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Birmensdorf ist offline

4 Antworten520 AufrufeGestartet von smid ·

smidThemenstart12'144 Beiträge
#1
Vielleicht habt ihr es ja in der Zeitung gelesen: Birmensdorf (ZH) ist offline.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Dorf-ohne-Telefonanschluss--Polizei-patrouilliert/story/16271785


Am Montag gab es einen Kurzschluss in der Telefonzentrale. Dann waren Mobile und Festnetz offline. Mit Cablecom geht es natürlich noch.

Mobile läuft wieder seit Montag Abend, ist aber doch ziemlich ausgelastet.

Sogar TeleZüri war in Birmensdorf
http://www.telezueri.ch/62-show-zuerinews/4641-episode-dienstag-9-juni-2015#birmensdorf-nach-gewitter-offline


Und eben ganz offline ist man ja nicht, da es in Birmensdorf sicher auch einige Cablecom Kunden gibt.

Da es die Zentrale wirklich übel erwischt hat, kann Swisscom wohl nicht schneller.

Trotzdem merkt man halt, dass es schon mutig ist, nur auf einen Anbieter zu setzen. Ja mal ein paar Tage ohne Internet? Aber GAR nicht telefonieren können ist schon ein bisschen komisch.

(Bei uns ist das Festnetz/Internet CC, das Mobile Swisscom). Und ich war am Montag froh darüber weil ich doch einen wichtigen Anruf machen musste. 

Vialli288 Beiträge
#2
Ja, im Aargau hatte es am Montagnachmittag auch einige Störung auf dem Netz von Swisscom. Natur halt....

CHfish3'690 Beiträge
#3
Nicht grössflächig, aber:

Internet, TV und Telefonie unterbrochen
in Arbeit


Betrifft Kunden in
Luzern

Beschreibung
Aktuell sind das Internet, der Swisscom TV Service und die Telefonie in Teilen von Luzern unterbrochen. Infolge eines Wasserschadens wurde ein Anschlusskabel von Swisscom beschädigt. Zurzeit arbeiten unserer Techniker an der Behebung des Leitungsschadens. Wir informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen, spätestens aber am 11.06.2015 abends. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Swisscom

Geschätzter Abschluss am:
12.06.2015, Abend

Waudiz570 Beiträge
#4
Nicht nur wegen Schäden durch Naturereignisse, sondern auch wegen Verwundbarkeit durch gezielte Angriffe habe ich es schon immer als Unsinn, ja als Fahrlässigkeit empfunden, dass man in der Schweiz partout möglichst nur eine Infrastruktur will. Das hemmt den Wettbewerb und reduziert die Sicherheit gleichermassen.

So soll etwa nur ein Glasfasernetz gebaut werden, welches dann alle interessierten Anbieter nutzen können. Wenn dieses Netz ausfällt, sind aber "alle" weg.

Ein Wettbewerb der Infrastrukturen hielte ich für sehr begrüssenswert, auch wenn ich mir schon bewusst bin, dass er auch Nachteile und Verlierer kennt. Das Mindeste wäre, dass die Kabelnetze ebenfalls FTTH verglasfasert werden. Das wird meiner Ansicht nach langfristig auch kommen, spätestens als Nachfolge von DOCSIS 3.1.

Gut fände ich aber auch, wenn zumindest punktuell unabhängige neue Netze entstehen würden. Ja klar, es wäre wohl unvermeidlich, dass sich solche Anbieter auf die Grossstädte konzentrieren würden. Aber immerhin besser als nur ein Netz wäre es schon. In Deutschland gibt es das doch auch, etwa M-Net in München oder Netcologne in Köln.

magicfriend3'697 Beiträge
#5
Da sieht man einmal, wie verwundbar die jeweiligen Netze sind. Im Falle von Swisscom und einer betroffenen Zentrale, geht dann natürlich gar nichts mehr. Weder Internet, noch TV, noch Telefon. Und dann können die noch lange WiFi Hotspots verteilen. Wenn nun alle die Basisstation mit mobilem Internet belasten, bricht dort die Bandbreite zusammen. Nicht schön für die Betroffenen.

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