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Die einen verlieren die Schlacht, die anderen den Krieg

6 Antworten1'548 AufrufeGestartet von roman70 ·

roman70Themenstart9'245 Beiträge
#1
Der Bund entscheidet mit der Konzessionsvergabe bei den privaten Radiosendern über Sein oder Nichtsein. Fernsehstationen hingegen können auch ohne Konzession senden.

Das Departement Leuenberger entscheidet in den nächsten Monaten, welche privaten Regionalfernsehsender eine Konzession erhalten werden. Geht bei der Vergabe zum Beispiel TeleZüri leer aus, bedeutet dies nicht zwingend das Aus für die TV-Station. Zwar müsste TeleZüri – wie heute schon – ohne Bundesgelder in der Höhe von 1,5 Millionen Franken pro Jahr auskommen. Um weiterhin senden zu können, bräuchte der Sender einzig einen (neuen) Vertrag mit dem Kabelnetzbetreiber Cablecom, der für die Aufschaltung der TV-Stationen besorgt ist. Cablecom wird laut Sprecher Hugo Wyler sicherstellen, dass alle konzessionierten TV-Stationen im vorgesehenen Verbreitungsgebiet senden können. Offen ist, was mit den Sendern ohne Konzession geschieht. «Wir können erst nach dem Konzessionsentscheid Stellung dazu nehmen», sagt Wyler.

UKW-Frequenzen – ein knappes Gut

Anders präsentiert sich die Ausgangslage bei den Radios. Auf Sendung gehen kann nur, wer beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eine Konzession ergattert hat. Die Ursache hierfür ist technischer Natur. UKW-Frequenzen für die drahtlos terrestrische Verbreitung von Radioprogrammen sind ein knappes Gut. Deshalb vergibt das Bakom für das Sendegebiet Zürich–Glarus nur drei Konzessionen. Wären es mehr, könnte die vom Gesetzgeber vorgeschriebene und von den Veranstaltern erwartete Empfangsqualität nicht gewährleistet werden, sagt Bakom-Vizedirektor Matthias Ramsauer. Auch Radiostationen in angrenzenden Sendegebieten verunmöglichen laut Ramsauer eine dichtere Belegung des Frequenzbandes, so etwa Radio Top in Winterthur, Radio Central in Glarus oder Radio 1 in Zürich.

Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus der Verordnung über die nicht ionisierende Strahlung (NIS); diese schreibt pro Sendestandort eine maximal zulässige Strahlungsmenge vor. Es sei fraglich, so Ramsauer, ob vor diesem Hintergrund eine zusätzliche Sendeanlage, etwa auf dem Uetliberg, bewilligt werden könnte. Problematisch sind zudem so genannte Überreichweiten. Vom Uetliberg aus kann bei einer entsprechenden Ausrichtung der Antenne eine Radiostation theoretisch bis nach Deutschland senden – was jedoch dortige Sender stören würde. Wie Ramsauer sagt, braucht es deshalb für jeden Sendestandort viel Koordinationsaufwand.

Quelle: Tages-Anzeiger - News - Übersicht

blue_chip389 Beiträge
#2
wenn man bei DAB mal etwas gas geben würde (bzw. Kosten der Geräte senken kkönnte), dann wäre das alles doch kein Problem mehr?!

Greez

absolutjoy496 Beiträge
#3
Der 2. DAB-Layer soll ja im Herbst 08 kommen. Nur gibt es noch fast keine Endgeräte dafür (muss MPEG4 können).

sparky336 Beiträge
#4
ganz süss ist wie die tamedia (v.a. tagesanzeiger und 20min) mit ihren journis dafür kämpft dass radio24 nicht abgeschaltet wird. die schreiben derart meinungsbetont dass es schon danach schreit, konzernjournalismus pur.

hume131'328 Beiträge
#5
Ich verstehe sowieso nicht, warum Radio 1 soviel Vorschusslorbeeren bekommt, obwohl dieser Sender noch nicht eine Minute gesendet hat. Und das ein Sender über die Klippen springen muss gibt´s wohl auch nur in der Schweiz, oder gar nur in Zürich?

****463 Beiträge
#6
Tja wir reden hier von Super Roger der Pionier,ich sag dem filz

und bei uns in Basel geht genau dasselbe ab,Radio Basilisk und Radio Basel 1 müssen auch um die Lizenz bangen,weil unser Medien Guru CH.Heeb auch ein Radio will.also Fils zum zweiten.

hume131'328 Beiträge
#7
Man investiert doch nicht Millionen zum voraus, wenn man nicht bereits weiss, dass man eine Lizenz erhalten wird. Hellsehen kann auch der gute Roger nicht. Das ist doch ein abgekartete Sache. Was würde Roger machen, wenn er die Lizenz nicht erhält. Trotzdem senden? So wie damals zu den Anfangszeiten?

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