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Neue Luzerner Zeitung: HDTV vor Ende November und mehr

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Streichkonzert beendet

Die Cablecom kippt keine weiteren Sender aus ihrem analogen Angebot. Sie setzt nun auf den Netzausbau.

Die Sender U1 und HSE24 fliegen noch raus, dann stoppt die Kabelnetzbetreiberin Cablecom ihren Senderabbau im analogen Netz. Dies bestätigte Cablecom-Sprecher Hans Peter Nehmer in der neusten Ausgabe des TV-Hefts «TV2».

Mit der Verschiebung von mehreren Sendern vom analogen ins teurere digitale Fernsehangebot hatte die Cablecom Unmut ausgelöst. Als Gründe hatte die Kabelnetzbetreiberin die beschränkte Kapazität ihres Netzes angeführt. Nun soll das Netz bis Ende 2008 für über eine Million Haushalte ausgebaut werden.

HDTV kommt im November

Laut Cablecom ist die Abschaltung der analogen Signale von U1 und HSE24 aber nötig, um das hochaufgelöste Fernsehen HDTV noch in diesem Jahr, spätestens Ende November, einzuführen. Entsprechende Empfangsgeräte sollen ab Anfang November erhältlich sein.

Ständerat verlangt freie Wahl

Wer Digital-TV via Kabel empfangen will, muss das Empfangsgerät vom Anbieter mieten. Künftig sollen die Kunden aber die Wahl haben. Der Ständerat hat gestern eine entsprechende Motion der SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga mit 24 zu 9 Stimmen angenommen.

Sommaruga zielt vor allem auf die Praxis der Kabelnetzbetreiberin Cablecom. Diese beziehe freie digitale Fernsehkanäle aus dem In- und Ausland, liefere diese dann aber verschlüsselt an ihre Kunden weiter. Damit könne die Cablecom die Kunden an sich binden.

Nun hat der Bundesrat den Auftrag erhalten, die Verschlüsselung entweder zu verbieten oder einen offenen Standard vorzuschreiben. Bundesrat Moritz Leuenberger argumentierte erfolglos, dies reiche nicht für eine echte Wahlfreiheit.

Quelle: ePaper der Printausgabe der Neuen Luzerner Zeitung

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