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400 000 Kunden schauen digitales Fernsehen mit cablecom

halifaxy

Member
Hier noch die Mitteilung von der Cablecom:

Nachfolgend zu den publizierten Ergebnissen der Liberty Global Gruppe für das Geschäftsjahr 2009 meldet cablecom eine Steigerung des Jahresumsatzes um CHF 7 Millionen auf CHF 1105 Millionen. Im strategisch wichtigen Bereich Digi-talfernsehen hat cablecom per Mitte Februar 2010 die Zahl von rund 400 000 Kunden erreicht. Damit hat das Unternehmen im Vergleich zum Jahresende 2009 (379 000 Kunden) in den letzten Wochen nochmals deutlich zugelegt.

«Nach drei sehr anspruchsvollen Quartalen ist es uns im vierten Quartal gelungen, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Dank der Einführung von innovativen Produkten und attraktiven Kombi-Angeboten konnten wir seit Herbst das Wachstum bei unseren digitalen Diensten beschleunigen», kommentiert Eric Tveter, seit Mai 2009 Managing Director von cablecom, die Geschäftsentwicklung in 2009 und ergänzt: «Besonders zufrieden sind wir mit dem Zuwachs beim digitalen Fernsehen. Hier durchbrechen wir gerade die Schallgrenze von 400 000 Kunden.» Einen markanten Zuwachs verzeichnet cablecom dabei im High-Definition-Bereich. Rund 80 Prozent der Neukunden beim Digitalfernsehen entscheiden sich inzwischen für ein Angebot mit Fernsehen in HD-Qualität.

Kunden profitieren von Überlegenheit bei Kapazität und Geschwindigkeit

Das Unternehmen hat 2009 nicht nur die Trendumkehr geschafft, sondern auch wichtige Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen. Der Ausbau des Netzes wurde konsequent vorangetrieben. Aufgrund ihrer kontinuierlichen, jährlichen Investitionen in Höhe eines Viertels des Umsatzes (insgesamt über CHF 1 Milliarde in den letzten vier Jahren), verfügt cablecom heute über ein Netz, welches Geschwindigkeiten und Dienste ermöglicht, für die andere Anbieter erst jahrelange Investitionen tätigen müssen, um – soweit möglich – überhaupt mitzuhalten. Auf dieser Basis hat cablecom im letzten Quartal 2009 eine Reihe innovativer Produkte lanciert, welche massgeblich zur guten Geschäftsentwicklung in den vergangenen Monaten beigetragen haben: Fiber Power internet mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde, Video und TV on demand (in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen), zusätzliche HD-Kanäle sowie dauerhaft günstige Kombi-Angebote.

Servicequalität hat weiterhin höchste Priorität

Das im Herbst 2009 lancierte Programm «Changing for you» zur unternehmensweiten Verstärkung der Kundenorientierung hat in den vergangenen Monaten zu konkreten Verbesserungen der Servicequalität geführt. Cablecom hat die Zahl der «Service Points» (Support- und Beratungsstellen für sämtliche Kundenanliegen) auf zehn Standorte erhöht. 2010 sollen weitere Standorte dazukommen. Das Unternehmen hat die Servicezeiten der Kundenhotline für technische Hilfe erweitert und wird ab April 2010 auch die Servicezeiten der Kundenhotline für administrative Fragen ausbauen. Die Rechnungsstellung wurde vereinfacht, indem die Abonnements-Gebühren für digitale Dienste nicht mehr im Voraus, sondern für den laufenden Monat verrechnet werden. Dies erhöht für die Kunden sowohl die Übersicht als auch die Verständlichkeit. Um den Prozess zur Stärkung der Kundenorientierung optimal zu unterstützen, hat cablecom zudem vor kurzem ein Team Operational Excellence & Customer Experience gebildet. Durch dieses Team werden Kulturwandel und die nötigen Prozessänderungen im Hinblick auf ein verbessertes Kundenerlebnis gezielt vorangetrieben.

Eric Tveter: «2010 wollen wir unsere führende Position in unseren Kernbereichen ausbauen und die Kunden mit spannenden Innovationen begeistern. Ich bin überzeugt, dass wir unsere Fortschritte in weiteres Wachstum und eine erhöhte Kundenzufriedenheit umsetzen können. Unser Fokus liegt unvermindert darauf, uns für unsere Kunden weiter zu verbessern.»

