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Waudiz

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  1. Swisscom Callfilter

    Geht es hier ums Fest- oder Mobilnetz? Ist mir nicht klar. Auf dem Festnetz wird es etwas schwierig mit Apps.
  2. Es ist ja im Titel vom Swisscom Universum die Rede. Es wurde der Vergleich mit anderen Universen gebracht (Apple, Android). Die Dinge scheinen mir allerdings nicht ganz vergleichbar. Zu iPhone oder Android, Windows oder MacOS kann jeder sich selber entscheiden und damit bewusst ein solches Universum betreten. Bei Swisscom oder UPC sieht die Sache aber etwas anders aus. Das jeweilige Universum steht in seiner ganzen Pracht nicht allen zur Verfügung, wobei die Unterschiede innerhalb UPC weniger gross sein dürften als bei Swisscom, wo es buchstäblich von 2 bis 1000 Mbit/s geht, die Kapazität der Infrastruktur sich also im Extremfall um den Faktor 500 unterscheidet, aber auch in weit weniger extremen Fällen dreht es sich schnell um den Faktor 10 bis 15. Diese extreme Spreizung bildet sich bei Swisscom aber nur unzureichend im Preis ab. Da ist es mir ein schwacher Trost, wenn Tosci sagt, Swisscom informiere transparent und man stimme dem explizit zu. Als ob einem etwas anderes übrig bliebe, insbesondere, wenn eben kein UPC und vielleicht überhaupt kein Kabelanbieter erhältlich ist am Wohnort. Man muss es sich also einfach gefallen lassen, dass man im Downstream z.B. 30% und im Upstream gar 80% weniger Leistung erhält, als man bezahlt - jemand, der wirklich die 100/100 auf Glas erhält, zahlt ja nicht mehr. Fair wäre, wenn es zumindest gewisse Abstufungen gäbe, z.B. dass wer 70 Mbit/s downstream erhält dreiviertel des 100/100-Abos bezahlt. In der Telekommunikationswelt wird sowas einfach achselzuckend hingenommen, bei praktisch jedem anderen Produkt würden die Leute auf die Barrikaden, wenn sie ein viertel bis ein drittel weniger geliefert bekämen als sie für bezahlen. Die Kabler haben auch ihre Probleme, aber zumindest ich kann mich was den Speed angeht seit Jahren nicht mehr beklagen. Auch meine Freunde nicht, die in ganz anderen Gebieten wohnen nicht. Früher, als Kabelinternet aufkam, war für uns alle massive Überbuchungen und damit Leistungseinbrüche am Abend gang und gäbe. Bei jeder Speederhöhung wusste man, was passieren würde: Das Netz würde es nie und nimmer verkraften. Doch wie gesagt, die 500/50 bei UPC habe ich nun seit langem durchgehend, auch in den Spitzenzeiten. Da hat UPC kräftig ausgebaut im Hintergrund. Auch meine Freunde höre ich kaum noch über massive Geschwindigkeitseinbrüche klagen - es passt ins Bild, das UPC nicht mehr so oft in den Negativschlagzeilen ist wie einst die Cablecom. So gesehen ist, zumindest in meiner Wahrnehmung, wirklich etwas besser geworden nach dem Namenswechsel. Und eben so grosse Differenzfaktoren innerhalb des UPC-Netzes wie bei Swisscom gibt es meines Wissens keine. Damit will ich keineswegs alles, was UPC macht, schönreden. Gerade wir Freaks und Extremuser finden sicher noch mehr als genügend Kritikpunkte - allein schon die Horizon ist ein Thema für sich. Für mich als Kunde von beiden grossen Anbietern ist es aber so: Bei UPC hat die Zufriedenheit eher zu, bei Swisscom eher abgenommen in den letzten 2 Jahren. Dass man das etwas relaxter sieht dort, wo Swisscom schon FTTx bieten kann, das glaube ich aber gerne.
