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  1. Schöne neue Fernsehwelt - Mediennutzung heute

    Schöne neue Fernsehwelt – Mediennutzung heute Der Fernsehkonsum in der Schweiz ist seit einiger Zeit rückläufig. Neben den klassischen TV‑Sendern sind inzwischen andere Angebote vor allem beim jüngeren Publikum beliebter geworden. Statt eines festgelegten Fernsehprogramms wird zunehmend bevorzugt selbst ausgewählt was über den Bildschirm flimmert. Dank des guten Breitbandausbaus sind auch die datenintensiven Anwendungen übers Internet inzwischen fast überall verfügbar. Die Digitalisierung verändert die Fernsehlandschaft enorm. Wir haben einen genaueren Blick darauf geworfen. Ein eigener Fernseher im Kinderzimmer gehört in vielen Haushalten seit einiger Zeit bereits zum Standard. Allerdings werden Filme oder Videos zunehmend auch auf anderen Geräten konsumiert. Das Internet bietet hier inzwischen eine große Bandbreite an zusätzlichen Möglichkeiten. Insgesamt stehen dem Verbraucher heute viel mehr Wege offen ihr Programm individuell selbst zu gestalten; auch zeitunabhängig. Technische Innovationen werden auch weiterhin unsere Sehgewohnheiten verändern. Veränderte Mediennutzung Lange Zeit waren die Änderungen in der Fernsehwelt auf technische Neuerungen bei den Geräten oder der Aufnahme- und Übertragungstechnik beschränkt. Vom Schwarz-Weiss- zum Farbfernsehen, von der Röhre zum Flachbildgerät, von der analogen Übertragung zum digitalen DVB-T Standard. Das Internet hat sich parallel dazu jedoch klammheimlich ebenfalls einen großen Teil des Film- und Videosegments erobert. Längst muss nicht mehr vor dem eigentlichen Fernsehgerät gesessen werden, um sich berieseln zu lassen. Mediennutzung heute Die Schweizer verbringen inzwischen immer weniger Zeit vor der Mattscheibe. Dennoch wird im Schnitt täglich immer noch über zwei Stunden ferngesehen, so die aktuelle Studie der Mediapulse Stiftung die im Auftrag des Bundes regelmässig die Mediennutzung im Land untersucht. Doch es zeigen sich hier gewisse Unterschiede bei den einzelnen Altersstufen und auch in den verschiedenen Sprachregionen. Die italienischsprachigen Schweizer liegen mit 169 Minuten täglich an der Spitze, gefolgt von der französischsprachigen Westschweiz mit 144 Minuten und den deutschsprachigen Regionen mit 124 Minuten. Überall liegt der Anteil der jüngeren Konsumenten (15 bis 29 Jahre) jedoch deutlich darunter. Sie sehen nur rund ein Drittel so lange fern. In der Erhebung konnten die mobilen Geräte wie Smartphones oder Tablets allerdings nicht erfasst werden. Digitale Angebote über das Internet machen gerade bei der jüngeren Generation einen nicht unerheblichen Anteil aus. Medien werden mobil Dabei ist das Thema mobiles Fernsehen erst noch ganz am Anfang. Die Smartphone- und Tablet-Nutzung ist zwar seit 2014 rapide angestiegen, doch Filme und Videos werden immer noch lieber auf größeren Bildschirmen angesehen. Die Mediennutzung verschiebt sich hier jedoch zunehmend. Ähnlich wie in Österreich oder Deutschland verlieren Laptop oder Desktopcomputer etwas an Bedeutung. Wie auch in den beiden anderen Ländern hat dafür die Nutzung von Smartphones, Tablets oder auch spezieller Smart‑TV‑Geräte hierzulande zugenommen. Die Schweizer liegen hier vor allem bei der sogenannten „Medien- und Parallelnutzung“ vorne. Dies bedeutet, dass während dem Fernsehen oftmals gleichzeitig andere Mediengeräte in Gebrauch sind. Knapp ein Sechstel aller Nutzer konsumiert regelmäßig rund einmal in der Woche auch Videoinhalte auf dem Smartphone. Allerdings handelt es sich dabei überwiegend noch um kürzere Filme, etwa auf YouTube oder anderen Videoplattformen. Dennoch wird zunehmend auch auf diesen Geräten mehr live gestreamt. Grundsätzlich werden Bewegtbild-Inhalte für Mobilportale immer wichtiger, wie eine Studie des Axel-Springer Unternehmens zeigt. Medien werden interaktiv Der große Vorteil den die smarte Technologie dabei mitbringt: Sie erlaubt statt des passiven Konsums viel mehr Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Die Struktur des Internets erlaubt es durch einfache Klicks spielend leicht zu navigieren oder verbindet Bewegtbildinhalte direkt mit den sozialen Netzwerken. Statt der umständlichen Steuerung beim klassischen Fernsehen mit den eingeschränkten Tastenkombinationen bei der Fernbedienung ist die Benutzeroberfläche via Touchscreen bei den mobilen Geräten viel intuitiver und flexibler zu handhaben. Dennoch