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millernet

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  1. Ich bin nur QL-TV-Air Kunde. Unter "Pay-Pakete verwalten" kann ich ein Tagesticket lösen und unter "Abo wechseln" kann ich auf "Quickline TV Air MySports" wechseln.
  2. Willkommen im Universum von Swisscom

    Heute gibts einen guten Artikel im Tagesanzeiger, welcher sich genau mit der in diesem Forum besprochenen Thematik beschäftigt: https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardschnelles-netz-nur-bis-zur-strasse/story/11736976 Allgemein hat die Swisscom in vielen Gebieten ihre Strategie von FTTH auf FTTS verlagert, so etwa in Biel, Chur und dem Kanton Freiburg. Die Swisscom hat die letzten Jahrzehnte einfach geschlafen. Wärend viele viele Kabelnetze bereits 1998 (Jahr der Telekomliberalisierung, Entstehung der Swisscom) einen Glasfaseranteil von 40 % und mehr in ihren Netzen und damit FTTS oder zumindest FTTC (bis zum Verteilkasten) hatten, gab es bei Swisscom noch ausschliesslich Kupfer. Von diesem Rückstand erholt sich die Swisscom nun langsam und ist bis 2021 dann in etwa auf einem Niveau wie es die meisten Kabler seit Jahren sind. Wie man technologisch in einem derartigen Tiefschlaf herumtorkeln kann, wundert mich wirklich. Fairerweise muss man sagen, dass die Kabler auf Grund der Coax-Technik bereits früh zum Einsatz von Glasfaser gezwungen waren, ausser man wollte alle paar Meter einen aktiven Verstärker verbauen. Bis 2021 haben die Kabler dann Full Duplex DOCSIS 3.1 und können symmetrische Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich anbieten. Die Klingeldrähtler sind dann im Glücksfall bei 500/100 Mbit/s angelangt. Der technologische Krieg Coax gegen Klingeldraht ist noch gar nicht erst warmgelaufen. Die Endschlacht steht erst noch bevor. Ich bin zudem gespannt, wie sich die Ausbaupläne der Swisscom mit der Revision des Fernmeldegesetzes erneut ändern werden. Wenn man auf einmal für die gesamte Konkurrenz zu staatlich regulierten Preisen Vorleistungsprodukte anbieten darf, wird dies den Ausbau finanziell für die Swisscom noch unattraktiver machen. Ich warte zudem auf die Entbündelung des Kabelnetzes. Auch hier sind mehrere Anbieter paralell technisch möglich. Diese Modell wird jedoch nur in gewissen Gebieten des EBL-Netzes mit UPC und Improware umgesetzt.
  3. Willkommen im Universum von Swisscom

    Es gibt durchaus User (wie ich), welche mehr als 10 TB an Daten haben (hauptsächlich RAW-Fotos und UHD Videos) und diese mit hoher Geschwindigkeit lokal im Netzwerk benötigen. Ich vertraue meine Daten keinem Public Cloud Dienst an, schon gar nicht Dropbox, OneDrive und co. Backups speichere ich nur verschlüsselt in public clouds. Zudem sind Speicherkapazitäten im TB-Bereich in der Cloud immer noch ziemlich teuer und meist langsam. Da kommt mir meine DS1817+ wesentlich günstiger und ist auch viel schneller. Regelmässige Backups fordern ihren Tribut, daher liegt mein Traffic auch im Bereich von 1 - 4 TB, vor allem im Upload. Betriebskosten: 0.08 kW * 24 h/d* 365 d/y * 0.2 Fr./kWh = 140.- Fr. / Jahr Weitere Wartungs- und Investitionskosten: ca. 200.- Fr/ Jahr (neue Festplatte, Erweiterungsmodule, Opportunitätskosten) Total: 340.- Fr. / Jahr ==> 28.30 Fr./ Jahr. Internet benötige ich sowieso.
  4. Willkommen im Universum von Swisscom

    Hochverfügbarer und schneller Storage ist sehr teuer. Man verwendet für bezahlbare Lösungen heute noch kleine (ca. 300 - 800 GB) und teure 10'000 oder 15'000 rpm SAS drives. SSD-Storage sind im Enterprise-Bereich auch heute noch eher selten, da zu teuer. Wenn du diese dann mit SSD-Caching und mit einem verkapselten RAID0 und RAID5 konfigurierst, kommst du gut und gerne auf Bandbreiten von 5 - 10 Gbit/s, reduzierst deine verfügbare Kapazität aber um 50%! Dies sind allerdings Storage-Lösungen, welche du eher für Applikationen und VMs einsetzt. Als Langzeitbackupspeicher werden meist 7200 rpm Drives mit 8 - 12 TB zu einem RAID5 oder RAID6 kombiniert. Als Alleinnutzer kannst du diesen Storage vielleicht knapp mit 1 Gbit/s auslasten. Dies aber nur mit grossen Sicherungsblöcken. Ich nehme aber nicht an, dass dieser Storage dediziert nur für dich zur Verfügung steht, vorallem für 9.90 Fr./Monat. Ein weiter Knackpunkt ist das Peering zwischen deinem Internetanbieter und backup.ch . Solche Peerings geraden in Spitzenzeiten gerne an ihre Leistungsgrenzen da UPC, Swisscom und co. ihre Peering-Policies durchdrücken müssen.
  5. Willkommen im Universum von Swisscom

