Netflix sichert sich StarTrek - Rechte

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Daran wird sich auch nichts ändern mit Star Trek. Der Durchbruch von Netflix, den einige hier prophezeit haben, ist gänzlich ausgeblieben. Von den eigenen irrwitzigen Zielen (innert ein paar Jahren 30 % der CH-Bevölkerung erreichen) sind sie meilenweit entfernt, was auch nicht anders zu erwarten war, genauso sieht es bei der versprochenen "massiven" Aufstockung des Angebots aus. Mit etwas Glück hat man vielleicht unterdessen einen Zehntel der angestrebten Anzahl ständiger Abonnenten, und grosse Konkurrenz wie in Deutschland (Amazon & Co.) gibt es hier noch nicht mal. Wahrscheinlich reichen vielen auch Angebote wie myPrime, die oftmals gratis im Abo enthalten sind...

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wieder einmal so eine typische Finanzhai Abzocker Meldung. Uhhhhhhhh, die Firma hat nur 2 Milliarden statt 4 Milliarden Gewinn gemacht. Wir müssen sofort alle Aktien verkaufen und die Firma muss 30,000 Leute entlassen.


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Warum soll diese Meldung seriöser sein? Hier werden die exkat gleich schlechten Zahlen genannt wie beim Beitrag von magicfriend, halt einfach noch etwas ausführlicher.


Weil sie eben nicht nur eine "Finanzhai Abzocker Meldung" mit nackten Zahlen ist, sondern Gründe und Zusammenhänge schildert, wie es dazu gekommen ist.

 
Bei einer Umsatzsteigerung von 28 % den Gewinn um 55 % zu steigern, zeigt schon mal, dass sie was richtig machen. Die Wertschöpfung hat sich erhöht. Dass die Prognosen betreffend Wachstum unrealistisch und die daraus resultierenden Erwartungen von Aktionären und Finanz-Kaspern noch unrealistischer waren, ist eine andere Geschichte. 

Ich glaube Netflix ist auf dem richtigen Weg und hat eine gute Zukunft als Platzhirsch im VoD-Markt vor sich.

 
solange eine Firma wächst von schlechten Zahlen zu sprechen ist blödsinn. Das zeigt nur die Gier der Finanzhaie nach immer mehr und mehr. 1,7 Mio neue Kunden trotz Preiserhöhung ist doch super. Ich wäre als Firmeninhaber zufrieden.


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Das hat mit Finanzhaien gar nichts zu tun. Aktien sind ein probates Mittel, seine Firma durch eine breite Masse an Geldgebern zu finanzieren. Insbesondere, wenn man börsenkotiert ist. Es ist nichts als normal, dass die Unternehmen selber und Analysten Zielvorgaben machen. Die Anleger wollen ja für ihre Investitionen eine Rendite erzielen. Die Resultate werden dann periodisch geprüft und beurteilt. Es ist nichts als eine normale Börsennews, die halt nicht positiv für die Unternehmung ausfällt. Der Börsenkurs ist nicht eine heilige Kuh, zeigt jedoch schon längerfristig, was eine Unternehmung wert ist.

Klar, auf den ersten Blick liest sich das toll. Seit jeher hat Netflix die Umsätze gesteigert. Noch 2014 hatte Netflix eine deutlich höhere Marge. Verhältnis zwischen Umsatz und Gewinn waren deutlich besser als jetzt. Das weist auf eine schlechtere cost-income-ratio hin. Die Kosten für den internationalen Marktauftritt fordern ihren Tribut. Der Druck wird zudem durch steigende Konkurrenz auf Netflix noch wachsen, da bin ich überzeugt. Nach meinen Zahlen hat Netflix gerade mal eine Gewinnmarge von knapp 2% erwirtschaftet im 2. Quartal. Um die höheren Kosten im Ausland durch die Rechte und die Marktbearbeitung zu kompensieren, wären eben genau diese Nutzerzahlen anzustreben, die man als Ziel herausgegeben hat. Notabene durch Netflix selber.

Eine Marge von zwei Prozent ist sicher ok, auf den riesen Umsatz gesehen. Doch da fehlt nicht fiel und man ist in der Verlustzone.

 
solange eine Firma wächst von schlechten Zahlen zu sprechen ist blödsinn. Das zeigt nur die Gier der Finanzhaie nach immer mehr und mehr. 1,7 Mio neue Kunden trotz Preiserhöhung ist doch super. Ich wäre als Firmeninhaber zufrieden.


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Dieser Artikel ist doch absolut korrekt und hat rein gar nichts mit einer "Finanzhai-Diskussion" zu tun. Ich glaube du projezierst da ein bisschen (zu) viel rein. Des Weiteren ist es weitaus unseriöser, wenn man hinausträllert: "Umsatz plus, Kunden plus = alles paletti". Da werden noch viel mehr relevante Fakten unterschlagen, um etwas schönzureden. Wenn man die Anzahl Neukunden den weltweit 83 Millionen Kunden gegenüberstellt, ist es dann doch nicht so rosig wie einige behaupten. Insbesondere wenn man bedenkt, dass man in 130 (!) neuen Ländern gestartet ist und man das Erreichte mit den Zielsetzungen vergleicht.

Der von frantic verlinkte Beitrag mag zwar detaillierter sein, jedoch heisst das nicht, dass er deswegen aussagekräftiger ist. Wenn Hastings verkündet, dass die Preiserhöhung für die schleppende Verbreitung verantwortlich ist, dann ist das auch nur eine Vermutung oder gar Ausrede (für die Finanzhaie;-)) Vielleicht ist es ja auch das massiv eingeschränkte Angebot im Vergleich zu den USA oder eine immer stärker werdende Konkurrenz. Deutschland ist zum Beispiel ein Land, wo im VOD-Bereich der Markt spielt. Dort ist Netflix weit abgeschlagen hinter Amazon und nicht mehr als einer unter vielen...

 
Star Trek?

Ich habe mir tatsächlich die Kündigung überlegt. Ich muss mir das explizit deswegen nochmals überlegen. Bin ein alter Trekkie.

 
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