Goldbach will eine TV Box lancieren
6 Antworten1'687 AufrufeGestartet von vagzubi ·
bearbeitet #1
Goldbach will eine TV-Box lancieren
Die Goldbach Group will ins Geschäft mit den Endkonsumenten vorstossen. Zu diesem Zweck plant sie die Einführung einer netzunabhängigen TV-Box.
Quelle:
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/goldbach-will-eine-tv-box-lancieren-1.18136674
Gruss Vagzubi
Die Goldbach Group will ins Geschäft mit den Endkonsumenten vorstossen. Zu diesem Zweck plant sie die Einführung einer netzunabhängigen TV-Box.
Quelle:
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/goldbach-will-eine-tv-box-lancieren-1.18136674
Gruss Vagzubi
BusFahrer398 Beiträge
Das brauchen wir überhaupt nicht. Wird wohl eine SPAM Box..
creep2'589 Beiträge
bearbeitet #3
Link ist leider nicht brauchbar. Kommt immer eine Anmeldebox von NZZ.
smid12'144 Beiträge
Ich erlaub mir meinen Blogpost hier reinzupflanzen
In der NZZ liest man, dass Goldbach neu eine TV-Box auf den Markt bringen will. Goldbach vermarktet die Werbung meiner “Lieblingssender”. – daher bin ich in diesem Artikel sicherlich nicht neutral. Die NZZ zitiert:
Der Werbelogistiker Goldbach will in das von Cablecom und Swisscom geprägte Geschäft mit Fernsehabonnenten einsteigen. Im Blick hat die Küsnachter Firma jene schätzungsweise 1,5 Millionen Haushalte, die sich noch nicht ans Digitalfernsehen angeschlossen haben.
Zum einen glaube ich nicht, dass es 1.5 Millionen Haushalte gibt, in denen es kein Digital-TV gibt. Das mag vor der Aufhebung der Grundverschlüsslung gestimmt haben. Klar schauen einige Leute auf ihrem Flat noch analog, obwohl sie einen DVB-C Tuner haben. Aber wenn das von mir spekulierte neue Angebot kommt, wird sich dies sicher ändern, da es dann sicher Info-Kampagnen geben wird.
Wer heute noch analoges TV schaut, dem ist eben TV nicht so wichtig, sprich diese Leute würden wohl kaum Geld für ein zusätzliches Abo ausgeben. Somit müsste die Box kostenlos sein, ist es ja auch bei Cablecom und Swisscom. Und auch dann: Viele Leute könnten das Problem mit einem Knopfdruck lösen, indem sie den A/D Knopf auf der Fernbedienung benutzen oder den Umwandler bestellen.
Die Box muss also einen Mehrwert bieten, zum Beispiel zum HD-Cable Angebot der Cablecom. Nur – wie ist dieser Mehrwert? Timeshift – das ist für einen Werbevermarkter der Horror. Neue Sender? Servus TV (fehlt bei Cablecom im kostenlosen Angebot) – wird nicht von Goldbach vermarktet. Auch andere klassische Digital-TV Sender wie ZDFneo, France 5 oder BBC2 werden nicht vermarktet. Goldbach hat also sicher kein Interesse, dass diese Sender noch mehr verbreitet werden. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen wie DMAX, aber ob es damit reicht?
Wie will man also Geld mit der Box verdienen? Nun klar, man könnte VOD anbieten. Nur wird es sicher nicht leicht Content zu bekommen. Weiter sind eben gerade die Personen, die bewusst noch auf Digital-TV verzichten nicht wirklich bereit, für Fernsehen “noch mehr Geld auszugeben”.
Und noch ein Problem. Die Box hängt man also ans Internet. Sprich: Man braucht einen Anschluss mit genug Power. So ein 5Mbit DSL wird da schon sehr knapp, wenn Papa Fusball in HD sehen will, Sohnemann zockt und die kleine Tochter auf YouTube Musik hört. Und wenn man schon DSL hat, dann bekommt man Swisscom TV ja kostenlos.