  3. @Tosci Es mag sein, dass FTTH sich in einigen Fällen wirklich kaum lohnt / rechnet. Ich denke aber gerade an einem der vielen Är...e der Welt ist es vielleicht vernünftiger, einmal "richtig" zu investieren und nachher wieder laaaaaange Ruhe zu haben als diese Salami-/Bitzeli-Taktik. So gibt es im Tösstal/ZH durchaus Überlegungen, gleich FTTH zu machen, obwohl die Region eher dünn besiedelt ist. Aber die Leitungen dort sind zum Teil wirklich unterirdisch! Ich habe einen Freund in der Region. Wenn es mal über 2 Mbit/s geht, dann fragt man sich unweigerlich, ob etwa schon Modernisierungsarbeiten laufen, anders kann man sich dieses Höllentempo kaum erklären. Ja, die CH hat eine "mühsame" Topografie. Aber längst nicht überall. Pauschal lasse ich dieses Argument nicht gelten. In vielen kleineren Städten und Agglomerationsgemeinden ohne FTTH stehen zumindest in gewissen Zonen die Häuser und Wohnungen dicht an dicht. Ich habe einige Jahre in Holland gelebt, und dort wurde zu jener Zeit gerade FTTH eingeführt. Die letzten Meter gingen sogar ohne grosse Buddelei mit einem System, welches das Kabel unter den Vorgärten hindurch "schoss". Sowas müsste doch auch in der Schweiz in vielen Fällen machbar sein? Wenn ich heute die Argumente höre für Systeme unterhalb von FTTH, dann empfinde ich es direkt als ein Wunder, dass man seinerzeit überall Kupferleitungen hingezogen hat, auch dort, wo es sich nach heutigen Ansichten offenbar nicht lohnt, Glasfaser hinzuziehen. Wird es nicht u.a. auch dadurch so kompliziert, dass man hier zwei Systeme nebeneinander laufen lässt? Man könnte an sich das Kupfer rausreissen und Fiber einziehen. Da bräuchte es in vielen Fällen schon gar keine neuen Rohre mehr. Irgendwie wagt es aber schon keiner, überhaupt in solchen Ansätzen zu denken. Ich kann nachvollziehen, dass dir heute 300 oder gar 500 MBit/s reichen. Was ist morgen? Aha, dann muss eben doch auf FTTH ausgebaut werden. Vor Jahren hat man gerade sogut sagen können, 20 Mbit/s reichen mir völlig aus. Da wusste man noch nichts z.B. von UHD TV. Und in Zukunft kommt wieder irgend was, womit man heute noch nicht rechnet. Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass zumindest in dicht besiedelten Gebieten ein etappierter Ausbau (FTTS->FTTB->FTTH) am Schluss günstiger wird als ein direkter auf FTTH. Allein schon die Arbeitskosten, welche über die Jahre steigen, werden doch sich eventuell ergebende Kostenvorteile auf technischer Seite bei weitem auffressen. Und es war noch selten günstiger, fürs gleiche zweimal anfangen zu müssen als in einem Mal durchzuziehen, gerade wenn es ums Bauen ging. Der Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels kommt z.B. heute viel teurer zu stehen, als wenn man es damals, als man eh schon am Bauen war, gleich durchgezogen hätte. Ich habe eher das Gefühl, einer Swisscom (und sicher auch noch anderen) ist es ganz recht, wenn sie die Sache etappieren können und mehrmals das Geschäft machen statt nur einmal. Schliesslich ist es ja ein schöner Verdienst für nicht erbrachte Leistungen, z.B. für ein 100er Abo zu kassieren, aber nur 60 zu liefern. Da muss man z.B. auch den Backbone nicht gleich schnell ausbauen, wie wenn jeder wirklich gleich FTTH hätte und die Nenngeschwindigkeit auch bei jedem ankommen würde. All die Monteure freut es sowieso, wenn immer wieder irgendwas umgerüstet werden muss, das gibt Arbeit (und für den Konsumenten Kosten). Sicher nicht