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ricardo "vereinheitlicht" Gebühren, geht's noch?

ForceUser

Super-Moderator
Hat mal jemand nachgeschaut wie teuer Ricardo ab 1. Juli wird? 

Bisher waren es: 

   


[SIZE=10pt]CHF [/SIZE]0.00 - 200.00 = 6.5%


[SIZE=10pt]CHF [/SIZE]200.01- 1'000.00 = 4.5%


[SIZE=10pt]Ab CHF[/SIZE] 1'000.01 = 2.5% 



NEU sind es pauschal 8% !!!

Sorry aber das ist doch Wucher. Für Dinge über 100.- benutze ich nun lieber die Gratis Portale wie das "hauseigene" OLX... oder eben EBAY, die haben immo die deutlich besseren/tieferen Gebühren.

http://pages.ebay.ch/help/sell/fees.html

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nun du hast einfach noch etwas vergessen. Es sind niemals mehr als 40 Franken nach neuem Gebührenreglement. Anyway. Gebe dir mehr als recht. Habe erst noch - das ist glaube ich kein Jahr her - die letzte Veränderung schon bei denen schriftlich moniert. Und jedes Mal versucht man uns das als Anpassung oder Vereinheitlichung zu verkaufen. Die haben doch einen an der Waffel. Klar, wer sehr teures Zeug verkauft, der bezahlt nicht mehr als 40 Stutz. Wer allerdings viele kleine Sachen verkauft, der wird geschröpft.

Wie du ForceUser, werde ich über deren eigenes Portal OLX oder dann halt per eBay, Tutti oder Anibis verkaufen. Aber da lasse ich mich garantiert nicht schröpfen. Meine e-Mail über das Missfallen werde ich aber auch noch senden.

 
Klare Strategie, nur noch Profi Shops und >600.- wird angepeilt. Der Rest wird wie sie selber zugeben absichtlich benachteiligt. Ich würd sicher nichts >300.- kaufen. Solange die Ricardo Garantie bei nur 250.- bleibt. Gibt jetzt genuegend Alternativen.

 
Die schiessen sich damit doch selber ins Knie. Ricardo war mir irgendwie noch nie sympatisch. Wenn ich bei "Profi-Shops" (zum Festpreis) Einkaufen will, dann gehe ich nicht über eine Auktions-Plattform. Vielleicht bin nur ich es, aber die "Auktions"-Plattformen verlieren doch irgendwie immer mehr an Reiz. Für Verkäufe zwischen Privatpersonen bieten sich die Plattformen nach Kleinanzeigen / Schwarzes-Brett Muster an. Für alles andere die grossen Shops und Internetversender. 

 
Wir Schweizer beschweren uns immer wieder über die "Hochpreisinsel", dabei zahlen wir immer wieder freiwillig drauf.

Die Masche ist immer die gleiche: Ein Schlaumeier hat die Geschäftsidee, wie er an den Produkten und Dienstleistungen von anderen mitverdienen kann, indem er sich irgendwie dazwischen klemmt.

Dem Kunden wird dabei vorgegaukelt es sei "gratis", wärhend beim Anbieter Gebühren gefordert werden, die er natürlich auf den Kunden überwälzen muss. Schliesslich hat er keine andere Einnahmequelle.

Dies gilt für Shoppingportale wie eBay/Ricardo/Amazon ebenso wie für Kreditkartenfirmen, aber auch für die beliebten Hotelbuchungsportale oder Vergleichsdienste wie Comparis.

Kreditkarten lohnen sich nur dann, wenn die Bankspesen grösser wären als die Gebühr des Kartenanbieters und es keine andere Zahlungsmöglichkeit gibt.

Vergleichsdienste und Bookingportale kann man schon nutzen um sich etwas auszusuchen. Man sollte sich allerdings nie direkt zum Anbieter weiterleiten lassen (da kassiert das Portal kräftig ab), sondern sich den Anbieter merken und über eine normale Suchmaschine suchen und dann direkt kontaktieren.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei Kreditkarten spielt natürlich die Bequemlichkeit eine grosse Rolle. Es gibt halt keine bequemere Möglichkeit. Zuerst einen Zahlungsauftrag im eBanking zu erfassen ist halt aufwändiger. Ausserdem spielt da die Sicherheit auch noch mit. Bekomme ich keine Ware geliefert, kann ich die Kreditkartentransaktion noch Rückgängig machen. Bei der direkten Ueberweisung ist das Geld definitiv weg und ich schau in die Röhre. Und für einige Leute wird wohl auch noch die Namensgebende "Kredit"-Komponente der Kreditkarte eine Rolle spielen. Ausserdem Gewisse Versicherungsleistungen (okay, die wenigsten benötigen diese, in gewissen Fällen kann es aber Sinn machen oder gar weitergehende Versicherungen (Annulationskosten und weitere Reiseversicherungskomponenten) ersetzen.

