Jump to content

Empfohlene Beiträge

Mit dem teleraetia-Abonnement nutzen rund 5500 Privatkunden – davon rund 2800 Zweit- und Ferienwohnungsbesitzer – und 150 Geschäftskunden ein bis anhin bewährtes Angebot. Die Technologie (DVB-T), mit welcher teleraetia betrieben wird, entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Kundenbedürfnissen. Grosse Sendervielfalt, hochauflösendes und zeitversetztes Fernsehen sowie Aufnahmen sind nur mit modernen Angeboten wie IP-TV oder Satellitenfernsehen möglich. Diese erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, was anhand der stark rückläufigen Abonnentenzahlen von teleraetia deutlich erkennbar ist. Dieser Umstand führt dazu, dass teleraetia nicht mehr rentabel betrieben werden kann, der Betrieb von teleraetia wird somit bis spätestens Ende 2018 eingestellt.

Alle teleraetia-Verträge werden unter Einhaltung der vorgesehenen Frist bis spätestens auf 31.12.2018 aufgelöst werden müssen.

 

 

http://www.teleraetia.ch/data/documents/20170615_MM_teleraetia_DE.pdf

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Unser Ferienhäuschen im Misox hatte von der Vorgängerin her TeleRätia. Nun ja, hab das mal getestet damals. Im Misox waren sowieso nur das italienische Bouquet aufgeschaltet, mit eher wenigen Sendern mit deutscher Sprache. Wie schon im Artikel erwähnt DVB-T. War mir dannzumal (2013) schon länger IPTV und HD gewohnt. Da war das natürlich keine Option. Und ja, auch in den Bergen gibt's heute Satellit oder IPTV. Das war früher sicher eine gute Option, sowohl für Einheimische aber vor allem für Ferienhausbesitzer. Heutzutage genügt das den Ansprüchen einfach nicht mehr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Telerätia war damals als Kabelersatz für Gegenden ins Leben gerufen worden, wo es kein Kabel gibt. Mit der Umstellung auf digital haben sie dann sogar verkabelte Region, z.B. Churer Rheintal, abgedeckt, da sie digital besser verschlüsseln und so nur den wirklich Abonnenten freischalten konnten. Zu analogen Zeiten wurden nur Gemeinden versorgt, welche dem Empfang gegen Geld zustimmten; es war ja unverschlüsselt. Wenn Gemeinden über die Gemeindeversammlung nicht zustimmten, wurden die Sendeanlagen so angepasst, dass es dort nicht empfangbar war.

 

Die Zeiten ändern sich, Kabel gibt es mittlerweile auch in ursprünglich nur durch die Telerätia versorgten Gebiete. Sie haben ja damit geworben, eben Programme anzubieten, welche über Sat nicht, oder zumindest nicht legal, erhältlich waren (ORF, Lokalsender, PayTV Light). Das zieht auch nicht mehr. Swisscom TV ist praktisch überall empfangbar, da kann dann nur noch in geringer Anzahl eine zu lange Leitungslänge das Hindernis sein. Irgendwie war es absehbar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

    • 7 Posts
    • 1224 Views



  • Forenstatistik

    • Themen insgesamt
      11'798
    • Beiträge insgesamt
      189'378
×