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tosci

Idiotische und kundenunfreundliche Prozesse bei Interdiscount

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Hallo Zusammen

 

Nachdem ich letzte Woche ein Samsung Galaxy S8 gekauft und bis heute sehr zufrieden damit bin, habe ich mich entschieden, auch noch die passende Smartwatch zu kaufen. Kurzerhand habe ich mich für die Samsung Gear S3 entschieden und geschaut, wo es die zu kaufen gibt. Normalerweise bestelle ich bei Alltron.ch oder Digitec. Interdiscount bietet die Smartwatch aber derzeit zum Preis von CHF 299.- an und hat diese in den Filialen sofort bereit zur Abholung. Heute Mittag habe ich kurz online geprüft, ob die Uhr in meiner nächstgelegenen Filiale (XXL-Dings Zuchwil) ebenfalls verfügbar ist, was auch bestätigt wurde. Um ganz sicher zu gehen habe ich die Uhr Online, mit Abholung in der Filiale Zuchwil bestellt - man weiss und sieht ja nicht, wieviele Geräte sie an Lager haben! Mit der Bestellung auf Abholung in der Filiale kann ja dann gar nichts mehr schief gehen!

 

Denkste! Um 17.30 Uhr in der Filiale angekommen, fragte mich der Verkäufer wann ich die Uhr bestellt hätte: Heute Mittag! Na dann, müsse ich Morgen wieder kommen. Schluck...! Da war ich wieder einmal an dem Punkt, wo ich mich fragte ob ich im falschen Film sei. Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, dass die Uhr gemäss Online-Checker in dieser Filiale verfügbar sei. Dies hat mir der Verkäufer dann auch bestätigt, er habe diese Uhr an Lager. Doch meine Uhr sei extra im Zentrallager bestellt worden und ich müsse dann Morgen MEINE Uhr abholen. Ich fragte dann nochmals nach, ob er mir nicht eine der Uhren die er ja nun im Laden hätte geben könne, dies wurde auch auf Nachfrage beim Chef verneint. Völlig unmöglich!

 

Man muss sich das mal vorstellen: Die haben mein Produkt im Laden und wollen mir das nicht verkaufen! Es ist scheinbar völlig unmöglich, mir die im Laden befindliche Uhr auszuhändigen und die bestellte Uhr am nächsten Tag in den Laden zu nehmen! Nein, da kenne ich kein Pardon mehr! Wie blöd muss man sein? Dieser lächerliche und idiotische Vorfall zeigt mir einmal mehr, dass sich die Verkaufsläden ihr eigenes Grab schaufeln. Für mich ist Interdiscount ein für alle Mal gestorben!

 

Gruss

Tosci

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Das wäre 100% kein Problem gewesen. Aber gibt immer wieder solche Leute die sich irgendwie profilieren müssen.

 

Die haben noch immer nicht begriffen, dass solche Geschichten dann die Runde machen und viele Leute an einem anderen Ort einkaufen gehen.

 

Über den Ablauf muss man auch kein Wort verlieren. Typisch....

 

 

bearbeitet von Slayer_ch

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Ein ganz ähnliches Problem hatte ich vor geraumer Zeit bei FUST.

Im Laden wär's Lager gewesen. Aber ich hatte denselben "Fehler" wie Tosci gemacht und es auf der Website bestellt, mit Abholung im Laden. Das hätte dann 14 Tage oder so gedauert!

Wenigstens konnte er die Online-Bestellung stornieren und mir ein Teil direkt im Laden verkaufen.

 

Die reinen Webshops haben das Problem nicht, weil sie nie Läden hatten und daher nie zweigleisig gefahren sind.

 

Aber die "klassischen" Verkaufsgeschäfte hatten ein System. Dann kam der Online-Laden dazu - natürlich mit einem völlig anderen, moderneren System.

Also haben die "alten Anbieter" jetzt 2 verschiedene Systeme: Eins für die lokalen Filialen und eins für den Webshop - beide völlig separiert und inkompatibel... :(

 

Das nennt man dann "historisch gewachsen" und es wird Jahre gehen, bis sie dieses Puff auf ein modernes System migriert haben, welches beides managen kann. :o

 

bearbeitet von frantic

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Unglaublich - aber es wundert mich nicht. Es gibt immer noch Firmen die mit veralteten Prozessen arbeiten und dann wundern sie sich wenn sie irgendwann eingehen. Bei Digitec mache ich das oft so und die haben das auch im Griff. Aber eben - das sind Firmen die noch nach alten Prozessen arbeiten.

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Zeigt nur, das ein eher unflexibles ERP-System im Hintergrund läuft. Gerade eine Ladenkette sollte auch schauen, dass der Artikelstamm für alle gilt + der Lagerbestand für jede Filiale geführt wird. Auslagerungsvorgänge müssen sowohl über die Kasse (Barkäufer) als auch via Bestellung ausgelöst werden können. => Bei Abholbestellungen sollte ein intelligenter Algorithmus im ERP-System selbständig bestimmen, ob das Artikelexemplar gleich lokal beiseite gelegt werden kann oder ob es vom Zentrallager geholt werden muss.

 

In diesem Fall das Tüpchen auf i wäre ein ERP-System, wo man kurzfristig den Lagerbezugsort umdisponieren kann. => Kunde bekommt vom Bestand vor Ort seinen Artikel, aber man lässt die Auslieferung ab Zentrallager noch zu Ende laufen und legt dafür diesen Artikel wieder ins Verkaufsregal, d.h. ist nicht mehr mit einer konkreten Bestellung verknüpft.

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Das sind nicht "Firmen" BloodMagic, das ist die Coop Gruppe. Da kannst du Interdiscount, Fust, microspot und wie sie alle heissen in einen Topf werfen. Kenne das bei denen. Moosseedorf lässt grüssen mit ihrem Zentrallager. Deren Prozesse und vor allem die Softwarelösung hat viel Potential. Dagegen ist Digitec oder brack deutlich besser unterwegs.
@Tosci. Aber genau das ist mir auch passiert. Seit dem bin ich geheilt.


Gesendet von iPad mit Digi-TV

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Inzwischen habe ich einen Kollegen gefragt, der im ID arbeitet. Er meinte, dass spätestens der Filialleiter dies entsprechend disponieren hätte können. Offenbar hatte man in der Filiale Zuchwil schlicht keine Lust, oder meine Fresse hat denen nicht gepasst - dabei muss ich sagen, dass ich bis zuletzt freundlich war. Erst als ich einsehen musste, dass ich das Produkt hier und heute nicht bekommen würde, habe ich gesagt das sie somit die Bestellung ganz stornieren können. Ganz sicher komme ich nicht am nächsten Tag nochmals reingewatschelt - kam mir heute schon dumm genug vor. ID hat mich definitiv ein für alle mal gesehen.

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Ich hatte mich schon letztes mal gefragt warum der Artikel erst nach 2 Tagen zur Abholung bereit war obwohl laut Webshop in der Filiale am Lager. Da hatte mir der Mitarbeiter erklärt, dass dies nur heisst dass der Artikel irgendwo am Zentrallager verfügbar sei. Da wusste Ich schon, dass da kein Genie das System programmiert hat.

 

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