Wie sieht die Welt in ein paar Jahren aus?

Thomas H

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Eine Frage, welche ich mir immer wieder stelle.

Werden wir Arbeitstiere oder werden wir die Wohlfühloase geniessen?

Die Arbeit erdrückt uns alle. Wir sind momentan in einer extremen Informationsflut. Täglich fast 24h kostenlos erreichbar, wir wissen 5 Minuten nach einem Bombenanschlag auf der anderen Seite der Erde, was genau passiert ist und können die Bilder überall abrufen. Lange haben wir uns nach einem schnelleren Informationsfluss gesehnt jetzt haben wir ihn und fühlen uns bedrängt.

Wir haben das Ziel Informationen überall abzurufen überschossen. Vor 20 Jahren mussten wir bis um 19:30 Uhr warten oder haben die News in der Zeitung am nächsten Tag erfahren. Wir sind gelassener in den Alttag gestartet. Wer kennt es nicht? Ab und zu sehne ich mich zurück in die ruhigere Welt von damals.

Vor ein paar Wochen war ich in München und durfte das BMW - Werk besichtigen. Ein interessanter Ausflug in die Zukunft. Wir haben auf dem Rundgang keine Arbeiter gesehen nur Roboter, ganz am Schluss haben Menschen die Autos geprüft und für den Verkauf freigegeben.

Wurde uns alles zuviel? Sehnen wir uns nach Ruhe?

Wir haben das Gefühl alles erreicht zu haben - ausser uns "beamen" können wir fast alles.

Ich denke oft, wir haben nun den Zipfel des Eisberges erreicht. Roboter übernehmen unsere Arbeiten und wir sind überinformiert.

Nach einem Berggipfel kommt doch wieder ein Tal, bewegen wir uns Richtung Tal? Brauchen wir Abstand von den Informationen?

Da wir ja alle ein Kamera im Hosensack haben, fotografiert doch heute noch eine Kasse in einem Shoppingcenter oder eine Poststelle. Das werden in Zukunft alles unsere eigenen Drohnen übernehmen (Transport von Einkäufen oder Post)

Ich wage mich und sage: dass es in 15 Jahren keine Kassen mehr in der Migros gibt, keine Poststelle mehr in unseren Gemeinden stehen und auch die ÖV ohne Führer unterwegs sein werden. Wir werden die Welt in schon 15 Jahren kaum erkennen. Wir können jederzeit von A-B fahren ohne Fahrpläne.

Wir sehnen uns nach Ruhe, wenn wir mit unserem "Auto" am morgen in Zukunft irgendwohin fahren, geben wir das Ziel ein und verdunkeln die Scheiben, schlafen, schauen einen Film oder geniessen eine Wohlfühloase. In Paris angekommen - ohne Stau, da die Autos untereinander kommunizieren - sind wir erholt und können die Stadt aus unserem Auto welches Informationen aus dem Internet zieht in unserer Sprache besichtigen. Sprechen wir mit den Franzosen so machen wir das auf Deutsch, jeder Einwohner hat ein Art "Hörgerät", welches simultan übersetzt (Wir brauchen keine Sprachen mehr zu lernen, da wir immer nur unserer eigene Sprechen).

Wir müssen uns auch nicht mehr um den ganzen Tagesablauf kümmern, Hotel, Essen,... das können unsere Helferchen übernehmen.

Die Informationen welche wir brauchen, werden uns gefiltert mitgeteilt. Wir haben eine viel kleinere Informationsflut wie im 2015.

Gesundheit

Nachdem wir jederzeit mit unserem Arzt in Verbindung sind und müssen wir auch nicht mehr zum Arzt gehen. Fühler in Armbänder und Schuhen senden Informationen an unsere Ärzte, je nachdem um welches Leiden es sich handelt.

Jegliches Organ können wir anhand von unseren Zellen nachbilden. Nachkommen welche im Jahr 2015 zur Welt kommen haben eine Lebenserwartung von 150 Jahren. Essen und geniessen können wir in ein paar Jahren so gut wie alles. Wir haben immer ein Gegenmittel zur Hand. Neue Krankheiten werden innerhalb von 2 Tagen mit einem Gegenmittel vernichtet. Brillen gibt es in 15 Jahren keine mehr. Wir alle lassen uns die Augen beim Optiker Lasern.