werden auch die TV-Geräte zunehmend interaktiver; wenn sie etwa die Möglichkeit bieten sich mit dem Internet zu verbinden. Dann kann auch hier auf Inhalte aus dem Netz zugegriffen werden. Über den Übertragungsstandard HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) sind diese Smart‑TV oder Connected‑TV Anwendungen auch ohne Internetverbindung erreichbar, wenn das Gerät die Technik unterstützt. Verschiedene Kanäle bieten dann im Rahmen einer eigenen Online-Videothek und mit dem elektronischen Programmführer (EPG) zusätzliche Medien an: SRF + RTS Un HD, RTS Deux HD Arte HD (d), Arte HD (f) France 2, France 3, France 5 ARD HD ZDF HD, ZDF, ZDF Neo HD, ZDF Info, Einsfestival, BR-­alpha, WDR HD, WDR, RBB, HR 3SAT HD Kinowelt TV HSE 24 Darüber hinaus erproben Anbieter wie Netflix auch ganz neue Formate. Zwei interaktive Kinderfilme - "Der gestiefelte Kater und das magische Buch" und "Buddy Thunderstruck: Die einzig wahre Idee" feierten im Sommer 2017 Premiere im Netz. Jeder Zuschauer kann hier an bestimmten Punkten des Filmgeschehens den weiteren Verlauf mit Hilfe seiner Fernbedienung selbst beeinflussen. Individualisierung des Programms Die sogenannte „zeitversetzte Nutzung“ ist ebenfalls charakteristisch für den heutigen Fernsehkonsum. Inhalte können auf Streaming Portalen, Online-Videotheken oder im Pay-TV Segment zum individuell gewünschten Zeitpunkt abgerufen werden. Damit bekommen die Verbraucher immer stärker die Möglichkeit, sich ihr Programm passend zu den persönlichen Wünschen selbst zusammenzustellen. Das von den Programmchefs der großen Sendeunternehmen kuratierte Fernsehen hingegen wird immer weniger genutzt. Über das demokratische und vernetzte Internet können so auch kleinere Kanäle oder Produktionen ein breites Publikum finden. Insgesamt zeigt sich trotz des Rückgangs des Interesses am linearen Fernsehen, dass die zahlreichen Sender so viele Inhalte produzieren wie nie zuvor. Vor allem aufwändige Serien erleben einen enormen Zulauf und können durch die zusätzlichen Werbe- und Einnahmequellen über das Internet finanziert werden. Grundsätzlich hat der Medienkonsum im Bereich Bewegtbild in der Summe also eher zu- als abgenommen. Angebot und Nachfrage sind heute viel differenzierter als noch vor einigen Jahren. Welche Medien sind gefragt Neben dem Fernsehen verändert sich die Medienlandschaft auch in anderen Bereichen. Die Printmedien haben hier in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung eingebüßt. Laut dem Bundesamt für Statistik wird in der Schweiz durchschnittlich 30 Minuten am Tag Zeitung gelesen. Die größten Einbußen zeigen sich in den deutschsprachigen Regionen, wo heute am wenigsten gelesen wird (25,8 Minuten). Die italienischsprachige Bevölkerung hingegen hat bei der Lesezeit in den letzten Jahren leicht zugelegt (38,5 Minuten). Beim Radiokonsum lagen die stärksten Jahre in den 90ern (rund 160 Minuten pro Tag). Heute wird in der ganzen Schweiz etwas mehr als 100 Minuten täglich Radio gehört. Nutzten vor zehn Jahren rund 60 Prozent (mehrmals pro Woche) das Internet, sind es heute fast 90 Prozent. Je jünger die Befragten dabei sind, umso grösser ist die Bedeutung des Internets bei der Mediennutzung. Die verschiedensten Bereiche müssen sich auf diese Veränderungen einstellen. Nicht nur Fernsehunternehmen reagieren auf die zunehmende Nutzung des Internets mit neuen Strukturen. Auch in der Kommunikations- und Werbebranche spielt dies eine wichtige Rolle. Je nach Zielgruppe bieten die unterschiedlichen Kanäle bestimmte Vor- und Nachteile für Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen. Print, TV, Radio und Internet werden oft gleichzeitig für das Marketing genutzt und mit verschiedenen Inhalten bespielt – passend zum jeweiligen Medium und der entsprechenden Nutzerschaft. Doch richtet sich Radiowerbung beispielsweise an ein sehr heterogenes Publikum können Spots im Fernsehen dank des festgelegten Programms viel zielgerichteter platziert werden. Auch das Internet bietet hier gerade im Bereich Bewegtbild viele neue und innovative Möglichkeiten. Breitbandausbau ermöglicht neue Dienste Viele der Film- und Videoinhalte sind erst durch den flächendeckenden Breitbandausbau und den Ausbau von immer leistungsstärkeren Mobilfunknetzten möglich geworden. Auf diese Weise können sie nicht nur zuhause auf dem Desktop-Computer oder Laptop angesehen werden, sondern auch unterwegs auf den smarten Mobilgeräten. Aktueller Stand