aktuellen Entwicklerversion (trotzdem stabil) auch Aufnahmen über einen Youtube ähnlichen Flashvideoplayer geschaut werden. Zusätzlich gibt es Frontend-Plugins für die Wettervorhersage, Musik, Videos, DVDs, Webbrowser, Bilder, DVD-Export, usw ;-)
Ja, das wärs so ungefähr =) Die Software heisst übrigens mythTV[3]
[1] http://xmltv.sf.net
[2] http://www.radiotimes.co.uk
[3] http://www.mythtv.org
Die beiden Receiver sind über die S-Video/RCA Eingänge an einer Hauppauge WinTV PVR-500 angeschlossen. Als Kabel verwende ich welche von Profigold, welche von Scart an S-Video/2xRCA angeschlossen werden können. Dabei ist zu beachten, dass man die PVR mit einem zusätzlichen Eingangsblech aufrüstet, zu kaufen beispielsweise bei digitec.
Den EPG kriege ich über einen selbstgeschriebenen Grabber, welcher die teleboy.ch Seite abgrast und die Daten im XMLTV[1] Format ausgibt. Die Daten für die englischen Kanäle kriege ich von [2]. Zusätzlich habe ich noch einen Grabber für eine französische Seite. Die letzten beiden sind im XMLTV Package enthalten.
Das ganze lässt sich dann sehr komfortabel entweder über ein Webinterface oder direkt im Mediacenter programmieren. Die Receiver werden dann über zwei IR-Blaster gesteuert, welche ich an den beiden RS232 Ports meines Servers angeschlossen habe. Dazu gibt es noch zu sagen, dass meine Mediacenterlösung nach dem Client/Server Prinzip funktioniert, wobei es n Backends (dort sind die TV-Karten und die Aufnahmen) und m Frontends (dort werden die Aufnahmen geschaut) werden geben kann, ist also beliebig skalierbar.
Als Hardware verwende ich im Backend einen AMD Athlon64 4200+ EE mit 1 GByte RAM und einer onboard Grafiklösung sowie 9 Harddisks mit insgesamt 2 TB Bruttokapazität, durch das RAID5 verringert sich dies auf ca. 1.6 TB.
Im Frontend kommt ein AMD Athlon64 3200+ mit 1 GByte RAM und einer GeForce 6200 zum Einsatz, das System bootet sich aus kühlungstechnischen sowie aus akkustischen Gründen von einer CF-Karte.
Beide System laufen unter Linux, möglich ist es auch das Frontend unter OS X zu betreiben. Was auch noch gesagt werden muss, ist die volle Unterstützung von Serienprogrammierungen etc, es können auch globale Defaults für Vor und Nachlaufzeiten gesetzt werden, sowie mit der aktuellen Entwicklerversion (trotzdem stabil) auch Aufnahmen über einen Youtube ähnlichen Flashvideoplayer geschaut werden. Zusätzlich gibt es Frontend-Plugins für die Wettervorhersage, Musik, Videos, DVDs, Webbrowser, Bilder, DVD-Export, usw ;-)
Ja, das wärs so ungefähr =) Die Software heisst übrigens mythTV[3]
[1] http://xmltv.sf.net
[2] http://www.radiotimes.co.uk
[3] http://www.mythtv.org
hilfi780 Beiträge
@ anykey
Ich versteh nur Bahnhof, aber tönt ganz gut /emoticons/default_smile.png
Ich versteh nur Bahnhof, aber tönt ganz gut /emoticons/default_smile.png
anykey5'528 Beiträge
@ hilfi
Bahnhof, wo? Frag ruhig =)
Bahnhof, wo? Frag ruhig =)
Alexander236 Beiträge
@anykey: ...cool, und ***ein bisschen neidisch dreinguck*** /emoticons/default_smile.png
blue_chip389 Beiträge
@any key, das tönt echt nach extrem viel Arbeit, hast du da nach Tut gearbeitet, und was hat das ganze so gekostet? Tönt nämlich mal anständig /emoticons/default_smile.png ist dein MediaCenter damit auch schon (full)hd-ready?
<-- auch haben will !! ^^
Greez
<-- auch haben will !! ^^
Greez
anykey5'528 Beiträge
@oeschgi
Naja, der Server lief eh schon etwa zwei Jahre mit Linux, von daher hatte ich dort ziemlich viele Erfahrungen gesammelt. Das ganze zu konfigurieren dauert eine Weile, aber wenn man schön nach der wirklich guten Dokumentation vorgeht, und auch versteht was man tut, dann ist es eigentlich kein Problem.
