ewiggestrige Feministin Savary Géraldine (SP) will Internet-Zensur

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Eingereichter Text

Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, damit Internetdienstanbieter im vorbeugenden Kampf gegen die Internetpornografie systematisch die neuesten Technologien einsetzen.

Begründung

Der Zugang zu Pornografie im Internet durch Jugendliche verlangt politisches Handeln, sei dies nun anhand von Änderungen im Strafgesetz (siehe dazu zahlreiche Initiativen, die eine Verschärfung der in Artikel 197 Ziffer 3bis des Strafgesetzbuches vorgesehenen Strafen fordern) oder im Bereich der Prävention (siehe dazu den Bericht des Bundesrates vom 20. Mai 2009 zu "Jugend und Gewalt"). Der Jugendschutz im Internet verpflichtet auch die Telefondienstanbieter. Diese sollten Internetabonnemente anbieten können, die es den Eltern ermöglichen, die Kontrolle über den Zugang ihrer Kinder zu pornografischen Bildern auszuüben. Zudem sollte es möglich sein, dass die Internetdienstanbieter Gewalt und Pornografie vorbeugend herausfiltern, ohne dass diese Aufgabe dem Kunden überlassen wird. Solche innovativen Technologien würden den Kampf gegen die Verwendung unzulässiger pornografischer Abbildungen durch Jugendliche ermöglichen, denn die Familien würden künftig über ein spezielles Familienabonnement verfügen. Die technischen Instrumente sind realisierbar, sofern die Telefondienstanbieter bereit sind, in innovative Technologien dieser Art zu investieren. Die vorliegende Motion fordert den Bundesrat deshalb auf, die nötigen Massnahmen zu ergreifen.
Quelle: 11.3314 - Pornografie im Internet. Vorbeugend handeln - Curia Vista - Geschäftsdatenbank - Die Bundesversammlung - Das Schweizer Parlament

Kommentar Piratenpartei:

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Die Dame ist ja auch von der Content Mafia "bezahlt".

Die SP hat mit Roland Näf ja noch eine weitere Person, die ich sofort von der Liste streichen würde.

 
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Die Dame ist ja auch von der Content Mafia "bezahlt".
wie kommst du zu dieser Aussage? Meiner Meinung nach nur billiger Populismus und Ahnungslosigkeit.

Die SP hat mit Roland Näf ja noch eine weitere Person, die ich sofort von der Liste streichen würde.
Gamer kennen diesen Namen im Zusammenhang mit diversen Aktionen gegen Computer- und Videospiele. Unter anderem ist Roland Co-Präsident der Vereinigung gegen mediale Gewalt und hat eine Motion an den Berner Grossrat eingereicht in dem er sich für einen sehr restriktiven Jugendschutz bis hin zu Totalverboten einsetzt.

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Ist es richtig, dass er nicht mehr gewählt wurde?

Google und https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Parlamentswahlen_2011/Resultate_Nationalratswahlen

 
Also über gewisse fragwürdige Computerspiele oder zumindest den Jugendschutz im Zusammenhang mit diesen muss man meiner Meinung nach diskutieren können, ohne gleich in die Kommunistenecke gestellt zu werden. Es ist wissenschaftlich weder bewiesen noch dementiert, welchen Einfluss Computergames auf einen Jugendlichen / ein Kind haben (dass wir nicht über Erwachsene reden, sollte klar sein).

Und zur Motion der SP-Frau: Da wird sich der Papi aber über die neue Filtersoftware freuen;)

 
Es sollte klar sein, dass 10-jährige kein GTA spielen sollten. Ich bin aber genug alt dazu.

Und die Dame will ja auch Downloads von MP3/Filmen kriminalisieren. Gab diverse Stories in 20min. „Bezahlt“ war bewusst Stammtisch-Slang.

 
Politiker, die das Internet regulieren wollen. Das sind sicher alles auch noch Email-Ausdrucker.