zu 100%, aber doch zu einem guten Teil werde ich den Eindruck nicht los, als ob die Etappierung willentlich aus geschäftlichen Gründen erfolgt und nicht etwa aus rein technischen oder auch aus Kostengründen (ich bezweifle ja gerade, dass letztere überhaupt positiv sind bei einer Etappierung). Noch etwas zur Nutzung: Die Cloud hat ihre vielen Vorteile. Gerade SCTV ist ein Musterbeispiel dafür. Dennoch kommt man nicht drum herum, ab und zu auf altbackene Methoden zurückzugreifen. Glaube mir, ich wäre der Erste, welche nicht nur auf CDs, sondern auch auf die eigene MP3- und Losless-Sammlungen verzichtete. Wozu noch im Zeitalter von Spotify & Co? Du willst aber gar nicht wissen, wie oft mir Titel in Spotify wieder abhanden kommen. Weil die wieder irgend welchen Rechteknatsch haben mit Künstler XY, weil Studio Sowieso nur noch über Tidal / Apple Music / <Dein Lieblingsdienst> streamen lässt, usw. Plötzlich ist ein Titel ausgegraut in meiner Playlist und damit nicht mehr abspielbar, und keiner weiss, ob und wenn ja wann er wieder "zurückkehren" wird. Und andere dieser Soundstreamer sind auch schon ganz vom Markt verschwunden. Muss man das Zeugs also doch noch selber horten (und irgendwo sichern, z.B. in der Cloud). Dasselbe droht auch mit den Filmen. Heute etablierte Dienste, die man als "ewig gegeben" nimmt, ändern ihr Geschäftsmodell, werden aufgekauft (und später dichtgemacht) oder gehen einfach bankrott. Bei Filmen finde ich persönlich es weniger schlimm al bei Musik, da ich die allermeisten Filme eh nur einmal anschaue. Musik hingegen höre ich immer mal wieder. Weisst du wieviele Male ich meine Daten, z.T. notfallmässig, schon umziehen musste? Meine erste Soundcloud was MP3files, falls du die noch kannstest. NAS hin oder her, ein Backup in der "richtigen" Cloud ist nützlich. Ich gebe dir aber recht, dass sicher viel "sinnloser" Traffic generiert wird, aber es ist da wie beim Lärm: Lärm ist immer ein Geräusch, das nicht von einem selbst verursacht wird. Und das Internet bzw. dessen Provider muss das aushalten, genauso wie es den ganzen Spam aushält. Es stimmt, das hat nicht mehr direkt mit dem "Swisscom Universum" des Topics zu tun. An sich begann ich aber damit, weshalb ich das Swisscom Universum Stück für Stück verlassen habe die letzten Jahre. Weil nämlich für mich die gebotene Leistung im Verhältnis zum Preis immer mehr in Schieflage kam. Auf Fiber mögen die Preise noch gerechtfertigt sein, auf Kupfer sind sie es meiner Ansicht nach eher nicht. Zumindest, wenn man nur Vectoring oder nicht einmal das hat (kein G/NG-fast). Auf Mobile ist es erst recht nicht mehr stimmig für mich, da wurde halt ein Jahr lang mal nichts gemacht und mehr oder weniger nur alter Wein in neue Schläuche verpackt (Infinity -> inOne).
  4. Für mich ist fast jeder Franken, den Swisscom noch in Vectoring und G.fast steckt, rausgeworfenes Geld, mit dem man besser den FTTH-Ausbau forcieren würde. OK, es mag Ausnahmen geben, wo eine Leistungserhöhung auf Kupfer auch langfristig sinnvoll, ein FTTH-Ausbau eher utopisch ist ("im Chruut usse"). Ich spreche aber z.B. über zahlreiche einwohnerstarke Agglomerationsgemeinden. Man braucht sich einfach mal die SC-eigene Ultrabreitbandkarte anzusehen und wundert sich bisweilen, welche Gemeinden FTTH haben und noch mehr, welche es nicht haben. Immerhin nehmen es einige z.B. mit dem lokalen Elektrizitätswerk nun selber in die Hand, was auf der genannten SC-Karte