Gekostet hat die Hardware für das Frontend ca. 800 CHF, die Hardware für das Backend alles in allem bald etwa 4000 CHF, wobei man natürlich nicht unbedingt solche Mengen an Storage braucht. Die PVR-500 alleine (du kannst auch ein Frontend/Backend auf der gleichen Maschine laufen lassen) kostet aktuell glaube ich etwas um die 230 CHF rum.
Als Display verwende ich einen LG 32" 720p Fernseher, das reicht mir im Moment völlig, 1) da alles andere zu gross ist und 1080p sich für diese Grösse nicht wirklich lohnt, 2) da es eh noch so gut wie keine Inhalte in HDTV gibt und 3) da ein 1080p einfach viel zu teuer war.
Das Frontend spielt im Moment sowieso nur 720p ruckelfrei ab, da leider die Grafikkartenhersteller nicht so Linux-freundlich sind und z.B. nVidia die PureVideo HD Technologie nicht im Linux Treiber implementiert, und somit die CPU alles in Software dekodieren muss.
Wenn du auch eins willst, schreib mir ne PM /emoticons/default_tongue.png
Naja, der Server lief eh schon etwa zwei Jahre mit Linux, von daher hatte ich dort ziemlich viele Erfahrungen gesammelt. Das ganze zu konfigurieren dauert eine Weile, aber wenn man schön nach der wirklich guten Dokumentation vorgeht, und auch versteht was man tut, dann ist es eigentlich kein Problem.
Gekostet hat die Hardware für das Frontend ca. 800 CHF, die Hardware für das Backend alles in allem bald etwa 4000 CHF, wobei man natürlich nicht unbedingt solche Mengen an Storage braucht. Die PVR-500 alleine (du kannst auch ein Frontend/Backend auf der gleichen Maschine laufen lassen) kostet aktuell glaube ich etwas um die 230 CHF rum.
Als Display verwende ich einen LG 32" 720p Fernseher, das reicht mir im Moment völlig, 1) da alles andere zu gross ist und 1080p sich für diese Grösse nicht wirklich lohnt, 2) da es eh noch so gut wie keine Inhalte in HDTV gibt und 3) da ein 1080p einfach viel zu teuer war.
Das Frontend spielt im Moment sowieso nur 720p ruckelfrei ab, da leider die Grafikkartenhersteller nicht so Linux-freundlich sind und z.B. nVidia die PureVideo HD Technologie nicht im Linux Treiber implementiert, und somit die CPU alles in Software dekodieren muss.
Wenn du auch eins willst, schreib mir ne PM /emoticons/default_tongue.png
lumi101 Beiträge
Es hat sich auch herum gesprochen, dass BTV einerseits technische Probleme hat, andererseits nicht sehr praxisgerecht ist.
- Eine umständliche Programmierung, die nur auf dem Papier einfach ist. (Zumutung!)
- Keine Display-Angaben. (Radio hören im "Blindflug"!)
- Ein Startprozess, der seiner Langsamkeit wegen fatal an Windows 95 erinnert. (Steinzeit!)
- Eine Programmzeitschrift, die zum Programmieren brauchbar, zum darin blättern aber unbrauchbar ist (unfassbar träge!)
- Seit dem neuseten Update ist die Befehlsannahme zwar verbessert, jedoch so in die andere Richtung gedreht, dass des öfteren bei einem Tastendruck zwei Befehle ausgeführt werden. (Programmiertechnischer Anfängerfehler!)
Wenn in den nächsten drei bis vier Monaten nicht ein entscheidender Schritt nach vorne gemacht wird, so kündige ich BTV. Sollte Bluewin ihre Probleme in vier, fünf Jahren gelöst haben, kann ich wieder zurück.
- Eine umständliche Programmierung, die nur auf dem Papier einfach ist. (Zumutung!)
- Keine Display-Angaben. (Radio hören im "Blindflug"!)
- Ein Startprozess, der seiner Langsamkeit wegen fatal an Windows 95 erinnert. (Steinzeit!)
- Eine Programmzeitschrift, die zum Programmieren brauchbar, zum darin blättern aber unbrauchbar ist (unfassbar träge!)
- Seit dem neuseten Update ist die Befehlsannahme zwar verbessert, jedoch so in die andere Richtung gedreht, dass des öfteren bei einem Tastendruck zwei Befehle ausgeführt werden. (Programmiertechnischer Anfängerfehler!)
Wenn in den nächsten drei bis vier Monaten nicht ein entscheidender Schritt nach vorne gemacht wird, so kündige ich BTV. Sollte Bluewin ihre Probleme in vier, fünf Jahren gelöst haben, kann ich wieder zurück.
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