Also echt. Und sowas im Jahre 2011. Wer wählt diese Leute eigentlich?

 
Also keine Regulierung fürs Internet? Es tönt immer so modern und progressiv, aber von all den Piraten und Verfechtern der Internet-Anarchie habe ich auch noch keinen überzeugenden Ansatz gehört zur Bekämpfung von Kinderpornografie, Sodomie, Internetkriminalität etc. Vorschläge?

 
Kinderpornos bekämpft man sicher nicht, in dem man die zugehörigen Seiten sperrt. Dann kann man auch Armut und Hunger dadurch bekämpfen, dass einfach verboten wird, über diese Sachen in den Medien zu schreiben.

Man muss an einem anderen Punkt ansetzen...

 
Also keine Regulierung fürs Internet? Es tönt immer so modern und progressiv, aber von all den Piraten und Verfechtern der Internet-Anarchie habe ich auch noch keinen überzeugenden Ansatz gehört zur Bekämpfung von Kinderpornografie, Sodomie, Internetkriminalität etc. Vorschläge?
Das sind weder moderne noch progressive Gedanken.

Die Bedenken wegen Kommerzialisierung (und staatlicher Kontrolle) wurden bereits anno 1995 in Usenet-Foren heiss diskutiert.

Irgendwie wünsche ich mir heute zwei Internets. Eines für den Durchschnittsbürger, welches massgeschneidert auf ihn mit Kommerz, politisch korrekten Inhalten und ein wenig Bling-Bling angereichert ist. Und daneben das echte, alte Internet - ohne Gedöns von Leuten, die ihre Zeit damit verbringen andere zu Massregeln und zu regulieren.

Übrigens: Sodomie (oder auch Analverkehr unter Männern) ist legal. Ob Du das nun magst oder nicht. Du kannst das gerne bekämpfen. In Deinem Inter-Nett.

 
Junge, wenn du mich schon als Kommerz-Junkie und "Durchschnittsbürger" (was für eine Beleidigung...) bezeichnen willst, sollst du folgendes wissen:

- Sodomie ist NICHT Analverkehr. Sodomie ist Geschlechtsverkehr mit Tieren und in der Schweiz illegal.

- Korrigier mich, wenn ich das falsch verstanden habe, aber in deiner zwei-Internet-Hypothese gäbe es also eines für den Durchschnittsbürger und ein aufregendes, authentisches - und dazu zählst du Kinderpornografie? Ist das dein Ernst? Glaubst du wirklich, es ist ein starkes Argument, jemanden damit zu diffamieren, dass er andere nur massregeln will, wenn er sich überlegt, wie man gewisse Auswüchse bekämpfen kann?

- Meine Feststellung war, dass ich noch keine Variante gehört habe, wie Kinderpornografie bekämpft werden kann. Auch in diesem Thread und auch von dir nicht.

 
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Glaubst du wirklich, es ist ein starkes Argument, jemanden damit zu diffamieren, dass er andere nur massregeln will, wenn er sich überlegt, wie man gewisse Auswüchse bekämpfen kann?- Meine Feststellung war, dass ich noch keine Variante gehört habe, wie Kinderpornografie bekämpft werden kann. Auch in diesem Thread und auch von dir nicht.
Man kann nach Seiten Fahnden und die entsprechenden Provider anschreiben. In den allermeisten Fällen wird ziemlich fix reagiert.

Zensur löst grundsätzlich keine Probleme. "Aus den Augen, aus dem Sinn" hilft bei der Thematik ganz sicher nicht weiter.

 
Also keine Regulierung fürs Internet? Es tönt immer so modern und progressiv, aber von all den Piraten und Verfechtern der Internet-Anarchie habe ich auch noch keinen überzeugenden Ansatz gehört zur Bekämpfung von Kinderpornografie, Sodomie, Internetkriminalität etc. Vorschläge?
Das Internet lässt sich nicht regulieren. Nicht mal in China oder im Iran, auch wenn die das wirklich mit allen Mitteln versuchen.

