BAKOM schiebt Schwarzen Peter Lokalradios zu
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Die Zukunft von Radio Energy liegt in den Händen seiner Konkurrenz. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) zeigt sich offen für eine UKW-Übergangslösung - aber nur, wenn die anderen Privatradios im Grossraum Zürich damit einverstanden sind. Hier gehts weiter.
Quelle: 20 Minuten Online - BAKOM schiebt Schwarzen Peter Lokalradios zu - News
Quelle: 20 Minuten Online - BAKOM schiebt Schwarzen Peter Lokalradios zu - News
XXL131 Beiträge
Was heisst denn hier "den schwarzen Peter den Lokalradios zuschieben"? Da lachen ja die Hühner. Naja, was will man mehr erwarten von dem Käseblatt, welches die Zielgruppe bedient, die überfordert ist mit einer "echten" Zeitung🙄
Mir geht es gar nicht um eine Grundsatzdiskussion pro oder contra NRJZH. Als jemand, der das 16. Altersjahr vor laaanger Zeit erreicht hat, kann ich sowieso nicht mehr nachvollziehen, was an ein paar schlüpfrigen Sprüchli und dem vorgeschriebenen Einheits-Charts-Brei so sexy ist... Deshalb lass ich das auch sein.
Mir gehts einzig und allein darum wie diese Angelegenheit von 20min und auch von anderen NRJ-nahen Medien dargestellt wird. In diesem 20min-Artikel wird dem unaufmerksamen Leser wieder mal erzählt, dass alle ein böses Spiel treiben mit dem armen Radio NRJ, allen voran das BAKOM und jetzt auch noch die Konkurrenten im Raum Zürich.
Dass NRJ an dieser Misere eigentlich die grösste Schuld hat wird immer verschwiegen. Allen Beteiligten und Radiosendern sind die Spielregeln bekannt. Auch die Leute von NRJ kennen diese Spielregeln. Aber leider haben sie es jahrelang versäumt, sich um die Einhaltung dieser Regeln (und der damit verbundenen Konzession) zu bemühen. Ist es Naivität, Dummheit oder einfach Überheblichkeit? Wahrscheinlich ein bisschen von Allem, anders ist es nicht zu erklären, warum die von NRJ das Gefühl haben, dass für sie die Regeln nicht gelten.
Die Konkurrenten könnte man ja nicht mehr ernst nehmen, wenn diese das tatsächlich zulassen würden und somit nebenbei auch noch Anteile am Werbe-Kuchen verschenken würden. Erst recht nicht wenn man bedenkt, dass sich die anderen Stationen um die Einhaltung der Konzessionsbedingungen bemüht haben!
Fazit: NRJ hätte es ohne Probleme auch schaffen können die Konzession zu erhalten. Für die momentane Situation können sich die Hörer bei Ihrem eigenen Sender bedanken...
Somit wohl eher: "NRJ schiebt dem Rest der Welt den Schwarzen Peter zu..." /emoticons/default_wink.png
Mir geht es gar nicht um eine Grundsatzdiskussion pro oder contra NRJZH. Als jemand, der das 16. Altersjahr vor laaanger Zeit erreicht hat, kann ich sowieso nicht mehr nachvollziehen, was an ein paar schlüpfrigen Sprüchli und dem vorgeschriebenen Einheits-Charts-Brei so sexy ist... Deshalb lass ich das auch sein.
Mir gehts einzig und allein darum wie diese Angelegenheit von 20min und auch von anderen NRJ-nahen Medien dargestellt wird. In diesem 20min-Artikel wird dem unaufmerksamen Leser wieder mal erzählt, dass alle ein böses Spiel treiben mit dem armen Radio NRJ, allen voran das BAKOM und jetzt auch noch die Konkurrenten im Raum Zürich.
Dass NRJ an dieser Misere eigentlich die grösste Schuld hat wird immer verschwiegen. Allen Beteiligten und Radiosendern sind die Spielregeln bekannt. Auch die Leute von NRJ kennen diese Spielregeln. Aber leider haben sie es jahrelang versäumt, sich um die Einhaltung dieser Regeln (und der damit verbundenen Konzession) zu bemühen. Ist es Naivität, Dummheit oder einfach Überheblichkeit? Wahrscheinlich ein bisschen von Allem, anders ist es nicht zu erklären, warum die von NRJ das Gefühl haben, dass für sie die Regeln nicht gelten.
Die Konkurrenten könnte man ja nicht mehr ernst nehmen, wenn diese das tatsächlich zulassen würden und somit nebenbei auch noch Anteile am Werbe-Kuchen verschenken würden. Erst recht nicht wenn man bedenkt, dass sich die anderen Stationen um die Einhaltung der Konzessionsbedingungen bemüht haben!