des Breitbandausbaus in der Schweiz In den letzten Jahren ist die Schweiz bei diesem Thema mit großen Schritten vorangekommen und liegt im europäischen Vergleich über dem Durchschnitt. Ein interaktiver Überblick zeigt, wie weit der Ausbau im Bereich des Festnetzes bislang fortgeschritten ist. Hierbei haben die verantwortlichen kommunalen Versorger auf einen Mix aus Telefon-Netz- und Kabel-TV-Netz-Ausbau gesetzt. Die NGA‑Verfügbarkeit (Next Generation Access – mind. 30 Mbit/s) ist hierzulande bereits besonders hoch. Beim Festnetz werden verschiedene Technologien wie Kupfer-, Koax- oder Glasfaseranschlüsse eingesetzt. Bei den Mobilfunknetzen ist inzwischen fast flächendeckend die schnelle 3G-Technik (UMTS-Standard) verfügbar. Rund 97 Prozent der Bevölkerung haben hier sogar Zugang zum noch leistungsfähigeren 4G-Netz (LTE-Standard). Dieser Fortschritt hatte allerdings auch seinen Preis. Es wurde rund dreimal so viel in den Breitbandausbau des Landes investiert als im europäischen Ausland. Die BAKOM (Bundesanstalt für Kommunikation) hat im Rahmen ihrer Strategie „Digitale Schweiz“ geplant, dass bis 2020 sämtliche Gemeinden mit „Hochbreitband“ versorgt sind. Die Technik hinter dem schnellen Internet Um hohe Up- und Downloadgeschwindigkeiten zu ermöglichen werden verschiedene Technologien eingesetzt. Mit VDSL (Very Highspeed Digital Subscriber Line) können heute auch über Kupferkabel hohe Übertragungsraten erzielt werden. Wird zusätzlich die Vectoring-Technik eingesetzt, wird es noch einmal schneller. Glasfaserleitungen werden heute vor allem als Hauptleitungen zur Überbrückung größerer Strecken neu verlegt. Das optische Signal kann dabei so gut wie verlustfrei weitergeleitet werden. Je nachdem wie weit das Glasfasernetz dabei zur Datenübertragung dient, werden verschiedene Bezeichnungen unterschieden: FTTS: „Fibre to the Street“ – Die Verbindung geht bis zum nächsten Verteiler an der Straße FTTN: „Fibre to the Node“ – Die Verbindung geht bis zum nächsten Knotenpunkt FTTC: „Fibre to the Curb“ – Die Verbindung geht bis zum “Rinnstein” FTTB: „Fibre to the Basement“ - Die Verbindung geht bis in den Keller des Verbrauchers Ausschlaggebend für die tatsächliche Leistung ist hier wie so oft das schwächste Glied in der Kette. Denn die schnellste Übertragung über Glasfaser kann dann auf den letzten Metern durch einen langsameren Anschluss über Kupferkabel nochmals gedrosselt werden. Neue Anwendungsmöglichkeiten Durch die gute Verfügbarkeit des schnellen Internets auch auf Mobilfunkgeräten haben Film-, Video- und andere Bewegtbild-Inhalte ein viel größeres Publikum gefunden. Vor allem für die jüngere Generation ist es heute selbstverständlich diese Medien regelmäßig auch auf dem Smartphone oder Tablet zu konsumieren. Kurze Filme oder sogenannte Micro-Videos sind dabei besonders auf dem Vormarsch. Bei einer Umfrage unter Schweizer Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren zeigte sich, welche Anwendungen im Internet am häufigsten konsumiert werden: Nutzung von Videoportalen wie YouTube: 79 Prozent Musik- und Sounddateien anhören: 68 Prozent Nutzung sozialer Netzwerke: 67 Prozent Filme und Serien streamen: 32 Prozent Online-Games spielen: 28 Prozent TV-Sendungen zeitversetzt ansehen: 21 Prozent TV-Sendungen live auf Onlineportalen ansehen: 20 Prozent Filme und Videos herunterladen: 16 Prozent Das Internet ist auf diese Weise vielfältiger und vor allem dynamischer geworden. Durch die Möglichkeit als Nutzer interaktiv eingreifen zu können, sind Inhalte sehr individuell auswählbar. Auf diese Weise lassen sich die Zuschauer viel zielgerichteter ansprechen. Dies bringt vor allem für die Marketingbranche viele Vorteile mit sich. Insgesamt stellt sich aber auch das lineare Fernsehen zunehmend auf die neuen digitalen Möglichkeiten ein. In vielen Sendungen tragen live zugeschaltete Kommentare aus den sozialen Netzwerken etwa zum Programmgeschehen bei. Auf verschiedene Weise kann das Internet mit seinen vernetzten, flexiblen Möglichkeiten heute auch in eine Fernsehausstrahlung integriert werden. Entwicklungen in der Zukunft Experten vermuten, dass sich die Mediennutzung in der Zukunft weiter nach oben entwickeln wird. Bewegtbildinhalte werden dabei noch stärker zunehmen und möglicherweise Audio- und Textinhalte noch mehr verdrängen. Um etwa die Printmedien weiter zu stützen wurden von der Regierung 2012 die Subventionsbeiträge in Form von Zusteller-Ermäßigungen nochmals