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eBanking: Abtippen von Referenznummern auf Papier/PDF (und Einordnen). Altmodisch?

17 Antworten6'516 AufrufeGestartet von BusFahrer ·

BusFahrerThemenstart398 Beiträge
#1
Hi

Ich habe das Gefühl, dass ich auf sehr altmodische Weise eBanking mache. Ich tippe beim Bezahlen von Rechnungen die Referenznummern vom Papier oder PDF ab und ordne das ein (ein Ordner/Jahr).

Gibt es bessere Alternativen/Weg um Rechnungen zu bezahlen? Wie macht ihr das?

Bei meiner Internetrecherche bin ich auf http://www.e-rechnung.ch gestossen, nur scheint das nur von wenigen Firmen (Rechnungssteller) unterstützt zu sein?! Nutzt das jemand?

Welche Empfehlung gebt ihr mir ab?

hilfi780 Beiträge
#2
Ich hab e-Rechnung. Funktioniert nach dem erstmaligen registrieren dann ganz einfach. Machen immer mehr Firmen mit. Oder halt als Alternative LSV (Banken) oder Debit Direct (PostFinance).

Oder halt einen "Pen" kaufen, der die Ref-Nr. einlesen kann.

Markus1'750 Beiträge
#3
Hi
Ich habe das Gefühl, dass ich auf sehr altmodische Weise eBanking mache. Ich tippe beim Bezahlen von Rechnungen die Referenznummern vom Papier oder PDF ab und ordne das ein (ein Ordner/Jahr).

Gibt es bessere Alternativen/Weg um Rechnungen zu bezahlen? Wie macht ihr das?

Bei meiner Internetrecherche bin ich auf http://www.e-rechnung.ch gestossen, nur scheint das nur von wenigen Firmen (Rechnungssteller) unterstützt zu sein?! Nutzt das jemand?

Welche Empfehlung gebt ihr mir ab?
Ich tippe die jeweils ab ;-). Wenn Du Inhaber einer Firma bist, bzw. im privaten Haushalt die Rechnungen gleich mehrerer Leute verwaltest, würde da wohl die Anschaffung eines Lesegerätes zum Einscannen der unteren Codierzeile eher lohnen.

Anbieter von Software zur Offline-Erfassung der Daten haben solche Geräte zumeist auch noch im Angebot.

Was e-rechnung betrifft, nutze ich bislang nicht. Denn ich habe festgestellt, dass jene Rechnungssteller zumeist das Geld von mir bereits via LSV einziehen ;-).

Gruss Markus

BusFahrer398 Beiträge
#4
Oder halt als Alternative LSV (Banken) oder Debit Direct (PostFinance).
Danke für deine Antwort.

Mir gefällt Debit Direct nicht, weil die Firmen automatisch Geld von meinem Konto beziehen können (ohne das ich jede Transaktion approve).

Der Rechnungssteller bucht den fälligen Betrag direkt von Ihrem Konto ab.
(...)

Sie haben das Recht, Belastungen innerhalb von 30 Tagen ab Versand des Kontoauszuges, schriftlich beim Operations Center zu widerrufen. Für den Widerspruch müssen folgende Angaben mitgeliefert werden: Postkonto-Nummer, Buchungsdatum, Betrag, Debit Direct Teilnehmer.
Quelle: PostFinance - Debit Direct

Bei LSV dasselbe Problem:

Beim Lastschriftverfahren belastet der Rechnungssteller Ihr Konto entsprechend der Rechnung aufgrund Ihrer einmaligen Ermächtigung. Nach erfolgter Belastung erhalten Sie durch die Basellandschaftliche Kantonalbank eine Belastungsanzeige zugestellt. Danach besteht für Sie während 30 Tagen ein Widerspruchsrecht.
Quelle: LSV

Ein schriftliches Widerspruchsrecht bedeutet ein administrativen Krieg...

BusFahrer398 Beiträge
#5
Wenn Du Inhaber einer Firma bist, bzw. im privaten Haushalt die Rechnungen gleich mehrerer Leute verwaltest, würde da wohl die Anschaffung eines Lesegerätes zum Einscannen der unteren Codierzeile eher lohnen.
Der PayPen von Crealogix ist mir zu teuer. Ich mache die Rechnungen nur für unsere Familie.



schnuerbel1'837 Beiträge
#6
Ich benutze schon seit drei Jahren ausschliesslich eBills von PayNet via meine Hausbank. Das ist interessant für mich, da die meisten meiner Rechnungssteller eBills anbieten. Ob das auch für Dich zutrifft, siehst Du hier: SIX Paynet - E-Rechnung - Teilnehmende Rechnungssteller.

Du wirst über das Eintreffen von Rechnungen an Deine Hausbank via email von Paynet benachrichtigt. Innerhalb Deiner E-Banking-Umgebung wirst Du die eingegangenen Rechnungen vorfinden, welche Du mit einem Klick bezahlen kannst (oder auch nicht). Alles ist vorausgefüllt, inkl. Referenznummern. Das Valutadatum entspricht dem Zahlungsdatum gemäss Rechnung (also meist 30 Tage ab Rechnungsdatum).

In all den Jahren habe ich genau einen Schönheitsfehler des Systems erkannt. Als ich die Cablecom-Rechnung (wg. Ferienabwesenheit) nicht pünktlich bezahlte, war bei meiner Rückkehr aus dem Urlaub bereits die Folgerechnung (inkl. unbezahltem Saldo der Vorrechnung) eingetroffen. Da Du den Rechnungsbetrag bei eBills nicht verändern kannst, blieb mir nichts anderes übrig, als entweder eine Rechnung nicht zu zahlen oder beide Rechnungen zu bezahlen und auf eine Gutschrift seitens Cablecom zu warten. Ich habe letzteres gemacht und die Verrechnung des zuviel bezahlten Betrages hat geklappt.