Und zu denken, dass man Kinderpornographie mit IP-Filtern oder gar mit DNS-Sperrungen bekämpfen könnte ist so blauäugig wie es nur ein Laie formulieren kann. Sonst könnte man Prostitution verhindern in dem man Strassen sperrt :-)

Denkst du wirklich, dass du in nur Google "Kinderpornographie" einzugeben brauchst und dann landest du auf den entsprechenden Inhalten? Wenn das so wäre, dann könnte eine Zensur eventuell etwas ausrichten. Aber binaries im Usenet und geschlossene Foren mit Links auf FTP-Server lassen sich nicht (lange) sperren und meist auch nicht mal eruieren. Und was mit verdecken Ermittlungen herausgefunden wird, ist ja schon im Visier der Polizei == Effizient wäre das Geld eingesetzt wenn man MELANIE aufstocken würde.

Robi

 
Es ist mir schon klar, dass eine technische Regulierung schwierig ist und man sich hier in einem enorm heiklen Spannungsfeld zwischen Zensurverbot, technischer Unmöglichkeit und Ideologie bewegt. Meiner Meinung nach müsste der Konsum von Kinderpornografie (nicht Pornografie!) besser verfolgt und härter bestraft werden. Die Chancen dafür sind allerdings politisch gesehen so gut wie nicht da, das sehe ich auch.

 
Kinderpornografie im Internet wird doch nur vorgeschoben, damit die staatlichen Stellen eine Kontrollen sanktionieren können. Und das mit dem Segen der Lemminge. Letzlich stehen die Content-Mafia und die Abmahn-Anwälte schlange, um sich der Regulierung anzuschliessen.

Wo waren denn die Regulierungseiferer, als Kinder in Heimen jahrzehntelang sexuell missbraucht wurden?

Reguliert mal zuerst den Kindsmissbrauch. Dann können wir wieder über Kinderpornografie im Internet reden.

 
Also über gewisse fragwürdige Computerspiele oder zumindest den Jugendschutz im Zusammenhang mit diesen muss man meiner Meinung nach diskutieren können, ohne gleich in die Kommunistenecke gestellt zu werden.
Das war jetzt eher eine Beleidigung an die Kommunisten. Es ist schlicht und ergreifend falsch, zu behaupten, dass alle Bestrebungen, das Internet zu regulieren und Computerspiele zu zensieren / zu verbieten, aus der linken Ecke kommen. Im Gegenteil - das meiste kommt von rechts und, wie schon oben erwähnt, aus der Feministinnen-Bewegung, welche zum Glück auch bei den linken inzwischen nicht mehr zum guten Ton gehört.

Abgesehen davon: es muss hierzulande mit allen Mitteln gegen eine Verbritisierung der Strafgesetzbestimmungen vorgegangen werden. In England gilt schon seit Jahren: Jeder Mann ist ein gewalttätiger, Kinder-Pornos konsumierender Frauen- und Kinderschänder, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Dazu darf es hier nicht kommen.

 
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Kinderpornos bekämpft man sicher nicht, in dem man die zugehörigen Seiten sperrt. Dann kann man auch Armut und Hunger dadurch bekämpfen, dass einfach verboten wird, über diese Sachen in den Medien zu schreiben.
Es geht hier (einmal) nicht um Kinderpornos, sonden um Jugendschutz.

 
Meiner Meinung nach müsste der Konsum von Kinderpornografie (nicht Pornografie!) besser verfolgt und härter bestraft werden.
Genau das meinte ich mit meinem Post. Nicht das Internet zensieren, Täter/Unterstützer/Konsumenten finden und bestrafen ist das Mittel der Wahl. Alles andere ist entweder Unwissen, Populismus oder Absicht.

Robi

 
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