Auch die Hotelbuchungsportale bieten mir einen grossen Mehrwert. Ich kann die Preise verschiedener Hotels an einer Destination direkt vergleichen, mir Meinungen ansehen und bequem buchen. Ob das die Gebühr Wert ist, dass muss der (Hotel-)Anbieter wissen, scheinbar schon, sonst würden sie da nicht teilnehmen. Ich mache mir oft die Mühe, wenn mir ein Hotel sympatisch ist, die Buchung direkt vorzunehmen, da ich oft sogar schlechtere Preise offeriert bekomme, und beim Hinweis auf Booking.com nicht einmal davon abgewichen werden will, komme ich aber als wie mehr davon ab, und mache mir die Mühe nur noch bei kleineren privat geführten Hotels, wo ich das Gefühl habe ich mache dem Hotelier wirklich noch einen Gefallen, wenn er sich die Gebühren sparen kann.

 
Auch die Hotelbuchungsportale bieten mir einen grossen Mehrwert. Ich kann die Preise verschiedener Hotels an einer Destination direkt vergleichen, mir Meinungen ansehen und bequem buchen. Ob das die Gebühr Wert ist, dass muss der (Hotel-)Anbieter wissen, scheinbar schon, sonst würden sie da nicht teilnehmen. Ich mache mir oft die Mühe, wenn mir ein Hotel sympatisch ist, die Buchung direkt vorzunehmen, da ich oft sogar schlechtere Preise offeriert bekomme, und beim Hinweis auf Booking.com nicht einmal davon abgewichen werden will, komme ich aber als wie mehr davon ab, und mache mir die Mühe nur noch bei kleineren privat geführten Hotels, wo ich das Gefühl habe ich mache dem Hotelier wirklich noch einen Gefallen, wenn er sich die Gebühren sparen kann.
Hotelzimmer buche ich wenn immer möglich direkt online beim Hotel. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man bekommt die besseren Zimmer (Ausstattung, WiFi, Lage) als über ein Portal. Das merkt man natürlich erst, wenn man den direkten Vergleich machen kann. Das lässt sich aber auch anhand vieler Aussagen z.B. auf  TripAdvisor nachvollziehen. Über die einschlägigen Portale wie ebookers.com bekommt man eher mal ein "dunkles Loch". Wenn es nur um den billigsten Zimmerpreis zum Ausnüchtern nach Partynächten geht, mag das in Ordnung sein.

Der Preis ist über die Portale auch nicht zwingend günstiger, oft bekommt man direkt beim Hotel auch "Sonderangebote" oder kann günstig z.B. noch ein Frühstück dazu buchen, einen Transfer einschliessen. Auch hier muss der Online-Bucher genau wissen was er will.

 
Hotelzimmer buche ich wenn immer möglich direkt online beim Hotel. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man bekommt die besseren Zimmer (Ausstattung, WiFi, Lage) als über ein Portal. Das merkt man natürlich erst, wenn man den direkten Vergleich machen kann. Das lässt sich aber auch anhand vieler Aussagen z.B. auf  TripAdvisor nachvollziehen. Über die einschlägigen Portale wie ebookers.com bekommt man eher mal ein "dunkles Loch". Wenn es nur um den billigsten Zimmerpreis zum Ausnüchtern nach Partynächten geht, mag das in Ordnung sein.

Der Preis ist über die Portale auch nicht zwingend günstiger, oft bekommt man direkt beim Hotel auch "Sonderangebote" oder kann günstig z.B. noch ein Frühstück dazu buchen, einen Transfer einschliessen. Auch hier muss der Online-Bucher genau wissen was er will.
Das kann man so aber auch nicht sagen. Das ist aus meiner Sicht nicht mal tendentiell so, sondern extrem unterschiedlich. Mal so, mal so. Ich mache mir aber auch die Mühe und vergleiche schnell mit der Original-HP des Hotels. Manchmal ist das WLAN sogar nur gratis, wenn man über ein bestimmtes Portal bucht. Die machen dann auch Werbung dafür. Ich habe das beim Hotel auch schon miterlebt: "Ach ja, Sie haben es ja inbegriffen...".

Auch bei der Zimmerlage ist es unterschiedlich. Mir wurden Sonderwünsche auch schon bei der Buchung über Portale erfüllt. Und auch schon direkt übers Hotel nicht erfüllt. Das hängt auch mit dem Ausbuchungsstand zusammen.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man kann sich in diesem Zusammenhang die Frage stellen: Wieso soll ein Portal die besseren Bedingungen bieten können als der Anbieter (in diesem Fall ein Hotel) selber?

Der Anbieter bezahlt jedem Portal eine Provision, also sind meiner Meinung nach Direktbuchungen für jeden Anbieter günstiger. Das sollte eigentlich auch für den Kunden von Vorteil sein?

 
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