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SVP-Politikerin Natalie Rickli kämpft für mehr Schrottfernsehen in der Schweiz

Es war ihre Organisation (Medienfreiheit), welche gegen die Motion Sommaruga kämpfte. In ihrer Organisation gabs auch einige Leute, welche für den Verbleib von U1 im analogen Netz kämpften.

Ich finds auch unfair, dass man so wenig Journalisten von Privatsendern ins Bundeshaus gelassen hat.

Grundsätzlich denke ich auch, dass SF den Job gut macht. Die Sache mit Fehr war halt einfach ein peinlicher Fehler zur blödsten Zeit.

Trotzdem: Privates Free-TV bedeutet in der Regel miese Qualität - zumindest im deutschen Sprachraum. Und das Free-TV ist bei uns leider schon jetzt viel zu stark und verzerrt damit den Markt.

 
Es macht überhaupt keinen Sinn, dass die SRG mit hunderten Leuten das ganze Bundeshaus in Beschlag nehmen kann und (verschiedene!) Online-Medien insgesamt nur 12 Leute schicken dürfen. Auch kapiere ich nicht ganz, was der Einlass von Journalisten ins Bundeshaus mit Sendeformaten, die es bei den ÖR gibt und bei den Privaten nicht, zu tun hat. Gerade bei einer Bundesratswahl ist wohl Qualität nicht objektiv messbar, aber wenn man das Verhältnis Personal/Ertrag betrachtet, war z.B. Tele Züri meiner Meinung nach um Längen besser als das SF. Man leistete sich dort auch keinen Fauxpas à la Fehr, "So sehen also Wiler aus" oder total sinnfreie "Interviews" mit Kindern.

Wieso wollt ihr eigentlich immer die SRG vor Konkurrenz schützen? Die SRG wird keinen Franken weniger Gebühren bekommen, wenn es eine stärkere private Konkurrenz gäbe. Aber man müsste sich dann vielleicht mal etwas anstrengen. Ich wähle aus Prinzip nie SVP, aber wer eine berechtigte Anprangerung von Ungleichbehandlung mit "Politikerin kämpft für Schrottfernsehen" betitelt, wäre vielleicht in deren Wahlkampfteam ganz gut aufgehoben.

 
Naja, mich wundert es nicht, dass das Anliegen von dieser SVP-Politikerin kommt. Die Rickli hat sich unterdessen ja sogar darauf spezialisiert, nebensächliche Stammtisch-Themen aufzugreifen und jeden Fortschritt zu verhindern anstatt sich an wirklich wichtigen Diskussionen konstruktiv zu beteiligen. /emoticons/default_rolleyes.gif Das böse böse linke Staatsfernseher, haha /emoticons/default_wink.png

Es macht überhaupt keinen Sinn, dass die SRG mit hunderten Leuten das ganze Bundeshaus in Beschlag nehmen kann [...]Wieso wollt ihr eigentlich immer die SRG vor Konkurrenz schützen? Die SRG wird keinen Franken weniger Gebühren bekommen, wenn es eine stärkere private Konkurrenz gäbe. Aber man müsste sich dann vielleicht mal etwas anstrengen [...]
Ich glaube kaum, dass es hier um den Schutz der SRG geht. Ich persönlich finde es scheinheilig und schon fast absurd, wenn jetzt die privaten Stationen jammern, nur weil sie bei den BR-Wahlen nicht in der ersten Reihe sassen. Es ist nicht mehr als recht, wenn man hier der SRG den Vorzug gibt, da die SRG das ganze Jahr hindurch seriösen Journalismus und Sendungen mit politischem Hintergrund bietet. Die privaten hätten sicherlich auch ihre Chance, aber die bringen ja lieber "Bauer sucht Frau", etc. Von mir aus gesehen ist das Rosinenpickerei: Das ganze Jahr hindurch sieht man bei den meisten Privaten keine seriöse Informationen oder Sendungen und bei einem Grossereignis wie der BR-Wahl will man dann aber ganze vorne mit dabei sein.... /emoticons/default_rolleyes.gif

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
es geht um den Codex, dass der ÖR NICHT über Privates von gewissen Politikern berichtet. Sonst wären schon längst Schlammschlachten ( wie zB. in den USA ) geschlagen worden.

 
die forderung von miss rickli sollte auch aus dem blickwinkel ihres arbeitgebers gesehen werden. sie arbeitet bei ip multimedia, diese firma ist seit kurzem für praktisch alle privaten tvsender verantwortlich beim verkauf von werbesekunden. natürlich hat sie da keine interessenskonflikte oder so ;-)

 
Ich glaube kaum, dass es hier um den Schutz der SRG geht. Ich persönlich finde es scheinheilig und schon fastabsurd, wenn jetzt die privaten Stationen jammern, nur weil sie bei den BR-Wahlen nicht in der ersten Reihe sassen. Es ist nicht mehr als recht, wenn man hier der SRG den Vorzug gibt, da die SRG das ganze Jahr hindurch seriösen Journalismus und Sendungen mit politischem Hintergrund bietet. Die privaten hätten sicherlich auch ihre Chance, aber die bringen ja lieber "Bauer sucht Frau", etc. Von mir aus gesehen ist das Rosinenpickerei: Das ganze Jahr hindurch sieht man bei den meisten Privaten keine seriöse Informationen oder Sendungen und bei einem Grossereignis wie der BR-Wahl will man dann aber ganze vorne mit dabei sein.... /emoticons/default_rolleyes.gif
Dass die Schweizer Gesetzgebung jahrelang das Aufkommen grosser privater Stationen verhindert hat, sollte eigentlich bekannt sein. TV3 und Tele 24 lassen grüssen. Würden sich 3+ und Co. den gleichen Fehler leisten und teure Nachrichten produzieren, wären sie längst Geschichte.

 
Und das Free-TV ist bei uns leider schon jetzt viel zu stark und verzerrt damit den Markt.
ROFL. Bin ja überhaupt kein Freund von (deutschsprachigen) Privatsendern, und allemal für eine starke SRG, die sich meines Erachtens aber eigentlich auf den Service Public konzentrieren sollte. Aber welchen 'Markt' meinst du da genau, der Markt zwischen durch Zwangsgebühren finanzierten Sendern? /emoticons/default_biggrin.png

 
Eben den Markt Free-TV und Pay-TV.

Da es bei uns fast alles im Free-TV gibt, ist auch das Potenzial für Pay-TV kleiner, was sicher Auswirkungen auch auf HD und co. hat.

 
die forderung von miss rickli sollte auch aus dem blickwinkel ihres arbeitgebers gesehen werden. sie arbeitet bei ip multimedia, diese firma ist seit kurzem für praktisch alle privaten tvsender verantwortlich beim verkauf von werbesekunden. natürlich hat sie da keine interessenskonflikte oder so ;-)
Hi sparky

Danke für diese wichtige Information. Tatsächlich:

dPfkY.png


IMHO sollte diese Information auch im 20min-Artikel stehen. Aber klar, dass 20min/Tamedia auch Interessenskonflikte hat.

 
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