Cablecom im ersten Quartal in Gewinnzone
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ZÜRICH - Die Kabelnetzbetreiberin Cablecom ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz wuchs im ersten Quartal um 10,3 Prozent auf 255,6 Mio. Franken. Trotz gestiegener Abschreibungen und Amortisationen stiess Cablecom operativ in die Gewinnzone vor.
Die Kabelnetzbetreiberin erzielte einen Betriebsgewinn von 10,5 Mio. Franken, wie aus dem Quartalsbericht der Cablecom-Besitzerin Liberty Global hervorgeht, der der Nachrichtenagentur SDA vorliegt. Im Vorjahreszeitraum hatte Cablecom noch einen Betriebsverlust von 4 Mio. Fr. hinnehmen müssen.
Im Fernsehgeschäft macht sich die Umstellung vom analogen zum digitalen TV bemerkbar. Die Abschaltung von analogen TV-Programmen, um Platz im Netz für die Aufschaltung von digitalen TV-Programmen hatte zu einem Sturm der Entrüstung geführt.
Erstmals seit langem hat Cablecom Fernsehkunden verloren. Unter dem Strich zählte sie Ende März 1,557 Mio. TV-Abonnenten. Das sind 2000 weniger als drei Monate zuvor. Denn der Zuwachs beim digitalen TV (+16 900) konnte den Verlust beim analogen Fernsehen nicht wettmachen (-18 900).
In jüngster Zeit hat das Geschäft mit dem digitalen TV allerdings wieder Schwung bekommen. Kaum war die widerwillig mit dem Preisüberwacher vereinbarte Preissenkung für digitales TV auf den 1. April in Kraft getreten, wurde die Cablecom mit Anmeldungen überschwemmt.
Weiter zulegen konnte die Cablecom im Telekomgeschäft. Die Zahl der Internetkunden stieg um 13 800 auf 425 700. Für ihr Telephonangebot konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten 7400 neue Abonnenten anlocken und zählte Ende März 260 800 Telefoniekunden.
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