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  1. #1
    Avatar von roman70
    roman70 ist offline Super-Moderator
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    Standard Cablecom gibt nach – Digital TV für sechs Franken



    Cablecom beugt sich dem Druck des Preisüberwachers und senkt die Tarife für das digitale Fernsehen. Im Basisangebot werden weitere Sender verschwinden, dies trotz einer Preiserhöhung.

    Ab April 2007 kostet das Einsteigerangebot monatlich noch 6 Franken statt derzeit 25 Franken (15 Franken in den ersten sechs Monaten), gab Cablecom vor den Medien in Zürich bekannt. Der Kaufpreis für das Empfangsgerät mit digitalem Videorecorder sinke von 495 auf 150 Franken. Damit beugt sich der grösste TV-Kabelnetzbetreiber des Landes dem Druck von Preisüberwacher Rudolf Strahm und bläst zum Gegenangriff auf die Swisscom. Diese hatte am Vortag ihre ersten Bluewin-TV-Kunden aufgeschaltet.

    Strahm hatte die Preise für das digitale Fernsehen als zu hoch kritisiert. In der EU seien Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen) bereits für 50 bis 80 Euro zu kaufen. Allerdings besteht hier anders als beim Schweizer Marktführer Wettbewerb: Cablecom verschlüsselt ihr Digitalangebot, damit nur ihre eigenen Geräte eingesetzt werden können.

    Bei anderen Schweizer Netzbetreibern können die Kunden hingegen unverschlüsselte Set-Top-Boxen im Laden kaufen und benutzen. Deshalb forderte der Preisüberwacher, dass Cablecom entweder den Schlüssel mit allen Herstellern teile, oder die Preise für die Geräte massiv senke.

    Nach monatelangen Gesprächen haben sich Preisüberwacher und Cablecom nun über die Preise für die nächsten drei Jahre geeinigt. Die bisher gültige Vereinbarung läuft Ende 2006 aus.

    Bluewin TV auf Sendung

    Der Druck auf Cablecom zu Preiskonzessionen hatte sich überdies mit dem Einstieg der Swisscom ins Fernsehgeschäft erhöht. Seit vergangenem Montag bietet der Telekomkonzern das Internetfernsehen Bluewin TV mit über 100 Sendern und einer Videothek von über 500 Filmen für 29 Franken pro Monat an.

    Hinzu kommen aber noch die Kosten für den Telefonanschluss und das Breitbandinternet. Im Minimum kostet Bluewin TV 64,30 Franken pro Monat.

    Preiserhöhung bei Basisangebot

    Bei Cablecom kommt das digitale Fernsehvergnügen (mit den 21 Franken für das herkömmliche analoge TV) auf insgesamt 27 Franken monatlich zu stehen. Telefon und Breitbandinternet sind darin nicht enthalten.

    Für den Kampf ums digitale TV werden allerdings die Zuschauer des herkömmlichen analogen Fernsehens zur Kasse gebeten. Cablecom erhöht den Preis für den analogen Basisanschluss ab 2008 um 1,50 auf 22,50 Franken pro Monat, um die Digitalisierung zu finanzieren.

    Im Basisangebot verschwinden weitere Sender

    Zudem wird das Programm im herkömmlichen Fernsehen weiter ausgedünnt. Um mehr Platz für digitale Sender zu schaffen, werden weitere Sender im analogen Programm abgeschaltet und ins digitale TV verschoben. Der Einführung von hochauflösendem digitalem TV (HDTV) fallen im nächsten Jahr vier bis sechs Sender zum Opfer.

    Weitere vier Sender werden 2008 aus dem Basisangebot genommen, wobei die Zahl je nach Region und Netzstandard variiert. Damit bezahlt der gewöhnliche Zuschauer künftig mehr Geld für deutlich weniger Angebot.

    Bereits in der Vergangenheit hatte Cablecom immer wieder für rote Köpfe gesorgt. Erst im vergangenen Monat flog der englische Sender BBC Prime und das spanische TVE aus dem analogen Programm, während der österreichische Sender ORF 2 verschoben wurde. (cpm/sda/ap)

    www.tagesanzeiger.ch
    www.cablecom.ch

  2. #2
    Avatar von trosty
    trosty ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von roman70 Beitrag anzeigen
    Der Kaufpreis für das Empfangsgerät mit digitalem Videorecorder sinke von 495 auf 150 Franken.
    Ich weiss, du hast nur vom Tagi kopiert - aber das ist meiner Meinung nach falsch (wenn man den anderen Quellen (Preisüberwacher, etc) glauben kann. Der Receiver (nicht Rekorder) wird CHF 150 kosten.

