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USA überwacht....

9 Antworten2'303 AufrufeGestartet von vagzubi ·

vagzubiThemenstart1'319 Beiträge
bearbeitet #1
http://www.nzz.ch/aktuell/international/geheimdienst-zapft-laut-zeitung-server-von-internet-firmen-an-1.18094805

Das erstaunt ja eigentlich niemand.... Die Risiken von Clouddienstleistungen sind ja bekannt.

Nun wie kann man die vorzüge von Clouds so nutzen, dass es die Risiken minimiert? Eine eigene Cloud betreiben. Gibt es eine möglichkeit ein Nas so auszustatten, das es ähnlich wie wuala oder Dropbox die Daten automatisch synchroonisiert usw ( auch von auserhalb der Heimnetz). Optimal wäre es natürlich, wenn man diese gleich mit dem iPhone verbinden könnte.

Hat jemand so etwas in Betrieb oder weiss wo bzw man soetwas bekommt?

(Wenn man nicht gerade ein neuse NAS zur verfügung hat)

Gruss Vagzubi

MichelZ672 Beiträge
#2
Gibt es, nennt sich owncloud:

http://owncloud.org/

vagzubi1'319 Beiträge
bearbeitet #3
Das war mal schnelllllll...

Danke

Gruss Vagzubi

micromag84646 Beiträge
#4
Synology Cloud, simpel.

Mit der digi-tv Mobile App gesendet

schnuerbel1'837 Beiträge
bearbeitet #5
Jedes gescheite NAS kommt mit einer Cloud App (wie oben z.B. Synology Cloud oder bei Qnap: Qnap Cloud). 

Der Artikel der "Washington Post" über das Projekt "Prism" der NSA erwähnt eigentlich Cloud-Dienste nur so nebenbei. Problematischer sind die "All-In-One"-Anbieter wie Google, Microsoft, Yahoo und Apple. Die Verknüpfung von Dateien (Cloud-Drive) mit Email, Surfgewohnheiten und dergleichen sind ja das Problematische an der Sache. Und die Tatsache, dass nicht Amerikaner sondern non-US Cititzens ausgespäht werden, indem man Verkehr abhört, der z.B. von Europa nach Europa geht - aber wegem günstigerem Routing noch eine Ehrenrunde via USA macht.

OwnCloud ist ein interessantes Konzept, aber die aktuelle Version ist sehr, sehr, sehr buggy. Hinzu kommt bei mir die Überlegung: Will ich wirklich einen Port auf meiner Firewall öffnen (egal ob VPN oder http), um meine ganzen Dateien ins Netz zu stellen? Mein privates NAS hat richtig private Daten, während mein Dropbox-Laufwerk nur allgemeine Daten enthält, welche ich für den Datenaustausch zwischen diversen Geräten nutze.

 
Würde OwnCloud wirklich funktionieren, wäre ich bereit, über eine Öffnung meiner Firewall via VPN nachzudenken. Aber das Produkt ist noch nicht dort, wo es sein sollte. Beispiel: Als Android-Nutzer habe ich folgerichtig die meisten Dienste bei Google (bei iOS wird es dasselbe mit Apple sein). Seit Wochen versuche ich Lösungen zu finden, mich von Google abzunabeln: Cyanogenmod aufs Handy und OwnCloud. Die OwnCloud Android App ist aber buggy (und OwnCloud selbst ist schon buggy, z.T. mit Datenverlust). Mit der App kann ich nur Dateien synchronisieren, aber keine Fotos oder Kalender, Kontakte.

Also grüble ich über ein anderes Szenario - das ist zwar immer noch in der Cloud, aber auf ein Maximum von Anbietern verteilt, z.B.:

- anstelle von Gmail zu einem (kostenpflichtigen) Anbieter wie Lavabit, Pobox, Atmail oder Fastmail wechseln.

- Für Kalender gäbs Fruux oder (auf dem NAS🙂 Radicale.

Bei iOs/Apple dürfte die Überlegung ähnlich sein (d.h. anstelle des Google Silos verlässt man das Apple/iTunes Silo). Die obige Liste der Alternativanbieter ist nicht abschliessend. Und leider ergibt eine Suche nach Alternativen ziemlich viel Schrott, wie diese Lifehacker-Seite http://lifehacker.com/5876794/going-google+free-the-best-alternatives-to-google-services-on-the-web. Wenn ich Google-Alternativen suche, kann Hotmail nicht wirklich eine Alternative sein (wie im Lifehacker-Artikel beschrieben). Dann bin ich einfach im Microsoft-Silo - und ebensoleicht "Prism"-mässig zu verknüpfen.

Eventuell hat noch jemand sonst eine gute Idee, wie man der NSA-Datenkrake das Leben schwer machen kann?

+los152 Beiträge
creep2'589 Beiträge
#7
Diese Sache hat mir auch zu denken gegeben. Und obwohl ich nichts zu verbergen habe, stört es mich wenn so ein möchtegern James Bond von der N S A meine Dateien anschauen kann.

Bis jetzt nutze ich Dropbox. Als Alternative habe ich mal nach wuala gegoogelt. Soll ja verschlüsselt sein und die Daten in der Schweiz speichern. Doch wuala gehört jetzt LaCie, welches wiederum einer US-Firma gehört. Also hat die N S A sicher Zugang zu den Daten.

Verschlüsseln mit Boxcrytor oder so? Wer garantiert, dass die nicht dem N S A einen Generalschlüssel geben mussten, damit sie ihr Produkt anbieten dürfen?

Was gibt es für Alternativen ausser einer eigene Cloud (kommt für mich nicht in Frage)?

Welches Verschlüsselungssystem? OpenSource, da dort ein Generalschlüssel schlechter machbar ist, da jeder den Code anschauen kann?

Nicht dass ihr jetzt denkt ich habe Paranoia. Aber George Orwell würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte wie weit es heute schon gekommen ist.

Mit der digi-tv Mobile App gesendet

world-in-union182 Beiträge
#8
Wie wäre es mit mega.co.nz? 

roman709'245 Beiträge
#9
... und Snowden sucht ja einen Ort, von dem er sicher sein kann, von dort aus nie vor einem amerikanischen Gericht zu landen.

Also: Guantanamo Bay.

anykey5'528 Beiträge
#10
GPG kann auch Dateien (allerdings ohne Metadaten) verschlüsseln. Ansonsten einen LUKS-Container auf Linux.

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