dann nicht immer ersichtlich ist (wenn SC dort nicht mitmacht/anbietet). Bin nur ich es, der dieses Gefühl hat, oder hat Swisscom den Ausbau von FTTH praktisch aufs Eis gelegt? Mich dünkt, es tut sich kaum noch was seit mindestens einem Jahr, eher noch länger. Für mich eine Fehlentscheidung par Excellence. Wehe, wenn die Kabler erst mal richtig mit DOCSIS 3.1 loslegen, und noch mehr wehe, wenn noch später dereinst DOCSIS 3.0 ausläuft und das betreffende Frequenzspektrum für 3.1 oder noch etwas neuerem umgewidmet wird. Wehe auch, wenn sich Kabler entscheiden, ihr eigenes Netz FTTH auszubauen. Dann kann Swisscom mit der heutigen Ausbaupolitik schauen, wo sie bleiben. Auch für die Gemeinden wird ein Ausbau auf FTTH oder eben beim Kabelnetz auf DOCSIS >3.0 je länger je mehr ein Standortfaktor/-Argument werden, sowohl um neue Einwohner wie auch neue Firmen anzulocken. Was hilft mir da ein super SCTV (und das ist es wirklich!), das nicht nur die inländische TV-Konkurrenz, sondern sogar grosse und grösste Anbieter im Ausland steinalt aussehen lässt? Die Zeit, wo ich mit 70 MBit/s im Downstream und vor allem mit 15 im Upstream zufrieden war, sind längst vorbei. An dem Standort, wo die Swisscom nur dies anbieten kann, läuft schon lange UPC 500/50, halt mit der Horrorizon, aber was soll's, so viel schaue ich eh nicht fern. An einem anderen Standort habe ich mehr Glück und ist FTTH verfügbar, dort läuft es mit Swisscom 1Gbit/s und auch SCTV. Fiber7 etwa gibt's dort nur mit 300/300. Ich sehe da eine neue Kluft entstehen zwischen Glasfaser- und Kupfergebieten. Diese wird sich später auch beim Mobilnetz fortsetzen, denn die sagenhaften 5G-Geschwindigkeiten brauchen Antennen, welche über Glasfaser ans Internet angeschlossen sind. Da werden Gebiete, die schon verglasfasert sind, sicher im Vorteil sein. Das geht dann nach dem Motto: Wer hat, dem wird gegeben oder die Reichen werden immer reicher. Mobile war ich nun über 25 Jahre bei Swisscom. Ich hatte schon Natel C. Nun hat's mir aber gereicht, und ich bin seit 2 Monaten bei Sunrise. Ich bin sehr viel auf Reisen, und Sunrise bietet mir 4 GB/Monat im Ausland, gültig in mehr Ländern und deutlich günstiger als beim höchsten Swisscom-Angebot, wo es nur 2 GB gibt. Ja, ich brauchte die 2 Mehr-Gigabyte gegenüber SC auch tatsächlich in bisher beiden Monaten. Bei der letzten Tarifrunde hat sich bei SC nichts getan in dieser Hinsicht, für mich haben praktisch nur die Produktnamen geändert, ohne dass ich irgendwo profitiert hätte. Bei Sunrise habe ich zwar im Ausland die inklusive-Minuten und SMS nicht. Aber was interessieren die noch im Zeitalter in welchem man mit Whatsapp, Threema, Viber, Skype, Facetime oder einfach einem VoIP-Client sowieso übers Internet telefoniert? Da bezahlte ich bei SC gezwungenermassen für etwas, was ich längst nicht mehr brauche. Ich war einmal ein sehr loyaler SC-Kunde mit mehreren Fix- wie Mobile-Abos. Diese Zeiten sind nun aber vorbei. Meiner Meinung nach ist Swisscom in letzter Zeit träge geworden beim Infrastrukturausbau. Es passt da gut dazu, dass Sie im letzen "Connect"-Test gegen Sunrise verloren haben. Sie haben mit SCTV unbestritten ein top Produkt und grosse Verdienste, als relativ kleine Firma (weltweit gesehen) so etwas auf die Beine gebracht zu haben. Dieses Produkt wird offensichtlich auch gut gepflegt. Aber sonst bin ich in den letzten 2 Jahren langsam, aber kontinuierlich unzufriedener geworden.
