Sport-TV will Kabelnetze zum Senden zwingen.
(Quelle: St.Galler Tagblatt 27.01.2010)
Wer seine Meinung mitteilen will:
peter.weigelt@schweizersportfernsehen.ch
Sport-TV will Kabelnetze zum Senden zwingen.
(Quelle: St.Galler Tagblatt 27.01.2010)
Wer seine Meinung mitteilen will:
peter.weigelt@schweizersportfernsehen.ch
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Man muss nur mal schauen, wie dieser Sender NFL überträgt. Anstatt Anwälte sollten die lieber ein neues Playout zahlen und Kommentatoren einstellen, die man mit einem Alk Pegel unter 5 Promille ertagen kann.
Aber es ist halt typisch Schweiz. Würde sich in England jemand auf die analoge Antenne klagen?
Geändert von smid (27.01.2010 um 22:32 Uhr)
Wenn man keine sachlichen Argumente mehr hat, dann geht’s nur mit persönlichen Diffamierungen – Du Sau! (Alfred Tetzlaff in ein Herz und eine Seele)
Das Schweizer Sportfernsehen (SSF) macht Druck auf elf Kabelnetz-Betreiber in der Ostschweiz: Weil diese SSF nicht analog verbreiten wollen, sollen sie per Bakom-Beschluss dazu verpflichtet werden.
Der Breitensport-Sender SSF mit Geschäftssitz in St. Gallen setzt Druck auf: Am Montag reichte er beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) gegen 27 Kabelnetzbetreiber, darunter elf in der Ostschweiz, ein so genanntes Must-Carry-Gesuch ein. Gibt das Bakom diesem statt, müssen die Kabelnetzbetreiber SSF in ihr analoges Senderangebot aufnehmen. Der Netzbetreiber Cablecom wurde vom Bakom bereits vor einem Jahr auf demselben Weg zum Verbreiten der SSF-Inhalte verpflichtet.
Präzedenzfall?
«Der Cablecom-Entscheid ist ein Präzedenzfall», sagt Peter Weigelt, Verwaltungsratspräsident des SSF. Er nimmt deshalb an, dass das Bakom auch diesmal zugunsten des SSF entscheidet, so dass «ab Mitte 2010 die ganze Deutschschweiz SSF kostenlos empfangen kann».
Dass SSF ein pauschales Gesuch für 27 Netzbetreiber einreicht, löst beim Verband der Schweizer Kabelnetzbetreiber (Swisscable) Befremden aus: «Dieses summarische Vorgehen ist der falsche Weg», sagt Swisscable-Mediensprecher Matthias Lüscher. Er gibt zu bedenken, dass die Sendekapazität und die wirtschaftliche Situation jedes Betreibers einzeln abgeklärt und beurteilt werden müsse. Diese zwei Faktoren entscheiden laut Lüscher darüber, ob einem Betreiber die Aufschaltung eines zusätzlichen analogen Senders zugemutet werden kann.
«Intensiver Dialog»
Über hundert Kabelnetzbetreiber haben SSF zudem noch in den letzten zwei Monaten des vergangenen Jahres aufgeschaltet. Das SSF hatte sich zuvor in einem Rundschreiben – mit dem Cablecom-«Präzedenzentscheid» im Anhang – an alle Betreiber gewandt und mit dem Must-Carry-Gesuch gedroht. «Wir haben den Dialog intensiv gesucht», sagt Weigelt dazu. (upz)
Quelle: tagblatt.ch
Geändert von Icetiger (27.01.2010 um 23:18 Uhr)
4.März 2011 - welch "historischer" Tag.... :-)
Gegen die Bevormundung von Fernsehzuschauern - Nichtstandardisierter CI+ Schrott, jetzt bei CC / UnProfessionalCompany erhältlich, gehört in den Müll
Das DSF, das zuvor auf dem SSF-Kanal sendete, strahlte seine Sendungen im 16:9-Format aus. DAS, meine lieben Herren, ist ein Präzedenzfall!
«We begin by coveting what we see every day.» Hannibal Lecter
Dann soll cablecom bei dem Sender doch einfach die digitale Grundsverschlüsselung abdrehen. Kostenloser kann man's doch gar nicht mehr machen.Er nimmt deshalb an, dass das Bakom auch diesmal zugunsten des SSF entscheidet, so dass «ab Mitte 2010 die ganze Deutschschweiz SSF kostenlos empfangen kann».![]()
Das Schweizer Sportfernsehen ist auf Zuschauer angewiesen. Voraussetzung dafür ist, dass der Sender in die Kabelnetze eingespiesen wird und zwar ohne Zusatzkosten im analogen Empfangsbereich. Auf den meisten Netzen ist dies geschehen, nicht aber in Muttenz. Mit einem Gesuch will das Sporfernsehen die Gemeinde nun zu einer Aufschaltung zwingen.
Das Muttenzer Kabelnetz ist eines von 27 Netzen, das mit der Weigerung eine Empfehlung des Branchenverbandes Swisscable umsetzt. Swisscable stört sich an zweierlei, wie die Gschäftsführerin Claudia Bolla ausführt. Erstens müssen die Kabelnetze monatlich bis zu 2'000 Franken bezahlen, um den Sender einspeisen zu können. Zeitens wollen dike Kabelnetze ihr analoges Angebot nicht weiter ausbauen.
Peter Weigelt, VR des SSF entgegnet: Das Kostenargument sei eine Schutzbehautung, da die Kabelnetze schon heute das Fernsehsignal in ihren digitalen Programmpaketen verbeiten würden. Richtig sei, dass die Kabelnetze die analoge Verbreitung von Programmen nicht förderten. Doch das SSF habe eine Must-Carry Status und müsse deshalb verbreitet werden. Bolla sagt wiederum, das SSF habe diesen Status nur beim Branchenprimus Cablecom erstritten und damit nicht automatisch bei allen Kabelnetzen. Beim Muttenzer Kabelnetznutzer mag ob der Auseinandersetzungen ein Bildflimmern einsetzen. Doch nun entscheidet das BAKOM, ob auch in Muttenz der Sender aufgeschaltet werden muss
Quelle: Leicht modifizierter Text aus der Basler Zeitung vom 28.1.2010, Seite 37
4.März 2011 - welch "historischer" Tag.... :-)
Gegen die Bevormundung von Fernsehzuschauern - Nichtstandardisierter CI+ Schrott, jetzt bei CC / UnProfessionalCompany erhältlich, gehört in den Müll
Mehr Zuschauer für SSF bedeutet nicht einfach, dass es mehr Leute sehen *könnten*, sondern dass es mehr Leute sehen *wollen*.
Dieses SSF ist einfach sowas von peinlich. Sogar unser Telebasel und wahrscheinlich die meisten anderen Regionalen TV Sender produzieren professioneller...
Ich tippe darauf, dass sich in 6-12 Monaten das "Problem" von selbst erledigt hat, hoffentlich...
Die Idee mag ja eine schöne sein, aber wie kommen die darauf, dass sich mit sowas Geld verdienen lässt. Das öffentliche Interesse für diese "Randsportarten" ist doch viel zu gering...
Geändert von olifaessler (29.01.2010 um 07:54 Uhr)
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