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Beispiel? Quellenangabe?

Zum Beispiel hier:
https://www.watson.ch/!645339499

Die Sonntagszeitung macht einen reisserischen Text, dass praktisch alle SRG-Mitarbeiter links seien. Nun erhebt Medienprofessor Vinzenz Wyss Vorwürfe gegen die Redaktion der Sonntagszeitung. Diese habe seine Studie falsch ausgelegt und benutzt, um politisch Stimmung zu machen.

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Ich habe die Vorwürfe überflogen.

Man kann natürlich "aus allen Wolken fallen", wenn ein Journalist aus den "68% links" der Studie in seinem Artikel " Fast 70 Prozent" und im Titel grosszügig "Drei Viertel links" macht.

 

Man kann sich aber gleichzeitig auch fragen, wo wohl die Mitte auf einer Skala von 0 (ganz links) bis 10 (ganz rechts) ist. Nur ein Professor für Journalistik errechnet die Mitte bei "4.02".

Der gleiche Professor fängt dann an, wilde Theorien zu äussern, über "Vorgesetzte die Fakten einem Narrativ anpassen, bis sie zu seinen politischen Zielen passten", um gleich im nächsten Satz zugeben zu müssen, dass er das nicht belegen kann und wofür er sich bereits auf Twitter entschuldigt hat.

 

Der Autor des fraglichen Artikels, Dominik Balmer, bemerkt dazu: «...Die Aufregung über meinen Artikel – zu dem ich die Idee hatte und den ich inklusive Titel selbst verfasste – sagt allerdings mehr über die aufgeladene Stimmung vor der No-Billag-Abstimmung als über meinen Text aus...»

 

Entlarvend finde ich die folgende Aussage von Professor Wyss:

«Aber dass Tamedia-Verleger Pietro Supino mit der SRG auf Kriegsfuss steht, ist bekannt. Da ist es mindestens denkbar, dass die Angestellten eine Schere im Kopf haben, wenn sie über das Thema «No Billag» schreiben...».

Zum Vergleich ein Zitat aus der Studie vom gleichen Professor:

«... Die Gefahr einer einseitigen Berichterstattung sieht Wyss nicht. Man müsse zwischen der Rolle des Journalisten und der Rolle des Bürgers unterscheiden. Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.»

 

Was will der Professor denn nun wirklich damit sagen?

Nur die 68% linken SRG-Journalisten sind Profi? Tamedia-Journalisten sind keine Profis oder nicht links?

 

Professor Wyss (gehört nach eigenen Aussagen der SRG-Trägerschaft an) versieht seine Posts auf Social Media regelmässig mit dem Hashtag #NEINzuNoBillag. Aber bei ihm als (linken?) Profi-Professor macht das ja nichts aus.

bearbeitet von PlasmaP

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vor 14 Minuten schrieb PlasmaP:

Ich habe die Vorwürfe überflogen.

Man kann natürlich "aus allen Wolken fallen", wenn ein Journalist aus den "68% links" der Studie in seinem Artikel " Fast 70 Prozent" und im Titel grosszügig "Drei Viertel links" macht.

Das ist ziemlich irrelevant, damit lenkst du nur wieder vom eigentlichen Thema ab. Ob es jetzt 68 oder 75 % sind spielt doch überhaupt keine Rolle. Es ist so oder so höchst unseriös und haarsträubend, wenn man diese Studie dermassen falsch auslegt, um dann eine so lächerliche und bewusst falsche Aussage abzuleiten. Der gemeine Wutbürger mit Schaum vor dem Mund nimmt solche Lügen natürlich gerne an und verbreitet sie dann auch voller Eifer weiter (wie hier im Forum). Das zeigt einmal mehr exemplarisch, dass es bei Leuten mit so extremen Ansichten nur links und rechts sowie schwarz und weiss gibt. Warum wird hier die Mitte bewusst ausgeblendet? Für mich ist 1-3 links, 4-6 Mitte und 7-9 rechts. Aber wie gesagt, für einen SVP-Anhänger fängt das linke Pack bereits bei der FDP an;-)

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Bei Schliessung muss SRG 100 Millionen Franken Abfindungen für Mitarbeiter zahlen

...Eine solche Totalliquidation würde die SRG teuer zu stehen kommen, wie der

Tagesanzeiger berichtet. 2015 wurde ein grosszügiger Sozialplan für die Mitarbeiter ausgehandelt. Alle SRG-Angestellten, die mehr als ein Jahr für das Unternehmen gearbeitet haben, erhalten gemäss dem Sozialplan eine Abgangsentschädigung. Wer länger als 16 Jahre bei der SRG angestellt war, erhält zwölf Monatslöhne. Durchschnittlich sind SRG-Mitarbeiter 13 Jahre lang in ihrem Job, womit ihnen 9 Monatslöhne zustehen würde...

 

Quelle: http://www.watson.ch/Schweiz/Gesellschaft & Politik/537041542-Bei-Schliessung-muss-SRG-100-Millionen-Franken-Abfindungen-für-Mitarbeiter-zahlen

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Mann kann natürlich auch auf modernem Weg darauf zugreifen:

https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.perron2.teletext

Dummerweise können diese Hinterbänkler den Artikel ja gar nicht lesen, da sie ja nur Teletext und kein Blick-Internetzugang haben. Vielleicht lesen sie es ja auch morgen am Stammtisch, wenn Blick es für druckwürdig betrachtet.

bearbeitet von Schlummi

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