  5. Es mag ja sein, dass wir uns bis auf weiteres noch mit diversen Apps, Boxen, Websites und Abrechnungssystemen herumschlagen werden bzw. müssen. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass dieser Salat nicht das ist, womit man die Massen anspricht. Für den Anfang mag es genügend Freaks und Fans geben, die vieles auf sich nehmen. Aber der Durchbruch auf ganz breiter Front dürfte so nicht zu schaffen sein. Die Sharing Economy ist nicht allein der vergleichsweise tiefen Preise wegen populär geworden, sondern weil es damit endlich Systeme gab, die einfach sind. Beispiel: In jedem Land wieder andere Bestell- und Abrechnungsmodalitäten bei Taxis? Uber funktioniert auf der ganzen Welt nach demselben Prinzip. Mit jedem Fewo/-Haus Vermieter separat nach dessen eigenem System abrechnen? Haben Dienste wie Airbnb vereinheitlich und dadurch die Zugangsschwelle erheblich gesenkt, viele Kleinstbetriebe erst ins Sichtfeld der Suchenden gerückt. Man kann sicher streiten, ob Uber und Airbnb der Weisheit letzter Schluss sind. Beide geben viel zu reden, und das bei weitem nicht nur im positiven Sinne. An dieser Stelle soll darüber nicht geurteilt werden. Doch auch Plattformen wie Booking für Hotelzimmer, die nur am Rande Sharing Economy sind, haben viel Erfolg. Weshalb? Weil sie mit einem an sich simplen System, das immer dasselbe bleibt, egal, was genau man bucht, für Zugänglichkeit sorgen. Vielleicht ist ein Zimmer günstiger zu haben, wenn direkt beim Hotel(konzern) gebucht. Oder es gibt noch Loyalitätsvorteile für diejneigen, welche direkt über einen Hotelkonzern buchen. Doch mutmasslich die meisten, die ein Hotelzimmer suchen, interessiert das bestenfalls am Rande, weil es ihnen zu kompliziert ist, sich auf soviele verschiedene Websites einzulassen, wie es Hotels gibt - etwas überspitzt formuliert. Wenn es jemand schafft, dem Konsumenten den ganzen Rechte- und Zugangswirrwarr eben z.B. für Sport im TV (x Konten, Passwörter, Apps) abzunehmen und alles leicht zugänglich auf einer Plattform zu vereinen, der dürfte ein gutes Geschäft machen. Und kann ich auch die Forderung nachvollziehen, Content und Netzwerk-Angebot strikte zu trennen, dürfte es in der Praxis kaum funktionieren. Wer hat denn schon aus dem Stegreif genügend Geld, um all die Rechte einzukaufen? Grosskonzerne wie Apple, Google, Amazon, Microsoft können sowas vielleicht. Ob das am Schluss besser ist als die heutige Verquickung von UPC/SC als Netz- und gleichzeitig Inhalteanbieter, darüber darf leidlich gestritten werden.
  6. Für uns Freaks mag das gut klappen. Aber willst du eine Lösung, bei der pro Sportart mindestens ein weiterer Anbieter ins Spiel kommt, auch Max Mustermann und Lieschen Müller verkaufen? Komfort ist anders. Da gibt es noch viel Luft nach oben.
  7. Ist es nicht etwas einfach, den "Dinosauriern" Versagen vorzuwerfen? Sind da nicht auch noch andere (mit)schuldig? Klar, über Komfort wie Timeshift, Replay oder eben einen bestimmten Film / eine bestimmte Sendung jederzeit abrufbar zu haben, da brauchen wir uns nicht drüber zu streiten, dass das zukunftsweisend ist. Aber es geht ja vor allem um den Sport, und der ist wohl für die meisten nur in Spezialfällen noch spannend, wenn er nicht mehr live ist. All die ganzen Komfort-Neuerungen bleiben da in der Praxis mehr oder weniger aussen vor. Sind es etwa Swisscom und UPC die auf die Idee