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Bitkom: IPTV-Markt kommt in Schwung

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Puma27Themenstart385 Beiträge
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Immer mehr Menschen sehen laut einer von dem Branchenverband Bitkom durchgeführten Umfrage unter den IPTV-Anbietern Deutsche Telekom, Alice und Arcor Fernsehen per Internet. Demnach gibt es derzeit hierzulande 240.000 IPTV-Kunden, während es Ende vergangenen Jahres erst 180.000 Kunden waren.

„Der Markt ist im ersten Quartal 2008 um ein Drittel gewachsen, obwohl die IPTV-Angebote noch nicht breitflächig beworben wurden“, sagt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. Die Perspektiven des Internet-Fernsehens diskutiert die Branche morgen in Berlin beim 1. IPTV-Summit. Rund 40 Prozent der deutschen Internetnutzer können sich laut Bitkom vorstellen, über das Web auch fernzusehen. „Damit öffnet sich ein Massenmarkt von bis zu 10 Millionen Kunden“, kommentiert Berg. Die neuen Daten sind das Ergebnis einer Studie der GfK Panel Services. Die technischen Voraussetzungen für IPTV sind schon heute weitgehend vorhanden, weil die Netzbetreiber Milliarden in die Infrastruktur investiert haben. Nach Berechnungen des Verbandes werden Ende 2008 rund 23 Millionen Haushalte (58 Prozent) über einen Breitband-Anschluss verfügen.

Quelle: ComputerBase

Studie: 2,5 Millionen IPTV-Anschlüsse in Deutschland bis 2012


Fernsehen über das Internetprotokoll mit großem Potenzial



Direkte Erlöse klettern 2012 auf 420 Millionen Euro



Im europäischen Vergleich hat Deutschland Nachholbedarf


Berlin, 20. September 2007 - Das Fernsehen über das Internetprotokoll (IPTV) steht vor dem baldigen Durchbruch. Bis 2012 könnten rund 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland IPTV nutzen. Damit etabliert sich ein weiterer TV-Übertragungsweg neben Kabel, Satellit und Antenne. Das teilten das Beratungsunternehmen Goldmedia und der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit. Dort präsentierten sie die neue Studie „IPTV 2012“. Sie wurde von Goldmedia erstellt und vom BITKOM unterstützt. „IPTV hat das Potenzial, zu einem Erfolg zu werden. Bis zum Ende dieses Jahres nutzen voraussichtlich rund 100.000 Haushalte in Deutschland einen IPTV-Anschluss. 2012 könnten es laut Goldmedia-Studie mit 2,5 Millionen bereits 25 Mal so viele sein“, sagte Dr. Rudolf Gröger, Präsidiumsmitglied des BITKOM.

Auch die mit IPTV erzielbaren direkten Erlöse steigen. Laut Studie können sie 2012 mehr als 420 Millionen Euro betragen. Im laufenden Jahr liegen sie gerade einmal bei drei Prozent der Prognose für 2012. „Berücksichtigt sind dabei die Grundgebühren für die TV-Pakete sowie Erlöse aus Pay-TV-Gebühren, Video-on-Demand und kostenpflichtigen Zusatzdiensten“, sagte Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Geschäftsführer von Goldmedia. „Nicht erfasst sind hingegen Werbeerlöse sowie indirekte Erlöse, die bei der Vermarktung von Triple-Play-Paketen auf Telefonie und Breitbandinternet entfallen.“ Triple-Play bezeichnet Angebote, die neben IPTV zusätzlich auch Telefon- und Internetanschluss umfassen.

Im Vergleich zu anderen EU-Ländern liegt Deutschland beim Fernsehen per Internetprotokoll derzeit zurück. So gibt es etwa in Frankreich schon jetzt rund zwei Millionen IPTV-Kunden. Auch Italien und Spanien sind deutlich weiter. Die Einführung von IPTV verläuft in Deutschland auch deshalb langsamer, weil sich die Angebote bisher vor allem auf Ballungsräume beschränken. „Entscheidend für die Penetration von IPTV sind neben einer breiteren Verfügbarkeit der Dienste vor allem die Steigerung der Bekanntheit sowie ein attraktiver Preis“, sagte Goldhammer. Gröger fordert die Politik dazu auf, den jungen Markt nicht mit Überregulierung zu ersticken: „Das Regelwerk des klassischen Rundfunks darf nicht pauschal auf die Internetdienste übertragen werden. Damit ziehen wir einer hoch innovativen Branche ohne Not die Bremse an.“

Angeboten wird IPTV fast immer als Triple-Play, also zusammen mit Telefon- und Internetanschluss. Im Basispaket sind die gängigen Free-TV-Programme wie ARD, RTL und Sat1 enthalten. Für einen Aufpreis lassen sich Premium-Sender wie etwa Premiere hinzubuchen. Zum Empfang wird in der Regel eine Set-Top-Box benötigt. Sie bringt das Signal auf den Fernseher.

Im Unterschied zum traditionellen TV-Empfang gibt es beim Fernsehen über das Internetprotokoll nahezu keine Kapazitätsengpässe. Theoretisch lässt sich eine unbegrenzte Anzahl von Programmen übertragen. Kunden können zudem interaktive Zusatzdienste nutzen. Dazu gehören beispielsweise Einzelabrufe von Film- und Fernsehsendungen, Abstimmungen oder Chats. Auch interaktive Werbeformen werden möglich.

Quelle:Home - BITKOM

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