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Repeater für 2G/3G/4G

9 Antworten5'273 AufrufeGestartet von dreael ·

dreaelThemenstart322 Beiträge
bearbeitet #1
Seit Längerem auch von mir einmal wieder etwas zum Fragen: Dieses Jahr nach über 13 Jahre lang Nokia Communicator 9210i nun aufs neue Fairphone 2 (Android 5.1) gewechselt und dank Swisscom-Infinity-Abo auch ein etwas intensiverer Mobilfunknutzer geworden.

Bereits herausgefunden mittels Notebook und Handy im Tethering-Betrieb: Mit 2G ("E") dümpelt es nur mit so max. 27 KB/s herunter, während ab H+/3G an aufwärts gute Werte für den Download/mobiler VPN-Betrieb resultieren, so dass sogar ein YouTube-Video läuft. Bei mir in Hofen SH übrigens bekommt praktisch der ganze Untere Reiat (=die 4 Dörfer Altdorf SH, Bibern SH, Hofen SH und Opfertshofen) nur reines 2G, während ich als einer der wenigen dank geeigneter Geländeform von vermutlich Lohn SH her sogar 3G bei mir im Zollquartier draussen empfange (der Dorfkern muss sich definitv mit reinem 2G begnügen!).

Damit mein neues Handy mit schnellem 3G kommuniziert, muss ich es aktuell draussen(!) auf die Fenstersims platzieren, wo aber dafür dann das WLAN-Signal knapp wird, denn ein Tethering-Hotspot sendet bekanntlich nur relativ schwach, d.h. ist nur für direkt in der Nähe geeignet, z.B. im Zug das Handy neben mir in der Mappen-Seitentasche und Notebook auf dem Fenstertischchen bzw. Schoss.

Eine kurze Internet-Recherche hat mich auf folgenden Treffer gebracht:

http://www.repeater24.com/

https://www.fts-hennig.ch/verstaerker-repeater/

d.h. es gibt also Anbieter für Repeaterlösungen, die auch "kleine" Lösungen für Privathaushalte/Einfamilienhäuser anbieten, d.h. nicht nur grosse Geschäftsgebäude.

An dieser Stelle würden mich Erfahrungsberichte interessieren, falls jemand von Euch auch so etwas im Einsatz hat, ebenso, was rechtlich (Stichwort Bakom!) beachtet werden muss und schlussendlich auch, was das Ganze schlussendlich zeitlich und finanziell unter dem Strich gekostet hat.

heliosh52 Beiträge
bearbeitet #2
Hoi,

http://www.technikfreak.ch/2016/06/03/3g-gsm-umts-repeater-gesetzeslage-in-der-schweiz/

Zusammengefasst: Rechtlich ist das ohne Zustimmung des Betreibers nicht erlaubt und diese werden sie einer Privatperson nicht geben.

Stephan1'261 Beiträge
#3
Hingegen ist es aber erlaubt einen WLAN Repeater einzusetzen. Wie zuverlässig das funktioniert, kann ich Dir aber nicht sagen.

Falls Du doch mit einer GSM Repeater Lösung liebäugelst, Motocom Communication AG beispielsweise ist ein durch Swisscom vertraglich autorisierter Anbieter. Allerdings sollen die Kosten eher hoch sein. Laut ihrer Homepage nicht unter 3'000 Franken. Ob das allerdings bei einem Kleinprojekt auch so ist, kann ich Dir nicht sagen.
 

PeterA1'032 Beiträge
#4
Anstelle Tethering via WLAN (Hotspot Mode), kann man auch USB-Tethering betreiben.

Dabei wird das Smartphone via USB-Ladekabel mit dem Notebook verbunden. 

Das USB-Kabel muss dann durch die Fenster-Gummidichtung zum Smartphone auf dem Fensterbrett geführt werden.

Dabei wird das Smartphone via USB-Kabel auch gleich mit Strom versorgt.

dreael322 Beiträge
#5
Vielen Dank für alle Antworten, womit dieses Thema nun auch umfassend geklärt ist.

Heisst unter dem Strich: Lohnt sich primär nur für Hausbesitzer, so etwas installieren zu lassen.

Zum genannten WiFi-Call: Braucht es lediglich noch eine App aus dem Google Playstore, welche Telefonate und SMS/MMS übers IP-Protokoll tunnelt? Ein kleiner WLAN-Access Point für diejenigen Dinge, welche Android unbedingt WLAN haben möchte (bei Flatrate wären grössere Update-Downloads bekanntlich kein Problem), läuft bereits im LAN am VDSL.

Anni_Stolz1 Beitrag
bearbeitet #6
Hey,

ja klar, natürlich gibt es  Anbieter für Handy Signallösungen, die auch so wie du sagst "kleine" Lösungen für Privathaushalte/Einfamilienhäuser anbieten, und nicht nur große Geschäftsgebäude. Diese gibt es bereits schon seit Jahren. Eins von denen, was ich persönlich nutze, aber auch meinem Arbeitgeber empfohlen habe, da wir ein kleines Unternehmen sind und nur ein kleines Büro haben. Wir haben den von [Link entfernt] gehollt. Meine Kollegen danken mich dafür bis heute noch 😀  

CHfish3'690 Beiträge
#7
Hey,

ja klar, natürlich gibt es  Anbieter für Handy Signallösungen, die auch so wie du sagst "kleine" Lösungen für Privathaushalte/Einfamilienhäuser anbieten, und nicht nur große Geschäftsgebäude. Diese gibt es bereits schon seit Jahren. Eins von denen, was ich persönlich nutze, aber auch meinem Arbeitgeber empfohlen habe, da wir ein kleines Unternehmen sind und nur ein kleines Büro haben. Wir haben den von [Link entfernt] gehollt. Meine Kollegen danken mich dafür bis heute noch 😀  
Der Link wurde entfernt, da

1. solche Lösungen heikel sind:

Die Frequenzen sind an die Provider lizenziert und dürfen ohne deren Einverständnisse nicht verwendet werden (vgl. https://community.swisscom.ch/t5/Archiv-Telefonie/GSM-Repeater-Rechtliche-Lage/td-p/325971).