erhöht. Dennoch müssen sich diese Anbieter noch stärker auf die veränderten Gewohnheiten einstellen. Vor allem die Möglichkeit, verschiedene Medien, Inhalte und Formate miteinander zu vernetzen kann hier für neue Impulse sorgen. Verändertes Medienangebot Bestimmte Formate werden sich noch stärker in Richtung Internet verlagern. Für viele Printmedien ist die parallele Onlineplattform inzwischen unverzichtbar geworden und auch Radiostationen präsentieren sich immer häufiger auch mit Streaming-Angeboten im Netz. Allerdings wird sich das klassische Fernsehgerät keinesfalls in größerem Umfang verdrängen lassen. Mit dem großen Bildschirm und der modernen HD-Technik bietet es immer noch ein ganz anderes Erlebnis als die tragbaren Geräte mit den viel kleineren Screens. Durch die Anbindung an das Internet können die interaktiven Inhalte dann auch großformatig angezeigt werden. Second-Screen-Nutzung Die kürzer gewordene Aufmerksamkeitsspanne hat eine besondere Entwicklung vorangetrieben: Neben dem Fernsehen werden zunehmend gleichzeitig noch andere Medien konsumiert. Unter dem Stichwort Multi-Screening verbirgt sich die Tatsache, dass viele nebenher das Smartphone oder Tablet benutzen. Während einer Sendung tauschen sich Zuschauer beispielsweise mit Freunden über die sozialen Netzwerke aus. Etwa wenn bekannt ist, dass dasselbe Programm läuft. Andere Nutzer suchen während einer Fernsehausstrahlung gleichzeitig im Internet nach zusätzlichen und weiterführenden Informationen. Ein drittes Szenario, was die Werbebranche forciert, ist das direkte Aufrufen einer Produktseite die gerade eben über eine Werbeeinblendung angepriesen wurde. Streamingdienste vs. traditionelles Fernsehen Die Möglichkeiten sich das Fernsehprogramm gezielt selbst aussuchen zu können, wird die Fernsehwelt wohl am stärksten beeinflussen. Bereits jetzt haben Streamingdienste wie Netflix oder Amazon einen einzigartigen Siegeszug gestartet. Mit eigenen hochwertigen Produktionen setzen sie die etablierten TV-Unternehmen gehörig unter Druck. Einige von ihnen haben wie bereits erwähnt schon mit eigenen Online-Videotheken und zeitunabhängigen Streaming-Möglichkeiten darauf reagiert. Ein weiterer Vorteil für die Zuschauer: Störende Werbeblöcke während der Sendungen entfallen hier oder sind auf ein Minimum reduziert. Die Medienkonzerne finanzieren ihr Angebot hier hauptsächlich aus den Beiträgen der Abonnements. Nachfrage nach Premiuminhalten Die Verschiebung in Richtung des Pay-TVs wird sich in Zukunft sicher noch weiter verstärken. Die Schweizer Fernsehzuschauer können heute im Free-TV zwar schon auf zahlreiche unterschiedliche Angebote zurückgreifen, doch beim Bezahlfernsehen sieht das noch ganz anders aus. Die UPC als größter Kabelnetzbetreiber der Schweiz regulieren hier noch sehr stark den Markt. So werden viele Angebote über das entsprechende Netz der UPC einfach nicht freigeschaltet und die internetbasierten Inhalte bleiben den Fernsehzuschauern verschlossen. Die Provider fürchten durch die zusätzlichen Programme selbst Marktanteile zu verlieren. Auch Swisscom zeigt sich hier immer noch sehr zurückhaltend. Lediglich über eine Mobilfunkverbindung sind die gefragten Streaming-Dienste bislang ohne Probleme zu empfangen, vorausgesetzt es besteht eine leistungsfähige Datenverbindung. Der Erfolg von Netflix und Co. in anderen Ländern zeigt jedoch, dass das Publikum an dieser Form des Fernsehens ein großes Interesse hegt. Bildung, Information, Unterhaltung, Entspannung? Die Aufgaben, die dem Fernsehen als Medium zugesprochen wurden, haben sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Zu Beginn lag ein starker Fokus auf der Möglichkeit, sich auf diese Weise über Geschehnisse auf der ganzen Welt zu informieren. 1953 wurde in der Schweiz der fernsehmediale Grundstein gelegt. Die Besonderheit: Bereits von Anfang an legte unser kleines Land ein großes Gewicht auf den Austausch über die Grenzen hinweg. Bereits ein Jahr später waren über das Fernsehnetz 44 unterschiedliche Sender aus acht Ländern erreichbar. Neben den Nachrichtensendungen wurden bald auch zahlreiche andere Formate beliebt. In den publizistischen Leitlinien des SRF sind drei Grundsätze festgelegt: Das Programm soll „sachgerecht, vielfältig und unabhängig“ gestaltet sein. Inzwischen hat sich das Fernsehen dabei stärker in die Richtung eines Unterhaltungs- und Entspannungsmediums entwickelt. Das Internet ist zudem dabei, das Fernsehen als