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Umfrage zur "No-Billag" Initiative

Stimmen Sie der "No-Billag"-Initiative zu, oder lehnen Sie diese ab?  

67 Stimmen

  1. 1. Stimmen Sie der "No-Billag"-Initiative zu, oder lehnen Sie diese ab?

    • Sicher / eher annehmen
    • Eher / sicher ablehnen
    • Weiss (noch) nicht


Empfohlene Beiträge

Sehe das auch so: Ich wünsche mir folgendes Ergebnis: 51% Nein 49% Ja.

Damit ist NoBillag abgelehnt und die LowBillag Diskussion kann starten. 

 

Es ist halt sehr schwierig, einen Konsens zu finden, wo man spart.

Ich könnte z.B. gut auf CL, Formel1, Filme und Serien verzichten. Infosendungen wie Tagesschau, 10vor10, Rundschau, Club, Arena, DOK, Kulturplatz, Kassensturz,… finde ich aber äusserst wichtig. Ich schau sogar öfters Sternstunde Philosophie und finde es wichtig, dass Menschen welche sich für CH-Kultur (Schwingen, Ländler, Jassen,…) interessieren sowas im Fernsehen gezeigt bekommen.

Das sieht aber wohl jeder ein bisschen anders.

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Ich finde dies mit dem hohen Ross und der SRG etwas sehr undifferenziert. Schaut mal ins benachbarte Ausland! Auch da mischten ARD und ZDF in der Abendunterhaltung bisher kräftig mit. Zudem kommt dazu, dass dies auch die Österreicher tun! Vom Sport ganz zu schweigen. Die SRG versucht den Nerv der Zeit zu treffen. Ob sie dies erfolgreich tut, wage auch ich manchmal selber zu bezweifeln. Doch schlussendlich gibt es Gremien, die die Inhalte beeinflussen können und müssen. Das wurde allenfalls zu wenig getan. Jedoch ist auch klar festzuhalten, dass es kein Programm für den Standardbürger geben wird, da es den Standardbürger per se nicht gibt. Diskussionen über zu viele oder zu wenige Inhalte aus gewissen Genres von Sendungen wird es also immer geben.

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vor 1 Minute schrieb magicfriend:

Ich finde dies mit dem hohen Ross und der SRG etwas sehr undifferenziert. Schaut mal ins benachbarte Ausland! Auch da mischten ARD und ZDF in der Abendunterhaltung bisher kräftig mit. Zudem kommt dazu, dass dies auch die Österreicher tun! Vom Sport ganz zu schweigen. Die SRG versucht den Nerv der Zeit zu treffen. Ob sie dies erfolgreich tut, wage auch ich manchmal selber zu bezweifeln. Doch schlussendlich gibt es Gremien, die die Inhalte beeinflussen können und müssen. Das wurde allenfalls zu wenig getan. Jedoch ist auch klar festzuhalten, dass es kein Programm für den Standardbürger geben wird, da es den Standardbürger per se nicht gibt. Diskussionen über zu viele oder zu wenige Inhalte aus gewissen Genres von Sendungen wird es also immer geben.

Der Unterschied zu Deutschland und Österreich ist die direkte Demoktatie in der Schweiz. Nur dadurch haben wir hier die Möglichkeit letztlich die öffentlich-rechtlichen Medien abzuschaffen. In den beiden Nachbarländern gibt es diese Möglichkeit nicht. Ob es getan würde, weiss ich nicht. Dazu kenne die entsprechenden Märkte nicht und kann nicht beurteilen, wie gut die Öffentlich-rechtlichen in der Bevölkerung verankert sind.

 

Für mich noch interessant: Es wird von verschiedener Seite erwähnt, dass eine solche Initiative vor wenigen Jahren auch in der Schweiz noch nicht möglich gewesen wäre, weil die SRG überall ein hohes Ansehen hatte. Offenbar ist da einiges schiefgelaufen, dass es nun soeweit kommen konnte (ohne genaue Details zu kennen).

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Ich habe interessenshalber die Situation in Deutschland recherchiert. In Deutschland gibt es seit 2013 den Rundfunkbeitrag, die ebenfalls eine Haushaltsabgabe ist. Die Diskussionen sind ähnlich wie bei uns. Mittlerweile beschäftigen sich die Gerichte damit, wie folgender Beitrag zeigt:

 

http://www.n-tv.de/ratgeber/Bundesverfassungsgericht-prueft-GEZ-article20061745.html

 

Interessant scheint mir folgender Text:

 

"Bisher ging das Bundesverfassungsgericht von einem staatlichen Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp waren. Doch mit dem Aufkommen von Privatsendern und dem Internet könnte sich nun - zwar mit deutlicher Verzögerung - die Beurteilung der Rahmenbedingungen ändern."

 

Die Rahmenbedingungen sind meines Erachtens in der Schweiz vergleichbar, weshalb selbst bei einem Nein zu No Billag das Thema noch nicht abgehakt sein dürfte.

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vor 23 Minuten schrieb roowie:

Ich habe interessenshalber die Situation in Deutschland recherchiert. In Deutschland gibt es seit 2013 den Rundfunkbeitrag, die ebenfalls eine Haushaltsabgabe ist. Die Diskussionen sind ähnlich wie bei uns. Mittlerweile beschäftigen sich die Gerichte damit, wie folgender Beitrag zeigt:

 

http://www.n-tv.de/ratgeber/Bundesverfassungsgericht-prueft-GEZ-article20061745.html

 

Interessant scheint mir folgender Text:

 

"Bisher ging das Bundesverfassungsgericht von einem staatlichen Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp waren. Doch mit dem Aufkommen von Privatsendern und dem Internet könnte sich nun - zwar mit deutlicher Verzögerung - die Beurteilung der Rahmenbedingungen ändern."

 

Die Rahmenbedingungen sind meines Erachtens in der Schweiz vergleichbar, weshalb selbst bei einem Nein zu No Billag das Thema noch nicht abgehakt sein dürfte.

Ja oder Nein - weiss ich noch nicht. 

 

Aber ich habe ja noch 4 Monate Zeit um mich zu entscheiden. B)

Ich würde es begrüssen, wenn die Abgabe abhängig von der Höhe des Einkommens bei Privathaushalten bzw. des Gewinns bei juristischen Personen erhoben würde. Das wäre sozial gerechter. Leider steht das nicht zur Debatte.

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Bin gespannt, wie es weiter geht bis zur Abstimmung. Scheint ja grosse Panik zu herrschen. 

 

Persönlich hoffe ich, dass die Initiative scheitert, aber nur sehr sehr knapp. Nur so wird der Druck auf ein echtes neues Mediengesetz grösser und die übermächtige SRG wieder in eine realistische Grösse zurückgebunden wird. 

 

Aber sowieso, NO BILLAG wird niemals durchkommen...

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vor 16 Stunden schrieb Wrzlbrnft:

Also schaffen wir öffentliche Schwimmbäder oder Nachtbus-/Nachtzugsangebote (überhaupt alles, was nicht dem unmittelbaren Pendlerverkehr dient) auch gleich ab? Alles Unterhaltung, die sicher auch auf privater Ebene finanziert werden könnte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

 

Fernsehen ist eine veraltete Technolgie die keinerlei Förderung verdient.

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