Fazit: NRJ hätte es ohne Probleme auch schaffen können die Konzession zu erhalten. Für die momentane Situation können sich die Hörer bei Ihrem eigenen Sender bedanken...
Somit wohl eher: "NRJ schiebt dem Rest der Welt den Schwarzen Peter zu..." /emoticons/default_wink.png
kbx368 Beiträge
Dass die Verbreitung von NRJ rein technisch problemlos möglich wäre, wurde wohl schon zur Genüge diskutiert. Fest steht: Weder NRJ noch Radio 24 noch Radio Zürisee haben sich während der Anhörung für eine zusätzliche Konzession ausgesprochen. Offensichtlich hat niemand damit gerechnet, zu verlieren. Insofern ein klares Eigentor von NRJ, deren Siegessicherheit (Überheblichkeit?) jetzt bös gestraft wird. Trotzdem könnte man meiner Meinung nach versuchen, eine zeitlich eng befristete Übergangslösung zu finden (wie sieht es z.B. mit den "Eventradio"-Frequenzen aus?), schliesslich wäre DAB+-Promotion auch im Interesse des BAKOM / der SRG / des UVEK (oder müsste sein).
20min eine Nähe zu NRJ unterstellen ist etwas seltsam. Schliesslich gehört 20min zum gleichen Verlagshaus wie der NRJ-Konkurrent Radio 24. Vielleicht wollte man sich mit dieser Formulierung seitens Tamedia "retten", indem man das BAKOM als Schuldigen darstellt (und nicht Radio 24 und Radio Zürisee, auf die es für NRJ ankäme).
20min eine Nähe zu NRJ unterstellen ist etwas seltsam. Schliesslich gehört 20min zum gleichen Verlagshaus wie der NRJ-Konkurrent Radio 24. Vielleicht wollte man sich mit dieser Formulierung seitens Tamedia "retten", indem man das BAKOM als Schuldigen darstellt (und nicht Radio 24 und Radio Zürisee, auf die es für NRJ ankäme).
smid12'144 Beiträge
Gnu336 Beiträge
Ich hab mal was beloggt und verlinke jetzt mal stinkfrechMein Senf zu Energy | digichris.infoMeiner Meinung nach machst du genau den gleichen Fehler, wie viele andere: Du beurteilst die Situation NACH der Konzessionsvergabe.
1. Die Spielregeln waren für alle klar, auch für das "Sauglattismus-" und "Wir brauchen keine Vielfalt-Radio"
2. KEIN Sender hat sich VORHER Gedanken gemacht, dass er verlieren könnte. Also hat man sich nicht um Alternativen oder neue Ideen gekümmert, sondern erst nachher.
3. Und immer die "bösen" Politiker zu beschuldigen, ist billige Polemik.
4. Energy hat auch keine gescheiten lokalen News, also auch hier: selber schuld.
5. Haben sich überhaupt vorher mehr als eine handvoll Leute Gedanken über Frequenzverteilung gemacht? Namentlich auch neue Sender?
6. Sicher kann man mehr Frequenzen freischaufeln, aber darum ein veraltetes System ganz umkrempeln?
Gruss
Gnu
smid12'144 Beiträge
Grundsätzlich habe ich mich über das in meinen Augen doch eigenartige Verfahren gewundert. Es ist klar, dass dieses bekannt war. Das aber Scaglione gleich zwei Konzessionen bekommt ist wirklich komisch.
Ein Plan B wäre sicherlich sinnvoll gewesen, da gebe ich dir Recht. Aber wer hätte gedacht, dass Energy mal so endet?
Ich bin sicher kein Fan von Blabla Unterhaltung, trotzdem finde ich den Entscheid falsch.
Wir haben ein RTVG welches doch ein paar komische Auswüchse hat. Beispiel: TeleTop bekommt die Konzession in Zürich und keiner schaut hin, trotz analogem Sendeplatz.
Gedanken um die Frequenzen gab es immer wieder. Es gab auch mal die Idee Radio Eviva auf UKW zu bringen. Ist zwar nicht meine Musik, aber why not?
Ein Plan B wäre sicherlich sinnvoll gewesen, da gebe ich dir Recht. Aber wer hätte gedacht, dass Energy mal so endet?
Ich bin sicher kein Fan von Blabla Unterhaltung, trotzdem finde ich den Entscheid falsch.