    Ich bin zwar auch ein Gigabit-Verfechter, aber ganz realistisch gesehen: Meine DS1817+ wird regelmässig mit einer zweiten remote per Hyperbackup gesichert. Beide DS hängen an einer UPC 500/50 Leitung und sind per OpenVPN Tunnel verbunden. Der Upload wird bei der Sicherung nur mit 45 Mbit/s ausgenutzt und dies auch nur sporadisch. Auch eine Sicherung in einen Azure Cold Blob Storage oder Amazon Glacier bringe ich maximal auf 25 Mbit/s. Billiger Cloudspeicher für Backups wird immer noch über 3.5“ Festplatten mit hohen Kapazitäten mit 7200 RPM realisiert und diese erreichen schnell ihre Leistungsgrenze. Da nützt die Gigaleitung gar nichts.
  6. Schaut mal was ich in meinem Kundenkonto entdeckt habe. Offenbar plant Quickline MySports über TV-Air anzubieten. Mhs hat sich daran ja bereits die Zähne ausgebissen...
  7. Medienanlass Swisscom 15.11.2017

    Mit Swisscom TV als OTT Angebot würde Swisscom definitiv im Markt einschlagen wie eine Bombe. Dies wäre mir bis zu 30.- Fr./Mt. Wert, wenn ich es mit meinem UPC Internetanschluss kombinieren könnte. So viel Mut zur Selbstkannibalisierung traue ich Swisscom aber nicht zu. Ich bin wirklich gespannt auf Mittwoch.
  8. @Oachkatzl : Hättest du die Geräte überhaupt per Post gegen Unterschrift annehmen können? Andernfalls wärs sowieso zu Problemen gekommen.
  9. UPC hat schon seit längerem eine schrumpfende Kundenbasis aber mehr Umsatz. Pro Kunde wird also mehr verdient. Auf die paar Fernseh Only Kunden kann also verzichtet werden [emoji16]
  10. Naja auch bei Swisscom beraten sie gerne absichtlich oder unabsichtlich falsch. Die Community-Foren sind voll mit Beispielen. Besonders seit der Umstellung der Festnetztelefonie auf All-IP treibens die Damen und Herren mit Kombiabos verkaufen auf die Spitze (https://supportcommunity.swisscom.ch/t5/Diskussionen-über-weitere/Neue-dreiste-Methoden-des-Swisscom-Kundendienstes/td-p/495841). Man sollte sich immer unabhängig informieren. Meine Prognose für die nächsten 5 Jahre: - Swisscom und Sunrise TV wird‘s OTT geben - Die Kabelnetze werden voll digitalisiert und werden mehrheitlich zur reinen Internet-Datenübertragung genutzt. Horizon wird dann eine App auf dem Smart-TV, Apple TV oder eine kleine separate Box sein. Ebenfalls als OTT Service.
  11. Swisscom und Sunrise TV gibts auch nicht ohne Internet. UPC hat sich nur am Markt angepasst. Internet bei UPC ist immer noch wesentlich besser als vom Klingeldraht der Swisscom, ausser du hast Glasfaser.
  12. Ach @f1-tom ... Irgendwie wusstest du doch, was auf dich zukommt, bereits als du die Karte gebraucht gekauft hast. Das UPC diese nicht einfach so aktivieren wird, sollte klar sein, schliesslich erhälst du mit dieser das Horizon Senderpaket quasi kostenlos. Neu löst du einfach das Senderpaket mit der Digicard inklusive für 10.- Fr./Mt. Bei QL kostete das Plus Paket auch 5.- Fr./Mt. und die Digicard musstest du für 99.- Fr. kaufen.
  13. So die Umstellung zurück auf IPv4 ist erledigt. Der Speed von 500/50 passt und wird auch erreicht resp. übertroffen. Die Connect-Box verwendet jedoch nur 16 der 24 Kanäle im Downstream, somit entspricht die Anbindung ca. 800 Mbit (je nach Modulation). Ich hoffe dies führt zu keiner signifikanten Überbuchung. Bei Speedtest.net muss man jedoch den richtigen Server finden, jener von Init7 z.B hat ein schlechtes Peering oder ist ausgelastet.
  14. Bei mir klappte die Unstellung ebenfalls problemlos. Ich muss nur noch vom elenden DS light wegkommen damit mein NAS über IPv4 wieder erreichbar wird.
  15. Richtig. Dummies die keine Fragen beantworten können.
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