kommen, immer absurdere Beträge für die Übertragungsrechte einzufordern? Sind es nicht vielmehr die einzelnen Sportvereine und -Ligen sowie deren Spieler, die wir ja unbedingt sehen wollen, die den Hals nicht voll genug kriegen? Wenn ich da im Fussball an den Neymar-Transfer denke... Irgendwer bezahlt das am Schluss, dreimal dürft ihr raten, wer! Was würdet ihr denn machen in den Schuhen einer UPC, einer Swisscom steckend? Die Rechte teuer einkaufen und die Übertragungen jedem, der will, zugänglich machen, auch wenn der gar nicht auf eurem Netz ist, am liebsten für ein Butterbrot? Ist es wirklich ungewöhnlich, dass eine Firma sich Alleinstellungsmerkmale sucht und diese auch in Geld umsetzen will? Auch wenn ich es als Konsument nicht toll finde, so kann ich aus geschäftlicher Sicht die Sache nachvollziehen. Wenn es wirklich so einfach ist/wäre, warum ist dann nicht längst einer gekommen, der eben "Sport für alle" anbietet (das Wort "Volkssport" bekommt da eine ganz neue Bedeutung). Was kann denn UPC dafür, wenn Swisscom in vielen Gebieten nicht ausbaut? Ich spreche hierbei von FTTH, nicht irgendwelchen Übungen auf dem veralteten Kupfernetz. Was kann Swisscom dafür, wenn der lokale Kabelbetreiber ein eigenes Süppchen kocht und ein vergleichsweise bescheidenes Angebot liefert? Müssten man denen nicht mal eher politisch Feuer unterm Hintern machen, so dass sich z.B. eine Gemeinde aktiv einsetzt für den Ausbau auf FTTH? Damit würde sich auch die Konkurrenzsituation allgemein verschärfen. Vielleicht gibt es gar keine Lösung mit den bisherigen Kontrahenten. Vielleicht muss zuerst einer kommen, der alle Rechte sportartenübergreifend unter einem Dach vereint. So wie Apple beim Start von iTunes Rechte mit den grössten Musiklabels ausgehandelt hatte. Ja, warum sollte es eigentlich auch hier nicht am Schluss wieder Apple sein, die es gebacken kriegen. Apple war schon immer gut darin, Inhalte von Dritten zu vermarkten. Weniger erfolgreich war man bisher im Fach, Inhalte selbst zu erschaffen. Von Mysports zu iSports - ich würde mich keine Sekunde wundern.
  8. Es stünde der Swisscom gut an, auch unter der eigenen Marke solche Tarife anzubieten. Stattdessen werden 100 verschiedene "Brands", wie das auf Neudenglish heisst, ins Leben gerufen. Auf dass sich der "direkte" Swisscom-Kunde mehr und mehr verschaukelt vorkommen muss. Gilt z.B. auch für Wingo.
  9. Zattoo

    Wenn sonst irgendwas Last gibt auf die CPU und/oder Grafikkarte (mal "isoliert" 30+ min benchmarken) passiert es nicht? Neueste Treiber für Mainboard Chipset und eben Grafik installiert? Wie ist es mit anderen ähnlichen Anwendungen? Z.B. Wilmaa oder auch 30 Min Youtubel?
  10. DVD Sammlung behalten oder nicht?

    Auch wenn man abertausende Franken für eine Mediensammlung (CD/DVD/Bluray) bezahlt hat: Man sollte sich immer bewusst sein, dass dies keine Wertanlage ist. Es ist keineswegs so, dass die Medien im Laufe der Jahre immer wertvoller würden, sondern es schlägt ab einem bestimmten Alter gnadenlos der Medienfrass (Zersetzung) zu, und Medien können plötzlich nicht mehr korrekt abgespielt werden. Spätestens dann tendiert ihr Wert gegen null. Ich habe das schon bei einigen CDs gesehen, und den DVDs wird es dereinst auch nicht anders ergehen. Selbst habe ich mich schon vor Jahren von allen Scheiben getrennt. Da bekommt das Wort "Trennscheibe" eine ganz neue Bedeutung.