Ich bin je gespannt, was aus dieser Box werden wird. Ob eine gewisse analoge Nationalrätin die Box vielleicht direkt bewerben wird? Ich bin gespannt. Wenigstens spricht jetzt ein weiterer Anbieter nur noch von Digial-TV…
vagzubi1'319 Beiträge
bearbeitet #5
Bei mir kommt er for free.... Wobei er ei der NZZ für mich auch frei ohne Anmeldung verfügbar war
Goldbach will eine TV-Box lancieren
Die Goldbach Group will ins Geschäft mit den Endkonsumenten vorstossen. Zu diesem Zweck plant sie die Einführung einer netzunabhängigen TV-Box.
Rainer Stadler
Der Werbelogistiker Goldbach will in das von Cablecom und Swisscom geprägte Geschäft mit Fernsehabonnenten einsteigen. Im Blick hat die Küsnachter Firma jene schätzungsweise 1,5 Millionen Haushalte, die sich noch nicht ans Digitalfernsehen angeschlossen haben. Demnächst will man eine netzunabhängige, kleinformatige TV-Box vorstellen, welche unter dem Label der Online-Fernsehplattform Wilmaa vermarktet werden soll. Dies sagte CEO Klaus Kappeler am Mittwoch anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen der Goldbach Group. Im Blick hat er dabei auch die Elektrizitätswerke, die Interesse an neuen Dienstleistungen haben, um ihre Glasfasernetze attraktiv zu machen. Kappeler hofft, bis Ende des nächsten Jahres 25 000 Boxen zu verkaufen oder vermieten zu können. Ohne diese Investitionskosten in Höhe von bisher 1 Mio. Fr. wäre der Ebit auf dem Niveau des Vorjahressemesters geblieben. Nun sinkt er um 6,7% auf 13 Mio. Fr.
Das Debakel um die Messung der Einschaltquoten hat bei Goldbach keine Spuren hinterlassen. Trotz fehlenden aktuellen Daten konnte der Umsatz bei der Fernsehwerbung, dem wichtigsten Geschäftszweig, erneut gesteigert werden, um 5,4% auf 148,4 Mio. Fr. Fürs zweite Halbjahr rechnet Kappeler erneut mit höheren Umsätzen, auch weil die Nachfrage nach audiovisueller Werbung weiter wächst. Dies gilt ebenso für den Online-Sektor. Das Volumen ist dort noch gering – der Umsatz mit Online-Videos betrug im ersten Halbjahr 2013 6,5 Mio. Fr. –, das Wachstum aber hoch (+35%). Einen Rückschlag verzeichnet Goldbach bei der Radiowerbung, wo der Umsatz um 10% auf 21,2 Mio. Fr. sank, dies nach einem mehrjährigen Wachstum. Mit einem eigenständigen Vermarktungsunternehmen will man nun diesen Geschäftsbereich stärken.
Goldbach lebt grossenteils immer noch vom traditionellen Offline-Werbesektor (Radio und Fernsehen), der 78% des Gesamtumsatzes in Höhe von 220,5 Mio. Fr. (1. Halbjahr) ausmacht. Der Ebit-Beitrag macht gar 93% des Gruppengewinns aus. Die Erschliessung der volatilen Online-Märkte verlief in jüngster Zeit harzig. Nun scheint sich die Lage aufzuhellen. Im Bereich Audience (u. a. Online-Display-Werbung) wuchs der Umsatz um 2,4% auf 28,4 Mio. Fr., im Bereich Interactive um 25% auf 23,1 Mio. Fr.
Gruss Vagzubi
Link ist leider nicht brauchbar. Kommt immer eine Anmeldebox von NZZ.Wirtschaftsnachrichten GesternMedienmarkt
Goldbach will eine TV-Box lancieren
Die Goldbach Group will ins Geschäft mit den Endkonsumenten vorstossen. Zu diesem Zweck plant sie die Einführung einer netzunabhängigen TV-Box.