  3. #3
    Avatar von roman70
    roman70 ist offline Super-Moderator
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    Zitat Zitat von trosty Beitrag anzeigen
    Ich weiss, du hast nur vom Tagi kopiert - aber das ist meiner Meinung nach falsch (wenn man den anderen Quellen (Preisüberwacher, etc) glauben kann. Der Receiver (nicht Rekorder) wird CHF 150 kosten.
    Ich denke auch, dass sie da ein bisschen überinterpretiert haben. Was mit dem Recorder sein wird, weiss man ja (noch) nicht genau.

  4. #4
    easypeacy42 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Laut Pressemeldung der Cablecom kriegst du den Recorder für CHF 20.- pro Monat.

  5. #5
    Avatar von roman70
    roman70 ist offline Super-Moderator
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    War das wirklich der Receiver und nicht der Recorder, welcher 495.-- Stutz kostet. Der für 495.-- darf dann nur noch CHF 150.-- oder CHF 6.-- pro Monat kosten.

    Gemäss Mitteilung Preisüberwacher.

  6. #6
    easypeacy42 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Cablecom Pressetext:

    http://www.cablecom.ch/cablecom_digitaltv_d_061114.pdf

    "Der Preis für das neue digitale Basisangebot cablecom digital receiver beträgt monatlich 6 Franken.
    ...
    Aber nicht nur das Basisangebot digital tv receiver wird günstiger: Cablecom senkt auch den Preis für das Angebot cablecom digital tv recorder (mit Aufnahmefunktion) per 1. April 2007 auf 20 Franken. Weiter können alle Kundinnen und Kunden den digital tv receiver für 150 Franken kaufen.
    "

  7. #7
    easypeacy42 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hier der ergänzte Text des Tages-Anzeigers:

    ----------------------------------------------
    Cablecom gibt nach – Digital TV für sechs Franken

    Rudolf Strahm: Seine Trümpfe als Preisüberwacher haben gestochen.


    Cablecom beugt sich dem Druck des Preisüberwachers und senkt die Tarife für das digitale Fernsehen. Im Basisangebot werden weitere Sender verschwinden, dies trotz einer Preiserhöhung.

    Ab April 2007 kostet das Einsteigerangebot monatlich noch 6 Franken statt derzeit 25 Franken (15 Franken in den ersten sechs Monaten), gab Cablecom vor den Medien in Zürich bekannt. Der Kaufpreis für das Empfangsgerät mit digitalem Videorecorder sinke von 495 auf 150 Franken. Damit beugt sich der grösste TV-Kabelnetzbetreiber des Landes dem Druck von Preisüberwacher Rudolf Strahm und bläst zum Gegenangriff auf die Swisscom. Diese hatte am Vortag ihre ersten Bluewin-TV-Kunden aufgeschaltet.

    Strahm hatte moniert, in der EU seien Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen) bereits für 50 bis 80 Euro zu kaufen. Allerdings besteht hier anders als beim Schweizer Marktführer Wettbewerb: Cablecom verschlüsselt ihr Digitalangebot, damit nur ihre eigenen Geräte eingesetzt werden können.
    Bei anderen Schweizer Netzbetreibern können die Kunden hingegen unverschlüsselte Set-Top-Boxen im Laden kaufen und benutzen. Deshalb forderte der Preisüberwacher, dass Cablecom entweder den Schlüssel mit allen Herstellern teile, oder die Preise für die Geräte massiv senke.

    Keine Einigung
    Strahm hatte die Preise für das digitale Fernsehen allgemein als zu hoch kritisiert. Trotz monatelanger Gespräche haben Preisüberwacher und Cablecom aber keine einvernehmliche Preisvereinbarung gefunden, «weil wir mit dem zukünftigen Preisplan der Firma nicht einverstanden sind», sagte Strahm vor den Medien in Bern.
    «Mit einer Art Absichtserklärung haben wir jedoch einseitig die Toleranzgrenzen für die Jahre 2007 bis 2009 formuliert, bei deren Einhaltung die Preisüberwachung auf die Eröffnung eines formellen Verfahrens wegen Preismissbrauch verzichtet», sagte Strahm. Cablecom habe erklärt, die Toleranzgrenzen einhalten zu wollen. Die bisher gültige Vereinbarung läuft Ende 2006 aus.

    «Wenn Cablecom diese Toleranzwerte überschreitet, werden wir ein Verfahren prüfen und anvisieren müssen», sagte Strahm. Die gute Nachricht für den Kunden sei, dass das digitale TV damit massiv billiger werde.