  11. Die Argumente finde ich auch nicht besonders glücklich gewählt bzw. formuliert. Wenig kann ich auch dem Video abgewinnen. Hier wurde einfach etwas von einem Provider verlinkt, statt dass die Initiatoren buchstäblich selber hingestanden wären und kurz und knapp ihr Anliegen formuliert und eine überzeugende Begründung dafür geliefert hätten. Mag der Inhalt des Videos auch korrekt sein, für Laien ist es zu langfädig und stellenweise immer noch zu fachchinesisch. Werbung, auch politische, muss ihre Botschaft in aller Kürze vermitteln können, will sie erfolgreich sein. Den Standortvorteil von FTTH sehe ich durchaus: Wer will in 10, 20 Jahren noch ein Unternehmen gründen an einem Ort, wo es kein Glasfasernetz gibt, wenn vielleicht in der Nachbargemeinde oder ein Dorf ennet der Kantonsgrenze, ebendiese Infrastruktur vorhanden ist? Und während unsere Eltern die Sache noch entspannt sehen mögen: Wer von Kindsbeinen an im Internet war, wird dem Netzzugang künftig mindestens soviel Beachtung schenken wie dem Steuerfuss oder der Verkehrsanbindung. Internetanbindung wird zusehends als Teil der Lebensqualität wahrgenommen. Gemeinden ohne FTTH dürften das über kurz oder lang zu spüren bekommen. Wenn ich sehe, für was für fragliche Dinge, um nicht zu sagen Unsinn, Gemeinden Geld aufwerfen: Mal muss ein neues Leitbild und/oder Gemeindemotto her. Natürlich wird nicht der erstbeste Einfall eines Gemeinderates zum Motto erkoren, sondern es wird ein Wettbewerb losgetreten. Entsprechend kostet so ein Furz, von dem die Bevölkerung einen Wahnsinnsnutzen hat, ja auch fast gar nichts. Das Leitbild wird aufwändig mit viel Rücksprache mit der Bevölkerung erstellt, danach in alle Haushalte verteilt, um alsbald im Altpapier massenweise wieder aufzutauchen. Sicher nur kurz später ist das Briefpapier der Gemeindeverwaltung angeblich altmodisch (neues Logo muss sein, aber subito!), die Strassennamen werden plötzlich anders geschrieben (Dorf-Strasse statt Dorfstrasse) inkl. Änderung in der ganzen IT (Adressbestand), Schildertausch an den Strassen selbst, und weitere Leerläufe mehr. Die Beispiele habe ich mir nicht aus dem Finger gesaugt, sondern ich kenne Gemeinden, in denen erwähnte Dinge passiert sind. Solches Geld wäre meines Erachtens in einem FTTH-Netz zukunftsweisender investiert. Handyantennen: Es ist eher so, dass die Antennen selbst auch eine Glasfaseranbindung brauchen, wollen sie die für 5G angepeilten Geschwindigkeiten liefern können. Man hätte also besser argumentiert, dass Glasfaser auch für leistungsstarke Mobilnetze schon in naher Zukunft ein Muss sein wird. Ich denke, dass die Anzahl Antennen noch zunehmen wird, gerade dort, wo kein FTTH und vielleicht auch kein TV-Kabel verfügbar ist, da in solchen Gegenden zusehends auf mobiles Internet ausgewichen werden dürfte, wenn das Festnetz "nichts" hergibt. Trotz des für mich wenig überzeugenden Daherkommens der Initiative hoffe ich, dass sie zu Stande kommt und dass im eigentlichen Abstimmungskampf besser argumentiert wird.
  12. Ich wundere mich nicht über die Geschichte. Sieht dem Laden ähnlich. Selber mache ich es bei ID so, dass ich unmittelbar bevor ich vorbei ginge, kurz schaue, ob das Produkt verfügbar ist. Bestellen tu' ich aber gar nichts, sondern hole dann ein Produkt einfach ab. Ich streife aber sowieso regelmässig an mehreren ID-Filialen vorbei, die liegen wirklich am Weg für mich. Mich nervt an der ganzen Coop-Gruppe viel mehr, dass ein und derselbe Artikel manchmal ebensoviele Preise hat wie Coop Marken (Fust, ID, Microspot, Coop, Coop City - letztere v.a. für Verbrauchsmaterial). Damit soll wohl demonstriert werden, dass alle unabhängig sind trotz desselben Konzerndachs. Die Sperrfristen sind doch inzwischen abgelaufen, in denen keine Zusammenlegung der aufgekauften Ketten stattfinden durfte, etc.? Man fühlt sich schon ver... wenn bisweilen ein Produkt ein paar Meter weiter günstiger ist bei einer anderen Marke des Konzerns. Immer genau prüfen vorher. Digitec ist aber auch nicht immer das Wahre: Sie sind gut, wenn die Ware an Lager ist. Wenn nicht, habe ich bei denen schon unzählige "Kettenvertröstungen" bis St. Nimmerlein erlebt: "Kommt in x Tagen." Wenn der Termin naht: "Sorry, kommt y Tage später", usw. Mehrfach schon habe ich schliesslich entnervt storniert und anderswo gekauft, halt vielleicht ein paar Franken teurer. Und seit kurzem haben sie den Vorteil des Zentrallagers für den Kunden zunichte gemacht, der Standort Wohlen/AG funktioniert jetzt wie jede andere Filiale (alles muss erst bestellt werden). Seit Microspot einen Abholschalter im Zürcher HB hat, hat mich Digitec weitgehend gesehen. Praktischer als HB geht's für mich kaum. Immer in die Filialen rausfahren nur um kurz was abzuholen (Digitec) ist vergleichsweise zeitraubend. Zudem dauert es bei Digitec bisweilen "ewig", bis man dran kommt. Da nützt auch "Express" (haha) Abholung nichts, wenn vor mir trotzdem noch 20 "Beratungen" dran kommen. Nur die grossen SBB-Schalter sind noch schlimmer.