Quelle: Medienmitteilungen - Über cablecom

 
(sda) Cablecom verliert über 8000 TV-KundenDie Cablecom im Krebsgang: Das digitale Fernsehen, das im Vorjahr mit einem Kundenzuwachs um ein Drittel noch massiv für Schub gesorgt hatte, verlor deutlich an Schwung. 2009 konnte Cablecom per saldo lediglich 16 900 zusätzliche Kunden für das digitale TV begeistern, das Ende Dezember insgesamt 379 200 Kunden zählte.

Gleichzeitig verlor Cablecom aber 25 000 Kunden beim analogen Fernsehen. Damit nahm die Gesamtzahl der TV-Kunden um 8100 auf 1,546 Mio. ab. Ein Teil dürfte zur Swisscom abgewandert sein. Der grösste Schweizer Telekomkonzern hatte bei seinem TV-Angebot die Zahl der Kunden im vergangenen Jahr beinahe auf 230 000 verdoppeln können.
Da sieht man, wie wenig Ahnung die Schreiberlinge unserer Zeitungen haben. Digitales TV setzt analoges TV voraus. So können die 16 900 Digitalkunden nicht mit den verlorenen Analogkunden verrechnet werden. Effektiv sind also 25 000 weg /emoticons/default_eek.png

 
Leider gab es in der Pressemitteilung nicht, wie von mir erwartet, endlich eine Info wann das CI-Modul und die neuen stromsparenden, von der UPC schon lange angekündigten Set-Top-Boxen endlich kommen werden...

 
Hallo Izzmir

Da sieht man, wie wenig Ahnung die Schreiberlinge unserer Zeitungen haben. Digitales TV setzt analoges TV voraus. So können die 16 900 Digitalkunden nicht mit den verlorenen Analogkunden verrechnet werden. Effektiv sind also 25 000 weg /emoticons/default_eek.png
Nein, ist schon richtig geschrieben. Der Kunde muss zwar Analog-TV haben, um Digital-TV nutzen zu können. Doch die Cablecom zählt unter Analog-Kunden nur die Analog-Kunden, die kein Digital-TV haben. Unter Digital-TV sind die Kunden gezählt, die Digital-TV (und damit auch Analog-TV) haben.

Liebe Grüsse

Ralf Beyeler

 
Die Pressemitteilung von UPC Switzerland zusammengefasst: Nicht einmal ein Viertel der TV-Kunden bei CC hat Digitalfernsehen = europäisches Schlusslicht....!!!

 
Die Pressemitteilung von UPC Switzerland zusammengefasst: Nicht einmal ein Viertel der TV-Kunden bei CC hat Digitalfernsehen = europäisches Schlusslicht....!!!
Das ist die Schweiz.

Inter GGA, Quickline sind sicher nicht viel besser.

 
Ich habe etwas betr. Standby-Verbrauch gerechnet und erstaunliche Resultate erhalten:

"Die 400'000 Cablecom Set-Top-Boxen verbrennen, wenn sie „ausgeschaltet“ sind, unglaubliche 6.0 MW (53’000 MWh/Jahr)! Die in der Schweiz mit Millionenbeiträgen geförderte Photovoltaik produzierte Mitte 2009 ca. 39’000 MWh/Jahr, d.h. die Cablecom Set-Top-Boxen verbrauchen pro Jahr mehr als den im Jahre 2009 in der Schweiz produzierte Solarstrom und das Schlimmste daran ist, dass die besonders energiefressenden HD-Boxen wohl noch weitere 5 – 10 Jahre in Betrieb sein werden!"

Habe ich mich verrechnet oder stimmt das doch sehr erstaunliche Resultat?

Rechnung Set-Top-Boxen:

400'000 * 15 W = 6.0 MW * 365 * 24 = 53000 MWh/Jahr

Photovoltaik:

2008 45 MWp, 2009 ca. 59 MWp, d.h. Mitte 2009: 52 MWp

mit Faktor 750: -> 39000 MWh/Jahr

http://www.solarch.ch/main/Show$Id=313$LoName=solar_frames_right.html

Stimmt meine doch erstaunliche Rechnung oder wo liegt der Fehler?