Es scheint, dass wir eine sorgenlose Welt vor uns haben. Aus meiner persönlicher Sicht sind wir auf einem Berggipfel und gehen in eine Wohlfühloase-Welt weiter. Wie es sein wird, kann uns niemand versprechen oder sagen. Das war ein kleiner Einblick wie ich die Welt in ein paar Jahren sehe. Welchen Job wir in 15 Jahren haben steht in den Sternen, ach ja apropos Sterne, unsere Ferienziele werden nicht mehr Süditalien oder Spanien sein, wir reisen für 10 Tage ins All und wieder zurück. Führerlos werden wir mit eigenen Jets ins All fliegen und wer weiterhin an den Strand möchte ist innerhalb von 4 Stunden in der Karibik.

Freuen wir uns auf die Welt, welche auf uns zukommt.

Wie seht Ihr die Zukunft? Bin gespannt auf Eure Vorstellungen.

 
Ich glaube die Spitze des Eisbergs ist noch lange nicht erreicht. Zwar wird die Geschwindigkeit mit der sich Dinge verändern gefühlt immer höher. Allerdings gab es schon immer Technologiesprünge welche alte Technologien abgelöst haben und damit auch Menschen welche sich den neuen Technologien anpassen mussten, respektive Nutzen daraus ziehen mussten/konnten. Auch haben neue Technologien nicht immer nur positive Effekte, sondern man muss lernen die positiven Effekte zu nutzen und mit den negativen umzugehen. Veränderung und Anpassungsfähigkeit ist für eine Spezies überlebenswichtig. Das ist die Evolution welche die Menschheit weiter bringt. Dass dabei nicht jeder mit kommt oder dass das nicht jeder mag und man sich nach mehr Langsamkeit und Ruhe sehnen mag, das kann ich auch verstehen. Auf die Dauer gesehen werden aber die anpassungsfähigen überleben. 

 
A propos sorglose Welt:

Der Mensch soll ruhig die Erde zuerst weiter ausbeuten und zerstören, bevor er anfängt seinen ganzen Mist im Universum verteilen zu wollen...

 
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Spannende Ansichten. Du hast aber einen Faktor vergessen: DEN MENSCHEN SELBER.

Das die Dinge, die Du beschrieben hast, irgendeines Tages mal kommen werden, bezweifle ich nicht. Es wird aber wohl noch länger dauern wie 15 Jahre. Vor 30 Jahren meinte man auch im Jahr 2015 gibt es schwebende Skateboards und fliegende Autos sowie selbsttrocknende Kleidung /emoticons/default_wink.png Weiter sind nur etwa 10-20% der Weltbevölkerung in hochtechnologisierten Gesellschaften zu Hause. Der Rest wohnt noch in dem Klima ausgesetzten "Baracken" und kennt Trinkwasser nur aus der Flasche. Diese Kluft führt noch zu mehr Bevölkerungswanderung und aus meiner Sicht zu Stagnation in der Entwicklung der "modernen Gesellschaften". Daher geht das alles ein bisschen länger, wenn wir uns bis dahin nicht selbst zerstört haben /emoticons/default_eek.png

 
Nun die Satellitennavigation in den Autos hat man schlichtwegs nicht vorhergesehen ;-).

Mit so etwas ähnliches fuhr bereits Mr. James Bond im Film "Goldfinger" (1964!) herum. Bis zur Einführung sah an so etwas eher für die fernere Zukunft...

Gruss Markus

 
Ich denke digitale Assistenten könnten eine wichtige Rolle spielen, beruflich wie privat - also grosse Weiterentwicklungen von Diensten wie Siri, Cortana und Google Now (in 15 Jahren wird man über deren bescheidene Fähigkeiten lachen) und den entsprechenden Verknüpfungen mit BigData. Das hat natürlich gleichzeitig massive Auswirkungen auf unsere Privatsphäre, erste Anzeichen gibt es heute schon...

Das mit den automatischen Autos sehe ich erst ein wenig später kommen - vielleicht 20-25 Jahre, 15 Jahre erscheint mir etwas kurz da wir nur alle 5-10 Jahre ein neues Auto kaufen, die Ablösung wird lange dauern.

Auch denke ich an den Durchbruch von Elektroautos mit induktiver Aufladung in diesem Zeitraum. Die Batterienpreise werden massiv sinken in diesem Zeitraum, Benzin und Diesel werden abgelöst (ausser für Flugzeuge und Langstrecken/Spezialbedürfnisse).