  13. Vor kurzem wurde im Kanton Zürich eine Volksinitiative gestartet, die verlangt, dass die EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) in ihrem Versorgungsgebiet ein FTTH-Netz bauen, Kooperationen sind dabei erlaubt. Vereinfacht gesagt sind fast alle Gemeinden mit Ausnahme der Städte Zürich und Winterthur EKZ-Gebiet. Die meisten der Orte, welche ein eigenes/anderes Netz haben, sind bereits am Bauen eines FTTH-Netzes. Andere Technologien als FTTH werden von den Initianten als nicht ausreichend abgetan, sie wollen FTTH und kein sonstiges FTTx. Es wäre toll, wenn auch Leute, die bereits Glasfaser haben, solidarisch die Initiative unterstützen. Ich selber habe mit der Initiative nichts zu tun, begrüsse sie aber sehr. https://www.glasfaser-zh.ch/
  14. die neue UPC 4k Box

    UPC hat sich mal wieder gemuckst zum Thema Horizon 4k. Vorerst diskutieren wir aber noch über ein Phantom. https://www.teltarif.de/unitymedia-horizon-tv-box-nachfolger/news/68813.html
  15. Kennt jemand Sheek? Meinungen?

    Jaja, Ricardo und die Gebühren... Wenn ich allerdings abwägen muss, dann nehme ich halt immer noch lieber Ricardo, da hat man den ganzen Sch...wachsinn mit den Feilschern und den Kaum-Deutschverstehern nur am Rande. V.a. nervt natürlich, wenn alle "Interessenten" schon die Mobilnummer haben, obwohl man am Schluss gar keinen Deal abschliesst mit ihnen. Klar, man kann sich dann für sowas eine Zweitnummer zulegen, aber eben, hier wird es mir bereits zu umständlich. Da finde ich die Gebühren bei Ricardo das kleinere Übel. Es gibt zwar auch ab und zu auf Ricardo Leute, die Feilschen über die Frage-Funktion probieren. Diese kann man problemlos ignorieren, v.a. wenn im Auktionstext schon steht, dass keine Preisverhandlungen via Fragen geführt werden. Bei Ricardo: Einstellen und warten, bis die Auktion abgelaufen ist oder ggf. jemand den Sofortpreis gezahlt hat. Weiter habe ich damit kaum was zu tun während der Angebotsfrist. Das ist bei Tutti anders. Ich habe weder Zeit noch Nerven für Tutti. Etwas was mich dort auch stört: Es zu viele alte Inserate noch online, wenn die Ware längst weg ist. Als Interessent ist es mir mehrfach passiert, dass ich keine Antwort auf Fragen bekommen habe. Fragen, die ich stelle, weil die Beschreibung völlig unzureichend ist (etwa: Zu Verkaufen: Laptop Acer) oder ich v.a. bei einem älteren Inserat nachfrage, ob der Artikel überhaupt noch zu haben ist. Aus Sicht des Verkäufers kann ich gut verstehen, dass man nicht (immer) reagiert, v.a. wenn die Ware schon weg ist. Dennoch ist es für beide Seiten nervig und verlorene Zeit.
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