    Bluewin TV auf Sendung
    Der Druck auf Cablecom zu Preiskonzessionen hatte sich mit dem Einstieg der Swisscom ins Fernsehgeschäft erhöht. Seit vergangenem Montag bietet der Telekomkonzern das Internetfernsehen Bluewin TV mit über 100 Sendern und einer Videothek von über 500 Filmen für 29 Franken pro Monat an.
    Hinzu kommen aber noch die Kosten für den Telefonanschluss und das Breitbandinternet. Im Minimum kostet Bluewin TV 64,30 Franken pro Monat.

    Preiserhöhung bei Basisangebot
    Bei Cablecom kommt das digitale Fernsehvergnügen (mit den 21 Franken für das herkömmliche analoge TV) auf insgesamt 27 Franken monatlich zu stehen. Telefon und Breitbandinternet sind darin nicht enthalten.
    Für den Kampf ums digitale TV werden allerdings die Zuschauer des herkömmlichen analogen Fernsehens zur Kasse gebeten. Cablecom erhöht den Preis für den analogen Basisanschluss ab 2008 um 1,50 auf 22,50 Franken pro Monat, um die Digitalisierung zu finanzieren.

    «Ursprünglich wollte die Cablecom die Preise auf 25 und vorher sogar auf 28 Franken anheben», gab Strahm bekannt. Cablecom ihrerseits sprach laut einem Sprecher von 23 Franken.

    Teure Digitalisierung
    Cablecom brauche das Geld, um den Ausbau der digitalen Plattform zu finanzieren, sagte Cablecom-Chef Rudolf Fischer vor den Medien in Zürich. Dies koste einen dreistelligen Millionenbetrag. Darum komme der Kabelnetzbetreiber nicht herum.
    Denn das Gesetz zwinge die Cablecom, digitale Angebote der SRG-Sender weiterzuverbreiten. «Wir haben gar keine Wahl, als unsere Netze von analog auf digital umzustellen», sagte Fischer.

    Im Basisangebot verschwinden weitere Sender
    Das Programm im herkömmlichen Fernsehen wird allerdings weiter ausgedünnt. Um mehr Platz für digitale Sender zu schaffen, werden weitere Sender im analogen Programm abgeschaltet und ins digitale TV verschoben. Der Einführung von hochauflösendem digitalem TV (HDTV) fallen im nächsten Jahr vier bis sechs Sender zum Opfer.
    Weitere vier Sender werden 2008 aus dem Basisangebot genommen, wobei die Zahl je nach Region und Netzstandard variiert. Damit bezahlt der gewöhnliche Zuschauer künftig mehr Geld für ein deutlich verringertes Angebot.

    Noch 29 Sender im analogen TV
    Das Minimalangebot im analogen TV sinke von derzeit 37 auf 29 Sender. Die Analogkunden «müssen eine Preiserhöhung mittragen, was wir als ungerechtfertigt, aber nicht eindeutig als Preismissbrauch im Sinne des Preisüberwachungsgesetzes beurteilen», sagte Strahm.
    Bereits in der Vergangenheit hatte Cablecom immer wieder für rote Köpfe gesorgt. Erst im vergangenen Monat flog der englische Sender BBC Prime und das spanische TVE aus dem analogen Programm, während der österreichische Sender ORF 2 verschoben wurde. (cpm/ret/sda/ap)

    ----------------------------------------------

    Also je länger ich die Texte lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass es ein kleines Durcheinander gibt ... und falls die Cablecom ihren Pressetext richtig formuliert hat und die Tagi falsch liegt, denke ich fast, da hat die Cablecom den Strahm über den Tisch gezogen ...

    Für 6.- bekommt man lediglich den digital-TV Receiver, der glaub (soweit ich die Kommentare hier im Forum richtig verstanden habe) technisch eher alt ist. Den Receiver bekommt man auch nicht für 15.- statt 25.- zur Zeit sondern nur für die vollen 25.-. Dieser Receiver stellt für mich eine Art "Abstellgleis" dar. Den besseren Recorder, mit Aufnahmefunktion und, glaub laut Kommentaren hier, besserer Bildqualität, kriegt man dann später für 20.- ... das ist wohl das Angebot, das man heute für 15.- anstatt 25.- bekommt (für die ersten 6 Mte) ... also wirklich viel billiger wird's gar nicht. Zudem kommen dann ab Mitte 2007 wohl neue HDTV Receiver/Recorder, die sicherlich wieder bedeutend teurer sind und das Spielchen beginnt von vorne ... ... ...

    ... vielleicht habe ich das alles aber auch falsch verstanden. Falls nicht, wäre die ganze Sache ja schon fast etwas tragisch. Ja klar, es wird billiger ... aber nur das, was man eigentlich heutzutage fast nicht mehr haben will. Von "Cablecom beugt sich dem Druck des Preisüberwachers" kann man da nicht wirklich reden ... oder was meint ihr?


 
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