Das Auto wird eine Wohlfühloase, man wird auch weniger oft ein Auto "besitzen". Einfach buchen und das Auto kommt als fahrerloses Taxi, es wird wohl mehr ein "Cocoon" oder "Pod" werden. Dann lädt es sich wieder selbst auf und wartet auf den nächsten Kunden.

Der Beruf des Taxifahrers oder Truckers wird wohl aussterben.

 
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Überbevölkert, Natur zerstört, einige wenige abgeschotete Reiche, der Rest arm und unterdrückt.

Aber das ist ja wahrscheinlich nicht das, was der Fragesteller hören wollte /emoticons/default_wink.png

 
Das Video ist schon älter (von Ende 2012), aber meiner Meinung sehr interessant und mit schwarzem Humor wie eine Zukunft mit AI aussehen könnte:

http://venturebeat.com/2012/07/27/sight-systems/

Gurken schneiden war noch nie so motivierend, siehe gegen Anfang des Videos /emoticons/default_smile.png

 
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Ich denke, dass es im Bereich Nanotechnologie noch sehr viele Entwicklungen geben wird. Irgendwann gibt es kleine digitale Helferlein, die in unseren Blutbahnen schwimmen und Verkalkungen entfernen oder Krebszellen effizient töten können. Wir werden alle ein Implantat haben, mit dem wir uns vernetzten können. So etwas wird es schon bald geben, da bin ich sicher.

 
Ich seh das alles nicht so rosig. Unser Wohlstand beruht auf Erdöl. Inzwischen will es niemand mehr hören aber das wird sicher irgendwann schwieriger werden, nicht in 15 Jahren, aber irgendwann in nicht allzuferner Zukunft. Die Weltbevölkerung explodiert. Das soll irgendwann abflachen, noch fehlt mir der Glaube. Der Druck auf jeden Flecken Natur ist massiv und wird noch zunehmen. Tierarten wie Orang Utans gibts dann wirklich nur noch im Zoo. Der Migrationsdruck auf Europa ist riesig und wird noch zunehmen, wachsender Wohlstand in der dritten Welt nützt da nichts, sondern wird noch mehr Menschen motivieren ihre Lebensumstände zu maximieren. Europa wird sich in 100 Jahren nur noch an Religion zerreiben und kulturell und wirtschaftlich in die Bedeutungslosigkeit versinken. Tut mir leid so seh ich das. Die USA werden die letzte Bastion der freien demokratischen Welt sein und Grenzen für Zuwanderung noch dichter machen als jetzt schon. Die heutige Technik ist zwar toll aber ich hab eigentlich ziemlich banale Wünsche die immer noch nicht erfüllt sind. Ich bräuchte Computer die keine Hitze produzieren und fast unbegrenzt Speicher, kann mir nicht vorstellen dass es bei Star Trek heisst "Speicher voll", bei mir ist das ein Dauerproblem. Ins All zu fliegen wird immer sehr viel Energie brauchen und eine elitäre Veranstaltung bleiben. Führerloser Menschentransport ist weniger ein technisches als ein psychologisches und soziologisches Problem (Arbeitsplätze), das wird sich nicht durchsetzen. Es ist ja erstaunlich wie zukunftsgläubig viele wieder sind. Ich seh das etwas nüchterner. HDTV hab ich 1985 zum ersten mal gesehen und es dauerte fast 3 Jahrzehnte bis sich das durchgesetzt hat. In den frühen 80ern haben wir alle geglaubt dass in wenigen Jahren in jedem Haushalt ein Roboter all die Unannehmlichkeiten des Alltags übernehmen wird, daraus ist leider nichts geworden.

 
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Ich denke die Wahrheit liegt, wie fast bei allen Themen, irgendwo in der Mitte. Es ist klar dass es nicht so weitergehen kann wie es heute läuft. Das Wachstum der Weltbevölkerung wird sich ganz automatisch verlangsamen. Auch wenn der Mensch seine Umgebung heute seinen Bedürfnissen anpassen kann wie nie zuvor unterliegt er immer noch der Natur und deren Ressourcen.