Rainer Stadler
Der Werbelogistiker Goldbach will in das von Cablecom und Swisscom geprägte Geschäft mit Fernsehabonnenten einsteigen. Im Blick hat die Küsnachter Firma jene schätzungsweise 1,5 Millionen Haushalte, die sich noch nicht ans Digitalfernsehen angeschlossen haben. Demnächst will man eine netzunabhängige, kleinformatige TV-Box vorstellen, welche unter dem Label der Online-Fernsehplattform Wilmaa vermarktet werden soll. Dies sagte CEO Klaus Kappeler am Mittwoch anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen der Goldbach Group. Im Blick hat er dabei auch die Elektrizitätswerke, die Interesse an neuen Dienstleistungen haben, um ihre Glasfasernetze attraktiv zu machen. Kappeler hofft, bis Ende des nächsten Jahres 25 000 Boxen zu verkaufen oder vermieten zu können. Ohne diese Investitionskosten in Höhe von bisher 1 Mio. Fr. wäre der Ebit auf dem Niveau des Vorjahressemesters geblieben. Nun sinkt er um 6,7% auf 13 Mio. Fr.
Das Debakel um die Messung der Einschaltquoten hat bei Goldbach keine Spuren hinterlassen. Trotz fehlenden aktuellen Daten konnte der Umsatz bei der Fernsehwerbung, dem wichtigsten Geschäftszweig, erneut gesteigert werden, um 5,4% auf 148,4 Mio. Fr. Fürs zweite Halbjahr rechnet Kappeler erneut mit höheren Umsätzen, auch weil die Nachfrage nach audiovisueller Werbung weiter wächst. Dies gilt ebenso für den Online-Sektor. Das Volumen ist dort noch gering – der Umsatz mit Online-Videos betrug im ersten Halbjahr 2013 6,5 Mio. Fr. –, das Wachstum aber hoch (+35%). Einen Rückschlag verzeichnet Goldbach bei der Radiowerbung, wo der Umsatz um 10% auf 21,2 Mio. Fr. sank, dies nach einem mehrjährigen Wachstum. Mit einem eigenständigen Vermarktungsunternehmen will man nun diesen Geschäftsbereich stärken.
Goldbach lebt grossenteils immer noch vom traditionellen Offline-Werbesektor (Radio und Fernsehen), der 78% des Gesamtumsatzes in Höhe von 220,5 Mio. Fr. (1. Halbjahr) ausmacht. Der Ebit-Beitrag macht gar 93% des Gruppengewinns aus. Die Erschliessung der volatilen Online-Märkte verlief in jüngster Zeit harzig. Nun scheint sich die Lage aufzuhellen. Im Bereich Audience (u. a. Online-Display-Werbung) wuchs der Umsatz um 2,4% auf 28,4 Mio. Fr., im Bereich Interactive um 25% auf 23,1 Mio. Fr.
Gruss Vagzubi
PeterA1'032 Beiträge
bearbeitet #6
Im Blick hat die Küsnachter Firma jene schätzungsweise 1,5 Millionen Haushalte, die sich noch nicht ans Digitalfernsehen angeschlossen habenDas glauch ich nicht, jeder Kabelanschluss ist ein digital-Anschluss wenn die Sender unverschlüsselt übertragen werden, was ja bei den meisten Netzen der Fall ist. Ist ja nur noch eine Minderheit die keinen digital-TV tauglichen TV haben.
robi6'764 Beiträge
Das ist ja alles alter Käse in neuen Zeitungen ;-)
zB: http://www.cetoday.ch/de-CH/News/2012/12/17/Die-Wilmaa-Box-kommt.aspx
das war die erste (und einzige) berzahlte Beta die ich kenne.
Offensichtlich haben sie nun die technischen Probleme im Griff, dass sie auf den Markt wollen...
zB: http://www.cetoday.ch/de-CH/News/2012/12/17/Die-Wilmaa-Box-kommt.aspx
das war die erste (und einzige) berzahlte Beta die ich kenne.
Offensichtlich haben sie nun die technischen Probleme im Griff, dass sie auf den Markt wollen...
Seite 1 von 1 · 7 Beiträge in diesem Thema