Für den Vermieter und die Krankenkasse habe ich einen Dauerauftrag.

Da bleibt im Normalfall nur noch eine Rechnung übrig: Die M-Cumulus Kreditkarte von GE Money Bank. Die bietet zwar elektronische Rechnungen mit ESR an, aber nicht eBills via Paynet. Jedoch habe ich entdeckt, dass mit dem Foxit-Reader (Alternative zu Acrobat PDF Reader) die Angaben aus dem PDF-ESR via Copy & Paste in den Zahlungsauftrag übernommen werden können. Ist zwar ein wenig umständlich, aber immer noch besser als Referenznummern Abzutippen.

Persönlich bin ich mittlerweile total weg von Papierrechnungen / Papierbuchhaltung. Warenlieferungen (welche natürlich normale Rechnungen auslösen), scanne ich sogar ein und werfe das Altpapier danach weg. Wie gesagt, mein Szenario trifft vielleicht für Dich nicht zu. Am Besten, Du schaust im obigen Link nach, ob die meisten Deiner Rechnungssteller eBills anbieten. Dann kannst Du entscheiden, ob Du das machen willst.

Markus1'750 Beiträge
#7
[...] von GE Money Bank.
Der zieht bei mir via LSV ein ;-)

Gruss Markus

BusFahrer398 Beiträge
#8
Die e-Rechnung (bei der Post Finance) ist wohl noch nicht so durchdacht. Screenshot eFinance Java Applikation:



Mindestens einen Vorschlag mit den Firmen wo ich Rechnungen bezahlt hatte, hätte ich schon erwaretet. Lassen wir das sein.

BusFahrer398 Beiträge
#9
Ich benutze schon seit drei Jahren ausschliesslich eBills von PayNet via meine Hausbank. Das ist interessant für mich, da die meisten meiner Rechnungssteller eBills anbieten. Ob das auch für Dich zutrifft, siehst Du hier: SIX Paynet - E-Rechnung - Teilnehmende Rechnungssteller.
Danke für deine Antwort. Das ist das gleiche wie http://www.e-rechnung.ch (hier einfach der Consumer Internet Auftritt)?!

anykey5'528 Beiträge
#10
Also im E-Banking der NAB/CS kann man bei E-Rechnung via PayNet den Betrag ändern...

olifaessler4'260 Beiträge
#11
Also im E-Banking der NAB/CS kann man bei E-Rechnung via PayNet den Betrag ändern...
Ja, das wollte ich auch grad sagen. Ich kann bei der CS Beträge ändern. Die Daten werden bei der Freigabe in die Eingabemaske des Einzahlungsscheins übernommen und können dort angepasst werden...

schnuerbel1'837 Beiträge
#12
Bei der Bank Coop geht das (ging das damals) definitiv nicht. :-(

Vampire539 Beiträge
#13
Also im E-Banking der NAB/CS kann man bei E-Rechnung via PayNet den Betrag ändern...
Beim UBS e-banking ist dies auch möglich ...

CHfish3'690 Beiträge
#14
Als Randhinweis bezüglich PayPen:

https://www.clx-shop.com/ubs/de/Belegleser/CLX-PayPen.html

🙂

hilfi780 Beiträge
#15
Beim UBS e-banking ist dies auch möglich ...
Und bei PF gehts auch /emoticons/default_wink.png

Guest
#16
Die e-Rechnung (bei der Post Finance) ist wohl noch nicht so durchdacht. Screenshot eFinance Java Applikation:


Mindestens einen Vorschlag mit den Firmen wo ich Rechnungen bezahlt hatte, hätte ich schon erwaretet. Lassen wir das sein.
Sobald du eine Zahlung erfasst hast an einen Teilnehmer der E-Rechnung unterstützt wirst du darauf hingewiesen, dass du die Rechnung in Zukunft via E-Rechnung begleichen kannst.

frantic2'985 Beiträge
bearbeitet #17
Vorläufig funktioniert mein PayPen noch... Wem der aber zu teuer ist, der kann ja mal diese iOS App namens "Scan and Pay" testen: Scan and Pay für iPhone, iPod touch und iPad im iTunes App Store

Ich mag Einzugsbevollmächtigungen (LSV / Debit Direct) auch nicht. Da bin ich im Zugszwang, falls mal etwas nicht stimmt. Wenn man's nicht früh genug merkt und die Frist verpasst, ist man der Dumme.

Deshalb habe ich vor kurzem auch ein paar Firmen auf e-Rechnung umgestellt. Bin gespannt, ob das jetzt Ende Monat klappt, und ich die ersten Rechnungen so zahlen kann...

Brandis7 Beiträge
#18
Wo es möglich ist, nutze ich E-Bill von Postfinance. Leider bietet die GE Money Bank das nicht an. Um Ordnung in meinen Rechnung zu haben, drucke ich diese dann gerne aus. Leider funktioniert das bei der GE Money Bank nicht. Wenn ich das PDF drucke, kriege ich fast komplett schwarze Seiten, praktisch nur der Einzahlungsschein ist gut erkennbar, aber die Betragsfelder sind auch schwarz. Habe es sowohl mit einem Laserdrucker im Büro sowie einem Tintenstrahldrucker zuhause probiert, überall das gleiche Resultat.

Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte und wie man das beheben kann?

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