Die Folgerungen wären, die CC Set-Top-Boxen haben einen viel zu hohen Standby-Verbrauch und die Photovolatiak lohnt sich im Moment noch nicht wirklich. Leider!

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Folgerungen wären, die CC Set-Top-Boxen haben einen viel zu hohen Standby-Verbrauch und die Photovolatiak lohnt sich im Moment noch nicht wirklich. Leider!
Dem kann ich mich anschliessen. Photovoltaik hat einen viel zu kleinen Wirkungsgrad. Wenn du Dachfläche zur Verfügung hast, setze sie für Warmwasseraufbereitung ein.

16W Standby ist wirklich hoch, allerdings solltest du auch mal ausrechnen, was da sonst noch so unnötig in deinem Haushalt Strom zieht. Netzteile von allerhand Gadgets, dein PC beim P2P, Halogen Deckenstrahler, alte Kühlschränke, billige Pfannen usw. Da kannst du Faktoren mehr als bei einer 1W STB sparen.

Robi

 
Alles was ich konnte, ist über eine Schaltleiste abgestellt, nur die Halogenleuchten in der Stube kann ich nicht einfach ohne Lampentausch ersetzen...

Wichtiger wäre mir eine Antwort auf die Frage, ob meine Rechnung stimmt???

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe etwas betr. Standby-Verbrauch gerechnet und erstaunliche Resultate erhalten:"Die 400'000 Cablecom Set-Top-Boxen verbrennen, wenn sie „ausgeschaltet“ sind, unglaubliche 6.0 MW (53’000 MWh/Jahr)! Die in der Schweiz mit Millionenbeiträgen geförderte Photovoltaik produzierte Mitte 2009 ca. 39’000 MWh/Jahr, d.h. die Cablecom Set-Top-Boxen verbrauchen pro Jahr mehr als den im Jahre 2009 in der Schweiz produzierte Solarstrom und das Schlimmste daran ist, dass die besonders energiefressenden HD-Boxen wohl noch weitere 5 – 10 Jahre in Betrieb sein werden!"
Ein Sonntagszeitungsjournalist hat mir versprochen das Thema in der nächsten Ausgabe am Sonntag im Multimedia-Teil aufzunehmen...

Ich hoffe es klappt und es wird etwas darüber gesprochen.

Die einfachste Lösung: Weg mit der Verschlüsselung des Grundangebotes!

 
Der Artikel "Stromfresser Cablecom" ist heute in der Sonntagszeitung S. 74 erschienen:

http://www.sonntagszeitung.ch/suche/artikel-detailseite/?newsid=123828

Die Cablecom bestätigt darin die Berechnungen und spricht von einer neuen, "green" FW (wohl die 4.0) die in einigen Monaten kommen soll.

Doch die FW dürfte nur beim Cisco HD Recorder was bringen?

Oder gibt es auch eine Chance bei den Philipsgeräten?

Kennt die Philips HW einen Deep Standby, wie der zur gleichen Zeit auf den Markt gebrachte DCR9000 mit einem 1 Watt Mode.

http://www.p4c.philips.com/files/d/dcr9000_02/dcr9000_02_dfu_deu.pdf

Hat jemand Informationen zu einem möglichen Deep Sleep bei den beiden Mediabox Philips-Geräten?

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Cabelcom hat 400'000 Digitv kunden. Aber nur zwei sind damit Glücklich und akzeptieren die ganzen Gängelungen.

Wahrscheinlich sind das herr Tveter und sein Vorgänger. lol

 
Cabelcom hat 400'000 Digitv kunden. Aber nur zwei sind damit Glücklich und akzeptieren die ganzen Gängelungen.
Wahrscheinlich sind das herr Tveter und sein Vorgänger. lol
Wir werden uns wundern, was für Einschränkungen noch auf uns zukommen:

"US-Präsident Barack Obama hat sich klar für die Einführung des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens ACTA ausgesprochen. Den Vertrag sieht er als wichtiges Instrument zum Schutz der Urheberrechte an"

 
Auch ein Obama lässt sich kaufen.

Wobei: Wir würden ja gerne kaufen (also den Content). Aber man lässt uns nicht.

 
Nur blöd das durch solche Einschränkungen der Schwarzmart erst Sinn macht und attriktiv wird und bleibt.

 
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