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Zürcher Immobilien-Organisationen missfallen die Glasfaser Verträge der Swisscom

5 Antworten3'360 AufrufeGestartet von Icetiger ·

IcetigerThemenstart877 Beiträge
#1
Die Diskussionen rund um das Thema Glasfaser-Erschliessung reissen nicht ab. Wie die Zürcher Immobilien-Organisationen HEV Zürich, SVIT, SVW Zürich und VZI heute in einer Mitteilung schreiben, sind sie mit dem Verlauf der Vertragsverhandlungen mit Swisscom bezüglich der Glasfaser-Erschliessung der Liegenschaften unglücklich. Der Telekom-Anbieter gehe davon aus, dass die Erschliessung der Wohnungen von den Hauseigentümern vorfinanziert werde. Nur in einigen grösseren Städten sei Swisscom bereit, die Erschliessungskosten der Steigzone vollumfänglich zu übernehmen. Dies führe je nach Standort zu ungleichen Voraussetzungen für Hauseigentümer und Mieter. Ausserdem sei anzunehmen, dass die Hauseigentümer diese Investitionen auf die Mieter abwälzen werden.

Die Immobilien-Organisationen empfehlen daher, bis aus weiteres keine Swisscom-Glasfaseranschluss-Verträge abzuschliessen. Man könne keine Vereinbarung empfehlen, bei der es keine Rechtsgleichheit gäbe und die gebührenähnliche Investitionen für eine Technologie nach sich ziehe, die erst in Jahren Nutzen und Wirkung erzielen werde. Die Lancierung der Technologie und die entsprechende Infrastruktur sei Sache des Telekom-Anbieters und werde später durch Dienste bezahlt und refinanziert.

Quelle: Zürcher Immobilien-Organisationen missfallen Swisscom-Verträge: Infoweek.ch : Fibre-Channel

robi6'764 Beiträge
#2
Ja, klar: Telefon haben die Hauseigentümer selber hochgezogen, TV-Kabel haben sie selber hochgezogen, Elektrisch haben sie selber hochgezogen, aber Glas nicht? Kriegsgewinnlermentalität das /emoticons/default_wink.png/emoticons/default_biggrin.png

Robi

PeterA1'032 Beiträge
#3
Man könne keine Vereinbarung empfehlen, bei der es keine Rechtsgleichheit gäbe und die gebührenähnliche Investitionen für eine Technologie nach sich ziehe, die erst in Jahren Nutzen und Wirkung erzielen werde
Offenbar will Glasfaser und die Services von SC gar niemand.

Die Vermieter denken halt, wieso Geld für eine Parallel-Verkabelung zahlen, schliesslich haben die Wohungen ja Telefon- und Kabelanschluss.

jericho2'340 Beiträge
#4
Ja, klar: Telefon haben die Hauseigentümer selber hochgezogen, TV-Kabel haben sie selber hochgezogen, Elektrisch haben sie selber hochgezogen, aber Glas nicht? Kriegsgewinnlermentalität das /emoticons/default_wink.png/emoticons/default_biggrin.png
Robi
da gebe ich dir recht... wobei die kabel in der regel ja gleich beim bau des hauses gezogen wurden und das nachverlegen von glas je nach dem halt teurer ist als wenn man es gleich biem neubau einplanen kann... es ist ja ne nachträgliche installation und daher müsste man dies natürlich schon mal detailierter anschauen...

robi6'764 Beiträge
#5
da gebe ich dir recht... wobei die kabel in der regel ja gleich beim bau des hauses gezogen wurden und das nachverlegen von glas je nach dem halt teurer ist als wenn man es gleich biem neubau einplanen kann... es ist ja ne nachträgliche installation und daher müsste man dies natürlich schon mal detailierter anschauen...
Zur Zeit der TV-Verkabelung sind wohl schon über 98% der Gebäude gestanden, es wurde also nachgerüstet. /emoticons/default_wink.png

Es ist wie mit der TV-Digitalisierung oder dem Bandbreitenkrieg im Internet: So lange die breite Masse keinen Sinn darin sieht, hat es auch keinen Wert. Solange niemand mehr für eine Wohnung bezahlt (oder eine Wohnung leer bleibt) weil sie (kein) Glas drin hat, solange wird ein Hausbeitzer kaum in die Infrastruktur investieren.

Robi

tosci5'731 Beiträge
#6
Ich hatte vor sechs Jahren einen zweimonatigen Kampf bis unsere damalige Mietwohnung hispeed-tauglich gemacht wurde. Es handelte sich hierbei wohlbemerkt um einen NEUBAU!

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