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Konkurrenten wollen Energy nun doch UKW-Chance einräumen

0 Antworten1'099 AufrufeGestartet von roman70 ·

roman70Themenstart9'245 Beiträge
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Nach dem Vorschlag des Schweizer Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) dem konzessionslosen Radio Energy doch noch die Möglichkeit einzuräumen nach Jahresende auf UKW weiter zu senden (SatelliFax berichtete) haben die Konkurrenten ihre anfängliche strikte Ablehnung dagegen einem Medienbericht zufolge abgelegt. "Wir sind nicht grundsätzlich gegen Radio Energy. Wir sind nicht daran interessiert, die Radiolandschaft ärmer zu machen und 60 Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen. Eine gute Konkurrenz stärkt den Markt", sagt Tony Immer, Geschäftsleiter und Chefredakteur von Radio Zürisee gegenüber BAZonline, dem Online-Dienst der Basler Zeitung. Radio Zürisee hat neben Radio 1 von Roger Schawinski und Radio 24 der Tamedia eine Konzession für das Sendegebiet Zürich-Glarus erhalten. Für eine solche hatte sich auch Energy Zürich beworben, ging aber leer aus. Seither sucht das Ringier-Radio nach einer Lösung, wie man trotz des negativen Entscheids auf UKW weitersenden könnte.

Die drei aktuellen Konzessions-Inhaber würden Energy nun vielleicht doch als vierten Player in ihrer Mitte aufnehmen. Was ihnen allerdings sauer aufstößt sei die Art und Weise, in der Energy quasi durchs Hintertürchen doch noch zu einer Frequenz kommen soll. "Wir haben etwa alle zwei Jahre in das ganze Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren investiert. Es kann nicht sein, dass ein abgewiesener Radio-Betreiber nun im Nachhinein und im Hauruck-Verfahren doch noch eine Konzession bekommt. Wir anderen sind schliesslich damals bei der Neuausschreibung der Konzessionen auch das Risiko eingegangen, die UKW-Frequenz zu verlieren."

Wenn Energy nachträglich eine Konzession bekommen soll, dann nach den geltenden rechtlichen Grundsätzen. "Es soll für Energy gleich ablaufen wie für uns", so Immer gegenüber BAZonline weiter. Das heisst, die plötzlich doch vorhandene Frequenz müsste neu ausgeschrieben werden. Und Energy müsste sich neu dafür bewerben. Radio Zürisee, Radio 1 und Radio 24 stünden dem Bericht zufolge in der Frage Energy zusammen. "Ich weiss, dass Roger Schawinski und Radio 24 die Sache so sehen wie wir", sagt Immer.

Quelle: Satelli-LINE Infodienste GmbH - Willkommen

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