Man kann also grundsätzlich keinem mehr trauen, denn weicht man den USA aus, landet man halt bei chinesischen Herstellern, insbesondere, wenn man Taiwan zu China rechnet. Und bekanntlich hat China auch seine Interessen...
Sich selber könnte man trauen (naja ok - in Bundesbern ist wohl auch das unangebracht) /emoticons/default_wink.png
Russland macht gerade deshalb aber etwas richtiges:
ich weis jetzt nicht mehr, wo ich das gelesen hab (Golem oder Heise?), aber Russland baut basierend auf einem Raspberry ein Modell mit mehreren Kernen, darauf soll dann ein ebenfalls angepasstes/kontrolliertes Arm-Linux laufen; dies macht man, weil man keinem Hersteller mehr vertrauen kann, vor allem wenn Hard- und/oder Software aus den USA kommen...
Klar wird's bei Routern und intelligenten Switchen etwas komplizierter... Aber in Anbetracht dessen, das "native IPv6-Technik" noch immer nicht in die Gänge kommt, wär's fast schon "in Leichtes" ein eigenes Gerät herzustellen, das mit einem OSS-Betriebssystem läuft, und soweit Abhörsicher ist... So ein Opensource-Router könnte man dann auch gut verkaufen, vor allem wenn jener native v6 ist; führt man in den IT-Abteilungen dann zeitgleich ein "RussenPi" ein, und migriert auf v6 hat man auf längere Zeit keinen Stress mehr...
Edit:
mir ist klar, das es natürlich native v6-Hardware gibt, aber diese ist ziemlich teuer, und kommt meist aus NSA-Country, oder wird von Firmen - unter "absolut closed source"-Bedingungen - hergestellt, die in den USA ihren Sitz haben...