Leitmedium von seinem Platz zu verdrängen. Einen Bildungsauftrag verfolgen dabei meist nur noch die staatlich subventionierten Sender. Dennoch könnten die neuen digitalen Möglichkeiten gerade in diesem Bereich neue Ansätze bieten. Durch die interaktiven Möglichkeiten und die Nutzung unterschiedlicher Medienformate können auch anspruchsvolle Inhalte zeitgemäß vermittelt werden. Hier wird sich zeigen, inwieweit sich die Programmchefs künftig auf ein experimentelleres Terrain einlassen können und wollen. Auch das Thema Virtual Reality kann noch ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Bilderquellen: Bild 1: ©Fotolia, dmitrimaruta Bild 2: ©Fotolia, Antonioguillem Bild 3: ©Fotolia, sebra Bild 4: ©Fotolia, Schlierner Bild 5: ©Fotolia, Davizro Photography Bild 6: ©Fotolia, georgejmclittle
  2. Umfrage zur "No-Billag" Initiative

    als nächstes folgt die zwangsabgabe für jeden der sich in diesem forum völlig unnütz über nonsens beschwert, dann zahlst du noch gerne billag mein lieber! [emoji1] Sent from my SM-G955F using Digi-TV.ch mobile app
  3. Bedenken beim bargeldlosen Bezahlen

    © geralt, Pixabay.com (https://cdn.pixabay.com/photo/2017/08/15/09/04/bitcoin-2643188__340.jpg) Bedenken beim bargeldlosen Bezahlen Während der asiatische Markt einen regelrechten Boom beim bargeldlosen Bezahlen oder den berühmt-berüchtigten Bitcoins erfährt, herrscht unter dem Großteil der Konsumenten eher Skepsis und Zurückhaltung, was Bitcoins und Plastikgeld betrifft. Dabei hat das Zahlen ohne Karte deutliche Vorteile, wie auch die skandinavischen Konsumenten oder die Chinesen bestätigen. In Deutschland werden trotz der Vielzahl an Kartenangeboten noch rund 80 Prozent der Einkäufe auf traditionelle Art und Weise gehandhabt: Ware gegen Scheine und Münzen. Zum Glück ist die Beantragung eines Kredits wesentlich unkomplizierter und erfordert weder das Zücken einer EC-Karte noch einen Stapel an Geldscheinen und glänzenden Münzen. Trend oder Panikmache? Die Meinungen der Konsumenten gehen beim Thema bargeldloser Bezahlsysteme und Bitcoins deutlich auseinander. Nicht jeder scheut den Kontakt mit dem trendigen Thema und scheint durchaus aufgeschlossen zu sein, eine Alternative zu den bisherigen Zahlungsmethoden auszuprobieren. Die Realität ist teils eine andere: Vielmehr erfährt man beim Einkauf öfter mal deutlich, dass mancher Automat gar nicht für die Benutzung der EC-Karte oder einer Kreditkarte kompatibler ist und reale Münzen das einzige Zahlungsmittel darstellen. Abhebegrenzen am Automat und eine Obergrenze für eine Barzahlung gewährleisten Sicherheit und Transparenz für den Konsumenten. Manche Länder drängen in diesem Bereich deutlich voran. In Schweden arbeitet man daran, das bargeldlose Währungssystem bis 2020 umzusetzen. In Deutschland schwingen Aspekte wie Datenmissbrauch und Überwachung mit, wenn man daran denkt, bargeldlose Zahlungen zu forcieren. Psychologen erklären die Zurückhaltung damit, dass Bargeld eine harte, sichtbare Währung ist. Bargeld wird bei vielen gleichgesetzt mit Freiheit, mit Luxus. Andererseits birgt das bargeldlose Bezahlen auch den Vorteil, dass der Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl oder Wohnungseinbruch ein Riegel vorgeschoben wird. Wer erwartungsgemäß kein Bargeld mit sich führt, bei dem lohnt sich auch kein Diebstahl oder Überfall. Bezahlen mit Bitcoins Die Kryptowährungen sind nicht länger ein Hirngespinst, sondern nackte Realität auf dem Finanzmarkt. Längst können reale Produkte und Dienstleistungen damit erworben und bezahlt werden. Die Geschichte des Bitcoins begann bereits im Jahr 2008: Eine digitale Währung, die bei vielen einen Hype ausgelöst hatte und als die Währung der Zukunft schlechthin beworben wurde. Der sogenannte Pizza Deal brachte die Bitcoins in aller Munde. 