Wir haben ein RTVG welches doch ein paar komische Auswüchse hat. Beispiel: TeleTop bekommt die Konzession in Zürich und keiner schaut hin, trotz analogem Sendeplatz.
Gedanken um die Frequenzen gab es immer wieder. Es gab auch mal die Idee Radio Eviva auf UKW zu bringen. Ist zwar nicht meine Musik, aber why not?
XXL131 Beiträge
[...] 20min eine Nähe zu NRJ unterstellen ist etwas seltsam. Schliesslich gehört 20min zum gleichen Verlagshaus wie der NRJ-Konkurrent Radio 24. Vielleicht wollte man sich mit dieser Formulierung seitens Tamedia "retten", indem man das BAKOM als Schuldigen darstellt (und nicht Radio 24 und Radio Zürisee, auf die es für NRJ ankäme).Meine Formulierung war tatsächlich etwas unglücklich, selbstverständlich hat 20min nichts mit NRJ zu tun. Trotzdem haben sie einmal mehr einen Käse geschrieben. Mit den NRJ-nahen Medien meinte ich natürlich Ringier und allen voran der Blick. All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die NRJ-Macher jämmerlich versagt haben. Es ist einfach nur peinlich, dass diese immer noch mit dem Finger auf andere zeigen ohne auch nur ein bisschen Selbstkritik zu üben oder Fehler einzugestehen. Dabei weiss unterdessen jeder Schweizer der fähig ist, sich selbst ein Bild zu machen (ohne Blick-Unterstützung😉), dass NRJ selbst massgeblich verantwortlich ist für diese Schlappe. Hochmut kommt vor dem Fall....
jericho2'340 Beiträge
Beispiel: TeleTop bekommt die Konzession in Zürich und keiner schaut hin, trotz analogem Sendeplatz.mich würde eh mal interessieren ob tele top in zürich geschaut wird - uns ssf im allgemeinen...
ich habe auch nie etwas mitbekommen dass top in zürich oder so werbe würde im sinne von - das neue tele in züri...
ich kann denen einfach nicht zuhören mit dem komischen dialekt und habe die längst aus meiner Favoritenliste geschmissen...
Gnu336 Beiträge
Grundsätzlich habe ich mich über das in meinen Augen doch eigenartige Verfahren gewundert. Es ist klar, dass dieses bekannt war. Das aber Scaglione gleich zwei Konzessionen bekommt ist wirklich komisch.Scaglione hat die Frequenz für Zürich für RMC, weil es nur drei Bewerbungen gab: Radio 1 (hat grössere Konzession bekommen), Züri Live (ungenügende Finanzierung) und RMC Züri.
105 für die Frequenz eines Jugendradios: DJ Radio unterlag, nach dem die erste Ausschreibung Fehler hatte.
Zitat Bakom:
"In mancherlei Hinsicht sind die eingereichten Gesuche von Music First und DJ Radio vergleichbar. Ausschlaggebend für die Konzessionserteilung an Music First war, dass diese Bewerberin in ihrem überarbeiteten Projekt eine breit abgestützte Zusammenarbeit mit jugendbezogenen Institutionen und Organisationen vorlegen konnte. Ferner fiel das im Vergleich zu DJ Radio konkreter und überzeugender formulierte Ausbildungs- und Qualitätssicherungskonzept ins Gewicht."
Die Jugendradio-Frequenz wurde schon vorher vergeben und hatte nichts mit der jetzigen Ausschreibung zu tun. Soll man etwa lieber keine Frequenz vergeben oder einem Radio mit nur 100'000.-- Kapital eine Frequenz geben?
Gruss
Gnu
PS. Ich bin auch nicht gerade Fan von Scaglione.
sparky336 Beiträge
mich würde eh mal interessieren ob tele top in zürich geschaut wird - uns ssf im allgemeinen...ich habe auch nie etwas mitbekommen dass top in zürich oder so werbe würde im sinne von - das neue tele in züri...ach schöner könnte ich das nicht ausdrücken, genau meine meinung. /emoticons/default_biggrin.png
ich kann denen einfach nicht zuhören mit dem komischen dialekt und habe die längst aus meiner Favoritenliste geschmissen...
ich hab ssf aus neugierde eher geschaut, aber teletop ist sowas von komisch und ähnlich billig wie u1tv. ich hab irgendwie das gefühl, dass die mit dem geld ihr bisheriges gebiet abdecken und so mit staatlicher unterstützung ihren platz halten, die stadt zürich ist wohl nicht ihr zentrum wie bei telezüri. die sollten mal ein paar leute einstellen mit zürcher dialekt, wir sind hier nicht im thurgau oder sg.
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