Die Technik wird schon in wenigen Jahrzenten so viel weiter sein als wir uns das heute vorstellen können. Wenn man bedenkt wo wir vor 100 Jahren standen und was heute schon möglich ist. Aber auch unsere heutigen Entwicklungen werden schon bald als steinzeitlich angesehen werden. In der Menschheitsgeschichte stehen wir immer noch am Anfang der technischen Entwicklung.

Und zu deinen persönlichen Wünschen behaupte ich mal das vieles schon bald gelöst wird oder schon wäre. Speicherplatz kannst du dir ganz sicher heute mehr leisten als du wirklich brauchst. Wenn du den Platz nur brauchst um Kopien von Daten zu sichern die es sonst noch millionenfach auf anderen Speichern gibt zählt das für mich nicht. Wenn man nur die Daten berücksichtigt die jeder selber erzeugt bzw. Zugriff darauf benötigt gibt es heute bestimmt viel mehr Speicherplatz als effektiv benötigt. Die Frage ist nur wie dieser Platz in Zukunft genutzt werden kann bzw. genutzt wird.

HDTV hab ich 1985 zum ersten mal gesehen und es dauerte fast 3 Jahrzehnte bis sich das durchgesetzt hat. In den frühen 80ern haben wir alle geglaubt dass in wenigen Jahren in jedem Haushalt ein Roboter all die Unannehmlichkeiten des Alltags übernehmen wird, daraus ist leider nichts geworden.
Wie lange es dauert bis sich etwas durchsetzt spielt gar keine so grosse Rolle. Denn wie du ja selber sagst, es hat sich durchgesetzt. Darauf kommt es an!

Das wird auch z.B. mit den selbstfahrenden Personentransportern so sein. Bis eine solche Technik die aktuellen Autos ersetzt wird es noch viele Jahre dauern. Und doch wird man sich eines Tages fragen wie man es früher zulassen konnte dass übermüdete und gestresste Menschen stundenlang in einem unkoordinierten Verkehrs-Chaos diese Kisten selber gelenkt haben.

Und zu den Robotern... meiner pflegt den Rasen vor meinem Haus zu meiner vollen Zufriedenheit! Bei meiner Schwester wird von seinem nahen Verwandten der Fussboden gesaugt und eine Spülmaschine steht heute praktisch in jedem Haushalt. Ich bin überzeugt dass das alles erst der Anfang ist!

 
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Es wird auch viel Negatives geben, das in den meisten Visionen nicht berücksichtigt wird. Durch die Digitalisierung entstehen auch...

- bedrohliche Infrastruktur-Hacks (Strom- und Wasserversorgung, Angriffe auf das Internet als solches)

- digital veranlasste Morde (z.B. gehackte Autos)

- weitere digitale Verbrechen (z.B. Diebstahl, Erpressung) in immer "besserer" Ausführung

...

Die Liste liesse sich noch weit verlängern.

Dann aber auch Gesellschaftliches:

- Weniger Stellen für Schwachbegabte sowie als ungerecht empfundene Verteilung des Geldes/Reichtums werden auch in "entwickelten" Ländern zusehends zu sozialen Spannungen und Spaltungen der Gesellschaft führen. Dadurch steigt das Risiko von Konflikten, die mit "alten" wie neuen Methoden ausgefochten werden und die zusehends keine Feinde mehr von aussen brauchen, um zu eskalieren, sondern stattdessen bürgerkriegsähnlich verlaufen werden.

- Die Rangliste führender Länder wird sich in vielen Bereichen verändern, und Überholte werden sich nach Kräften mit teilweise unsauberen Mitteln zur Wehr setzen.

- Es werden sich erneut politische Blöcke bilden, ein neuer kalter Krieg entstehen.

- Nationalistisches Denken wird in Europa wieder aufkommen, da ein Konstrukt wie die EU den Menschen zu wenig Halt bietet bei politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen sowie gesellschaftlichen Umwälzungen. Ein Teil der heutigen Freiheiten wird zurückgedreht / wieder eingeschränkt werden. Die länderübergreifende Solidarität wird an ihre Grenzen stossen und droht, ganz niedergerissen zu werden, wenn ein Überschreiten dieser (Schmerz-)Grenzen politisch forciert wird.

- Erbitterter denn je wird um die Ressourcenverteilung gestritten werden - mit allen Mitteln. Die Schweiz als "Wasserschloss Europas" ist da ein attraktives Ziel.