2010 bot ein Nutzer 10.000 Bitcoin für denjenigen, der ihm zwei Pizzen ins Haus liefert. Beim heutigen Stand dieser Währung würden die Pizzen einen Wert von 22.230.000 Millionen Euro betragen. Dieses simple Beispiel zeigt durchaus den aktuellen Wert der unterschätzten Kryptowährung auf dem Markt. Viele Währungsaustauschdienste spezialisierten sich auf Kryptowährungen und ermöglichen so den Umtausch von Bitcoin in echtes Geld. Nachdem 2014 internationale Konzerne wie Microsoft oder Dell die Bezahlung des Einkaufs via Bitcoin ermöglichten, stieg die Akzeptanz. Wer heute damit zahlen möchte, muss damit rechnen, dass nicht alle Produkte oder Dienstleistungen darüber verfügbar sein könnten. Dennoch zeigt sich die Branche positiv und setzt auf weitere Fortschritte. Neuerdings gibt es Plastikkarten, die ähnlich wie Kreditkarten gehandhabt werden. So soll es möglich sein, in lokalen Geschäften einzukaufen und mit Bitcoin-Währung zu bezahlen. Allerdings werden die Kreditkarten aus nachvollziehbareren Gründen nicht mit Geld aufgestockt, sondern mit Ethereum oder Bitcoin. Dieser Möglichkeit birgt eine reale Chance, bargeldlose Bezahlsysteme wie in China zu verwirklichen und den Konsumenten eine andere, sichere Art des Bezahlens schmackhaft zu machen. Verlockender Höchststand für Bitcoin? Der Kursanstieg von 1000 Prozent für den Bitcoin-Kurs lässt vermuten, dass sich der Siegeszug langsam vollzieht. Dahinter liegt jedoch eine Herausforderung namens Blockchain-Technologie. Die dezentrale Datenbank Blockchain ermöglicht das fälschungssichere Verschieben mittels digitaler Gutscheine, den sogenannten Token. Der Token muss nicht zwangsläufig eine Währung darstellen, sondern dokumentiert mitunter einen Kredit, den zukünftigen Gewinnanteil oder einen bestimmten Vermögenswert. Die Diskussion dreht sich oftmals um die Frage, ob digitale Währungen wie Bitcoin einen Wert darstellen. Unkenrufen zum Trotz legt der Kurs der Bitcoin beachtlich zu. Der Großteil der Kryptowährungen ist jedoch nicht im Umlauf, sondern befindet sich im Besitz von Finanzinstituten und Investoren. Die Coins werden meist gegen sogenannte Fiat-Währungen eingetauscht, wenn der erhoffte Kursgewinn erfolgt ist. Die Blockchain kann durchaus Vorteile für Effizienz und Kosten darstellen, wie sich an der Werteschriftenverwahrung zeigt. Durch die Token in Form einer Nestlé-Aktie ist eine Variierung des Wertes nicht möglich. Da das System leidglich den Mitgliedsbanken zur Verfügung steht, gibt es keinen Raum für etwaige Spekulationen. Schlecht durchdachte Konzepte oder kriminelle Absichten gefährden jedoch die Innovation der Blockchain-Technologie und damit den fortgesetzten Siegeszug der Bitcoin in Deutschland oder der Schweiz. Die Bitcoins sind ein bevorzugtes Objekt für Spekulationen und Investments geworden. Rechtliche Probleme machen dem Triumphzug zu schaffen. Es geht um die Klärung des Eigentums und die Anerkennung als gesetzliches Zahlungsmittel. Ein Diebstahl im engeren Sinne ist nicht möglich, sondern lediglich die Erforschung des Codeschlüssels. Allerdings ist es bei einer Bezahlung mit Bitcoin nicht möglich, eine Überweisung zu stornieren. Durch die mögliche Verschleierung der Identität sehen Gegner Risiken und eine Einladung für Kriminelle, mittels der Bitcoins Steuern zu hinterziehen. Asien setzt auf Kryptowährungen Die neuen Technologien und die Leidenschaft der Asiaten für das Glücksspiel bieten die besten Voraussetzungen für die unglaubliche Resonanz. Die Regierung in China hat darauf reagiert und versucht den Handel mit den beliebten Kryptowährungen zu limitieren. Der Wert von Ether wird beispielsweise in Dollar, nicht in Bitcoin angezeigt, was geringfügige Zweifel vermuten lässt. Der Lohn der Angestellten, die im schweizerischen Crypto-Valley arbeiten, wird in Franken und Dollars bezahlt. Damit wird verhindert, dass die Kaufkraft des Monatslohns 30 Prozent geringer wäre. Rund 70 Prozent des Handelsvolumens von Bitcoin befindet sich im Besitz von Investoren aus China, Japan und Südkorea. Das verdeutlicht, wie stark China dem Bitcoin verhaftet ist. Ob dieser Umfang allerdings auch hierzulande Investoren erreicht, bleibt abzuwarten. Außerdem entstehen immer neue Kryptowährungen, was den Kursanstieg fördert und die Entwicklung weiterer neuer Kryptowährungen fördert, von denen die Besitzer der Bitcoin profitieren. Bitcoin und Blockchain können sich in Deutschland und der Schweiz durchaus durchsetzen, wenn die juristische Situation geklärt und gewisse Vorbehalte abgebaut sind. Der Fairness halber sollte man nicht vergessen, dass nicht alle Bitcoin-Besitzer kriminelle Absichten zu unterstellen sind und die bargeldlose Bezahlung für viele Konsumenten ohne Probleme mittels Bitcoin-Währung ermöglicht wird. Die Methode via Plastikkarte einfach zu bezahlen, könnte das Interesse an der Kryptowährung verstärken.
  4. Wenn man vorher 2mbit hatte und dann 100mbit - ist das schon ultraschnell! Hingegen steht nicht, wie vorgeworfen "Glasfaser" oder das der Kunde einen Glasfaseranschluss erhält und das Produkt heisst auch nicht FiberUltraPower oder so...