2. Wir keine Neumitglieder mit ausländischer mögen, die im ersten und einzigen Post gleich auf ein Produkt verlinken...

1× hilfreich
Johannes1 Beitrag
bearbeitet #8
Hoi zäme

...mal schauen ob sich dieser alte Thread wieder beleben lässt, denn er passt auf meine Frage schon recht gut.

Vorab, ich bin absolut neu in der Materie und entschuldige mich jetzt schon für mein Laienwissen.

Zum Problem:

Ich wohne etwas ländlich und habe im Haus einen Empfang von LTE+ -115 dBm (Sunrise) und UMTS -100 dBm (Salt), manchmal auch weniger. Sunrise ist ein reines Datenabo und soll in einen 2G/3G/4G Router rein und im Haus via WLAN Internet zur Verfügung stellen. Gleichzeitig sollte der Router aber auch für Mobiltelefone im Haus als "Signalverstärker" bei Anrufen , also in meinem Fall ist das also Salt. Ist das etwas was jeder Mobilfunk-Router kann oder worauf muss ich achten?

Dann würde ich natürlich das Signal gerne möglichst gut empfangen, ohne aber als Signalverstärker im Sinne des Gesetzes zu gelten. Ich möchte keinen Ärger bekommen und das offizielle Bewilligungsverfahren ist wohl recht aufwendig. Also wohl einfach eine Aussenantenne für einen guten Empfang aber ohne echte Signalverstärkung? Worauf achte ich bei der Antenne, soll es eine Breitband- oder eine Richtantenne sein?

Mich würde es interessieren wie eine günstige Lösung einerseits aussieht und andererseits was man mehr bekommt wenn man etwas tiefer in die Tasche greift?

Sorry, hab wirklich keine Ahnung.

millernet724 Beiträge
#9
Hoi zäme

...mal schauen ob sich dieser alte Thread wieder beleben lässt, denn er passt auf meine Frage schon recht gut.

Vorab, ich bin absolut neu in der Materie und entschuldige mich jetzt schon für mein Laienwissen.

Zum Problem:

Ich wohne etwas ländlich und habe im Haus einen Empfang von LTE+ -115 dBm (Sunrise) und UMTS -100 dBm (Salt), manchmal auch weniger. Sunrise ist ein reines Datenabo und soll in einen 2G/3G/4G Router rein und im Haus via WLAN Internet zur Verfügung stellen. Gleichzeitig sollte der Router aber auch für Mobiltelefone im Haus als "Signalverstärker" bei Anrufen , also in meinem Fall ist das also Salt. Ist das etwas was jeder Mobilfunk-Router kann oder worauf muss ich achten?

Dann würde ich natürlich das Signal gerne möglichst gut empfangen, ohne aber als Signalverstärker im Sinne des Gesetzes zu gelten. Ich möchte keinen Ärger bekommen und das offizielle Bewilligungsverfahren ist wohl recht aufwendig. Also wohl einfach eine Aussenantenne für einen guten Empfang aber ohne echte Signalverstärkung? Worauf achte ich bei der Antenne, soll es eine Breitband- oder eine Richtantenne sein?

Mich würde es interessieren wie eine günstige Lösung einerseits aussieht und andererseits was man mehr bekommt wenn man etwas tiefer in die Tasche greift?

Sorry, hab wirklich keine Ahnung.
Installier eine LTE-Aussenantenne für den Mobilfunk Router und verwende im Haus Wifi Calling und dein Problem wurde gelöst. Wenn du natürlich Festnetz Internet hast, liesse sich das Problem ganz ohne Mobilfunk Router lösen.

Bänz146 Beiträge
#10
Zur Antennenfrage; Im Prinzip hast du zwei Möglichkeiten:
Du kannst eine Breitbandantenne aussen anbringen und gucken ob du mit der Leistung zufrieden bist.

Wenn du das optimum rausholen willst wird es etwas umständlicher. Dann musst du in Erfahrung bringen, in welchem Band die Basisstation arbeitet, und dann dafür eine Richtantenne besorgen (bzw. zwei für MIMO). https://www.cellmapper.net/map

Wenn du Pech hast, ist die Zelle überlastet. Dann bringt auch ein stärkeres Signal nichts.

Bei mir ist die Situation so, dass die Basisstation in 4 km Entfernung auf einem Berg steht. Mit der Innenantenne verbindet sich der Router im völlig überfüllten 800 MHz Band, mehr als ca. 5 MBit/s liegt da nicht drin.

Mit einer einfachen Multiband-Aussenantenne verbindet sich der Router im 1800 MHz-Band, dann erreiche ich ca. 70 MBit/s down und 50 Mbit/s up. Mit zwei kleinen selbstgebauten Yagi-Antennen komme ich auf etwa 250 MBit/s.

Leider haben viele auf dem Markt verfügbare Antennen Fantasiezahlen in den Datenblättern. Gut von schlecht zu unterscheiden ist bei den Consumer-Antennen selbst für mich als Fachmann unmöglich.

Wichtig ist ein möglichst kurzes und gutes Kabel zur Antenne. Das oft verwendete RG58 hat bei 10m Länge auf 1800 MHz mehr als 8 dB Dämpfung. Das frisst jeden Antennengewinn gleich wieder weg.

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