- Gesetzgeber, die auf die Bremse treten, teilweise aus purem "Schiss" vor dem Neuen. Gerade beim Thema selbstfahrendes Auto / Assistenzsysteme ist das ein grosses Thema. Das kann durchaus auch mal positiv sein, viele (frühe) Fehler anderer muss man so nicht selber machen. Ob das innovativ und mutig, vorwärtsgerichtet ist, ist eine andere Frage.

- Da wieder mehr Geld in die (neu auch digitale) Landesverteidigung gesteckt werden wird, werden andere Projekte ausgebremst. Die Finanzen sind endlich.

- Es kann jederzeit zu Trendwenden kommen: Vielleicht findet etwa die nächste Generation die sogenannten Social Networks alles andere als cool und meidet sie - Man will ja oft partout nicht das, was die Eltern machen. Damit funktionieren einige Mechanismen, die z.T. speziell für diese Netzwerke entworfen wurden, nicht mehr wie erwartet.

- Die Gesellschaft als solches wird sich auch entscheiden müssen, ob immer älter werden tatsächlich erstrebenswert ist. Wenn die Lebenserwartung plötzlich 120 Jahre ist, man aber mit 50 schon zum Alteisen auf dem Arbeitsmarkt gehört, dann stimmt hier etwas gewaltig nicht. Man kann nicht einerseits jeden, auch z.T. ethisch nicht unumstrittenen, Fortschritt im Gesundheitswesen wollen, und gleichzeitig von "Überalterung der Gesellschaft" sprechen. Zudem wird man auch hier irgendwann an Grenzen der Solidarität (Gesundheits-/Krankenkassensystem) stossen.

Diese und viele weitere Gründe werden dafür sorgen, dass die (Entwicklungs-)Bäume nicht in den Himmel wachsen und das Spürbarwerden des technologischen Fortschrittes im Alltagsleben viel länger dauert, als es rein technisch gesehen sein müsste.

 
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"- Die Gesellschaft als solches wird sich auch entscheiden müssen, ob immer älter werden tatsächlich erstrebenswert ist."

Dieser Trend ist schon gebrochen - Durchschnittsalter ist bereits um ein 1 Jahr gesunken. 

 
Ich denke, dass es viele positive als auch negative Aspekte gibt. Wie immer eigentlich, aber man sollte sich defintiv auf die positiven Seiten konzentrieren. Sonst kriegt man doch Depressionen! Das mit dem Erdöl ist ein wahrer Einwand. Aber ich denke, auch hierfür lassen sich Lösungen finden. Bald werden Bakterien so verändert, dass man aus ihnen alles mögliche produzieren kann - auch Öl. Mit Tensiden hat die Zukunft ja schon längst begonnen. Sie werden von gentechnisch modifizierten Bakterien hergestellt. In diese Richtung wird es noch weiter gehen. Und ich finde es gut, wenn man schwere Krankheiten in Zukunft wirksam bekämpfen kann.

 
Das mit dem Erdöl ist ein wahrer Einwand. Aber ich denke, auch hierfür lassen sich Lösungen finden. Bald werden Bakterien so verändert, dass man aus ihnen alles mögliche produzieren kann - auch Öl. Mit Tensiden hat die Zukunft ja schon längst begonnen. Sie werden von gentechnisch modifizierten Bakterien hergestellt. In diese Richtung wird es noch weiter gehen.
Das kann man schon. Mittlerweile kann man auch mittels Wasserstoff CO2 und Strom, Methangas herstellen das in unseren Erdgasautos läuft (glaube die HSR ist da tätig). Der Knackpunkt sind wie immer die Kosten und die Menge. Dank dem (wieder) billigen Öl Preis sind allerdings die Anreize gesunken. Auch spannend wird es wie es mit den Batterien weiter geht. Wenn die "Zuckerbatterie" wirklich kommt und so leistungsstark ist, kommen die anderen Energieträger kräftig unter druck. Das Thema bleibt spannend.
Ps. Der Weg den Tesla geht finde ich auch spannend. Die wenn ich so schaue sind es vorallem kurze Strecken welche ich fahre. Das längste dürfte etwa die Skiausflüge sein. Sobald es aber 300-400km sind nehme ich andere Verkehrsmittel. In der Schweiz den Zug und sonst den Flieger.

 
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