  5. Schön, hat der Post einen gewissen Unterhaltungswert, dass der Beitrag wutbürgerlich daher kommt schreibe ich eingangs sogar selbst :-) Ich bin erstaunt, dass Du trotzdem noch einen Swisscom - Shop betrittst, denn Du hättest die Wahl. Ich kann nicht auswählen, welchen Dienst mein Lieferant nutzt (gut, ich könnte den Lieferanten entsprechend auswählen). Wie dem auch sei, oft kommt man ohne noch grösseren Aufwand um die Post nicht herum. Fünf Minuten - die Post gibt dies selbst als Durchschnitt an - sind nicht lächerlich kurz. Ich will keine Handyhüllen oder Couverts ansehen, sondern ein eingeschriebenes Paket abholen, einen Auftrag aufgeben oder anderes. Das ich dafür im Schnitt fünf Minuten warten muss ist wahrlich eine Zumutung. Mir fällt immer noch kein anderer Laden ein, wo ich im Schnitt fünf Minuten warten muss. Ganz selten sind es im Coop / Migros und Co. mal 1-2 Minuten - dann geht auch schon eine weitere Kasse auf. Eine Poststelle könnte geradezu explodieren, da würde sich niemand bewegen um einen weiteren Schalter zu öffnen. Es bringt nichts, mich für völlig verblödet darzustellen Glaubst Du denn, ich habe mir den Drucker (ein Beispiel von vielen) in eine Poststelle liefern lassen? Das Problem ist, wenn ich ein Einschreiben verpasse wird das auf dieser Poststelle deponiert - die Poststelle kann ich nicht auswählen oder ändern! Ich könnte es erneut zustellen lassen (und ev. nochmals verpassen), wenn ich die Ware aber sofort benötige, muss ich dort hin. Du musst es nicht verdrehen. Die Kundin wollte ein Paket abgeben und wieder gehen. Seitens Postangestellter kam dann der Vorschlag mit EuroMillions. Sorry, aber wenn ich am Schalter stehen würde, käme es mir nicht in den Sinn, eine Beratung künstlich zu verlängern wenn ich sehe, dass hinten noch Kunden anstehen die ihre Postgeschäfte erledigen möchten! Aber ich habe offenbar eine ganz andere Vorstellung von Kundendienst. Ich kann gar nicht programmieren, aber es gibt viele Schweizer Unternehmen, die das können. Die Post gibt sich schweizerisch, gibt aber grosse Aufträge ins Ausland, schlicht aus Spargründen. Dass dies in die Hosen ging, hat man ja gelesen - ein Artikel von vielen: http://www.inside-it.ch/articles/43230 Abbau und Optimierung ist ok, ich habe auch kein Problem wenn unrentable Poststellen abgebaut werden, ich brauche nicht an jeder Ecke eine Poststelle. Aber da wo eine ist, soll es wenigstens funktionieren! Mir ist es ein Rätsel warum ich auf YouTube fast nur Postwerbung sehe, ehrlich... ich fühle mich verfolgt, werde noch paranoid! ;-) Mir fällt immer noch keine ein... vielleicht Morgen?
  6. OK, habe die Themen getrennt. Ich liefere heute noch einiges nach
  7. Das möchte ich erst noch sehen (offizielle Schreiben, Flyer usw.). Zumindest bei uns hat Swisscom noch nie von Glasfaseranschluss gesprochen. Die Infomail enthält ebenso keine Informationen in diese Richtung. Auch die Produkte heissen nicht FiberPower, last but not Least informiert Swisscom völlig transparent, wenn das gebuchte Abo nicht in der entsprechenden Bandbreite erhältlich ist - man stimmt dem explizit zu. Best Effort entspricht bei Swisscom zumeist der verfügbaren Bandbreite und nicht plötzlich nur 50 oder 10%...
  8. Ja, wenn ich dann das Bedürfnis sehe... im Moment äussert sich ja niemand dazu...
  9. Du sprichst hier vom EW, aber noch immer nicht vom Kabelnetzbetreiber - denn die tun sich sehr schwer was FTTH betrifft. Ich sehe in unserer Gegend überhaupt keine Ambitionen (wie schon vorher berichtet), Glas in die Häuser zu ziehen - dabei wäre es an diversen Stellen schon längst viel näher als Swisscom mit ihrem Glas war...!
  10. Ich kann immer noch nicht mit Dir einig gehen Wenn Swisscom Glas in ein Dorf zieht, wenn Swisscom Glas in die hinterletzte Pampa zieht ist das doch schon ein Fortschritt. Wahrscheinlich wird auch Glas in ein Kaff gezogen wo es sich bei Weitem nicht rechnet, es aber aufgrund der Grundversorgung nötig ist. Nun nehmen wir mal Dein Beispiel, ein Beispiel von vielen: Kunde x hat nur 2mbit... will er denn nun auf FTTH warten (und da wartet er wahrscheinlich bis zum Sanktnimmerleinstag weil es viele andere Gemeinden gibt) oder ist er denn zufrieden wenn das Glas erstmal in die Nähe gezogen wird und er dann statt 2mbit plötzlich 60mbit hat, oder statt 60 eben deren 300? Es ist doch wesentlich wichtiger, dass man zuerst die Grundbedürfnisse der Masse versorgen kann, ohne sich dabei den weiteren Ausbau zu versperren - ich sehe darin gar nichts verwerfliches - ganz im Gegenteil. Die Priorität, nun möglichst alle Haushalte zuerst so zu versorgen damit sie TV in UHD schauen und daneben einen vernünftigen Internet-Access haben, ist doch schon mal gut! Ich sehe derweil seitens Kabelnetzbetreiber keinerlei Ambitionen der FTTH-Versorgung! UPC nennt ihr Produkt schon längst FiberPower obwohl bei den meisten Kunden nichts anderes als Koax in der Hütte ist. Klingt gut, ist aber Betrug! Denn mit Fiber hätten die Kunden immerhin annähernd die versprochene Bandbreite, da aber die letzte Meile auch da über das olle Kabel läuft, sharen sie das Kabel mit zig anderen... und so kommt es heraus, wie bei meinen Screenshots oben. Zu den Streaming-Diensten: Da gebe ich Dir recht... ging mir auch schon so. Allerdings kann man heute seinen eigenen Server in der Cloud betreiben und solche Abenteuer abdecken! Ich betreibe bei Google einen Windows-Server, da läuft Plex und alles - das Ding kostet mich rund 50 Franken pro Monat, ist mir aber jeden Rappen wert da ich dafür kein NAS mehr bei mir unterhalten und somit sinnlos Daten rumschieben muss. Sehe gerade, dass Du Deinen Post bearbeitet hast Ich kann da halt nur für mich sprechen... gerade vorgestern habe ich zum Beispiel die WiFi-Buttons überall in meinem Haus installiert und somit mein Häuschen um drei Komfortstufen erhöht - und dies mit kleinsten Investitionen. Mir gefällt eben das homogene Umfeld und das es einfach funktioniert - selbst unter widrigen Bedingungen (derzeit noch eher mässige Bandbreite).
  11. Ob 75% oder 100% spielt keine Rolle mehr - Swisscom war schon vorher Merheitsaktionärin. Ich bin sozusagen ein Teleclub-Kind und damit aufgewachsen. Die Entwicklung gefällt mir grundsätzlich, dabei spreche ich natürlich nur von Teleclub über Swisscom TV: - Die Movie-Channels mag ich auch heute noch, selbst in Zeiten von Non-Linearem TV - Ergänzt wird das Angebot mit VoD - passt doch - Teleclub Play bietet gute Serien zur Flatrate - Teleclub Sport hat uns lange Zeit gutes Eishockey und Fussball nach Hause geliefert - Über Sportrechte unterhalten wir uns bereits anderswo zur Genüge Schön, ist TC in das Sportgeschäft eingestiegen, dem Brand hat es letztlich aber auch viel geschadet. Nur deswegen steht man dauernd in der Kritik. Dies, obwohl man da den Job mehr als gut gemacht hat! Das ein Konzern Rechte verliert, geschieht fast täglich - die Fragmentierung ist in vollem Gange und zuerst haben es nun halt die TC-Kunden so richtig zu spüren bekommen. Nichts desto trotz ist das ewige Bashing übertrieben. Höchste Zeit, wieder mal bei TC reinzuschauen - sodass auch die neueren User einen Einblick erhalten, TC wieder ein Gesicht erhält und man den Apparat dahinter mal sieht. Gespräche sind bereits im Gange, ich melde mich diesbezüglich wieder LG Tosci
  12. Star Trek Discovery

    Ist zwar jetzt OT, aber so wie ich Euch kenne habt ihr das eh schon gesehen und für alle anderen: Schaut "Stranger Things" - besonders für die Generation 70er und 80er eine wahrlich coole Serie - alleine der Soundtrack hat einen Oskar verdient! ;-)
  13. BTW mein vorerst letzter Beitrag zum Thema Breitband. Wenn ich von Anwendung spreche, oder eben auch vom Universum wie im Titel: Da macht Swisscom eben alles richtig und die Kabelnetzbetreiber ziemlich alles falsch! Sorry, wenn die Hardware Kacke ist, nützen mir auch 300mbit nichts! Hinzu kommt, dass die Bandbreite im Kabelnetz shared ist - was bei uns auf dem Land sogar noch weniger ausmacht als in der Stadt. Dennoch stelle ich selbst bei uns ein krasses Missverhältnis fest! Pic 1: Swisscom, 60mbit, 2 TV's in Betrieb mit HD-Programmen, es hängen zudem 42 Geräte dran die irgendwelche Bits hin- und herschieben. Alles zusammengezählt erhalte ich die vollen 60mbit (und ab nächster Woche mehr :-) ) Pic 2: Quickline 300mbit: Nur mein MacBook dran, exakt dieselbe Distanz zum WLAN-Router, exakt dieselbe Ausgangslage: Ich erhalte nicht mal 10% der Leistung! Nochmals: Anwendung! Darunter verstehe ich auch, dass ich die Leistung nicht mit einem LAN-Kabel messe denn kaum jemand nutzt zu Hause noch LAN-Kabel, die allermeisten Geräte sind via WLAN verbunden! Quickline-Test: Mit QLTV-Box - mit dem Technicolor-Router sah es aber auch nicht besser aus... ganz im Gegenteil, der brauchte teilweise bis zu 20 Sekunden bis er eine IP-Adresse vergab - das Problem sei bekannt, aber nicht gelöst (WTF!)
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